Juliane Kroos - Sternenstaub

Здесь есть возможность читать онлайн «Juliane Kroos - Sternenstaub» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Sternenstaub: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Sternenstaub»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Als es null Uhr auf Eisland, dem nördlichsten aller Kontinente, schlägt um ein neues Jahrtausend einzuleiten, bleibt die Erde stehen und hüllt die östliche Hälfte in Dunkelheit. Aufgrund des fehlenden Sonnenlichts gehen Pflanzen ein und Tiere siechen dahin. Mit ihrem Dahinscheiden beginnen die Menschen zu leiden.
Ein Entkommen aus der Situation scheint unmöglich, da mit der hereinbrechenden Dunkelheit eine unüberwindbare, mit vermeintlicher Magie belegte Mauer aufgetaucht ist, die sich um den ganzen Erdball windet. Sie umhüllend ein Dämmerlicht und die Frage, wie es den Menschen auf der anderen Seite geht.
Die fünfzehnjährige Robinia macht es sich zur Aufgabe den Bann der andauernden Nacht zu brechen. Getrieben von einem wiederkehrenden Traum, in dem ein sonderbares Wesen – ein Quatterling, sie zu sich ruft, begibt sie sich auf die Reise. Sie gelangt in die Parallelwelt Lewt mit ihren Feen, unglaublichen Hybriden, Drachen und Eiskristallwäldern bis hin zum Schwarzen Loch, welches mit seinem unendlichen Wissen die Lösung für ihr Vorhaben bereithalten könnte. Doch im Gegenzug für Macht und Magie fordert es einen hohen Preis – Robinia muss zu Sternenstaub werden und sich, ihre Persönlichkeit, nach und nach aufgeben.

Sternenstaub — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Sternenstaub», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Emil Siegfriedsson steuerte den ersten Bauarbeiter an, den er auf seinem Weg kreuzte. Dieser stand mit dem Rücken zu ihm und war ganz vertieft in irgendwelche Dokumente, die er in der Hand hielt. Emil Siegfriedsson tippte ihm auf die Schulter. Der Bauarbeiter zuckte zusammen und stieß ein Grunzen des Erschreckens aus.

„Was machen Sie um Gottes Namen hier?“ Fuhr ihn der Arbeiter an.

Emil Siegfriedsson war aufgrund der Forschheit seines Gegenübers erstaunt und schaute ihn deshalb erstmal nur mit großen Augen an.

Derweil fuhr der Bauarbeiter fort. „Es ist doch Silvester. Sind Sie gar nicht in der Stadt um sich das große Feuerwerk anzuschauen?“ Mittlerweile hatte er sich ein Stück weit gefangen.

„Nein, das ist nichts für mich.“ Erwiderte Emil Siegfriedsson. „Warum sind Sie nicht in Rauchbucht, sondern müssen hier an diesem Feiertag arbeiten? Und was wird das, wenn es fertig ist? Also wenn ich fragen darf.“

Der Bauarbeiter schmatzte kurz und zuppelte sich am Helm. So als wenn er einen Augenblick darüber nachdenken musste, was er sagen solle und was lieber nicht. „Naja, das ist so.“ Begann er und machte eine kurze Pause. „Das hier wird ein neuer, riesiger Wohnkomplex für das Steinvolk. Die regierenden Leute wollen sie dazu bewegen, dass sie sich alle hier gesammelt in den Steinen niederlassen, sodass es z. B. weniger Hurteleien im Straßenbau gibt. Wovon wir alle was hätten. Also wir und sie auch.“

Emil Siegfriedsson nickte, denn er kannte die Problematik im Straßenbau. Ein ums andere Mal mussten gerade verlaufende Straßen eine zusätzliche Kurve um einen Stein machen, weil die Steinvolkkorrespondenten sich mit den versteckten Leuten nicht auf eine Umsiedlung ihres Steines einigen konnten.

Der Bauarbeiter fuhr fort. „Wir müssen diese Nacht noch fertig werden. Schließlich zieht das Steinvolk zu Neujahr immer um.“

Erneut nickte Emil Siegfriedsson. Erst dann fielen ihm die unzähligen Kerzen auf, die bis weit in die Dunkelheit reichten und alle zur Mauer führten. Durch das grelle Licht der Baustrahler hatte er sie erst gar nicht wahrgenommen. Kerzen zu Neujahr aufzustellen war eine Tradition der Eisländer. Damit wollten sie den versteckten Leuten bei der Suche nach einer neuen Bleibe in der Dunkelheit helfen.

„Aha. Dankeschön für die Auskunft.“ Sprach Emil Siegfriedsson und verabschiedete sich beim Bauarbeiter. Er wandte sich um, ging zu seinem Auto und dachte darüber nach, was er von der ganzen Angelegenheit halten sollte. Dabei bekam er nicht mehr mit wie ihm der Bauarbeiter einen argwöhnischen Blick hinterher warf. Denn jener hatte einst die Anweisung erhalten ja nicht zu viel Aufsehen um den Bau der Mauer zu verbreiten und bloß nicht zu viel Auskunft zu geben.

Als Emil Siegfriedsson an seinem Ferienhaus ankam, hatte es aufgehört zu regnen und die Sterne strahlten von einem wolkenfreien Himmel auf die Erde herab. Er ging durch das nasse Moos über die Terrasse nach drinnen ins Haus und wunderte sich darüber, dass es immer noch keinen Schnee gegeben hatte. Im Wohnzimmer angekommen, holte er eine Kerze aus dem Schrank und packte eine Packung Streichhölzer in seine Hosentasche. Anschließend begab er sich wieder auf den Weg nach draußen.

Mitten auf der unebenen Wiese vor seinem Hof befand sich ein mittelgroßer, grauer Stein. Er war mit einer bunt bemalten Tür verziert. Emil Siegfriedsson kniete nieder und zündete ein Streichholz an. Jetzt war auch er schwerfällig. Es würde ihn traurig stimmen, wenn das Steinvolk aus seinem Vorgarten verschwände. Doch für den Fall der Fälle wollte er ihnen nicht im Wege stehen. Es ist nämlich besser im Umgang mit den versteckten Leuten nicht das Kriegsbeil auszugraben, da sie einem sonst das Leben schwer machen konnten. Und so brachte der alte Mann die Kerze zum Brennen.

Just in jenem Moment flackerten am Himmel grüne Lichterschwaden auf und vollzogen Tänze, in denen sie sich zu wabernden Wolken verbanden um dann wieder in nebulöse Formen überzugehen. Polarlichter. Emil Siegfriedsson zog seine dickste Daunenjacke an und schlüpfte in seinen Schlafsack um die Milleniumsnacht mit diesem natürlichen Feuerwerk zu feiern. Er schlummerte kurz vor der Jahrtausendwende ins Reich der Träume ein.

Ein eisiger Schauer der Kälte durchzog Emil Siegfriedsson. Er schlug die Augen auf und blickte in die Dunkelheit. Mit einem lauten Gähnen und weit aufgerissenem Mund versuchte er zu sich zu kommen. Er schaute auf seine Zeigeruhr. Es war Punkt zwölf. „Genau richtig zum neuen Jahr.“ Dachte er sich. Er blickte in die Ferne, doch konnte er das Feuerwerk von Rauchbucht nicht sehen.

Also ging er ins Haus um sich einen heißen Tee zu brühen. Der Anrufbeantworter seines selbstgebauten Telefons blinkte und zeigte verpasste Anrufe an. Langsam trottete er dem Gerät entgegen und drückte auf die Abspieltaste um sich die Neujahrswünsche anzuhören.

„Emil bei uns ist es schon halb zehn und es wird nicht hell. Es ist stockdunkle Nacht. Wie ist es bei dir?“

„Emil in den Nachrichten verlieren Sie kein Wort zu der Dunkelheit. Melde dich bitte bei mir!“

„Emil, geht es dir gut? Du meldest dich ja gar nicht.“

„Emil, langsam mache ich mir Sorgen um dich. Das ist doch sonst nicht deine Art. Oh mein Gott, was passiert hier nur?“

Während der Anrufbeantworter noch weitere Nachrichten von seiner Schwester aus Borelien abspielte, verfiel Emil Siegfriedsson ins Grübeln. Er schaute auf seine Armbanduhr. Sollte es tatsächlich schon der erste Tag des neuen Jahres sein? Dann war es jetzt zwölf Uhr mittags und er hatte die Silvesternacht verschlafen.

Emil Siegfriedsson marschierte zum Fenster und schob die Gardine ein Stück zur Seite. Auch wenn es im Winter auf Eisland nur wenige Sonnenstunden gab, gab es sie doch. Und jetzt, wenn es Mittag war, hätte es zumindest ein bisschen hell sein müssen. Emil Siegfriedsson wischte sich noch einmal mit der Faust den Schlaf aus den Augen. Doch an der Dunkelheit änderte es nichts. Es war und blieb auch auf Eisland dunkel.

Kapitel 2

Neujahr und vor wenigen Jahren,

Borelien

Auch in Borelien blieb es am ersten Tag des neuen Jahres dunkel. Robinia lag in ihrem Bett und gähnte laut und streckte alle Gliedmaßen weit von sich. Danach stapfte das fünfzehnjährige Mädchen mit ihren Füßen in die Latschen und machte sich auf den Weg in die große Wohnraumküche.

Dort rannte ihre Großmutter hektisch mit dem Telefon am Ohr durch das Zimmer, wobei die Telefonschnur ihr nur einen kleinen Bewegungsradius zuließ.

Jenes Telefon hatte sie einst von ihrem findigen Bruder aus Eisland geschenkt bekommen, sodass sie sich über die weite Distanz verständigen konnten. Das führte natürlich auch dazu, dass immer wieder Leute aus dem Dorf zu ihnen ins Haus kamen um ebenfalls mit weit entfernt lebenden Verwandten telefonieren zu wollen. Doch verstanden sie oft nicht, dass ihr Verwandter ebenfalls so einen Apparat Zuhause haben musste, damit ein Gespräch Zustande kommen konnte. Was hilft ein Telefon, wenn man der einzige ist, der eins besitzt?

„Was ist denn los?“ Wollte sie von ihrer Oma, mehr schlafend als wach, wissen.

„Kind, hast du es denn noch nicht mitbekommen?“ Schaute ihre Oma sie entsetzt an.

„Was denn?“ Robinia guckte sich um. Schließlich fiel ihr Blick zum Fenster. Es war stockfinster. „Wie spät ist es denn?“

„Es ist kurz nach Mittag. Also auf alle Fälle nicht die Zeit um dunkel zu sein.“

Beide schauten sich mit großen, fragenden Augen an und schwiegen für einen Moment.

Robinia lebte mit ihrem älteren Bruder bei ihrer Großmutter in einem rotweißen Holzhaus mitten in Borelien. Sie besaßen einen kleinen Acker und einen mittelgroßen Garten, wo sie Getreide, Obst und Gemüse anbauten. Das Getreide verkauften sie an Bäckereien, Obst und Gemüse selbst auf dem Markt des kleinen Städtchens Grim oder an die regionalen Verkaufsläden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Sternenstaub»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Sternenstaub» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Laura Kroos - Schäferstündchen
Laura Kroos
Juliane Summer - Im Bett mit New York
Juliane Summer
Juliane Liebetreu - Gedankenspiele
Juliane Liebetreu
Arno Grohs - Juliane
Arno Grohs
Juliane Liebetreu - DIE EISPRINZESSIN
Juliane Liebetreu
Juliane Liebetreu - Bleeding Cherries
Juliane Liebetreu
Juliane Kay - Zwei in Italien
Juliane Kay
Chris von Rohr - Sternenstaub
Chris von Rohr
Juliane Hielscher - Medientraining
Juliane Hielscher
Отзывы о книге «Sternenstaub»

Обсуждение, отзывы о книге «Sternenstaub» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x