Axel Birkmann - Blutiges Freibier

Здесь есть возможность читать онлайн «Axel Birkmann - Blutiges Freibier» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blutiges Freibier: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blutiges Freibier»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Jedes Jahr kurz vor der Wiesn, dem weltberühmten Oktoberfest in München, trainieren die Oberbayern ihre Bierkompetenz und Trinkfestigkeit in Freising auf dem Volksfest. Diesmal sind auch die beiden Kommissare Melanie Schütz und Alois Kreithmeier zugegen. Widerwillig zwängt sich Kreithmeier seiner Kollegin zu Liebe in Lederhose, Loiferl, Haferlschuhe und Trachtenjanker. Mit 6.000 Gleichgesinnten trinken und feiern sie zusammen im Bierzelt den Auftritt der bekannten Stimmungsband Dolce Vita. Nach dem Auftritt der Musikgruppe findet eine Bedienung den Festzeltwirt erschlagen im Kühlraum. Noch im Trachtengewand fangen Schütz und Kreithmeier an zu ermitteln und prallen gegen eine Wand des Schweigens. Niemand ist sonderlich traurig über den Tod des Wirtes, nicht seine Mitarbeiter, schon gar nicht seine Gäste und vor allem nicht der Festzeltwirt aus dem letzten Jahr. Jeder der Befragten meint, er hätte den Tod verdient. Nur das bringt die beiden Kommissare keinen Schritt weiter. Erst als sie tiefer in die Materie eindringen, sich mit den Ausschreibungen des diesjährigen Festplatzes, Amigoaffären, Korruption und Bestechung innerhalb der ehrwürdigen Rathausmauern befassen, kommen sie der Aufklärung des brutalen Mordes einen Schritt weiter. Während sie in einer Welt von Biermarken, Hektolitervergütungen, Festzeltwirten und Braue- reikonkurrenz recherchieren, werden etliche Gäste einer renommierten Brauereigaststätte mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung ins Freisinger Krankenhaus eingeliefert. Das Gesundheitsamt steht vor einem Rätsel. Erst als ein Erpresserbrief auftaucht, vermuten die Beamten einen Zusammenhang mit dem Toten vom Volksfest. Sie folgen einer Spur und haben einen Verdächtigen im Visier. Doch da passiert ein weiterer Mord.

Blutiges Freibier — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blutiges Freibier», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Lukas Wirth dachte nach. Es dauerte eine Weile, bis er antwortete.

»Nach dem Tod meiner Mutter hat er mir erzählt, dass er alles geändert habe. Ich würde nach seinem Ableben alles erben, aber mit der Auflage, die Immobilien, das Gasthaus und die Firmen nicht zu versilbern, sie stets weiterzuführen. Wenn ich das Erbe verweigern würde, hätte der Rechtsanwalt die Aufgabe, eine Stiftung zu gründen und dieser alles zu vermachen.«

»Sie sagen Firmen, von welche Firmen sprechen wir denn?«, fragte der Kommissar.

»Vom Landgasthof zum Wirth in Attenkirchen, von seiner Cateringfirma, mit Sitz in München, den Getränkegroßhandel in Freising, den Bierzeltbetrieb und die Immobilien GmbH.«

»Das ist ja allerhand. Da kommt einiges zusammen. Seit wann sind Sie im Firmenverband aktiv, Herr Wirth?«

Melanie hatte sich Notizen gemacht und erneut die Wiedergabe stoppte. »Ich werde dem Rainer sagen, er soll den Rechtsanwalt anrufen, ich möchte wissen, was im Testament steht, und wer jetzt die Begünstigten ist. Was meinst du, Alois? Und er soll sich um diese Firmenverstrickung kümmern. Ist sicher interessant, wie die wirtschaftlich dastehen.« Sie wählte die interne Nummer der Spurensicherung und gab ihre Wünsche weiter.

»Können wir?«, fragte Alois ungeduldig.

»Klar doch Kreiti«, säuselte sie ihn liebevoll an. Alois blickte sie finster an. Wie er dieses Kreiti hasste.

Lukas Wirth war wieder auf dem Bildschirm zu sehen und zu hören. Er antwortete dem Kommissar.

»Nach meinem Studium und nach dem Tod meiner Mutter bin ich zu meinem Vater ins Geschäft eingestiegen. Meine Mutter war zu ihren Lebzeiten die starke Frau im Hintergrund meines Vaters. Sie machte die Buchhaltung, die Personalbetreuung und die Abrechnung. Mein Vater kümmerte sich um das operative Geschäft. Die letzten Jahre habe ich die Aufgaben meiner Mutter übernommen und bei solchen Anlässen, wie diversen Volksfesten oder am Gäuboden in Straubing, auch im Festbetrieb mitgeholfen.«

»Und Olga Bogdanow?«

»Sie hat sich um die Villa und um meinen Vater gekümmert. Und ab und zu um den Einkauf.«

»Den Einkauf?«

»Ja, vor allem, wenn es um Waren aus Osteuropa ging. Da kannte sie sich gut aus. Auch billige Arbeitskräfte. Das war ihr Aufgabengebiet. Und da muss sie ausgesprochen gut gewesen sein. Unsere Personalkosten sind von Jahr zu Jahr gesunken. Und unser Rohertrag hat sich kontinuierlich erhöht.«

»Hat sie Ihren Vater geliebt, diese Olga Bogdanow?«

»Ich denke schon. Sie hat ein gutes Leben gehabt, ein besseres auf jeden Fall wie zuvor in ihrer Heimatstadt Kiew.«

»Sie ist eine sehr attraktive Frau.«

»Ach ja?«, sagte Lukas Wirth gespielt gelangweilt. »Mein Vater hat sie verehrt. Wie eine Göttin.«

»Mehr wie Ihre Mutter?«

»Vielleicht. Ich kann das nicht sagen, mein Vater hat nie mit mir darüber gesprochen. Gefühle zu zeigen oder gar darüber zu sprechen, das war nicht seine Welt. Er war ein knochentrockener Geschäftsmann. Geldverdienen war sein Lebensinhalt. Alles was er anfasste, verwandelte er in Gold.«

Kreithmeier machte sich Notizen, dann fragte er weiter: »Kennen Sie die jetzigen Vermögensverhältnisse der einzelnen Unternehmen?«

»Nicht ganz genau. Ich weiß nur, dass die Zusage der Stadt, auf dem Freisinger Volksfest unser Festzelt präsentieren zu dürfen, uns eine enorme Finanzspritze geben würde.«

»Um wie viel Geld reden wir hier?«

Lukas Wirth rechnete mit seinen Fingern nach, dann antwortete er: »Nach der ersten Prognose von weit über eineinhalb Millionen Euro.«

»Gewinn?«

»Nein, nein, wir sind nicht auf der Wiesn in München, da würde das sicher stimmen. Reiner Umsatz. Der Gewinn dann abzüglich Personal- und Wareneinstand, Energie- und Wasserkosten. Dazu kommen noch die Kosten des Auf- und Abbaus des Zeltes und die Einlagerung.«

»Es bleibt doch sicher ein ganz schönes Sümmchen übrig für die paar Tage. Entsprechend groß ist die Zahl derer, die gerne Wiesnwirt werden würden. Ob in Freising oder in München. Oder?«

»Natürlich, aber für umsonst arbeiten wir auch nicht. Natürlich nicht.«

»Warum«, bohrte Kreithmeier nach, »warum sind Sie jetzt erst auf dem Volksfest mit Ihrem Zelt erschienen? Warum nicht schon früher?«

»Die Vergabe macht immer die Stadt Freising. Jedes Jahr aufs Neue. Und die letzten Jahre war die Freisinger Wiesn fest in der Hand der Familie Sandholzner. Sie hatte immer den Zuschlag vom Ordnungsamt bekommen. Und zu guter Letzt entscheidet der Stadtrat über die Genehmigungen.«

»Warum dann jetzt der Wechsel?«

»Weil wir besser sind. Und wir haben ein neues Zelt. Das Zelt der Sandholzner hat seine besten Tage mittlerweile erlebt. Es gehört saniert. Und wir haben bis gestern Nacht alle Rekorde der letzten Jahre gebrochen.«

»Obwohl auch Sie das Programm von der Stadt auferlegt bekommen wie all die anderen Jahre die Sandholzner auch.«

»Neue Besen kehren bekanntlich besser. Wir haben bis einschließlich Dienstag trotz Wirtschaftseinbrüchen, Hartz IV und Bankenkrise 70 Hektoliter Bier mehr wie das Jahr zuvor verkauft.«

»Und mit ausländischen Bedienungshilfen sicher auch mehr Geld gespart, was Ihrem Gewinn zu Gute kommt.«

Lukas Wirth lehnte sich zurück. »Neidisch, Herr Kommissar?«

»Herr Wirth, ich glaube, Sie verkennen etwas die Situation. Nicht ich habe den Schädel eingeschlagen bekommen, sondern Ihr ehrenwerter Herr Vater. Was nützt einem das viele Geld, wenn man keine Zeit mehr hatte, es auszugeben?«

Lukas schwieg. Man konnte sehen, er biss sich auf die Zähne. Hatte er bis eben noch den Tod seines Vaters verdrängt, so war er ihm wieder ins Gedächtnis gerutscht. Er unterdrückte ein paar Tränen und starrte still auf seine vor seiner Brust gefalteten Hände.

Melanie stoppte den Mitschnitt. Sie stand auf und schlenderte langsam und nachdenklich Richtung Küche. »Ich brauche noch einen Kaffee. Du auch einen, Alois?«

»Nein danke.«

»Glaubst du, er hat etwas mit dem Mord zu tun?«, rief sie aus der Küche. Alois war auch aufgestanden und lehnte mit den Armen verschränkt an der Küchentür.

»Was heißt glauben? Glauben tue ich gar nichts. Für mich zählen nur die Fakten. Und es gibt einiges, was dafür sprechen mag. Er wird höchstwahrscheinlich der Alleinerbe sein. Die Bogdanow wird zwar etwas vom Kuchen abbekommen aber das Stück wird relativ klein sein.«

»Du kannst Recht haben, Alois. Sein Benehmen sieht nicht direkt nach großer Trauer aus. Immerhin ist sein leiblicher Vater erschlagen worden. Und sein Alibi ist mir zu fadenscheinig. Er war angeblich während der Tatzeit zu Hause. Und diese Olga als Zeugin. Sicher nicht zu jeder Minute. Seine Mutter tot, sein Vater tot, dann diese neue noch unklare Beziehung. Gibt er im Unterbewusstsein seinem Vater die Schuld am Tod seiner Mutter? Zumindest beschuldigt er ihn aber der unterlassenen Aufsichtspflicht in der Sorge um seine kranke Mutter. Und dann der mögliche Hass auf die neue Frau im Hause, die Angst möglicherweise alles an sie zu verlieren. Warum ist er nicht verheiratet? Hat er eine Freundin?«

»Nicht dass ich wüsste.«

»Vielleicht haben sie sich die hübsche Ukrainerin ja geteilt. So wie das Geschäft. Eine Früh- und eine Spätschicht.«

»Melanie, jetzt gehst du aber etwas zu weit.«

»Das soll es alles schon gegeben haben, mein Lieber, dass der Vater dem Sohne die Freundin ausgespannt hat, aber auch umgekehrt. Die beiden Beteiligten müssen ja nichts davon mitbekommen haben. Und die blonde Olga hielt sich nach allen Seiten einen Ausweg offen.«

»Du spinnst ja, Melanie.«

»Aber hallo. Wäre doch genial. Der alte Wirth war immerhin schon an die 60. Ein alter Knacker. Und die Bogdanow ist knapp Mitte 30. Sie bringt zusammen mit dem Sohn den Alten um, dann erben sie alles und die hübsche Olga bekommt als nette Dreingabe noch den potenteren Sohnemann.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blutiges Freibier»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blutiges Freibier» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blutiges Freibier»

Обсуждение, отзывы о книге «Blutiges Freibier» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x