Dann war Gary in ihr Leben getreten. Er war älter, reif für sein Alter und hatte blendend ausgesehen. Wie sie es aus Liebesromanen kannte, hatte er um sie geworben, und vor allem hatte er sie vor der Ehe nicht allzu sehr zum Sex gedrängt. Er fand es sogar klasse, als er herausfand, dass sie diesbezüglich kaum Erfahrungen hatte. Er erzählte ihr, dass seine Exfrau eine echte Schlampe gewesen wäre, aber sie hatte nie wirklich geglaubt, dass das der wirkliche Grund für die Trennung gewesen war.
Und dann wurde es heftig. Er veränderte sich. Nachdem sie verheiratet waren, schien er an nichts anderes mehr denken zu können als an Sex. Er schien regelrecht davon besessen zu sein, ihr Kätzchen zu lecken, und sie darüber dazu zu bringen, auch ihn oral zu verwöhnen und an seinem Glied zu lecken und zu saugen. Und ich war bereit ihm eine attraktive Frau, Freundin, Gastgeberin und Haushälterin zu sein , ging es ihr durch den Kopf. Aber was hat er mir dafür sexuell schon zurückgeben? Nichts was ich mir selbst schenken konnte und dazu noch sehr viel besser!
Wieder spielten ihre Finger mit den zarten Lippen ihres Geschlechts, und wieder streichelten sie ihre heiße erregte Klitoris. Verträumt schloss sie die Augen und genoss das Gefühl der Finger an ihrem rosigen Schatzkästchen.
Celeste gab ein leises, gurrendes Geräusch von sich, als sie einen Finger in die juwelenartige Öffnung ihres Honigtöpfchens schob. Sie bewegte leicht ihren Arm, um tiefer in sich einzudringen und ihn gleich darauf wieder ein wenig zurückzuziehen. Ein seliges Lächeln umspielte ihre leicht geöffneten Lippen als sie fühlte, wie das Wasser in der Wanne zu schwappen anfing. »Oh Gott, wie gut sich das anfühlt«, seufzte sie und ruckte leicht mit ihrem Becken, um die Stöße des eindringenden Fingers besser zu empfangen.
Sie drehte ihren Oberkörper auf die Seite und rieb ihre steifen Brustwarzen am Wannenrand. Eine Reibung, die sie sich herrlich anfühlte, und einen süßen, heißen Kontrapunkt zum festen Finger in ihrem Kätzchen setzte. Sie empfand ihre Spalte als köstlich eng und männliche Glieder als viel zu groß, sodass es sie schmerzte, wenn sie penetriert wurde. Ihr Finger arbeitete sich vor und zurück, so natürlich, als wäre sie schon mit ihrem Finger in der Öffnung geboren worden.
Celeste folgte ihrem Tunnel, den sie in- und auswendig kannte. Ihr Finger streichelte darin auf und ab, drehten und wandten sich, als würde sie eine ausführliche Inspektion durchführen. Sie hörte, wie sie mit einem seufzenden Wimmern darauf reagierte und presste ihre Brüste unter Wasser fest gegen die Wanne, um ihre harten, zarten Brustwarzen weiter zu stimulieren.
Sie legte ihren Daumen auf das Köpfchen ihrer Klitoris und kreiste darüber, was sie weiter erregte. »Oh Gott, jaaaa …!«, entrang es ihr seufzend im sich aufschaukelnden Badewasser. Sie spürte, wie beim Bearbeiten ihres Kätzchens ihre Finger heißer und heißer wurden, die jetzt so tief und weit in ihrer stocherten, wie es damals das Glied des Rugbyspielers getan hatte. Sie stöhnte, als der Finger sich erotisch in ihre kuschelige, aber nachgiebige Tiefe drängte. Dabei zuckten ihre langen Beine und sorgten für immer höhere Wellen in der Wanne. Aber das bemerkte sie nicht, denn es wollte ihr gerade kommen. »Jetzt!«, keuchte sie atemlos. »Ja, jeetzt! Jaaaaa, … ooooh, ja, jetzzzzzt!«
Ihr Finger stieß weit in die Tiefe und schien bis in die Mitte ihres Leibes zu dringen, während sie sich aufgeregt mit dem Daumen über die Spitze ihres erregten Kitzlers rieb. Dann ließ sie ihren Daumen etwas Wackeln, bis das Gefühl in ihrem Körper knisternde Funken schlug und vor ihren Augen Sterne explodieren ließ.
Sie hob ihren Kopf, keuchte, schloss die Augen und senkte ihn wieder, bis der größte Teil ihres Gesichts untertauchte und sich ihre Nase mit Wasser füllte – aber sie ertrank bereits an der süßen, heißen und aufregenden Erlösung von ihrem Orgasmus. Nichts anderes war ihr bewusst.
Als sie wieder hochkam prustete sie. Ihre Augen brannten infolge der Seifenlauge, doch das spielte für sie keine Rolle. Sie drückte ihr Lustzentrum unter Wasser und stieß mit ihren Fingern gegen die letzten Kontraktionen, die ihren Höhepunkt erreichten und nachzulassen begannen.
Das Schwappen des Wassers ließ ebenso nach, wie die Wellen in Celestes jubelndem Körper. Sie schüttelte den Kopf, blies kleinste Seifenblasen von der Nase und sonnte sich genießend noch einen Moment lang in ihrem lustvollen Orgasmus, ehe sie aufstand und nach einem Handtuch griff. Dann begann sie sich sorgfältig abzutrocknen und stellte sich, dass auch jede Stelle ihres Körpers die gleiche Aufmerksamkeit erfuhr. Sie verbrachte viel Zeit an ihren langen Beinen, wie auch an ihren Brüsten, ehe sie sich ihrem Schritt zuwandte und auch ihn tupfend trocknete. Anschließend zog sie das Badetuch zwischen ihren Beinen hin und her, und betrachtete interessiert den leicht behaarten Venushügel oberhalb ihrer Spalte. Lächelnd schenkte sie ihrem Kätzchen ein letztes, langes und liebevolles Klopfen mit dem Handtuch, ehe sie es zum Trocknen weghängte und in ihre Hausschuhe schlüpfte.
Nackt setzte sich vor den Toilettentisch, löste ihr Haar und ließ es in üppigen kastanienbraunen Wellen auf ihre Schultern fallen. Vorn fiel es ihr bis über die Brust und verdeckte kurzzeitig die kirschroten Spitzen ihrer Brustwarzen. Mit den Händen strich sie ihr Haar über die Brüste, ehe sie es beiseiteschob und ihre noch immer harten Nippel wieder entblößte. Sie umfasste ihre Brüste und bot sie der aufregenden Schönheit an, die von der Spiegelfläche reflektiert wurde. Celeste lächelte vielsagend und die Frau im Kristallglas tat es ihr gleich.
Sie lächelte noch immer, als ihr im Spiegel auffiel, dass auch jemand anderes sie anstarrte. Ihrem ersten Gedanken folgend konnte es sich nur Gary handeln, der zu früh nach Hause gekommen war und sie bei ihrem intimen Vergnügen überrascht hatte. Sie lief rot an. Ihre Gedanken rasten und suchten nach einer möglichen Erklärung, während sie instinktiv die Arme über ihren nackten Brüsten verschränkte. »Sie sind nicht Gary!«, stieß sie überrascht aus.
»Nein, bin ich nicht«, bestätigte der Mann hinter ihr.
Celeste sah ein metallisches Glitzern in seiner Hand und bemerkte, dass es sich um eine Spritze handelte. Wie in Zeitlupe beobachtete sie, wie seine Hand in einem weiten Bogen abstieg. Dann spürte sie einen Stich an ihrem Hintern. Erstaunt sah sie hin und registrierte, dass die Injektionsnadel ihre Haut durchstochen hatte, und er den Kolben des medizinischen Instruments hineindrückte.
»Was …«, brachte sie noch heraus, ehe es an der Stelle taub wurde, sich auch auf ihren Geist ausdehnte und sie dem Fremden in Sekundenschnelle bewusstlos in die Arme fiel.
***
Kapitel 4
»Sie verdammter Bastard! … Sie Scheißkerl!« Celeste keuchte. »Wenn Sie mich nicht gleich loslassen, werde ich …«
»Dann wirst du was?«, fragte der Mann und blickte auf sie herunter.
Sie lief rot an. Was um Himmels willen kann ich tun? , fragte sie sich fieberhaft. Sie änderte ihren Ton, passte sich an die Umstände an und flüsterte: »Bitte, nehmen Sie doch zumindest diese … diese …« Sie schaffte es nicht das Wort › Handschellen ‹ auszusprechen. Wieviel Zeit ist vergangen? Sie wusste es nicht sagen. Ist es eine Stunde her oder vielleicht gar schon eine Woche? Ihre Gedanken waren immer noch von der Droge benommen, die er ihr in den Gesäßmuskel gespritzt hatte. Unruhig blickte sie sich aus den Augenwinkeln um. Sie hatte keine Ahnung wo sie war. Es war nur klar, dass es nicht zu Hause war. Sie lag in einem Raum auf einem Bett, den sie noch nie zuvor gesehen hatte, und in dem es keine Fenster gab, sodass sie nicht einmal bestimmen konnte, ob es jetzt Tag oder Nacht war.
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