Julia Adamek - Wolfsklingen

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Als Heldin gefeiert kehrt Jessy aus der Schlacht gegen Magier und Ungeheuer zurück. Schon bald hat sie in der Eisenfaust ihr Zuhause gefunden und der Gedanke an eine Heimkehr rückt in weite Ferne. Doch wieder ziehen Gefahren am Horizont auf und bedrohen den Frieden in Westland. Erneut stehen Jessy und ihren Freunden Kämpfe und Prüfungen bevor, welche ihr Leben für immer verändern werden.
Währenddessen muss auch Albin sich in seiner neuen Rolle zurecht finden. Als geduldeter Gast lebt er in der Burg und spioniert die Feinde der zukünftigen Königin aus. Aber bald wird ihm klar, dass die Liebe zu Amileehna allein ihm nicht genügen wird, um sein Dasein im Schatten zu akzeptieren.
Und mehr noch: Er spürt, dass in seinem Inneren ungeahnte – und gefährliche – Kräfte schlummern, die auf seiner schicksalhaften Reise an den Rand der bekannten Welt nicht nur über über sein Leben, sondern auch über die Zukunft des ganzen Westlandes entscheiden werden.

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Meine Güte“, murmelte sie. Plötzlich schien sie in Gedanken sehr weit entfernt zu sein. „Das habe ich schon solange nicht mehr gesehen.“

Sie griff hinein und hob eine grüne verbeulte Flasche aus einem eigenartigen Material heraus, das halb fest und halb weich war und sich nicht zerstören ließ. Jessy nannte es Plastik. Nun hielt sie das Ding ohne Scheu in den Händen und strich über die Beschriftung und das Flammensymbol - Hinweise, die für Albin unleserlich waren. Nur Jessy hatte gewusst, was all die Dinge zu bedeuten hatten. Sie roch an dem Flaschenhals und rümpfte die Nase. Dann lächelte sie.

Morian hätte damit fast die Burg angezündet“, sagte sie leise. „Erinnerst du dich?“

Ja. Du bist im Kerker gelandet, weil du ihn geschützt hast.“

Jessy nahm jeden einzelnen Gegenstand aus der Truhe, betrachtete und befühlte ihn und Albin störte sie nicht dabei. Er sah Tränen in ihren Augen glitzern, aber sie weinte nicht.

Eins verstehe ich immer noch nicht“, murmelte sie schließlich. „Warum konnte nicht eine verdammte Kaffeemaschine hier landen?“

Sie lächelte und Albin erwiderte das Lächeln, obwohl ihre Stimmung ihn beunruhigte.

Was ist nur so besonders an diesem Getränk?“ fragte er. „Wirst du mir das jemals erklären können?“

Eigentlich gar nichts. Es tut der Seele gut, glaube ich.“

Was fehlt dir noch? Ich würde so gerne mehr über deine Welt hören. Aber ich will dein Heimweh nicht verstärken“, platzte er heraus.

Vielleicht tut es ganz gut, darüber zu sprechen“, meinte Jessy. „Mal sehen. Ich vermisse natürlich Grundlegendes wie fließendes Wasser, Strom, eine anständige medizinische Versorgung. Schlimmer sind aber die vielen kleinen Dinge. Mein Bett, meine Kleider. Mein Föhn, mein Gott, wie sehr ich den vermisse. Die Möglichkeit mit jedem Menschen zu sprechen, wann immer ich es will.“

Sie stockte. Die Erinnerung an ihre Familie war natürlich ein wunder Punkt. Schon schalt er sich dafür, dass er sie auf den Gedanken gebracht hatte.

Aber es gibt auch viele Sachen, die ich nicht vermisse. Den Lärm, die schlechte Luft. Die Hektik. Alles in meiner Welt muss schnell gehen und alle bemühen sich darum, möglichst viel gleichzeitig zu schaffen. Jede neue Erfindung versucht, das Leben zu vereinfachen, damit man mehr in weniger Zeit erledigen kann. Aber am Ende bleibt gar keine Zeit übrig. Verrückt, oder?“

Klingt ziemlich verrückt, wenn du mich fragst“, meinte Albin. „Was ist mit diesen Maschinen, die einen schnell von Ort zu Ort bringen?“

Jessy winkte ab. „Das Reiten ist so viel schöner und gesünder. Dann dauert es eben etwas länger, bis man ankommt.“

Also ich würde eine schnelle Reise vorziehen, wenn ich noch einmal nach Südland oder Ostland gehen müsste.“

Tja, dann musst du einen freundlichen Magier finden, der dir weiterhilft. Ich kann leider kein Auto bauen. Und du willst doch nicht verreisen, oder? Gerade jetzt braucht Amileehna dich hier.“

Natürlich gehe ich nirgendwo hin. Aber die Welt ist groß. Du weißt das selbst am besten. Es gibt unzählige Orte, an die man gehen kann. Und irgendwann wird Amileehna mit anderen Dingen beschäftigt sein.“

Du meinst, mit ihrem Ehemann?“

Deine Art, die schmerzhafte Wahrheit auszusprechen, ist wirklich nicht besonders rücksichtsvoll“, sagte er niedergeschlagen. „Aber ja, genau das habe ich gemeint.“

Ach Albin.“ Jessy legte ihm den Arm um die Schulter und drückte ihn fest. Sie war der einzige Mensch, der ihn jemals berührte und erst seit sie hier war, hatte er gelernt, wie tröstlich eine Umarmung sein konnte. Vorher hatte es so etwas in seinem Leben nicht gegeben.

An diesen Ehemann glaube ich erst, wenn ich ihn vor mir sehe. Die kleine Prinzessin wird uns wieder mal alle überraschen.“

Albin wünschte, er hätte ebenso optimistisch sein können. Aber er ahnte auch, dass er niemals fortgehen würde, solange er Amileehna weiterhin sehen und ab und zu mit ihr sprechen konnte.

Kapitel 5

Die Sonne war gerade erst aufgegangen, doch Jessy hatte für ihren Umzug absichtlich diese frühe Stunde gewählt. Die Chance, so früh der Königin zu begegnen, war mit Sicherheit sehr gering, denn in der Großen Halle war lange gefeiert worden. Bestimmt hatte auch Sílean sich nicht so schnell zurückziehen können, wie sonst. Sebel half ihr, das wenige Gepäck in den Palast zu bringen. Als Jessy feststellte, dass tatsächlich noch keine einzige Hofdame anwesend war, atmete sie auf. Nur Frau Dhanea befand sich im Salon vor Amileehnas Schlafzimmer. Wie immer tadellos gekleidet und mit strenger Miene erhob sie sich von ihrem Stuhl und trat Jessy entgegen. Heute versperrst du mir garantiert nicht den Weg, du alte Hexe, dachte sie. Frau Dhanea musterte sie von Kopf bis Fuß und als ihr missgünstiger Blick auf Schwert und Dolch an Jessys Gürtel fiel, presste sie die Lippen noch fester aufeinander. Eine Frau, die Waffen trug, war mehr als unüblich in Westland. Doch anstatt irgendetwas zu sagen, nickte sie nur knapp und machte den Weg frei.

Täusche ich mich, oder war da ein Hauch von Respekt in ihrem Gesicht zu sehen?“ raunte Jessy Sebel zu. Sebel grinste.

Jessy hob die Hand, doch noch bevor sie klopfen konnte, riss Amileehna die Tür auf. Sie strahlte.

Na endlich!“ rief sie und zerrte Jessy ins Zimmer. „Endlich bist du da! Ich bin so aufgeregt!“

Lächelnd stellte Jessy ihre Taschen ab und ließ Amileehnas Redeschwall über sich ergehen. Sie war unendlich erleichtert. Also war da doch noch ein fröhliches Mädchen in diesen Gemächern, das morgen seinen sechzehnten Geburtstag feiern, sich hübsch machen und bewundern lassen würde. Und das sich darüber freute. Morgen war der große Tag. Der Umzug durch die Stadt würde am Vormittag stattfinden, danach gab es ein großes Fest im Händlerviertel. Die wohlhabenden Bewohner dieser Gegend hatten vor vielen Jahrzehnten mitten im belebten Herzen von Ovesta einen schönen Park anlegen lassen. Dort waren Zelte und Tribünen errichtet worden und den ganzen Tag würde die Oberschicht dort mit den Burgbewohnern feiern. Am nächsten Tag dann das sagenhafte Bankett in der Eisenfaust, das schon am Nachmittag begann und wahrscheinlich bis zum Morgen dauern würde. Darauf folgte ein Tag, an dem Bürger aus Ovesta und ganz Westland Zutritt zur Großen Halle bekamen und der Prinzessin ihre Glückwünsche aussprechen konnten. Am Abend das nächste Fest…

Jessy wusste selbst nicht, wie sie diese ganze Woche überstehen sollte. Sie hoffte, dass Amileehnas Enthusiasmus lange genug anhielt. Wenn ihr das ständige Lächeln und Winken irgendwann zuwider wurden und sie genug hatte, wer war da wohl diejenige, die das lustlose Mädchen motivieren musste? Die treue Leibwächterin…

Sie verbrachten den ganzen Tag in Amileehnas Gemächern, wo letzte Hand an die festliche Garderobe der Prinzessin gelegt wurde. Die Schneiderinnen hatten sich selbst übertroffen und Jessy war tief beeindruckt.

Es ist fantastisch, Herrin“, sagte Astri und betrachtete das letzte Kleid, das Amileehna vorführte, mit großen Augen. Ehrfürchtig zupfte die Zofe an dem kostbaren Stoff herum. „Sie werden Lieder über Eure Schönheit schreiben.“ Obwohl es wie eine Schmeichelei klang, waren die Worte des Mädchens ernst gemeint. Und Jessy konnte dem nichts hinzufügen. Das Kleid war aus einem fließenden, metallisch glänzenden Material und zeigte alle farblichen Facetten von grün und blau. Es funkelte wie ein Edelstein. Die Kleider der Westländer waren auch bunt, aber die Farben waren natürlichen Ursprungs und wurden in sorgfältiger Handarbeit in die Stoffe eingearbeitet. Ein derart schillerndes Türkis konnte nicht einmal der erfahrenste Färber herstellen. Und doch hatte Jessy so etwas schon in dieser Welt gesehen.

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