Julia Adamek - Wolfsklingen

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Als Heldin gefeiert kehrt Jessy aus der Schlacht gegen Magier und Ungeheuer zurück. Schon bald hat sie in der Eisenfaust ihr Zuhause gefunden und der Gedanke an eine Heimkehr rückt in weite Ferne. Doch wieder ziehen Gefahren am Horizont auf und bedrohen den Frieden in Westland. Erneut stehen Jessy und ihren Freunden Kämpfe und Prüfungen bevor, welche ihr Leben für immer verändern werden.
Währenddessen muss auch Albin sich in seiner neuen Rolle zurecht finden. Als geduldeter Gast lebt er in der Burg und spioniert die Feinde der zukünftigen Königin aus. Aber bald wird ihm klar, dass die Liebe zu Amileehna allein ihm nicht genügen wird, um sein Dasein im Schatten zu akzeptieren.
Und mehr noch: Er spürt, dass in seinem Inneren ungeahnte – und gefährliche – Kräfte schlummern, die auf seiner schicksalhaften Reise an den Rand der bekannten Welt nicht nur über über sein Leben, sondern auch über die Zukunft des ganzen Westlandes entscheiden werden.

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Auf dem Rückweg in die Burg ließ Jessy sich Zeit. Noch immer nagten Zweifel an ihr und sie war froh, dass die kommenden Tage und Wochen ihr viel Ablenkung bieten würden. Sie musste sich eine Strategie zurechtlegen, wie sie den Anfeindungen entgegentreten konnte. Auf Dauer würde sie die Beleidigungen nicht ertragen, das musste sie sich eingestehen. Der schmerzliche Gedanke drängte sich ihr auf, dass ihre Lage ohne das Verhältnis zu Rheys sehr viel einfacher wäre. Wenn sie die nächste Woche über bei Amileehna wohnte, konnte Rheys nicht zu ihr kommen. Sie würden sich wahrscheinlich überhaupt nicht viel sehen. Vielleicht war das ganz gut so. Dann konnte sie ihre Gedanken ein wenig ordnen. Mach dir doch nichts vor, raunte ihr eine Stimme zu. Du wirst jeden Tag umkommen vor Sehnsucht. Wie willst du dir da irgendwelche rationalen Gedanken machen? Wieder seufzte sie und beschleunigte ihren Schritt um die Burg zu erreichen, bevor die Tore geschlossen wurden.>

Kapitel 4

Albin war seit vielen Monaten nicht mehr im Thronsaal gewesen. Vor dem Verrat seines Vaters, als er noch einer Zukunft als Kronrat entgegen geblickt hatte, waren die Stunden hier für ihn sehr wichtig gewesen. In dem lang gestreckten Raum mit dem riesigen Holztisch fanden die Sitzungen des Kronrates statt. Am Kopf der Tafel stand der erhöhte Stuhl des Königs. Seine Berater saßen zu beiden Seiten und besprachen die Belange des Reiches. Albin hatte mit den anderen zukünftigen Räten auf einer steinernen Bank an der Wand gesessen und stundenlang den Beratungen gelauscht. Während sich die meisten jugendlichen Schüler langweilten und mit ihren Gedanken wahrscheinlich unten im Kriegerlager waren, hatte Albin jedes gesprochene Wort aufgesaugt wie ein Schwamm. Es faszinierte ihn, die unterschwelligen Botschaften zu entschlüsseln, die Freundschaften und Feindseligkeiten zwischen den Männern auszumachen und das aufgesetzte Gebaren zu studieren. Als sich dann herausstellte, dass Albin niemals im Kronrat sitzen würde, hatte er vergessen, wie lehrreich diese Sitzungen für ihn gewesen waren. Das zeigte sich spätestens jetzt, wo er zwar nicht offiziell aber doch mit sehr viel mehr Engagement der zukünftigen Königin als Berater dienen würde.

An diesem Nachmittag war die Tafel aus dem Raum entfernt worden und auch die steinerne Bank, die Albins Blick für einen Moment angezogen hatte, war leer. Der König empfing die ersten Gäste, die zu den Geburtstagsfeierlichkeiten kamen. Die Wettergeister meinten es gut mit Westland, denn die Sonne schien von einem makellos blauen Himmel herab. Die großen Fenster standen offen und ließen Licht, frische milde Luft und Vogelgezwitscher in den Saal fluten. An den geschwärzten Deckenbalken bewegten sich die vielen verblichenen Banner der Adelsfamilien im sanften Luftzug.

Wer ist die dort?“ fragte Dennit gerade. Er stand zusammen mit Albin und Bosco in einer Ecke und beobachtete das Treiben. Immer mehr Menschen strömten im Saal zusammen um die Neuankömmlinge zu begrüßen. Die drei schlicht gekleideten Männer fielen niemandem auf. Als Albin nicht sofort antwortete, schnippte Dennit direkt vor seinen Augen mit den Fingern.

He, wach auf. Ich meine die in dem blauen Kleid.“

Albin blinzelte und ließ den Blick durch den Raum schweifen um die Dame auszumachen, die Dennits Aufmerksamkeit erregt hatte. Er selbst war natürlich hier um zu sehen welche Gäste überhaupt eingeladen waren und was für ein politisches Kalkül dahinter steckte. Dennit kam nur, um sich die Töchter anzusehen und Bosco hatte einen untrüglichen Instinkt dafür, wann es irgendwo etwas zu essen gab. Auch jetzt konzentrierte er sich hauptsächlich darauf, seinen Teller mit den feinen Gebäckstückchen zu füllen, die an einem Tisch für die Gäste bereitstanden. Währenddessen versuchte Albin, all sein Wissen über die westländischen Dynastien zusammen zu kratzen um Dennit Auskunft zu geben. Er studierte Wappen und Gesichter und tatsächlich fielen ihm erstaunlich viele Namen ein.

Der Mann neben ihr ist Taman Enestor“, sagte er nun. „Ein Händler von der Küste. Perlen und Hölzer aus dem Südland, glaube ich. Das Mädchen ist seine Tochter, oder?“

In diesem Moment beugte sich der erwähnte Herr ein wenig zu der hübschen jungen Frau herunter und tätschelte ihren Hintern in dem modischen blauen Kleid. Sie lächelte, aber ihre Augen blieben kalt.

Ha, nicht seine Tochter, mein Lieber“, sagte Bosco mit vollem Mund und gab Dennit einen Schubs. Dessen Enttäuschung war offensichtlich. „Wohl eher sein neues Weib.“

Aber sieh nur, wie sie dreinschaut“, meinte Dennit. „Besonders glücklich scheint sie ja nicht zu sein.“

Das ist auch kein Wunder. Ihr Ehemann ist dreißig Jahre älter als sie“, sagte Albin.

Sehr schön“, sagte Dennit. „Unglückliche Damen sind eine Spezialität von mir.“

Immer langsam, Bürschchen“, sagte Bosco. „Das ist ein ehrenwertes Wappen auf deinem Harnisch, verstanden? Die Wölfe verführen keine verheirateten Edeldamen.“

Und unverheiratete Töchter?“ fragte Dennit hoffnungsvoll. „Wie ist es damit?“

In diesem Moment erschien ein Mann im Saal, der sofort Aufmerksamkeit erregte. Jedermann schien sich zu freuen, ihn zu sehen und seine dröhnende Stimme war voller Herzlichkeit, als er die ersten bekannten Gesichter begrüßte. Seit ihrer letzten Begegnung im westländischen Wald hatte Herr Efrem sich kaum verändert. Womöglich war er ein bisschen dicker geworden, doch sein gerötetes Gesicht war fröhlich wie damals.

Efrem, der alte Fettsack“, sagte Bosco erfreut. „Das wird ein schönes Besäufnis geben, wenn er uns im Bergfried besuchen kommt.“

Obwohl Efrem einer alten und wohlhabenden Familie angehörte, konnte er dem Leben am Hof mit all seinen Oberflächlichkeiten nichts abgewinnen und lebte seit Jahrzehnten zurückgezogen auf seinem Landsitz. Trotzdem war er einer der treuesten Waffenbrüder des Königs und wurde hoch geschätzt für seine Ehrlichkeit und sein heiteres Gemüt. Auch dass er keinen Unterschied machte zwischen niederen Soldaten und hochwohlgeborenen Herren, wenn er sich mit einem Bierkrug an einen Tisch setzte, trug ihm allerhand Sympathien ein. So zählte neben dem König selbst auch Bosco zu seinen Freunden. Seite an Seite hatten sie im Nordlandkrieg gekämpft. Viele freundschaftliche Bande, die damals geknüpft worden waren, hatten noch immer Bestand. Hinter Efrem war seine Frau eingetreten, eine üppige Frau, die die gleiche herzliche Fröhlichkeit ausstrahlte wie er. Das Paar wanderte durch den Saal, schüttelte Hände und machte Scherze, bis es sich schließlich zum Stuhl des Königs vorgearbeitet hatte. Nach den üblichen Verbeugungen erhob sich der König schwerfällig von seinem Stuhl und ließ sich an Efrems breite Brust drücken, als wären die beiden nicht Herr und Diener, sondern ebenbürtig. Die Königin nickte ihm jedoch nur mit strenger Miene zu ohne jedoch ihre Distanziertheit abzulegen. Dennoch küsste sie Efrems Frau auf beide Wangen. Albin beobachtete, wie Efrem nun einen jungen, hochgewachsenen Mann in den Vordergrund schob. Sein Gesicht leuchtete vor Stolz auf, als er ihn mit dem König bekannt machte.

Ist das sein Sohn?“ fragte Dennit neugierig.

Albin nickte. „Sein Name ist Mael. Man hat ihn bisher nicht häufig am Hof gesehen. Aber Efrem möchte wohl die Gelegenheit nutzen, ihn als seinen Erben vorzustellen.“

Kräftiger Bursche“, sagte Bosco. „Das Leben in Efrems Wäldern scheint nicht so müßig zu sein, wie man annimmt, wenn man seinen Schmerbauch und seine Schnapsnase sieht.“

Man sagt, Mael ist ein großer Jäger“, meinte Albin. „Aber nun zieht es ihn scheinbar doch in die Stadt. Er hat eine Handvoll seiner besten Freunde mitgebracht und eine Menge Gepäck.“

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