Julia Adamek - Wolfsklingen

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Als Heldin gefeiert kehrt Jessy aus der Schlacht gegen Magier und Ungeheuer zurück. Schon bald hat sie in der Eisenfaust ihr Zuhause gefunden und der Gedanke an eine Heimkehr rückt in weite Ferne. Doch wieder ziehen Gefahren am Horizont auf und bedrohen den Frieden in Westland. Erneut stehen Jessy und ihren Freunden Kämpfe und Prüfungen bevor, welche ihr Leben für immer verändern werden.
Währenddessen muss auch Albin sich in seiner neuen Rolle zurecht finden. Als geduldeter Gast lebt er in der Burg und spioniert die Feinde der zukünftigen Königin aus. Aber bald wird ihm klar, dass die Liebe zu Amileehna allein ihm nicht genügen wird, um sein Dasein im Schatten zu akzeptieren.
Und mehr noch: Er spürt, dass in seinem Inneren ungeahnte – und gefährliche – Kräfte schlummern, die auf seiner schicksalhaften Reise an den Rand der bekannten Welt nicht nur über über sein Leben, sondern auch über die Zukunft des ganzen Westlandes entscheiden werden.

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Die Steine glänzen ein wenig. Ich sehe die Pfeiler.“

Geh darauf zu. Du weißt, dass der Boden sicher ist. Keine Abgründe. Du kannst einfach losgehen.“ Jessy überwand ihren inneren Widerstand und machte ein paar zögerliche Schritte.

Spürst du, wo ich bin?“

In dem Gewölbe hallte Rojans Stimme wider, so dass es unmöglich war, daran zu erkennen, wo er stand. Doch Jessy war sich sicher, dass er rechts hinter ihr sein musste. Von dort ging etwas aus, eine Wärme oder eher eine Art Lebendigkeit, die sie auf der Haut fühlen konnte. Sie ging einen Schritt in diese Richtung und streckte die Hand aus. Ihre Finger berührten seinen Arm.

Gut. Jetzt finde die Pfeiler.“

Sie sind anders“, murmelte Jessy und ganz plötzlich wurden ihre Augen überflüssig. Sie konnte sich den Raum vorstellen. „Kalt und hart.“ Zielstrebig ging sie in eine andere Richtung und legte ihre Hand auf den festen Stein. Die Dunkelheit verlor ihre Bedrohlichkeit und Jessy wusste, dass sie sich frei bewegen konnte, ohne zu stolpern oder gegen die Wand zu laufen.

Gut“, wiederholte Rojan. „Dann fangen wir an. Talis!“

Jessy schluckte und hob ihre Waffe hoch. Es war nur ein Stock, aber sie hatte gelernt, jemanden damit kampfunfähig zu machen. Das hier war jedoch etwas völlig Neues. Sie spürte, wie Rojan an die Wand zurück wich um nicht im Weg zu sein und wurde ganz still. Talis würde sich bewegen und das verursachte Geräusche. Sie stellte sich so, dass eine Säule ihren Rücken schützte und lauschte. Sie hörte ein Rascheln, konnte es aber nicht orten und noch bevor sie wusste, was geschah, spürte sie einen Luftzug auf dem Gesicht. Ihre Reflexe funktionierten und sie riss den Arm hoch. Holz traf auf Holz und verursachte ein lautes Scheppern. Talis war so nah, dass sie ihn sogar riechen konnte. Sein nächster Schlag traf ihren Oberschenkel und sie stolperte aus ihrer Deckung heraus mitten in den Raum hinein. Er umrundete sie und traf sie erneut am Bein, doch obwohl es schmerzte, wusste Jessy nun, wo er war und fuhr herum. Ihr Hieb ging nicht ins Leere und sie hörte, wie Talis erstickt keuchte. Sie kannte das Geräusch eines Holzstocks auf einem ledernen Brustharnisch, also hatte sie seinen Oberkörper getroffen. Noch einmal schwang sie ihre Waffe, diesmal tiefer und hörte Talis’ Stiefel über den Boden schlittern, als er auswich. Jessy war so völlig auf ihren Gegner konzentriert, dass sie der Schubs von hinten zunächst völlig verwirrte. Das Bild, das ihr Geist in der Dunkelheit gezeichnet hatte, verschwamm und die Blindheit traf sie wieder mit voller Wucht. Sie wusste nicht, wohin sie sich wenden sollte. Ihr nächster Hieb ging ins Leere und sie versuchte krampfhaft, den zweiten Gegner auszumachen, aber es gelang ihr nicht mehr. Deckung, Deckung, hallte es in ihrem Kopf wieder. Geh in Deckung. So hatte sie es gelernt. Mach dich unsichtbar. Schnell fand sie den nächsten Pfeiler und ließ sich in die Hocke sinken. Obwohl ihr Puls raste, gelang es ihr, den hektischen Atem zu beruhigen. Es wurde völlig still. Die beiden Angreifer suchten nach ihr. Sie sind auch blind, rief Jessy sich ins Gedächtnis. Sie war nur leicht aufzuspüren, weil sie unvorsichtig war. Doch nun hatte sie kostbare Sekunden um sich zu sammeln. Angespannt wartete sie und erst, als sie ganz sicher war, dass jemand links neben ihr war, ließ sie den Stab hochschnellen. Talis stolperte darüber, wie sie es geplant hatte und brauchte einen Moment um sich zu fangen. Doch das genüge Jessy, um hochzuspringen. Sie wollte sich auf ihn stürzen, da spürte sie hartes Holz vor ihrem Bauch. Es war kein Schlag, doch dass der Stab sie dort berührte, war genug um den Kampf zu beenden. Ein Schwert hätte sie auf der Stelle getötet.

Eine Fackel flammte auf und Jessy blinzelte ins Licht. Talis hockte vor ihr auf dem Boden und grinste. Rojan hielt die Fackel in die Höhe und kam auf sie zu. Rheys stand neben ihr und ließ seine Waffe sinken, mit der er ihr den vermeintlichen Todesstoß versetzt hatte.

Jessy war außer Atem.

Das war unfair! Ihr habt gesagt, es wäre nur Talis, gegen den ich kämpfen muss. Mit zwei Gegnern habe ich nicht gerechnet!“

Sei still, du hast es gut gemacht“, sagte Talis grob und stand auf. Er war meistens sparsam mit Lob, doch Jessy war zu ärgerlich um sich jetzt darüber zu freuen.

Sollen wir es nochmal versuchen?“ fragte sie.

Nein“, antwortete Rheys. „Man darf es nicht zu oft machen, sonst gewöhnt man sich daran. Es soll ja eine Herausforderung sein. Es war gut, dass du in Deckung gegangen bist. Die richtige Entscheidung.“

Ich habe gar nicht darüber nachgedacht“, murmelte Jessy und wunderte sich über sich selbst.

Genau“, sagte Rheys. „Und was zeigt dir das?“

Dass ich eine gute Schülerin bin?“

Er grinste schief. „Gute Schüler gibt es viele. Aber dir ist es in Fleisch und Blut übergegangen, was wir dir beigebracht haben. Du wirst die Gefahr erkennen, wenn sie da ist.“

Jessy atmete tief durch. Jetzt, wo das Adrenalin aus ihren Adern wich, fühlte sie sich sehr müde.

Gehen wir in die Halle“, brummte Talis, jetzt wieder griesgrämig wie eh und je. „Dieses Herumstochern im Dunkeln macht mich immer durstig.“

Jessy ließ ihre Fingerspitzen über den herrlichen cremefarbenen Stoff wandern, der vor ihr ausgebreitet war. Sie betrachtete die feine Stickerei aus Silber- und Goldfäden, die das Mieder schmückte, die weichen Seidenbänder, die hauchdünnen Rüschen an Ausschnitt und Ärmeln. Es war ein wunderschönes Kleid. Sebel sah das genauso. Die Zofe war völlig außer sich vor Begeisterung.

Es ist perfekt“, schwärmte sie. „Du musst es anprobieren, damit wir es noch rechtzeitig ändern können.“

Jessy blickte an sich hinunter. Ihr Hemd war schmutzig und ihre Fingernägel schwarz gerändert.

Ich bin dreckig, ich werde es verderben.“

Sebel nickte und hob das kostbare Kleid von Jessys Bett auf, um es ordentlich aufzuhängen.

Dann eben später. Aber die Schneiderinnen haben alle Hände voll zu tun“, meinte sie. „Jede Dame am Hof lässt sich neu einkleiden.“

Kannst du es nicht ändern?“ fragte Jessy und begann in der kleinen Waschschüssel, die auf ihrer Kommode stand, ihre Hände zu schrubben. Die Seife duftete nach Rosen und Lavendel und hinterließ ein weiches Gefühl auf ihrer Haut.

Große Mutter, ich würde es nie wagen, Hand an so ein Kleid zu legen“, sagte Sebel und bewunderte das gute Stück weiterhin. Jessy hatte die Auswahl ihrer Garderobe vollständig in die Hände ihrer Freundin gelegt. Es widerstrebte ihr, sich von Sebel bedienen zu lassen, obwohl das offiziell ihre Pflicht war. Die Aufgabe, Jessys Kleiderschrank für das große Fest zu bestücken, kam Sebel daher sehr gelegen. Normalerweise kümmerte sie sich um die Wäsche und half Jessy, ihre Haare aufzustecken, wenn es nötig war. Sie räumte Jessys Zimmer auf, sorgte für frisches Wasser zum Waschen und zündete Feuer an. Wie ein guter Geist kam und ging sie, ohne das Jessy es recht bemerkte.

Ich werde noch Bänder für dein Haar beschaffen“, sagte sie gedankenverloren. „Und eine schöne Kette. Meinst du, die Prinzessin leiht dir etwas von ihren Juwelen?“

Das würde sie sicher“, antwortete Jessy. Zwar konnte sie sich nicht recht mit dem Gedanken anfreunden, ihre Aufgaben als Leibwächterin in einem bodenlangen Kleid erfüllen zu müssen. Trotzdem freute sie sich darauf, sich in Schale zu werfen. „Aber ich habe eine Kette, die ich tragen werde.“

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