Robin Geiss - Tarlot

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Thomas Schwarz findet ein weindendes Mädchen auf seiner Treppe und erfährt, dass dieses vor einem Jahr gestorben ist. Fortan macht nicht nur ein namenloser Killer, sondern auch eine Spezialeinheit der Regierung auf ihn Jagd und er wird immer weiter in eine ihm fremde Welt getrieben, bei der nicht nur sein Leben auf dem Spiel steht.

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Kordales stieg wieder aus dem Wagen, schloss die Fahrertür, drehte den Zündschlüssel aus dem Ringverbinder und legte ihn auf den linken Vorderreifen. Während er durch den immer stärker werdenden Regen zurück in Richtung Wohngebiet ging, wählte er auf seinem Handy die Nummer des ADAC und erklärte ihnen, als die Verbindung zustandekam, wo sich sein Wagen und sein Schlüssel befanden. Er gab ihnen die Nummer der Zentrale durch, die ihn dann über eine fangschaltungssichere Leitung zu seinem Handy verbinden würde.

Jetzt konnte er in dem immer stärker werdenden Sturm ohne Auto vor der Mietwohnung von Thomas Schwarz nur darauf warten, dass die beiden von ihm angeforderten Männer zu seiner Unterstützung kamen.

Es lief nicht gut für ihn. Es bedurfte zwar viel mehr, um Don Kordales aus der Fassung zu bringen, solch kleinen Stimmungsschwankungen und Verägerungen maß er jedoch schon eine große Bedeutung bei.

Das war nicht gut. Das war ganz und gar nicht gut.

11

Paul Vinel war sehr erfreut, dass er bei dem jetzt einsetzenden Sturm noch einmal rausmusste. Er hatte einen Anruf erhalten, der den Fund einer Jungenleiche und der Leiche eines Mannes mittleren Alters meldete. Dies bedeutete erstens einen weiteren verrückten gottlosen Straffälligen da draußen; zweitens konnte er sich nun wohl nicht mehr persönlich um die Grabschändung kümmern, sondern musste den Fall an seinen Kollegen Deswin abgeben; und drittens würde er wahrscheinlich bei dem Sauwetter dort draußen auch noch bis auf die Knochen naß.

„Schatz, weißt du schon, wann ungefähr du wieder da sein wirst?“, fragte Ursula Vinel, seine seit 27 Jahren ihm treue Ehefrau.

„Nein, das kann ich dir leider nicht sagen. Ich habe wenig Einzelheiten am Telefon erfahren. Wahrscheinlich wird es sich aber schon noch etwas hinziehen. Warte nicht auf mich mit dem Zubettgehen. Ich werde wahrscheinlich auch noch zur Polizeistation fahren, um einiges für morgen vorzubereiten.“

„Na gut. Ich liebe dich.“

„Ich liebe dich auch“, sagte er, streifte seinen Regenmantel über und ging aus dem Haus.

So eine verdammte Scheiße! Es goss aus allen Löchern, und der Wind fegte auch schon ganz ordentlich. Ein Gewitter drohte ebenfalls über sie hinwegzuziehen. Na, das passte ja alles zusammen! Paul hatte nicht vor, noch einmal ins Büro zu fahren. Es gab dort nichts vorzubereiten. Und selbst wenn, hätte er keine Lust dazu gehabt. Er hatte vielmehr Lust, sich nach der Besichtigung des Tatorts und der Leichen noch einmal bei der gottlosen Straßenhure blicken zu lassen und die erneute Aufwallung von Wut zu bekämpfen. Paul setzte sich in sein Auto und fuhr zum dem ihm gemeldeten Tatort. Als er etwa zwanzig Minuten später dort ankam, erwartete ihn schon ein Polizist, der ihn über die schon herausgefundenen Details aufklärte.

„Also, wir haben hier einen Jungen mit zwei Kugeln im Bauch, zirka 15 oder 16 Jahre alt, und einen männlichen Weißen so Mitte dreißig.“

„Einen männlichen Weißen“, wiederholte Paul halblaut vor sich hin, „fangen wir jetzt an wie in einem schlechten Ami-Film?“

„Beide waren dort hinten hinter den Busch gelegt worden“, sagte der Polizist. „Die junge Frau dort hinten, die ihren Hund ausführen wollte, hat die beiden gefunden. Sie sagt, ihr Hund habe dort rumgeschnüffelt, und als sie nachschaute, habe sie die beiden Leichen entdeckt. Also die beiden Toten, mein ich.“

Paul sah den jungen Polizisten an und fragte sich nur, wie weit es gekommen sein musste, dass sie schon solche Hohlköpfe bei der Polizei einstellten. Dennoch sagte weiter nichts, sondern hörte er sich den Bericht weiter an.

„Also, sie müßen so seit … also der Leichenbeschauer meint, der Tod sei vor ungefähr, äh, 20 bis 28 Stunden eingetreten.“

Paul konnte nicht mehr an sich halten: „Sagen Sie mal, Sie nehmen keine Drogen oder irgendwelche Beruhigungspillen, oder?“

„Äh, nein. Äh, wieso, Herr Polizeihau…“. Paul war schon an dem jungen Sprachwunder vorbeigetreten, ohne eine Antwort abzuwarten, und schaute sich die beiden Leichen an. Der Mann wies Spuren eines Kampfes auf, eine gebrochene Nase und einen ausgekugelten Arm, während der Junge mit Ausnahme/abgesehen von den beiden Löchern im Bauch, keinerlei Verletzungen erlitten hatte. Der Ältere war mit einer Kugel in den Kopf getötet worden. Falls es hier irgendwelche Beweismittel gegeben hatte, so hatte sie entweder der Hund oder der einsetzende Sturm schon vernichtet. Paul gab dennoch wie gewohnt seine Anweisungen, ließ die beiden Leichen zur weiteren Untersuchung ins örtliche Krankenhaus bringen und machte sich nach erneutem Befragen der glücklichen Finderin auf den Rückweg in die Stadt, um einem kleinen Junkie noch einmal beizubringen, wie erbärmlich ihr Dasein doch war. Während er schon in seinem Wagen saß und sich darauf freute, den Willen des Herrn auszuführen, musste er einen weiteren unerfreulichen Gedanken beiseiteschieben: Die Mutter des toten Mädchens, dessen Grab geschändet worden war, würde spätestens morgen Nachmittag eintreffen. Diese Frau war einfach nicht von ihrem Vorhaben abzubringen. Er mochte sie nicht. Er hatte sie zwar noch nie zu Gesicht bekommen, aber nach allem, was man über sie hörte, ging ihr der Tod ihrer Tochter vor einem Jahr am Arsch vorbei. Lieber kümmerte sie sich darum, dass noch mehr anstößige Kleider auf den Markt gebracht wurden. Als ob es davon nicht schon genug auf der Welt gegeben hätte. Und nach Paris war sie mit Sicherheit nur deshalb umgezogen, um dort als Edelhure zu arbeiten. Nein, er mochte sie nicht. Er freute sich nicht auf ihren Besuch. Es ärgerte ihn. Es ärgerte ihn sehr. Er hasste diese gottlosen Käfer! Diese sündigen kleinen Bastarde, die nichts Besseres vorhatten, als ihn bei der Ausübung seiner Pflicht und bei der Ausübung Gottes Willen auf Erden zu behindern. Er brauchte jetzt unbedingt ein Ventil.

Und auf dem Weg zu genau diesem Ventil war er nun.

12

Er träumte von einem Park. Er sah zurechtgestutze Hecken. Er sah Bäume. Kaum Menschen. Er sah einen Jungen. Der Junge lag tot auf dem Gehweg. Erschossen. Sein für diese Übergabe zugewiesener „Partner“ drehte sich zu ihm herum.

„Hast du einen Knall?“, fragte er ihn.

„Hast du ein Problem damit?“, fragte sein Gegenüber und richtete die Pistole auf ihn.

Er erkannte ganz deutlich die Absicht dieses Psychopathen. Er wollte ihn ebenfalls über den Haufen schießen, sich die Beute schnappen und abhauen. Während er mit der Linken seine Waffe zog, rammte er seine Rechte gegen die Nase seines Gegenübers, um ihn kampfunfähig zu machen. Der Kerl ließ, überrumpelt von dem Angriff, seine Pistole fallen, beugte sich aber unmittelbar danach wieder, um die Waffe erneut auf ihn zu richten. Tom setzte noch einmal nach, und als er bemerkte, dass er mit Schlägen nicht mehr viel ausrichten konnte, schoss er ihm direkt in den Kopf. Der platzte fast schon von der Wucht des Geschosses. Er lief zu dem Jungen, der, getroffen von zwei Geschossen und noch immer aus den Einschusslöchern blutend, auf der Erde lag. Er flehte ihn an, er möge nicht sterben. Der Junge erwiderte ihm, dass er schon vor einem Jahr gestorben sei, und er sah, dass er sich über ein Mädchen mit einem schmutzigen Kleid gebeugt hatte. Er blickte auf und bemerkte, dass er sich auf dem Friedhof befand. Es war kalt. Es war sehr kalt auf seiner Stirn; und sie schmerzte.

Thomas Schwarz erwachte langsam. Er fühlte einen feuchten Lappen auf seiner Stirn und bemerkte, dass der Schmerz auf seiner Stirn von einer stattlichen Beule herrührte.

Er stöhnte. Tom schlug langsam die Augen auf. Er lag ausgestreckt auf seiner Couch. Neben ihm stand, über ihn gebeugt und mit einem Waschlappen bewaffnet, das Mädchen. Wie hieß sie noch gleich? Ach ja: Christine Parsto.

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