Robin Geiss - Tarlot

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Thomas Schwarz findet ein weindendes Mädchen auf seiner Treppe und erfährt, dass dieses vor einem Jahr gestorben ist. Fortan macht nicht nur ein namenloser Killer, sondern auch eine Spezialeinheit der Regierung auf ihn Jagd und er wird immer weiter in eine ihm fremde Welt getrieben, bei der nicht nur sein Leben auf dem Spiel steht.

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Oh, oh! dachte Tom. Vielleicht sollte er in Zukunft etwas weniger sorglos mit seinen geheimen Wünschen umgehen. Er spähte vorsichtig um den Baum herum und sah, dass sich der Mann tatsächlich wieder umgedreht hatte. Tom sah nun auch die Pistole in seiner rechten Hand, die er gegen den Boden gerichtet hielt. Er lehnte sich mit dem Rücken an den Baum und lauschte dem zweiten Gespräch, das der Unbekannte jetzt mit seinem Handy begann. Nach einer Weile bekam er mit, dass irgendetwas versiegelt werden sollte, Leichen fortgebracht und Familien benachrichtigt. Und sie sollten sich auf die Suche machen. Tom vernahm auch den Namen Karem. Irgendwie sagte ihm das alles nichts. Er hatte ein ungutes Gefühl, als er das Wort „Leichen“ hörte. Er konnte auch keinen Zusammenhang mit dem ersten Telefonat herstellen. In diesem hatte er ebenfalls etwas von Opfern gehört, die er jetzt ebenfalls als Leichen identifizierte, und etwas von einem Mörder und einer Zielperson.

Allmählich hatte Tom das Gefühl, dass es bei diesem Grab um mehr ging als einfach nur um eine Grabschändung. Und wenn das Mädchen etwas damit zu tun haben sollte, hatte er sich in eine verdammt unschöne Lage gebracht, als er sie mit zu sich nach Hause nahm. Er wurde das Gefühl nicht los, dass dieser Mann, der jetzt, nachdem er das Gespräch beendet hatte, endlich wieder zurück zum Tor schritt, von der Regierung geschickt worden war.. Wieso? Wusste er auch nicht, aber die Regierung konnte er ebenso gut leiden wie die Behörden. Und ein normaler Polizist würde wohl auch kaum so schnell seine Pistole zücken, nur weil etwas auf einem Friedhof knackste.

Gott sei Dank ging dieser Typ jetzt. Tom war sich sicher, dass er nicht lange fackeln würde, ihn zu erschießen, falls er ihn doch noch entdeckte, und Tom zweifelte daran, dass seine Fäuste schneller waren als seine Kugeln. Und außerdem drohte er zu erfrieren, redete es sich zumindest ein, da er nicht so dick angezogen war, um 10 Minuten regungslos hinter einem Baum verbringen zu können. Er wollte doch lediglich herausfinden, was es mit der Geschichte des Mädchens auf sich hatte, um, falls irgendwas dran war, ihren Namen herauszufinden und ihre Eltern zu benachrichtigen. Langsam richtete er sich auf. Seine beiden Kniegelenke knackten und schmerzten vom lange Sitzen in der Hocke. Tom ächzte leise, als sich der Vogel genau vor ihm niederließ und ihn anstarrte.

„Hau ab, Du Mistvieh! Wenn Du noch einmal versuchst, mich zu verraten, dann erzähl ich Deinen Eltern, dass Du Dich so spät abends auf dem Friedhof rumtreibst, Gruftie!“ Der Vogel blickte ihn noch für den Bruchteil einer Sekunde an und erhob sich dann wieder, als ob er doch von Toms Bemerkung eingeschüchtert worden sei. Tom blickte den Schotterweg zum Tor hinunter, erspähte aber niemanden mehr. Mit schmerzenden Gliedern und von der Kälte taub gewordenen Ohrmuscheln machte er sich auf den Rückweg zu seiner Mietwohnung. Während er durch die Nacht schlich, hörte er noch mehrmals ein fernes Donnergrollen und der Wind wurde stärker. Ein Gewitter im November! dachte er. Hat man auch nicht oft, passt aber wunderbar zu diesen schönen Ereignissen hier. Als Tom die Eingangstür des Miethauses aufschloss, hatte er das Gefühl, beobachtet zu werden. Er drehte sich noch einmal um, bevor er ins Haus trat, sah aber niemanden mehr auf der Straße. Nicht einmal mehr einen zerlumpten Penner. Er schmiss die Haustür ins Schloss und stieg die Treppen zu seiner Wohnung hinauf. Als er seine Wohnungstür aufschloss und nach dem Lichtschalter tastete, flog mit gewaltiger Wucht seine gusseiserne Bratpfanne zuerst gegen seine tastenden klammen Finger und direkt danach, er hatte noch nichtmal Zeit, einen Schrei hervorzubringen, gegen seine Stirn. Wilde Sterne tanzten vor seinen Augen.

Dann wurde es dunkel.

10

Der Wind war mittlerweile so stark geworden, dass Don seinen Kragen hochstellen musste, um besser vor ihm geschützt zu sein. Er war wieder auf dem Rückweg zu seinem Wagen. Er hatte ein drittes Mal an diesem Abend telefoniert. Mit seinem letzten Anruf beauftragte er seine Leute, alles über einen gewissen Thomas Schwarz herauszufinden. Er war ihm zu Fuß vom Friedhof aus gefolgt. Nach noch nicht einmal zwei Minuten Wartezeit kam Schwarz durch das Tor des Friedhofs herausspaziert. Der aufgeschreckte Vogel war zwar eine plausible Erklärung für das knackende Geäst bei den Bäumen gewesen, aber Don gab sich niemals mit der erstbesten Erklärung zufrieden. Er durchforschte die Angelegenheiten immer so gründlich, bis kein Zweifel mehr möglich war. Hier aber gab es noch Zweifel. Diese Sache war zu groß, um sie dem gütigen Schicksal zu überlassen. Also ging Don nach Beendigung des zweiten Telefonats nicht, wie geplant, direkt zu seinem Wagen, sondern wartete in sicherer Entfernung, ob sonst noch jemand Interesse an nächtlichen Besuchen auf dem Friedhof in dem Dörfchen Sonnenbach hatte. Und siehe da: Es kam ein junger Mann durch das Friedhofstor herausspaziert, und er ging zielstrebig nach Sonnenbach hinein, ohne auch nur den leisesten Verdacht zu hegen, dass er bereits beschattet wurde. Don folgte ihm langsam zu Fuß bis zu seinem Mietshaus. Als er darin verschwunden war, sah Don sich das Klingelschild an und führte auf dem Rückweg zu seinem Wagen das dritte Telefonat. Er beorderte zwei weitere Männer an den Ort, die bei der Suche nach dem Mädchen helfen sollten und diesen Thomas Schwarz beobachten, um herauszufinden, welches Interesse er an dem geöffneten Grab haben konnte.

Als Don fast bei seinem Wagen angelangt war, setzte der Regen ein. Wenn es jetzt nur ein paar Grad kälter wäre, würde es entweder schneien oder die ganze Straße in ein einziges Eisfeld verwandelt. Noch etwas, was er jetzt nicht gebrauchen konnte. Und das zweite Telefonat hatte ihn mehr überrascht als alles andere an diesem Tag. Und noch mehr als dies ärgerte es ihn. Er durfte sich zwar nicht von Gefühlen leiten und in eine Sache nicht so hineinsteigern lassen, dass er von Ärger oder gar Hass geleitet wurde; das Aufkommen dieser Gefühle aber konnte er nicht so schnell und nicht so vollständig wie sonst verdrängen.

Karem, der örtliche Einsatzleiter der Spezialeinheit, die am „Eingang“ nach der Ursache des Kontaktabbruchs suchen sollte, hatte sich gemeldet: Alle acht Diensthabenden am „Eingang“ seien furchtbar verstümmelt, berichtete er; einigen seien die Gliedmaßen abgetrennt worden, andere wiesen mehrere Bissspuren auf; wieder andere hätten Verletzungen, die aussähen, als stammten sie von Messern oder von sehr scharfen Krallen. Eines aber hatten alle Männer gemeinsam: Sie alle waren tot. Aus keiner der Waffen, darunter Maschinenpistolen und großkalibrige Gewehre, war auch nur ein einziger Schuss abgegeben worden. Das nun verwunderte Don noch mehr. Sie alle waren gut ausgebildete Leute gewesen; wohlgemerkt: waren. Don hatte den Auftrag erteilt, das Gebäude um den „Eingang“ herum vorläufig zu versiegeln. Er fragte sich, was dort vor sich gegangen sein mochte; und er würde es wohl auch bald erfahren, da dort alle Räume mit Kameras überwacht wurden.

Jetzt mussten noch mehr Ausreden erfunden werden, um diese Leichen eines natürlichen Todes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aber das war nicht seine Aufgabe. Er war nicht in dem Projekt, um Ausreden zu erfinden, sondern um andere Dinge wieder geradezubiegen.

Trotzdem liefen sie jetzt auch noch Gefahr, dass Neugierige das Gebäude um den „Eingang“ interessant fanden. Und das wäre ebenfalls sehr schlecht. Die Dinge überschlugen sich. Er spielte gegen die Zeit. Er musste so schnell wie möglich das Mädchen finden. Und er musste in Erfahrung bringen, was bei dem Gebäude schiefgelaufen war.

Don betätigte die Fernbedienung der Zentralverriegelung. Er öffnete die Fahrertür und setzte sich hinter das Steuer. Er betätigte die Zündung und – nichts. Er betätigte die Zündung noch einmal und – wieder nichts. Das durfte doch nicht wahr sein! Jetzt setzte auch noch sein Wagen aus! Das Schicksal schien ihm in den letzten paar Stunden nicht wirklich wohlgesonnen zu sein.

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