Dani Merati - The key - Tarek

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'The key'. Ein exklusives Gay-Resort in einem märchenhaften Schloss an der wildromantischen Küste Cornwalls, wo wir Ihre Sehnsüchte und Träume erfüllen. Vergessen Sie, wer Sie im Alltag sind und seien Sie, wer Sie sein möchten. Lassen Sie sich verzaubern und verbringen Sie einen unvergesslichen Urlaub in unserem Hause.
Eine Kurzgeschichten-Reihe über ein ganz spezielles 'Liebeshotel' in Cornwall.
Für Tarek sind Beziehungen eine Institution, die nicht funktioniert, Liebe etwas, das man nicht braucht. Der Stress seines Geschäftspartners mit dessen Lebensgefährten bestätigt ihn in seiner Meinung. Dennoch ist er in letzter Zeit gelangweilt vom ewig gleich faden Angebot an Twinks und lässt sich überreden in 'The key' eine Auszeit zu nehmen. Eine Entscheidung mit dramatischen Folgen, die seine Einstellung zu Liebe und Beziehungen drastisch ins Gegenteil verkehrt …
Bisher erschienen: The key: Jan
The key: Tarek
The key: Julian erscheint im Januar 2016
Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Auf dem Weg nach oben hämmere ich mir das energisch in den Schädel, was durch die Nähe zu dem Kerlchen zu einem beinahe aussichtslosen Kampf mutiert. Sein Duft steigt mir in die Nase, ich bemühe mich möglichst flach zu atmen, doch vermag nicht zu verhindern, dass es in meinem Schritt ziemlich eng wird. Verdammt, seit wann bin ich denn so triebgesteuert? Immer schon gebe ich mir gleich darauf selbst die Antwort. Dachte ich Zuhause noch völlig übersättigt zu sein, reicht anscheinend ein wackelnder Hintern aus, um mich in einen sabbernden, hirnlosen Idioten zu verwandeln. Na, das fängt ja gut an.

***

Um den ausschweifenden Fantasien zu entfliehen, die seit dem Anblick des süßen Kerlchens in mir herumschwirren, mache ich noch diesen Abend einen Ausflug nach Newquay. Die Kleinstadt soll ein abwechslungsreiches Nachtleben bieten und es lohnt sich bestimmt, mal zu schauen, wie das hier so läuft. Die Toleranz im Ort scheint ziemlich hoch zu sein, da viele Hotelangestellte von dort kommen. Das hat mir mein Chauffeur George bereitwillig erzählt, ebenso das mit den Bars.

So wandere ich also nun in der einsetzenden Dämmerung durch die engen Gassen der Altstadt, vorbei an dezent beleuchteten Eingängen zu Pubs und anderen Lokalitäten. Ab und zu dringt Musik oder Gelächter auf die relativ leeren Straßen. Bisher verspüre ich nicht den Drang, diesem Ruf zu folgen. Stattdessen schlendere ich ziellos in der Gegend umher, bis verschiedene Pärchen vor einem schummrigen Pub meine Neugier wecken. Angezogen von der spürbaren Lockerheit betrete ich die Bar. Wie erwartet treffe ich auf ein gemischtes Publikum und es dauert nur einige Herzschläge, bis sich ein süßer Typ neben mich an den Tresen stellt. Einen halben Kopf kleiner als ich, schlank, ein verwegenes Lächeln auf den einladenden Lippen. Zu meinem Unmut spüre ich, dass ich sofort zurück in meine Rolle falle und ehe ich mich versehe, bin ich schon mit ihm in ein Hinterzimmer verschwunden, stecke in seinem engen Arsch. Die Ernüchterung folgt auf dem Fuß und grußlos haue ich ab. Durch die lachenden, trinkenden Menschen in der Bar hinaus in die dunkle Nacht.

Angewidert von mir selbst stehe ich einige Minuten regungslos auf dem Bürgersteig, ehe ich mich auf die Suche nach einem Taxi mache. Dieser verdammte Urlaub war eine ganz beschissene Idee und auf dem Weg zurück ins Schloss spiele ich kurz mit dem Gedanken, einfach abzureisen. Nur die Erinnerung an goldbraune Mandelaugen, die mich verfolgen, hält mich davon ab. Wie ich diese scheinbare Vernarrtheit wieder loswerden soll, ist mir allerdings schleierhaft. Ich hab den Jungen doch nur einmal gesehen! Da kann es ja wohl nicht angehen, dass er in meinem Hirn herumspukt und sogar bei dem Fick gerade eben vor meinen geschlossenen Lidern erschien. Verrückt. Und absolut nichts, was ich gebrauchen könnte.

Okay, ich ziehe den Urlaub durch. Sobald mein Partner für die Woche eintrifft, bin ich hoffentlich genug abgelenkt. Dann werde ich mir das scheue Lächeln und die seelenvollen Augen wohl aus dem Kopf geschlagen haben. Außerdem wird er mir ja kaum über den Weg laufen, höchstens bei meiner Abreise.

***

Bereits am nächsten Morgen im Frühstückssaal erweist sich die Einschätzung, Shinzou vor meiner Abfahrt nicht mehr zu begegnen, als Illusion. Offenbar rotieren die Mitarbeiter des Hotels und heute ist er hier bei mir. Okay, nicht bei mir, er bedient die Gäste im Saal, flitzt geschäftig hin und her, füllt das Buffet immer wieder auf.

Verträumt beobachte ich ihn, vollkommen fasziniert von den geschmeidigen Bewegungen. Obwohl es sehr voll und hektisch ist, er keine ruhige Minute hat, schwebt er graziös zwischen den Anwesenden, scheint regelrecht zu tanzen. Er sticht aus der anonymen Menge der maskierten Männer heraus wie ein schillernder Schmetterling und ich bin völlig in seinem Bann. Vermutlich dauert es deshalb auch eine halbe Ewigkeit, bis mir auffällt, dass er direkt vor mir steht und mich etwas gefragt hat. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben verlegen - und sprachlos. Shinzou fragt erneut, ob ich noch Kaffee mag, und lächelt mich dabei scheu von unten herauf an. Oh Mann, versucht der Kleine etwa mit mir zu flirten oder ist er nur freundlich?

Als ich nämlich nur mit einem knappen Nicken reagiere, verrutscht das süße Lächeln. Er schenkt mir mit einem „Bitte sehr, Sir“, ein und huscht eilig davon. Was war das denn? ‚Das warst du, der sich wie ein Idiot aufführt‘, schelte ich mich. Falls das niedliche Kerlchen tatsächlich an mir interessiert ist, habe ich ihm gerade eine deutliche Abfuhr erteilt. Und das ist besser so, versuche ich mich während des Frühstücks selbst zu überzeugen. Gelingt mir auch ganz passabel. Nur, dass ich dabei ziemlich obsessiv nach meinem Schmetterling Ausschau halte, passt nicht in dieses Bild. Verflucht, es wird Zeit, dass Adrian anreist. Dann ist Schluss mit dem völlig hirnrissigen Anschmachten eines mir unbekannten Jungen.

***

Einige Stunden später wird mir klar, dass ich mich wohl gewaltig verrechnet hab. Was nicht an Adrian liegt. Wir sind sofort auf einer Wellenlänge. Er ist genau mein Typ: sexy, forsch, eindeutig erfahren und zu jeder Schandtat bereit. Ganz im Gegensatz zu einem schüchternen japanischen Jungen, der vermutlich schreiend wegrennen würde, falls ich ihn anbaggere. Dass ich, obwohl mein Partner längst da ist, weiter Ausschau nach Shinzou halte und sogar Erkundigungen über ihn einziehe - diskret natürlich - sollte mir wirklich zu denken geben. Ich ignoriere diese Tatsache jedoch geflissentlich und beschließe, mich ausschließlich auf meinen Begleiter zu konzentrieren. Das fällt mir allerdings schwerer als gedacht.

Die Konversation mit Adrian ist von Anfang an voller sexueller Innuendos, was mich unter normalen Umständen freuen würde. Wir wissen beide genau, was wir wollen und worauf es hinausläuft. Ein vages Gefühl von Enttäuschung flattert am Rand meines Bewusstseins, doch wieso erwartete ich eigentlich etwas anderes? Den Grundstein für den Verlauf der Woche hab ich selbst gelegt, als ich den Fragebogen nur oberflächlich ausfüllte, meine wahren Wünsche und Bedürfnisse außer Acht ließ. Der mir zugewiesene Partner ist selbstverständlich ebenfalls nur auf der Suche nach einem lockeren Abenteuer, will seinen Spaß, ganz so, wie mein Profil es suggeriert.

Ach, was soll’s. Ich wusste von Anfang an, nach welchem Schema der Urlaub abläuft. Daran kann auch ein scheuer Junge, der mich bezaubert, nichts ändern. Deshalb gehe ich routiniert auf das Spiel ein und werde wieder zu dem, was ich im Grunde verabscheue: eine seelenlose Fickmaschine - vollkommen schwanzgesteuert.

Und als Adrian in der Nacht nach der zweiten Runde selig schnarcht, erhebe ich mich ächzend von dem doch etwas unbequemen Teppich - das Bett war zu weit weg - und verlasse lautlos das Separee. In meiner Suite husche ich zunächst unter die Dusche. Ich fühle mich irgendwie dreckig. Dazu auch leer und unbefriedigt, obwohl ich gerade zweimal gekommen bin.

Aber was mich am meisten verstört, ist die Tatsache, dass ich - genau wie im Pub die Nacht davor - während ich Adrian fickte, jemand anderen vor Augen hatte. Mandelaugen, die mich bewundernd anschauen, schwebten vor meinem Antlitz. Stöhnend reiße ich mir die Maske herunter, erkenne kaum das Gesicht, das mir entgegenstarrt. Ein gehetzter Ausdruck liegt auf meinen Zügen. Zudem rast mein Puls, die Kehle ist ausgedörrt und mir bricht der Schweiß aus. Meine Selbstdiagnose: Ich bin verliebt und stehe deshalb kurz vor einer Panikattacke.

Das ist so was von verrückt. Vollkommen bescheuert. Nur, weil ich an einen süßen Kerl denke, während ich einen anderen flachlege, muss dass doch nicht bedeuten, dass dieses blöde Organ in meiner Brust involviert ist. Ich finde den Jungen eben heiß, na und? Mehr ist da nicht. Ich bin nicht verliebt! Das ist nur eine kurzfristige Verwirrung. Ich werde mich ab morgen nur noch auf Adrian konzentrieren. Der Typ ist pflegeleicht und man kann mit ihm eine Menge Spaß haben. Wenn die Woche vorbei ist und ich wieder Zuhause bin, vergesse ich ganz schnell, dass ein wunderschöner Schmetterling namens Shinzou direkt in den nervigen Muskel in meiner Brust geflattert ist.

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