Dani Merati - The key - Tarek

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'The key'. Ein exklusives Gay-Resort in einem märchenhaften Schloss an der wildromantischen Küste Cornwalls, wo wir Ihre Sehnsüchte und Träume erfüllen. Vergessen Sie, wer Sie im Alltag sind und seien Sie, wer Sie sein möchten. Lassen Sie sich verzaubern und verbringen Sie einen unvergesslichen Urlaub in unserem Hause.
Eine Kurzgeschichten-Reihe über ein ganz spezielles 'Liebeshotel' in Cornwall.
Für Tarek sind Beziehungen eine Institution, die nicht funktioniert, Liebe etwas, das man nicht braucht. Der Stress seines Geschäftspartners mit dessen Lebensgefährten bestätigt ihn in seiner Meinung. Dennoch ist er in letzter Zeit gelangweilt vom ewig gleich faden Angebot an Twinks und lässt sich überreden in 'The key' eine Auszeit zu nehmen. Eine Entscheidung mit dramatischen Folgen, die seine Einstellung zu Liebe und Beziehungen drastisch ins Gegenteil verkehrt …
Bisher erschienen: The key: Jan
The key: Tarek
The key: Julian erscheint im Januar 2016
Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Ein Grund, wieso ich mich nicht auf Beziehungen einlasse. Man kann sich nicht auf ewig verbiegen, um dem Partner in allen Bereichen zu gefallen und irgendwann knallt’s. Siehe Sergio und Julian. Ich hoffe, der Zwerg macht keine Dummheiten. „Hey, das wird schon. Ich bringe ihn erst mal zu mir, er schläft eine Nacht darüber, du auch und morgen redet ihr vernünftig und in Ruhe miteinander. Mach dir nicht allzu viele Sorgen. Der Kleine liebt dich, sonst hätte er sich bestimmt nicht von fremden Kerlen vögeln lassen, nur weil du das wolltest.“ Meine Worte sind schlecht gewählt, dass merke ich im gleichen Moment, als er noch mehr in sich zusammensackt.

„Und genau deshalb wird er mir wohl kaum verzeihen können.“ Wir verlassen gemeinsam das Büro, und während Sergio die Treppe zu seiner Wohnung hinaufschlurft, mach ich mich auf den Weg, um Julian zu suchen. So ein Desaster!

***

Die Luft im Club ist zum Durchschneiden. Und damit meine ich nicht die Atemluft. Sergio ist mies gelaunt und lässt das immer öfter an den Angestellten aus, die sich im Gegenzug bei mir beschweren. Eine Ermahnung von meiner Seite an meinen Geschäftspartner endete dann beinahe in einer Prügelei, die unser gemeinsamer Freund Daniel gerade so verhindern konnte.

Jetzt sitze ich mit diesem in einem Bistro in der Innenstadt und mein Blut ist immer noch weit über dem Siedepunkt. Zu den Problemen mit Sergio kommt meine eigene Lustlosigkeit. Ich habe alles so satt. Nichts scheint mehr zu passen.

„Tarek. Tarek! Hey, hörst du mir überhaupt zu?“ Ungehalten schnippt Daniel mit den Fingern vor meinem Gesicht. Reflexartig schnappe ich danach, verdrehe den Zeigefinger. „Hey, spinnst du?“ Mein Freund keucht. Erschrocken lasse ich los. Was ist nur in mich gefahren? Ich erinnere mich leider zu gut an die Zeiten, wo ich so unter Druck stand, dass mich die geringste Provokation ausrasten ließ. Eine Phase, in der ich es mit dem Gesetz nicht so genau nahm, um meine Mutter und Schwester zu unterstützen. Na ja, zumindest Mama, Nati war zu stolz, um Almosen anzunehmen, wie sie es nannte. Ist sie auch heute noch. Hm, ich sollte sie und meinen Neffen Milo mal wieder besuchen.

„Sorry, ich ... ich steh momentan etwas neben mir. War keine Absicht.“ Verschämt grinse ich mein Gegenüber an, der mein Lächeln erwidert. „Vergiss es. Du müsstest schon schwerere Geschütze auffahren, um mich zu beeindrucken.“ Er wird ernst. „Okay, raus mit der Sprache. Was ist los?“

Unwohl schaue ich auf runter auf die Tischplatte, weiche dem verständnisvollen Blick aus. Daniel ist der inoffizielle Therapeut unserer Gruppe, wenn einer von uns Probleme hat, kann man prima mit ihm reden. Aber seit er in einer festen Beziehung ist, sind wir öfter wegen meiner Einstellung gegenüber diesen aneinandergeraten.

Wie soll ich ihm erklären, dass mir im Moment alles zu viel ist? Dass mir das Drama von Sergio und Julian auf den Magen schlägt, dass mich alles langweilt, die ganze Szene nur noch ankotzt? Er wird mich mit einem wissenden Lächeln bedenken und dann verkünden, was mir fehlt. Ein Partner. Hah, das ich nicht lache!

„Ich glaub, ich brauch eine Pause. Vom Club, von dem Stress mit Sergio und Juli. Von den Typen, die mich belagern, um einen Fick zu ergattern. Das kotzt mich nur noch an, Daniel. Ich will einfach mal einen Abend meine Ruhe. Ach, was sag ich? Mehr als nur einen Abend.“ Jetzt ist es raus und ich ... bin irgendwie erleichtert. Vorsichtig schaue ich zu Daniel, der mich forschend mustert.

„Erinnerst du dich daran, wie obsessiv ich bei der Gründung meiner Firma war, wie sehr mich die Agentur in ihren Klauen hielt? Nur sie zählte, mein Privatleben war praktisch inexistent.“ Ich grinse unwillkürlich. „Oh ja. Du kamst mir vor wie auf Speed. Du konntest gar nicht mehr abschalten. Aber so fühle ich mich nicht“, wehre ich eilig ab.

Daniel sieht mich ernst an. „Bist du sicher?“ Um eine Antwort verlegen - mein Freund hat ein Gespür dafür, jemanden sprachlos zu machen -, schaue ich aus dem Panoramafenster neben unserem Tisch. Obwohl mit Ausblick heute nicht viel ist. Der Himmel ist wolkenverhangen, in der Ferne grollt es bedrohlich, stürmische Böen treiben ihren Schabernack mit allem, was keinen festen Stand hat. Tja, das Wetter passt irgendwie zu meiner Stimmung. In mir scheint sich ein Orkan zusammenzubrodeln und ich sollte wohl alles dransetzen, diesen Ausbruch zu verhindern. Denn hinterher die Scherben zusammenzukehren gehört nicht gerade zu meinen Stärken.

Also wende ich mich wieder meinem Freund zu, der geduldig abwartet, bis ich auf seine Frage eine Antwort gefunden habe. Zuneigung überflutet mich. Egal, wie wir uns manchmal in die Haare kriegen, weil er meinem Lebensstil skeptisch gegenübersteht, er hat mich auch nie dafür verurteilt.

„Du hast recht. Ich bin ausgebrannt. Früher war das ‚Fever‘ mein Ein und Alles und jetzt? An manchen Abenden graut es mir regelrecht davor, da oben zu stehen, die Twinkparade zu beobachten, wie sie meine Gunst ergattern möchten. Und am Schlimmsten ist es dann, wenn ich nachgebe. Was ich bisher jedes Mal tat. Ich fühle mich manchmal wie ein Roboter. Diese Typen, die sich an mich ranschmeißen, die wollen nicht mich, Tarek, sondern nur die legendäre Fickmaschine, die es ihnen besorgen kann wie kein anderer.“

Einmal angefangen sprudelt alles aus mir heraus, was sich in den letzten Wochen und Monaten angestaut hat. „Es ist nicht so, dass ich auf Sex verzichten will. Im Gegenteil. Mönch sein ist einfach keine Option für mich. Ich möchte einen Partner, mit dem ein bisschen mehr anzufangen ist, als Gymnastik zwischen den Laken, der aber dennoch genau wie ich nicht an einer Beziehung interessiert ist. Ich ... Was?“

Daniels breites Grinsen ist mir unheimlich. Und noch ehe er den Mund aufmacht, schüttel ich abwehrend den Kopf. „Oh nein, das kannst du vergessen! Ich fahre ganz bestimmt nicht in dieses Liebeshotel nach Cornwall. Auf keinen Fall!“ „Wetten doch?“

***

Tja, Daniel hat die Wette gewonnen. Ich stehe tatsächlich an der Rezeption von ‚The key‘ mit so einer dämlichen Maske im Gesicht. Worauf habe ich mich da nur eingelassen? Zuerst hab ich Daniel noch ausgelacht, dann Argumente geliefert, warum so ein Urlaub für mich nie funktionieren könnte, aber mein Freund hat jedes Einzelne entkräftet.

Und jetzt bin ich hier gestrandet - zumindest fühlt es sich so an. Ich bin irgendwie meilenweit aus meiner Komfortzone geschleudert worden und der Weg zurück wird wohl ein Spießrutenlauf. Was fand Daniel bloß so toll hier? Ja okay, Jan, sein Lebensgefährte, ist für ihn dabei rausgesprungen, aber mal ehrlich? Wie oft passiert so etwas schon? Einmal in Billionen Fällen? Außerdem bin ich ja nicht auf der Suche nach einer Beziehung, Gott bewahre!

„Sir, das ist Shinzou, ihr Page. Er bringt Sie zu Ihrer Suite.“ Ich drehe mich zum Concierge um und mir stockt der Atem. Neben ihm steht eine Offenbarung. Ein kleiner, zierlicher - ja, ich weiß Männer sind nicht zierlich, sie sind höchstens schmächtig oder schmal - Junge mit eindeutig asiatischem Einschlag schaut mit einem scheuen Lächeln zu mir auf. Ich falle kopfüber in goldbraune Mandelaugen, die ein leicht rundliches Gesicht dominieren. Volle perfekt geschwungene Lippen wecken in mir sofort das Verlangen, sie zu kosten. Ob der Süße an einem Stelldichein interessiert ist? Ich schlage mir die Idee schnurstracks wieder aus dem Kopf. Wenn ich mich richtig entsinne, ist laut Hausordnung die intime Interaktion zwischen Gästen und Angestellten unerwünscht. Schade! Der Kleine wäre bestimmt lecker!

Der strebt nun mit einem Gepäckwagen, wo mein Trolley und das Handgepäck ihren Platz gefunden haben, den Fahrstühlen zu. Ich schlendere gemächlich hinter ihm her, genieße den Ausblick. In der engen schwarzen Pagenuniform macht er eine formidable Figur und dieser süße runde Po ... ‚Ach, komm schon, Tarek, schalt das Kopfkino ab und zerr‘ dein Gehirn aus der Gosse. Wenn morgen dein Spielpartner eintrifft, kannst du dich austoben. Der niedliche Page ist tabu.‘

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