Dagmar Herrmann - be-find-(l)-ich-keiten

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Da schreibt eine noch zu wenig bekannte autorin um ihr leben in ihrem eigenen persönlichen stil kurze texte, fügt da und dort ein selbst gemaltes bild ein, und die lektüre der texte gestaltet sich vielschichtiger als lesende auf den ersten blick denken könnten. In fast durchgängig fließendem text beweist sich Dagmar Herrmann als überzeugte kleinschreiberin und komma-vermeiderin und es gelingt ihr, ganz viel in ihre prosa-poesie hineinzupacken: hintergründiges, lebensphilosophie, gesellschaftskritik und ein hohes engagement für kunst ergeben prosa-vignetten von grosser intensität – Rudolf Weiler, Dr. phil, Zürich

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und im wulstigen gebirge der bettvorlage blockiert und aktivierte in der lage eine an sammlung von intensivzellen für die der gebildete uniabschlussreferent ein lateinisch wort sicherlich bereit hätte das aber wie vorher gesagt im befindlichen dümmerzustand sich nicht deutlich erklären wollte was weiterhin keinen einfluss auf die kummerfalten auf dem zerknüllten kissenbezug das die nachtwache halten musste und jetzt eine gütliche glättung erfuhr als der kopf sich endlich hob die so sonne durch die jalousie einen schein warf der unverzüglich die lidschatten vergrällte und mit unnachahmlicher eindringlichkeit signalisiert na so was es ist die zeit vorangeschritten und der tag hat bereits einen gewalttätigen ausdruck an den ältlichen wandschrank gemalt dass sogar der eingebildete frohsinn erschrak der sich gerade grundlos ausbreiten wollte: wer will schon mit dem ersten bein aus dem bett und gleich eine pirouett drehen sondern hier muss gemache ruhe des frühaufstehers erste pflicht sein und die amsel schmettert dazu eine arie die sich gewaschen darin die erinnerung wachruft an die übliche hygienische verrichtung zu der es nur noch ein paar unsicher tastender schritt bedarf die mit einem argwöhnischen blick in das spieglein an der wand eröffnet wird und hier genau hier erstattet die berichterstatterin keinerlei auskunft mehr … denn was sie dort sieht oh graus das ist kein augenschmaus und will auf keinen fall in die weite welt hinaus: also psst! Irgendwann geht es ab hier auch weiter i. J. d. H. 2018 - 23. Februar

psst III morgen und heute und heute morgen was schon morgen das schon heute - фото 2psst

III

morgen und heute und heute morgen was schon morgen? das schon heute ist geschieht weiß man lässt sich noch bequem in den tag hineintragen von ein paar überlaunigen gedanken die dann schon wieder schwanken wenn das alte brot sauer ist und die milch überkocht dann sind die hochgeschraubten vor sätze schon wieder im mulmig mürrischen bereich auf augenhöhe wie das geschirrhandtuch das ausgewechselt werden müsste und müsste nicht auch der anspruch erneuert werden disse welt mit augen zu betrachten die vom licht der milde und güte verschleiert dann könnte auch das blümelein am wegesrand das das wagnis vorzeitig und witzig das köpfchen aus dem kalten boden des untergrunds zu stecken das nachwintersonne mit wärmendem strahlen täuschend hervorlockte die kaltherzige ernüchterung durch erfrieren und die daraus resultierende erfahrung als gewinn betrachten nur dass es dann zu spät ist und eine zweite chance kriegt es nicht im gegensatz zu mir die ich etliche chancen präsentiert bekam aber nicht ergriff oder nicht ergreifen konnte... das muss jeder der mir folgen kann nachvollziehen können wir stehen am ruder und laufen auf ein riff aber sind auch kein schiff... so sind die morgende schon mit philosophischen dennoch überflüssigen betrachtungen erfüllt wobei doch schon so viele gedanken frei und ungenutzt im äther herumschwirren und wir uns ständig irren ... mal sehen ... wie kalt es wird und ob die alten winterstiefel noch einmal getragen werden sollen ... sie sind unschlüssig wie auch ich am 24. 2. 2018

IV

und wieder heute - schwankungen inbegriffen

ne ich will nicht was neues ne ich will nicht ich habe keine lust mehr ich will einfach nicht wer auch nicht will soll es doch lassen der wille ist doch sein himmelreich also himmlisch finde ich diese willenlosigkeit nun grade nicht was ich schon alles zusammen geschrieben habe ich und mein andersich das sich so ganz anders benimmt als ich da weiß ich oft nicht ob ich es war die das schrieb oder diese vermaleidete zweisamkeit die neben mir sitzt und blut und wasser schwitzt wenn so ein ausfluss an gedanken sich so ergießt und dann die blühend fantasie und das ganz konglomerat aus was auch immer im kopf erinnerungen und erfahrungen und erlebnis und begegnung und gefahr und langeweile habe ich nie beobachte sie aber wie sie einen großen spielraum beansprucht und ein nimmt und alles jubelt und viele singen laute lieder und was nicht alles dann die menschen die aus dem äther zu dir sprechen und komische sachen machen und die welt in brand setzen wollen und tun sie tun es sogar und einer spielt den wilden mann der kann das der darf das und viele wollen es ihm gleichtun das kaskadiert und kuliminiert in mir und bricht sich eine bahn da muss die vernunft und alles was getan werden müsste und disziplin es muss weichen und heraus damit und dann warten ob es überhaupt wahrgenommen wird und warum auch die leute sind selbst mit ihren eigenem krempel beschäftigt wahrscheinlich ist es gar nicht so ein krempel und so ein wüstes durcheinander wie meiner und alles in ordentlichen maßen und versen und fersengelder geben auch an die armen verwandten wie ich eine bin die nur in den ferien mal auf den bauernhof von den onkel und tanten ja aber schön war es doch und irgendwie passt die erinnerung von heute wieder dazu und ich muss nicht unentwegt weiterschreiben … heute immer noch am 24. 2. 2018 kommt die erinnerung:

wer die regeln bestimmt

der größte unter menschen

schwäche entlarvt ihn

lockruf im anstand

schwebebahn überm scheitel

tost stürmisch der wind

der klabautermann

im nachen gegen den strom

rüttelt am fenster

kleines mädchen schwingt

in den wolken mit der schaukel

ein piratenlied

darf nur das kindlein

wild und ungezügelt sein

fragt die pechmarie

irgendwann im selben monat

nur ein jahr zuvor

V

auch noch gestern war es am 24. 2. 2018

wer den abend lobt hat den vogel am morgen noch nicht pfeifen gehört und die spinne an der decke verheißt einen traum der mit dem aufsteigen in einem paternoster der nach oben nie endet beginnt und am ende eine kellertreppe mit der es wieder abwärts geht die tür ist geschlossen und sie ist mit grünlicher farbe gestrichen schon etwas abgeblättert hier steht man wie festgenagelt starrt auf die tür dann öffnet sie sich von selbst und das ganze grauen der weggesperrten erinnerung kommt auf dich zu und hat ein gesicht und du drehst dich auf den fersen um und nimmst die treppe wieder aufwärts viele stufen auf einmal und am ende gibt es keine stufen mehr und am ende segelst du mit weit geöffneten armen um her in der un end lich keit und der mund offen und neben dir fliegen und schaukeln tausend dinge aus der vergangenheit und streifen das gesicht heften sich an die hände und die luft wird knapp und der atem fiept und wenn eine hand dich berührt dann schreist du so leise dass nur du es hören kannst ... so gesehen freut sich jeder wenn er mal so einen traum hätte der sonst nichts von allem weiß ich wünsche trotzdem keiner nach sieht eine gute nacht sicht

VI

das von heute 26. 2. 2018 gilt auch morgen

man muss sich doch auch mal aussprechen

auch dem anderen in die augen sehen und sagen können das und dies denke ich gerade ja bereit willig heraus mit der sprache ja ich denke ich bin das opfer meiner gedankengänge sie führen mich in gemächer und in unterirdische kellerräume und in wahrhaft sagenumwobene träume die den meisten doch verborgen bleiben davon sollte niemand wissen und niemand wissen wollen niemand haben ihre eigenen schreckenskammern ihre foltergeräte nur soll nicht daran gerüttelt werden die verbrämten dekorationen verschönern den ausblick den anblick den einblick die blickkontakte meiden das dunkle düstere die finsternis hinter den augenbinden die korallroten wunden in denen ihre blutenden herzen pochen sie lachen und drehen sich im kreis ja sollte ich es ihnen nicht sagen oder sollte es ihnen ins gesicht schreien in die wohlauf gesetzten masken der behaglichkeit die wohligen rundungen der lippen das geschürzte lächeln die glatt getünchte stirn wenn der spiegel mich mahnt am morgen mit fragendem gesichtsausdruck wie weit ich der wahrheit diene wieweit ich dem leben den sinn abringe das es haben sollte wie mich diese fragen bedrängen und ich frage mich warum nicht ein schlummer ohne kummer warum nicht das sanfte ruhekissen und das gewissen simpel entschlafen lassen schon morgens wenn der hahn kräht auf dem mist will ich nicht wissen wie das wetter ist da ist gleich die unruhe da ist die angestaute ansammlung von bildern und vieler wörter die fügen sich da stehen sie spalier und drängen für und für setzen sich zusammen zu einem vor satz dass ich es mitteilen müsste dass ich es wüsste aber es niemand es erfahren möchte die angst ist zu groß von mir auszusprechen ich könnte nicht verstanden werden und bei dir du könntest es verstehen da bleiben sie im reservat und kommen nur als verkleidete banditen oder als entertainer oder als schwarmgeister als bankdirektoren oder fachreferenten kundendienstleiter als petitor als konditor hervor und sind stimmen in dem chor bei dem die noten vorgegeben und die sprache bereinigt ... das frage ich mich schon am morgen was kann der tag da nach besorgen und erst erneut die nacht die hat am meisten macht sie ist nicht controletti sie streut gedankenlos confetti in hohem bogen fort auf jedem steht ein wort ... das ungesagt und ungeschrieben bleibt und in traumes wind von dannen treibt ...

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