Robin Mayerle - Schatten der Zitadelle
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Als die Beiden sich abwandten und gemeinsam ihres Weges ziehen wollten, erhob sich das Monster jedoch wieder und blitzschnell warf es sich auf die Gefährten. Broxx dachte, jetzt wäre das Ende doch noch gekommen, aber dann eilte die Mor’grosh Margha zu Hilfe. Sie konnte ihn befreien,, doch für Theta kam leider jede Hilfe zu spät: Die riesige Kreatur hatte sie unter ihrem Gewicht begraben.
„NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!“, schrie Broxx. Er riss den Oberkörper hoch. Seine Hände griffen ins Leere. Der Schweiß rann ihm von der Stirn. Nachdem er noch kurz wild um sich geschlagen hatte, kam er schließlich wieder zur Besinnung.
Ach, das war alles nur ein schlechter Traum. Er schlug die Hände vors Gesicht. Aber Theta ist wirklich tot...
Er vermisste sie jetzt schon so sehr, obwohl er erst seit gestern sicher sein konnte, dass er sie nie wieder sehen würde. Diejenigen, die ihr das angetan hatten, mussten büßen.
Wieder halbwegs beruhigt stand er nun auf und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Es gab viel zu tun. Heute würde die Gruppe in Richtung Karratosch aufbrechen.
Er wusch sich in einem nahen Fluss und legte seine Lederrüstung an, die seine Gefährten aus der Festung hatten bergen können. Sie schmiegte sich tadellos an den Körper und dennoch bot sie guten Schutz vor jeglichen Angriffen. Sein Volk gehörte zu den besten Lederern ganz Korrhas.
Anschließend machte er sich auf zur Mitte des großen Lagers, das rund sechzig Personen umfasste. Er sprach noch einige Worte zum Verlauf der Reise und dann begannen alle, ihre wenigen verbliebenen Habseligkeiten, die sie in der Festung hatten wiederfinden können, zusammenzupacken.
Nach gut einer Stunde brachen sie schließlich auf.
***
Die Flüchtlinge waren schon einen ganzen Tag gewandert und befanden sich nun schon inmitten des unfruchtbaren Ödlandes. Nur wenig halb-verdorrtes Gras wuchs auf dem trockenen Boden und die Sonne brannte auf sie herab.
Selbst Broxx, der aufgrund seiner weiten Reisen extreme Temperaturen gewöhnt war, litt sehr unter der Hitze.
Er blickte zurück. Als Führer lief er an der Spitze des Flüchtlingszuges, der sich etwa dreihundert Fuß hinter ihm herzog. Die Verletzten waren auf Karren untergebracht, die die gesunden Männer zogen und schoben. Eine anstrengende Reise für jeden.
Er hätte ihnen gerne geholfen, aber sein wachsames Auge schweifte umher, immer auf der Suche nach Gefahren.
Die Wüste um Karratosch war wirklich kein Ort, an dem man freiwillig wanderte. All die Kreaturen lauerten nur auf Beute innerhalb dieser kargen Weiten. Und da kam ihnen ein Zug mit verletzten Frauen, Alten und Kindern sehr gelegen.
Das Schicksal musste ihm einen Streich spielen, denn genau in diesem Moment ertönte ein Rufsignal eines der Krieger, die Broxx über die Karawane verteilt hatte. Er schaute sich um und erblickte ein felliges Etwas, das von der Seite auf die Flüchtlinge zupreschte. Einige hundert Schritte trennten es noch von seiner Beute, doch man konnte schon aus dieser Entfernung seine enorme Größe abschätzen.
Broxx reagierte rasch. Anweisungen brüllend lief er am Zug entlang dem Räuber entgegen. Er befahl allen Flüchtlingen, sich dort zu sammeln, wo der Menschen- und Orkkrieger, die Elfe und Margha sich positionierten. Eilig wurden die Kommandos ausgeführt, doch vereinzelte Grüppchen konnten die Wehrlinie einfach nicht schnell genug erreichen.
Der Räuber, ein ausgewachsener Marrkatosch, zielte natürlich nicht auf die Gruppe ab. Er wollte es sich einfacher machen und die in der Hektik abgespaltenen Gruppen reißen. Aber der Mor'grosh war schnell und er erreichte die Beute vor dem Jäger.
Natürlich störte es die riesige Kreatur wenig, noch ein weiteres Opfer als Mahl angeboten zu bekommen, doch sie hatte nicht mit den kämpferischen Fähigkeiten des Halborks gerechnet. Der Jäger benutzte seinen einzigartigen Schleuderfang – Marrkatosch bedeutete „Schleuderfang“ auf orkisch – um die Gegner anzugreifen. Der Kopf schnellte wie ein Pfeil auf einen alten Mann zu, verbiss sich in ihm und schnappte dann mithilfe des einem Seil ähnlichen Halses wieder zurück an den Körper. Das Ganze geschah in wenigen Sekunden; so schnell, dass Broxx nicht rechtzeitig reagieren konnte.
Wagemutig stürmte er auf den löwenähnlichen Räuber zu und sprang auf dessen Rücken. Er hackte auf dessen Torso ein, aber die dicke, ledrige Haut verhinderte jegliches Durchkommen. Mit einer kräftigen Bewegung schüttelte der Marrkatosch ihn ab und er wurde einige Meter weit zu Boden geschleudert.
Hastig stemmte er sich auf. Der zwölf Fuß große Jäger hatte sich nun ihm zugewandt, wütend die Zähne fletschend.
Fauchend trat er immer näher an Broxx heran. Dieser ging rasch seine Möglichkeiten durch, während die Sekunden wie Minuten in seinen Gedanken verstrichen.
Sollte er versuchen, sich gegen den Angriff zu stemmen? Oder war es besser, schleunigst das Weite zu suchen und in den Schutz der Gruppe zu flüchten?
Ich kann die Leute dem Vieh nicht einfach zum Fraß vorwerfen...
Dann, plötzlich ging ihm ein Licht auf und begann, aggressiv auf seinen Gegner zuzurennen, welcher sich daraufhin auf einen abwehrenden Prankenhieb vorbereitete.
Doch der Mor'grosh hatte etwas anderes im Sinn. So rutschte er unter dem Raubtier und dessen tödlichen Klauen hindurch und lief schnell wieder von dem Feind weg. In einiger Entfernung blieb er stehen, baute sich bedrohlich auf und rief fordernd: „Komm doch!“.
Der verwirrte Fleischfresser drehte sich zu dem Halbork um, der gelassen, aber entschlossen auf dem sandigen Grund stand.
Der Marrkatosch hatte genug. Mit einem wilden Brüllen ließ er den Schleuderfang auf Broxx los. Aber genau damit hatte der Halbork gerechnet und sprang deshalb behände vom Boden ab, stieß sich erneut vom Kopf des Schleuderfangs ab, der ins leere schnappte, und durchtrennte im Flug den Hals des Räubers mit einem gezielten Hieb seiner Äxte. Ein Ruck ging durch den riesigen Körper der Kreatur und dann sackte sie leblos zuckend zu Boden.
Glück im Unglück , dachte Broxx, da nur einer der Flüchtlinge sein Leben hatte lassen müssen. Dennoch hatte der Angriff Panik verursacht. Ein Wagen war zur Seite gekippt, Gepäck lag auf dem Boden verstreut und einige Leute waren auf der Flucht vor dem Biest verletzt worden. Margha beschäftigte sich bereits mit ihnen, linderte ihre Schmerzen mit ihren schamanistischen Kräften und Kräutertinkturen, die sie am Vorabend zubereitet hatte. Die beiden Krieger und die Elfe kümmerten sich derweil um die Sachschäden und stellten den Wagen wieder auf. Nachdem der erste Schreck überwunden und das verursachte Chaos beseitigt war, setzte die Gruppe schließlich ihren Weg fort.
Am Abend des nächsten Tages erreichten sie Karratosch, die Hauptstadt der Orks. In einer Pracht, die Broxx erneut den Atem raubte, baute sich das riesige Stadttor aus quaderförmigen Steinen vor ihnen auf, dessen Wehrgänge und Stadtmauer mit spitzen Stacheln bewehrt waren, um ein feindliches Eindringen zu verhindern.
Nun durchschritten sie den dreißig Fuß hohen Eingang, der genau wie der Rest der Stadt von zahlreichen bis an die Zähne bewaffneten Orks bewacht wurde. Angriffe von feindlichen Völkern mussten sie in ihrer Wüste wahrscheinlich nicht fürchten, die Räuber der Wüste stellten jedoch keinen minder gefährlichen Gegner dar.
Sobald sie die Mauer hinter sich gebracht hatten, erstreckte sich im Tal vor ihnen eine bunte Häuserlandschaft. Karratosch lag zwischen zwei Bergen, die einst von einem See umspült worden waren, dessen ausgetrocknetes Bett nun den Grünhäuten Heimat bot. Die blutrote Abendsonne stand jetzt genau zwischen ihnen und tauchte das ganze Tal in einen mystischen Schein.
Nachdem sie eine Weile erstaunt das Schauspiel betrachtet hatten und die Flüchtlinge sich auf einem Platz in der Nähe provisorisch eingerichtet hatten, setzten Broxx und seine neuen Gefährten schließlich ihren Weg zum Kriegerhäuptling fort.
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