Angelika Nickel - Christmas Eve

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Christmas Eve: краткое содержание, описание и аннотация

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Um sich mit dem Tod ihres Verlobten auseinanderzusetzen, begibt sich Laura Mac Allister, zusammen mit ihrem Husky Vivaldi, auf eine Reise mit unbekanntem Ziel.
Ihr Weg führt sie in eine verlassene Filmstadt, in der die junge Frau ein Tagebuch findet, das sie kurzentschlossen mit sich nimmt.
Auf Grund eines immer stärker werdenden Schneesturms ist sie gezwungen, ihre Reise zu unterbrechen und sich in einem Haus einzumieten, um das sich die Gerüchte ranken. Einem Haus, in dem das Böse bei Nacht erwacht. Auch wenn sie anfänglich dem Ganzen keinen Glauben schenkt, sieht sich Laura von heute auf morgen der Gefahr ausgesetzt, die es zu besiegen gilt, will sie überleben. Zusammen mit einigen Bewohnern von Lonesomevillage nimmt sie den Kampf gegen das Böse auf; und das, kurz vor Christmas Eve. Christmas Eve, der Tag, an dem sich alles entscheiden soll.

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„Sam, ich weiß doch auch nur das, was sich hier jeder erzählt. Ich habe noch niemals einen Fuß in das Haus gesetzt. Auch nicht bei Tage. Ich brauche keinen Geist, der sich an meine Fersen heftet und mir womöglich überallhin folgt.“

„Ach, Emma, das ist doch aber nun wirklich nur Geisterlatein. Eine Geschichte, die sich die Alten damals ausgedacht haben, um ihre Kinder von dem Haus fernzuhalten. Mehr ist da nicht dran.“ Er sah Laura an. Kopfschüttelnd, sagte er: „Dass Sie das Haus haben verlassen können … Dass Sie die Nacht unbeschadet überstanden haben, das grenzt an ein Wunder.“ Wieder kratzte er sich am Kopf. Nachdenklich betrachtete er Laura. „Es gibt eigentlich nur einen Grund, dass Ihnen nichts passiert ist.“

Erwartungsvoll war Lauras Blick auf Sams Lippen gerichtet. „Was für ein Grund könnte das sein?“, fragte sie leise, und ein Schauder, zog sich über ihren Rücken. .

„Der Tod. Sie haben den Tod in Ihrer Nähe.“

„Wie bitte?“ Laura erblasste.

„Verzeihen Sie mir die ungehörige Frage, aber kann es sein, dass vor Kurzem jemand in Ihrer Umgebung gestorben ist? Jemand, der Ihnen wichtig war?“

Laura nickte. „Ja. Mein Verlobter ist gestorben.“ Sie sah von Sam zu Emma, und erzählte ihnen von Frank und dessen schrecklichem Tod.

9 Fliegen

Kurz, nachdem Laura das Haus verlassen hatte, bewegte sich erneut die Gardine.

Leises Stöhnen drang durch Lauras Zimmer.

Die Tür öffnete sich, ohne, dass eine Hand den Knauf, zum Öffnen berührte. Sacht schwang sie auf. Das Stöhnen schlich hinaus auf den Flur.

Die Fensterriegel stoben hoch und die Fenster schnellten nach oben. Kalte Luft wehte herein.

Auch in Lauras Zimmer schob sich das Fenster hoch. Langsamer als die im Flur, und dennoch, ohne, dass menschliche Hände dazu beigetragen hätten.

Die kalte Luft, die von der Diele hereinzog, mischte sich mit der, in Lauras Zimmer. Wie eisiger Wind zog sie durch den Raum.

Das Buch lag noch da, wie in der Nacht, dort in Lauras Zimmer, auf dem niederen Nachttisch. Der Windzug blätterte die Seiten um. Ließ sie auf und nieder wehen, solange, bis die Seiten erreicht waren, von denen anscheinend jemand wollte, dass sie offen dargelegt werden und auf sich aufmerksam machen sollten.

Erneutes Stöhnen quälte sich durch das einsame Haus. Dieses Mal nur viel lauter, als die Male zuvor.

Eine unsichtbare Hand strich über eine der Buchseiten. Mit dem Finger fuhr sie liebevoll den Namen nach, der in schwarzer Tinte, dort geschrieben stand. „Mary“, raunte es sehnsuchtsvoll, und der Name färbte sich um, in Blutrot. Die wenigen Buchstaben leuchteten auf, als pulsierte ein schlagendes Herz in ihnen.

„Mary … Bald …“, hallte es durch das Zimmer. Gequält hörte es sich an, als verzehrte sich die Stimme, nach dem Namen der Frau, der in dem Buche geschrieben stand.

Die Gardine wehte, wie aufgeregt hin und her, und verfing sich am Fensterhaken. Unsichtbare Finger machten sie frei, und erneut wehte sie im klirrendkalten Dezemberwind hin und her.

„Mary, Christmas Eve …, so nahe ist es … Oh, Mary …“

Das Raunen ging über in Wehklagen, die Stimme verlor sich in schmerzlicher Sehnsucht. „Mary …, Christmas Eve …“

Dieses Mal erzitterte die Decke; und auf dem Dachboden rumorte es plötzlich. Der Unsichtbare hob den Kopf und lauschte. „Hörst du es, Mary? Sie fühlen es auch. Der Dachboden, er beginnt zu leben. Sie alle warten auf deine Rückkehr. Endlich, nach so vielen Jahren, wird es bald soweit sein.“

Das Polster des Sessels, nahe dem Fenster, drückte sich herunter. Jemand hatte sich in diesen hineingesetzt. Doch es war niemand zu sehen; nur leises Atmen kam aus der Richtung des Sessels.

Das Tischchen neben dem Sessel bewegte sich. Die Falten der Spitzendecke wurden glatt gestrichen. Erneut gab das Polster des Sessels nach. Sein unsichtbarer Gast hatte sie wieder daraus erhoben.

Kurz darauf wurde die kleine Tür, die unter dem Fenster in einem Schrankvorbau eingelassen war, beiseitegeschoben. Ein Aschenbecher schwebte durch die Luft, das Schranktürchen schloss sich wieder. Gleich danach entzündete sich ein Streichholz, das herrenlos in der Luft herumhing. Es entzündete den Tabak einer unsichtbaren Pfeife. Herber Pfeifenrauch durchflutete das Zimmer.

Das Buch lag, eingenebelt vom Rauch der Pfeife, da. Die Seiten zitterten, als wollten sie dem Rauch antworten. Als fieberten sie dem Pfeifengeruch entgegen, oder aber, als wollten auch sie, zu leben beginnen.

Auf dem Dachboden erklangen leis’ klingende Glöckchen. Weihnachtsglöckchen, die vor so vielen Jahren an Heiligabend, einen wunderschön großen, nach Tannennadel duftenden Weihnachtsbaum, geschmückt hatten.

Die winzige Dachluke schwang auf, und auch an diesem Ort, wehte die kalte Winterluft herein. Sie durchflutete den Raum und verdrängte somit den staubigen Geruch einer langen, einsamen Zeit, während die Glöckchen immer aufgeregter hin- und herschwangen. Ihr zaghaftes Läuten, derart leise war es, dass Laura es sicherlich nicht gehört hätte, wäre sie zuhause gewesen. Traurig ließen sie ihr Geläut‘ erklingen. Herzzerreißend und melancholisch hörte es sich an. Dennoch lag Hoffnung in diesem leisen Klang.

Doch nicht nur auf dem Dachboden und in Lauras Zimmer machte sich unsichtbares Leben zu schaffen.

Auch der Keller war davon nicht ausgespart.

Die dunklen Schatten der Nacht krochen am Kellerboden entlang. Leise vor sich hin jammernd.

Dennoch, hätte Laura es hören können, sie hätte es für vom Heizkessel kommende Geräusche, gehalten.

Die Schatten hoben sich mehr und mehr vom rußgeschwärzten Kellerboden ab. Erhoben und sammelten sich. Viele Schatten, die sich derart schnell bewegten, dass sie nicht zu zählen gewesen wären. Für einen stillen Beobachter wäre nicht auszumachen gewesen, wer oder was die Schatten waren noch, in welcher Anzahl sie sich im Keller aufhielten.

Sie sammelten sich, zogen gemeinsam zur Treppe, und schlichen sie hoch. Vor der Kellertür machten sie Halt. Veränderten ihre Form. Wurden zu surrenden Fliegen. Fliegen; ein klein wenig größer, als es die herkömmliche Stubenfliege war. Langsam krochen sie unter der Türritze hervor, hinein ins Flurinnere, während ihr Surren lauter und lauter wurde. Gemeinsam durchschwebten sie die Räume des Erdgeschosses.

Gleichzeitig stoben im gesamten Haus die Fenster nach oben. In wenigen Minuten war das Haus von Eiseskälte durchzogen.

Von irgendwoher im Haus, rief eine aufgeregte Stimme laut „Nein! Nicht, das darf nicht sein!“

Mit Verklingen des Neins , zogen sich die Fliegen laut surrend wieder in den Keller zurück, verflossen erneut schattenartig mit dem Kellerboden, während sich im Haus wieder alle Fenster schlossen, und die Stimme schwieg.

Selbst der Klang der Weihnachtsglöckchen verstummte, und der Pfeifenrauch verschwand auf die gleiche geheimnisvolle Weise, wie er noch kurz zuvor Lauras Zimmer urplötzlich durchflutet hatte.

Einige Stunden später, als Laura wieder zurückkam, bemerkte sie nichts von dem Spuk, dem Treiben, das sich während ihrer Abwesenheit zugetragen hatte.

Auch Vivaldi spürte nichts von den Geistern und Schatten, die das Haus bewohnten. Langsam trottete er zu dem Napf, den Laura ihm hingestellt und mit Futter befüllt hatte, und begann zu fressen, während Laura sich Wasser für Kaffee aufsetzte und eine Pfanne holte, um sich ein Omelett zu backen. Die tiefgekühlten Spargelstangen, die sie dazu eingekauft hatte, legte sie auf die Anrichte beim Herd. Anschließend machte sie sich auf die Suche nach einem Topf, in welchem sie die Spargel, zusammen mit einer fertig zubereiteten Soße, warm machen konnte.

10 Christmas Eve

„Es muss Mitte der Vierziger Jahre gewesen sein. Zu Weihnachten. Christmas Eve.“ Sam sah zu Emma, und auf seine leere Kaffeetasse.

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