Dominik Rüchardt - FitShop

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Die Verbrechergenossenschaft Deggendorf setzt voll auf Digitalisierung und betreibt eine Datensammlung. Fitness Armbänder, Gebäudesteuerungen, alle Quellen werden angezapft und die Daten an Verbrecher vermietet. Da stört ein toter Automechaniker in der Donau die Ruhe. Kommissarin Greta Shetter ermittelt undgerät selbst in den Strudel der Abhängigkeiten: Mitte 40 und von der alten Schule findet sie nicht nur Verbrechen attraktiv, sonden auch den Wirt des alten Zollhauses, der selbst keine ganz saubere West hat und mit dem FitShop zusammenarbeitet, der im Zentrumd der Verdächtigungen seht. Ihre jungen Mitarbeiter Storm und Drang gehen ganz eigene Wege und als auch noch Gretas Tochter Linda verschwindet, verschärft sich die Lage …

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Der Motorklang bohrte wie ein rostiger Nagel in seiner Stimmung und ebenso genervt wir routiniert kurvte er die Serpentinen herunter zum Fluss, wo seine Werkstatt lag. Abgelegen unter einer Autobahnbrücke, flussabwärts von Fall, weit weg von neugierigen Blicken.

Die letzte Kurve tauchte vor ihm auf, das Lederlenkrad fuhr elegant durch die Hände, ein beherzter Griff, Lenkung herumreißen, bremsen, er hatte das mit hunderten Autos tausend Mal gemacht.

Diesmal kam es anders.

Die Bremse trat ins Leere, das Lenkrad riss sich mit einem Schlag aus seinen Händen, das Auto lenkte nicht um die Kurve – ehe er sich versah, war er über die Böschung hinaus, Büsche krachten, das Auto kippte, die Welt drehte sich, einmal, noch einmal, es krachte. Er schlug auf den Türholm auf, gleich darauf riss es ihn zurück, ein Schmerz ging durch den Nacken, dann war es ganz kurz still doch sofort danach war da schon das Wasser.

Mit einem Schlag schlug er auf. Er riss ihn zur Seite. Wasser strömte durch das offene Fenster, es gluckerte, rauschte, es war kalt, das Auto wirbelte dahin in wütenden Stromschnellen.

Er sank. Die Türe. Er musste raus. Die Türe klemmte. Er drückte und riss an der Türe, mehr Wasser drang ein, schnell, er war gefangen. Er ruderte mit den Armen, verstrickte sich im Gurt, schnappte nach Luft, er zitterte. Das Wasser schlug über ihm zusammen und gluckernde Wellen rollten in seine aufgerissenen Augen.

Es wurde still. Alles um ihn war Wasser. Es war in ihm, er schluckte, atmete es ein, es drückte in seinen Lungen, es tat weh, als es ihn füllte, er hustete und atmete wieder Wasser ein, es ging schwer, drückte, verlangsamte alles. Noch sah er das grüne Leuchten des Tageslichtes, verzerrt durch die Wellen nicht weit über ihm, dann verschwand auch das.

Donau

Unten zogen sie gerade das Auto aus dem Wasser. Mit Hilfe eines Abschleppwagens. Ein weißer alter Flitzer, wie sie erkannte. Neugierig sah Greta Shetter aus dem Fenster, um mehr zu erkennen, doch im letzten Moment sah sie vor sich Leute. Sie bremste abrupt und konzentrierte sich noch einmal aufs Fahren, parkte dann schnell und schlampig und sprang aus dem Auto.

Um den Abschlepper standen Storm und Drang. Ihr Streifenpärchen, wie sie sie nannte. Frank Storm, hochgewachsen und ungelenk, und Susanne Drang, ein dunkelhaariges, gewissenhaftes Mädchen mit einer sportlichen Figur. Konzentriert dirigierten sie den Abschlepper. Den bediente ein junger südländischer Typ, den sie nicht kannte. Dann entdeckte sie im Wasser einen Taucher. ‚Aha, deshalb wussten sie schon von dem Toten‘, schaltet ihr Hirn, hinter der Szene erkannte sie nun auch das Boot der Wasserwacht.

„Halt!“ rief Drang, gerade als Greta neben sie trat und sofort schob der Südländer einen Hebel nach oben. Das weiße Auto hing halb in der Luft, halb an der Böschung, gerade so, dass das Wasser ablief und sie hineinsehen konnten.

Vorsichtig lief Drang zum Auto, doch sie war zu klein um richtig in das offene Fenster zu sehen. Storm schob sich daneben, einen guten Kopf größer und beugte sich über den Fluss. Amüsiert beobachtete Greta die beiden, bis sie sich entsann, wo sie hier war.

„Ein Toter, wie erwartet“, meinte Storm mit einem Nicken, dann bemerkte er, wie ihm das Wasser über die Füße lief und sprang zurück. „Kannst weiter ziehen“ meinte er zu dem jungen Mann am Schlepper.

Der zog vorsichtig an seinem Hebel und das Auto bewegte sich weiter über die Böschung. Am Fluss stampfte ein Frachtschiff der Strömung entgegen, wenig später schlugen die Wellen klatschend unter ihnen an.

Jetzt konnte man die Vorderseite sehen. Ein Alfa Spider, mit tschechischer Zulassung. Greta glaubte, das Auto schon gelegentlich gesehen zu haben, aber eigentlich kannte sie sich mit Autos nicht aus. Hier in der Gegend sahen alle gleich langweilig aus, aber dies hier war anders. Kurz erinnerte sie sich an die Oldtimershow am Rand des letzten Donaufestes in Deggendorf. Thomas, ihr Mann, hatte sie stundenlang über den staubigen Parkplatz geschleppt, bevor sie endlich über die Wiesen schlendern durften mit Ständen, Musikanten und Biergärten. Doch eine Verbindung zu dem Auto gab die Erinnerung nicht her.

Tropfend kippte das Auto über die Kante der Böschung und stand schließlich vor ihnen.

Jetzt erst bemerkten Storm und Drang Greta und ließen sie mit nach vorne.

„Das ist der Besitzer hier, Anton Vogel“, kam es trocken von Drang in Richtung des Südländers. „Dein Chef, oder?“ Sofort drehte Greta sich zu dem Mann am Schlepper und sah in zwei dunkle Augen, die offenbar schon geahnt hatten, was jetzt kam. Er sah Greta an, dann kam er auf der Gruppe der Polizisten zu. „Dachte ich es mir doch“, meinte er leise. „Ich bin Mehdi, ich arbeite hier“, stellte er sich bei Greta vor.

Storm versuchte, die Türe zu öffnen, doch sie klemmte. Dann lehnte er sich durch das Fenster ins Wageninnere.

„Keine äußeren Einwirkungen zu sehen“, meinte er, als er seinen Kopf wieder herausgezogen hatte. „Ich würde sagen, der Mann ist ertrunken.“

„Kein Wunder, das Fenster war auf, das Auto ist vermutlich untergegangen wie ein Stein.“ Nachdenklich studierte Drang den Alfa. „Kennst Du das Auto?“, wandte sie sich an Mehdi.

„Den sehe ich das erste Mal.“ Mehdi inspizierte aufmerksam das Auto, seine Augen leuchteten auf einmal ein wenig. „Ich musste gerade erst einen Motor für so einen besorgen“, meinte er dann plötzlich. „War gar nicht so leicht. Ich hab ihn in Italien geholt, steht jetzt hinten in der Werkstatt.“

„Also vermutlich ein Reparaturauftrag.“ Greta hakte ihre erste Erkenntnis ab und sah sich um, lief die Straße hoch.

„Hier ist er runter“, hörten die anderen sie wenig später rufen. Sie sahen sie, über die Böschung gebeugt die Pflanzen untersuchen. „Schaut, das ist frisch abgeknickt.“

Langsam ging sie zurück zur Straße. „Keine Bremsspuren, nichts.“ Sie ging weiter die Straße hoch, kroch plötzlich auf allen Vieren den Asphalt entlang und roch, ihre blonden, ungekämmten Haare schliffen im Staub.

Storm kam in langen, staksigen Schritten auf sie zu und kniete sich daneben. „Lass mal nachprüfen, ob das Bremsflüssigkeit ist“ raunte sie ihn an. „Und glotz nicht so!“ Erschrocken hob er seinen Blick von ihrem klaffenden Ausschnitt und lief rot an.

Als sie sich wieder aufrafften, war Drang schon damit beschäftigt, die Straße mit rot-weißem Band zu sperren.

„Soll ich den Wagen in die Werkstatt runter bringen?“

„Nein, lassen Sie mal, den übernehmen wir“, sprang Greta dazwischen. „Der geht nach Passau zur Untersuchung. Drang, Du fährst mit.“ Dann sah sie Mehdi ernst an: „Erzählen Sie mir lieber mal, was Sie wissen. Womit hat Ihr Chef sein Geld verdient?“

In einfachen aber schönen Sätzen beschrieb Mehdi ihr voller Bewunderung, was für ein guter Chef Anton Vogel gewesen war.

Schnell begriff sie den Kern seines Geschäftes. Reparatur mit gebrauchten Ersatzteilen. Kaum nachprüfbare Kosten, sicher ein einträgliches Geschäft. Und er und Mehdi waren abwechselnd auf Einkaufstour. Vermutlich mehr in Osteuropa, als in Italien, aber dennoch kein schlechtes Leben.

Gerhard

Im Zollhaus Paradies war der Nachmittag ruhig. Routiniert stand Gerhard Steinhörer an der alten Mole und fischte einen Behälter aus dem Wasser. Eine wasserdichte Box, versehen mit einem dunkelgrünen Schwimmer, dass sie nicht unterging. Eine U-Boot Lieferung, abgeworfen von dem Frachtschiff, das eben an Fall vorbeigefahren war - an einer genau vereinbarten Stelle, so dass die Strömung das Paket zuverlässig zu ihm trieb.

Er hob die Box aus dem Wasser und schob sie mit einem Schwung zu einem unscheinbaren Verschlag, eingelassen in das rückwärtige Gemäuer des Zollhauses. Die Mole war schwer einsehbar und der Verschlag gar nicht. Routiniert öffnete er die Box, prüfte kurz den Inhalt, er war trocken und erschien vollständig, dann verstaute er alles. Er würde die Sachen erst am Abend brauchen. In tausendfach eingeübten Bewegungen schloss er ab, erschrak wie immer im Aufstehen aus der Hocke über die Schmerzen in den überdehnten Beinen und sah sich noch einmal um: niemand in Sicht.

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