Sebastian Schaa - Zerstörte Leben

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Früh morgens wird Kriminalhauptkommissar Eric Walthers an den Hamburger Hafen gerufen. Eine bestialisch verstümmelte Leiche treibt hier im Wasser. Der Täter kündigt weitere Morde an. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt. Der Weg führt die Kommissare in eine Vergangenheit voller Geheimnisse. Doch werden es Eric und sein Team schaffen, zwischen den vielen verwirrenden Fakten, die Wahrheit zu erkennen und weitere Morde zu verhindern?

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Doch Zeit war ihm wieder nicht vergönnt.

Eric schaute sich im Badezimmer um. Seine Hose hatte er über den Wannenrand geworfen, das Hemd lag auf dem Fußboden davor. Zuerst griff er sich die Hose und schlüpfte hinein. Während er mit der rechten Hand das Hemd vom Boden aufklaubte, zog er mit der linken die Zigarettenschachtel aus der Hosentasche. Einhändig öffnete er die Schachtel, zog mit den Lippen eine Zigarette heraus und steckte die Schachtel wieder weg. Anschließend warf er sich das Hemd über die Schultern und knöpfte es zu.

Auf dem Weg in die Küche zündete Eric sich die Zigarette an. Seine Gedanken kreisten nun bereits wieder um die Arbeit. Ein neues Rätzel wollte gelöst werden. Doch Eric war froh darüber, dass er sich dem nicht allein stellen musste. Auf Henning, einen langjährigen Weggefährten, konnte er sich schon immer verlassen.

Die Beiden kannten sich schon seit der Aufnahmeprüfung für die Polizeischule. Der Hannoveraner war schon immer legendär für sein Gedächtnis und seine empathische Begabung gewesen. Schon als kleines Kind schockierte er seine Familie und später auch jeden, der seine Bekanntschaft machte. Einmal hatte er Eric erzählt, wie er am ersten Schultag seine Lehrerin zu weinen gebracht hatte. Sie ahnte, dass sie von ihrem Mann betrogen wurde, doch sie versuchte, es sich von den Kindern nicht anmerken zu lassen. Als Henning ihr in die Augen sah, erkannte er, dass es ihr schlecht ging, und sprach sie darauf an. Noch am gleichen Tag übergab sie die Leitung der Klasse an einen anderen Lehrer. In den folgenden Jahren lernte er seine Fähigkeit zu kontrollieren und vor seinen Mitmenschen zu verbergen. Doch nützlich war sie sehr für ihn, gerade bei Ermittlungen. Manche Kollegen hatten ihm deshalb schon den Spitznahmen Graham gegeben, nach dem FBI Ermittler aus der Filmreihe um Hannibal Lecter.

Eric schätzte die Begabung seines Kollegen sehr, aber nur, solange er sie nicht gegen ihn einsetze und in ihm las wie in einem Buch. Vielleicht war aber genau diese Begabung der Grund für ihre enge Freundschaft. Henning verstand Eric wie kaum ein anderer Mensch und Eric konnte sich, nach all den Jahren ihrer Freundschaft, ebenfalls gut in ihn hineinversetzten.

Nach der anstrengenden Ausbildung auf der Polizeischule begann der harte Polizeialltag und ihre Wege trennten sich vorerst. Eric wurde als Kommissar zur Kriminalpolizei in Hamburg versetzt und jagte seitdem Mörder, während Henning einen Platz bei der Drogenfahndung bekam. Hier blieb er die ersten drei Jahre seiner Laufbahn und machte sich einen Namen. Seine Begabung hatte ihm während zahlreicher Verhöre von Drogendealern gute Dienste erwiesen. Doch er wollte schon immer zu den Ermittlern der Kriminalpolizei gehören, gemeinsam mit seinem Freund Eric Morde aufklären und in die Abgründe zerstörter menschlicher Seelen blicken. Eines Tages kam seine Chance.

Das neueste Mitglied seines Teams war Sabrina. Sie war vor ein paar Monaten zu ihnen gestoßen, als Hermann, ein langjähriger Kollege und erfolgreicher Ermittler, seinen verdienten Ruhestand angetreten hatte.

Als er sie das erste Mal sah, konnte er nicht glauben, dass sie sich den richtigen Job ausgesucht hatte. Blond, lange Beine, blaue Augen und ein tolles Lächeln. Eigentlich könnte Sie in einer dieser Modelshows im Fernsehen mitmachen und würde sie dann auch noch locker gewinnen. Aber ihr bedeutete all das nichts. Sie gehörte schon immer zu den Frauen, die sich lieber die Finger schmutzig machten, als sich den ganzen Tag um ihr Aussehen zu kümmern.

Schnell bereitete er sich in der Küche einen Kaffee zu, extra stark. So hatte er seinen Kaffee am liebsten, besonders zu dieser Uhrzeit.

Fünf Minuten später saß er schon in seinem Auto, einem alten 3er-BMW und schaute auf die Uhr. Es war 4.10 Uhr, die Morgendämmerung würde bald beginnen, und einen weiteren Frühsommertag einläuten.

Nach und nach werden dann die Bewohner der Stadt ihren Tag beginnen. Ahnungslos, über die Vorkommnisse der letzten Nacht. Doch schon bald werden die Aasgeier aller Medien sich auf den Fall stürzen. Dann beginnt die Unruhe.

"Tja das wird mal wieder ein langer Tag", dachte der ausgelaugt Kommissar.

Von seiner Wohnung bis zum Hafen war es nicht sehr weit. Die Fahrt würde nicht lange dauern, doch er genoss jede Sekunde der Ruhe, die ihm noch vergönnt war.

Am Hafen

Schon von weitem konnte er sehen, wo sich der Tatort befand. Polizeiwagen sperrten den Bereich weiträumig ab. Die Blaulichter hatten bereits viele Schaulustige angelockt, die sich hinter dem Absperrband sammelten und von einigen Polizisten im Zaum gehalten wurden.

"Unglaublich, wie viele Menschen hier zu dieser Uhrzeit unterwegs sind", dachte er.

Die Cap San Diego, ein altes Frachtschiff, das nun im Hamburger Hafen als Museumsschiff vor Anker lag, war ein merkwürdiger Hintergrund für einen Tatort.

Er parkte seinen Wagen ein paar hundert Meter entfernt und machte sich zu Fuß auf den Weg.

"So kann ich noch einmal die Ruhe vor dem Sturm genießen", ging es ihm durch den Kopf.

Eric nahm sich eine Zigarette und zündete sie an.

Eigentlich sollte ich aufhören ..."

Er zündete sich die Zigarette an, nahm einen langen Zug und schloss dabei die Augen. Er hielt einen Moment inne, während er den Kopf hob und langsam den Qualm durch seine Nasenlöcher entweichen ließ. Nachdem er den Kopf wieder gesenkte und seine Augen geöffnete hatte, sah er Sabrina, die auf ihn zulief.

„Hey Eric!“, rief sie ihm entgegen.

Sie sah wie immer hinreißend aus. Ihre blonden Haare waren zu einem Zopf zusammengebunden. So genoss Eric einen guten Blick, auf ihre Brüste, die von der blauen Bluse umrandet wurden.

Schau wo anders hin!“, ermahnte er sich und hoffte, dass sie den Blick nicht bemerkt hatte.

„Moin Sabrina“, sagte Walthers.

Er ging auf sie zu. Als die beiden voreinander standen umarmten sie sich kurz. Dann ging Sabrina voran.

„Erzähl mir, was hier passiert ist", bat er sie

„Heute Nacht wurde eine Leiche entdeckt. Sie ist männlich, 30 – 40 Jahre alt, blond. Sonst haben wir noch nicht viel. Er hat keine persönlichen Dinge bei sich. Deshalb ist er noch nicht identifiziert. Die Leiche wurde so schwer entstellt. Eine genauere Beschreibung wird schwer."

"Wie wurde er entstellt?“

"Das musst du dir selbst anschauen", sagte die Blondine und ging voran.

„Graham und die KTU sind bereits vor Ort und schauen sich alles an", sagte sie.

„Er ist mit seinen Skizzen beschäftigt. Ich finde das unnötig, wir bekommen doch einen detaillierten Bericht der KTU. Wozu also die ganze Arbeit?“, frage sie Eric

„Ich weiß, das macht er schon immer. Er vertraut am liebsten auf seine eigene Arbeit. Es ist nicht so, dass er die KTU nicht schätzt, aber er geht gern auf Nummer sicher.

Sie erreichten die Menge der Schaulustigen und Eric hörte das Gemurmel der Menge.

"Das ist einer abgesoffen!"

"Ja ich hab gehört, es soll ein Betrunkener gewesen sein."

"Er war feiern auf‘m Kiez und ist dann, sturzbesoffen in Wasser gefallen."

Eric erkannte bereits die ersten lokalen Journalisten. Sie standen in der Menschenmenge, machten sich Notizen und schossen Fotos.

"Jeder dieser Vollidioten will natürlich, dass seine Geschichte genommen wird! Aber besser für uns, so können wir vorerst in Ruhe arbeiten. Wenn erst einmal bekannt wird, dass es Mord war, wird es hier von Reportern und Kamerateams nur so wimmeln", dachte Eric.

Eric und Sabrina kämpften sich durch die Menge und zeigten dem Streifenpolizisten am Absperrband ihre Ausweise. Er hob das Band an und lies sie passieren. Eric wusste, dass er den Kollegen schon mehrfach gesehen hatte, konnte sich aber nicht mehr an dessen Namen erinnern.

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