Markus Sturm - Jakob der Träumer

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Neben Frank an einer Bar steht der Tod. Der Tod ist unzufrieden. Er geht ständig seiner Tätigkeit nach, bestimmte Menschen von A nach B zu bringen. Dabei fragt er sich immer wieder, warum er gewisse Personen begleiten muss und andere wieder nicht. Was macht den Unterschied aus zwischen ihnen? Er denkt über Irgendwer nach, den Schöpfer, der ihm das alles eingebrockt hat, und das Paradies.
Auch Frank hat eine Geschichte zu erzählen, nämlich die seines verstorbenen Freundes Jakob. Dieser ist taubstumm seit Geburt. Frank und er haben sich in ihrer Kindheit angefreundet und bis an das Lebensende Jakobs viel Zeit miteinander verbracht, vor allem damit, ein Fluggerät zu konstruieren. Denn das Fliegen ist Jakobs großer Traum.

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„Hallo.“

„Hallo.“

„Adam.“ Er zeigte auf seine Brust. Ein Blick als Antwort. Jemand taxierte ihn aus leuchtenden Augen. Betrachtete, nein, begutachtete ihn. Auf eine Art und Weise, wie nur Männer betrachtet wurden, die sich eben unheimlich blamiert hatten. „Na, und?“

„Was heißt: na und?“

„Na, und weiter! Soll ich mich freuen, dich zu sehen, soll ich Purzelbäume schlagen, soll ich hier anwachsen? Adam. Adam! Könntest du nicht wenigstens Brad oder Johnny oder George oder so heißen? Irgendeinen coolen Namen wenigstens? So, wie du aussiehst? Was mache ich hier? Hier tut sich nichts! Und du? Stehst nur rum und starrst mich an. Passt dir was nicht? Gibt es hier nichts Interessanteres als dich? Gibt es hier überhaupt etwas Interessantes? Wo ist hier etwas los?“

„Weiß nicht.“

„Was bist denn du für ein komischer Kauz?“, blaffte Eva.

„Ich bin der Gärtner. Er hat das gesagt, und Er hat mir jemanden versprochen, damit ich nicht mehr allein bin.“

„Wer soll das sein?“

„Du. Er hat gesagt, es sei nicht gut, dass der Mensch allein ist, und daher hat Er dich erschaffen.“

„Na toll, und was soll ich nun machen? Und vergiss nicht: Allein sein, hast du gesagt, von Mögen keine Spur.“

„Magst du mich nicht?“ Adam zauderte. Er hatte sich anderes erwartet.

„Puh, bist du der Einzige hier, oder gibt es jemanden, mit dem man zumindest richtig reden kann?“

„He, ihr, holt mich herunter!“, wieder dieser Ruf, der Tod und Herbie bereits so genervt hatte. Sie hörte ihn. Sie dachte nicht weiter darüber nach, dass Äpfel eigentlich nicht sprechen konnten. Und ging zum Baum. „Hallo du, was bist denn du für ein niedlicher Kleiner?“ Eva verstand sich in diesem Augenblick prächtig mit dem Apfel. Sie kannte ihn nicht, wusste nicht, wer er war, alles egal! Mit jedem hätte sie sich ausgezeichnet verstanden momentan. Hauptsache, er war nicht Adam.

„Ich bin Apfel“, sagte der Apfel, „und wer bist du?“

„Ich bin Eva.“

„Freut mich, dich kennen zu lernen. Würdest du mir bitte hinunterhelfen?“ Adam mischte sich ein: „Er hat gesagt, dass man nichts von diesem Baum in der Mitte nehmen darf.“

„Und warum nicht, Herr Neunmalklug?“, fauchte Eva.

„Er hat gesagt, dass Adam sterben muss, wenn er von den Früchten nimmt und isst.“

„Aber, aber, wer wir denn gleich so negativ sein! Wegen mir? Ich liebes Kerlchen, wer soll wegen mir schon sterben?“, bettelte Apfel, „komm, fass mich an und zieh, hier ist nichts los. Gemeinsam hätten wir sicher eine Menge Spaß!“

„Aber Er hat gesagt, dass es verboten ist vom Baum in der Mitte zu nehmen!“

„Du hast ja keine Ahnung“, erwiderte Eva. Herbie konnte die Sache nicht mehr mit ansehen. Adam tat ihm leid, so wie er hier von den beiden herumgeschubst wurde. „Nun, Tod, da ist sie. Wie findest du sie?“, meinte er.

„Wen?“ Tod streckte gerade seine Glieder und wollte es sich in der Sonne bequem machen, sich vielleicht sogar ein wenig bräunen, dem Gerippe Farbe verleihen. Schadete ihm ja auch nicht. Er dachte, dass er durch seine Blässe nicht unbedingt wie das blühende Leben aussah. „Seine neueste Schöpfung“, präzisierte Herbie.

„Warum soll ich sie finden? Sie versteckt sich ja nicht. Und noch muss ich sie nicht finden.“

„Nein, schau dort drüben, in der Mitte, wo wir vorhin gesessen sind. Sieh sie dir an! Was hältst du von ihr?“ Tod blinzelte, das Licht blendete ein wenig.

„Rund“, war sein einziger Kommentar.

„Glaubst du, wir sollten hingehen? Adam sieht etwas überfordert aus.“

„Ach, Irgendwer hat sie erschaffen, er weiß, wie sie funktioniert. Sie sollte doch für Adam da sein, oder? Also wird sie das auch sein.“

„Tod, erinnerst du dich noch an sein letztes Experiment?“

„Ja, ich erinnere mich noch, und? Kann ich etwas dafür? Was soll ich deiner Meinung nach tun? Hinübergehen, nett grüßen, mich vorstellen: Guten Tag, ich bin Ihr Tod! Kann ich Ihnen helfen? Darf ich Ihnen eine Tasse Tee servieren? Herbie, ich bin der Tod.“

„Habe ich dir schon gesagt, dass du mir mit den dunklen Locken besser gefallen hast?“

„Ja, hast du. Also, was soll ich dort drüben? Es ist Irgendwers Angelegenheit. Oder anders formuliert: Es geht uns nichts an! Noch nicht! Ich bin nicht für das Leben zuständig.“

„Aber, Tod, das Früchtchen da am Baum hat vorhin die ganze Zeit genervt. Gut, wir haben uns weggesetzt. Jetzt nervt er die beiden. Und nun steht - wie heißt sie eigentlich?“

„Eva.“ Tod wusste alles Menschliche.

„Danke. Und nun steht die kleine Eva da am Baum, unterhält sich mit diesem Apfel, und Adam steht im wahrsten Sinne des Wortes daneben.“

„Ist das unser Problem, Herbie?“

„Nicht wirklich, aber er tut mir leid. Es ist nicht richtig so.“

„Warum nicht?“

„Sieh ihn dir an! Vorhin war er zwar allein, aber wichtig, sogar glücklich wirkte er. Es war sein Garten. Und jetzt? Jetzt hat alles einen Namen, er hat seinen Teil beigetragen, geschuftet, gewerkt. Jemand sollte nun da sein für ihn, er müsste nicht mehr allein sein. Und Irgendwer gibt ihm jemanden. Jemanden, der sich nicht für ihn interessiert. Niemand interessiert sich für ihn in Wahrheit.“

„Ich mich schon. Irgendwann.“

„Tod, du bist zynisch.“

„Ich weiß, aber was willst du von mir? Ich bin ich, nicht ein Kindermädchen, und schon gar nicht jemand, der Adam Tipps geben kann, wie er am besten seinem Gegenstück näher kommt. Ich bin kein Beziehungsberater. Du bist mein einziger sozialer Kontakt, seit - wie lange kennen wir eigentlich einander schon?“

„Ein paar Tage?“, meinte Herbie.

„Eben, eine Ewigkeit!“

„Tod, bislang gab es niemanden außer uns beiden und Irgendwer und den paar anderen Lebewesen.“

„Und was ist mit den Anderen?“, blaffte Tod.

„Ach, die Anderen, die sind immer bei Irgendwer im Labor. Die haben ja keine Ahnung, wie es hier heraußen ist. Also konntest du keine sozialen Kontakte knüpfen. Hier hättest du die Möglichkeit. Los geht´s! Bemüh dich!“

„Herbie, ich liege hier in der Sonne. Ich fühle mich wohl, es ist warm, Balsam für meine Knochen. Der Wind raschelt in den Blättern, Blütendüfte überall, es ist einfach herrlich!“

„Na gut, wie du willst. Ich schau aber nicht mehr länger zu, wie Adam von den beiden ignoriert wird!“, sprach´s und schritt davon. Noch konnte er dies ja.

„Eva, wie sieht es aus? Holst du mich nun runter? Ich verspreche dir, du wirst nicht sterben. Und es ist wirklich langweilig mit all den anderen dummen Äpfeln hier oben. Die haben keine Phantasie, sie sind so uninteressant, so - normal“, säuselte der Apfel.

„Aber du bist nur eine Frucht!“, wandte Adam ein, „was willst du hier herunten?“

„Adam, du bist hier nicht gefragt. Ich unterhalte mich mit Eva.“

„Aber Eva hat Er mir gegeben.“

„Adam, geh spazieren.“

„Eva gehört mir.“

„Ich gehöre niemandem. Ich gehöre nur mir“, erklärte Eva.

„Gut! Ich gehe! Aber wenn ich wiederkomme, wird Er bei mir sein! Und dann könnt ihr was erleben. Er hat Eva mir versprochen!“ Adam ging.

„Endlich sind wir allein. Ich dachte, wir würden ihn nie loswerden. Eva, willst du mich nun vom Baum befreien? Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin harmlos. Du wirst nicht sterben. Mir kannst du vertrauen“, sabberte Apfel.

„Hallo, ihr beiden!“, wurde der Apfel plötzlich in seinen Annäherungsversuchen gestört.

„Wer bist denn du?“, reagierte Eva überrascht.

„Ich bin Herbie. Und du bist Eva, wenn ich mich nicht irre?“

„Hallo Herbie, alter Freund, schön dich zu sehen!“, grinste Apfel. Sein Blick strafte die Worte Lügen. Doch Herbie beschloss, dies zu ignorieren. Äpfel können nicht sprechen und sie haben auch keine Augen. Heutzutage.

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