Edgar Wallace - Die Bande des Schreckens

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Die Bande des Schreckens: краткое содержание, описание и аннотация

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Clay Shelton, ein berüchtigter Betrüger und Scheckfälscher, wird zum Tode verurteilt für die Ermordung eines Polizisten. Seine letzten Worte: Er schwört fürchterliche Rache zu üben an all jenen, die für seine Verurteilung verantwortlich waren. Niemand nimmt diese Warnung ernst. Doch dann kommen nacheinander der Richter, der Staatsanwalt und sogar der Henker auf mysteriöse Weise ums Leben. Zeugen berichten, eine zur Kralle gebogene Hand gesehen zu haben. Inspektor Long beschleicht ein schrecklicher Verdacht.

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Der Wetter nickte.

»Sie fahren wohl mit dem Sechsuhrfünfzigzug nach London zurück?« sagte er dann plötzlich. »Den benütze ich auch. Aber ich muß Ihnen von vornherein sagen, daß ich dritter Klasse fahre. Ich bin Demokrat.«

Er ruderte eine Weile schweigend weiter.

»Die Bande des Schreckens«, sagte er nach einiger Zeit halb zu sich selbst. »Irgend etwas ist im Gange, aber ich weiß nicht, was es ist. Haben Sie eigentlich unseren Nachbar schon gesehen? Nein? Den müssen Sie kennenlernen, er gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Marlow. Übrigens war er auch in der Bank, als ich Shelton verhaftete.«

Kurz darauf wichen die Sträucher und Baumgruppen vom Ufer zurück, und Nora sah erstaunt auf einen wunderbar gepflegten Garten. Im Hintergrund erhob sich das Wohnhaus. Es war der schönste Park, den sie jemals gesehen hatte. Der Rasen schimmerte smaragdgrün, und überall standen Bouquets von farbenprächtigen Blumen.

In einer offenen Laube saß ein Herr in einem Deckstuhl. Als das kleine Boot am Steg anlegte, erhob er sich langsam. Er war lang und hager, hatte ein ovales, etwas ausdrucksloses Gesicht und trug ein Monokel. Mit müdem Blick beobachtete er die beiden Ankömmlinge.

»Hallo, Long«, sagte er gedehnt, als sie näher kamen, und reichte dem Detektiv die Hand.

»Darf ich Sie vorstellen? Mr. Crayley – Miß Sanders.«

»Wie geht es Ihnen? Nehmen Sie doch Platz.« Die Hand, die er Nora gab, war so weich und schlaff, daß sie kaum einem lebenden Menschen zu gehören schien.

»Miß Sanders interessiert sich für Ihren herrlichen Garten und hätte ihn gern einmal näher betrachtet.«

»Die Blütenpracht ist wirklich wundervoll«, sagte sie begeistert.

»Ja«, entgegnete er gleichgültig. »Gar nicht übel. Ich habe eben einen guten Obergärtner, das ist alles. Zeigen Sie doch bitte der Dame, was es hier zu sehen gibt ... und pflücken Sie sich ruhig soviel Blumen, wie Sie wollen.«

Schon bevor sie fortgingen, sank er wieder in seinen Sessel und nahm die Zeitung auf.

»Was halten Sie von ihm?« fragte Long, als sie außer Hörweite waren.

»Er scheint sehr müde zu sein«, erwiderte sie zögernd.

Er lachte.

»Der ist schon seit seiner Geburt so. Ein ziemlich unbedeutender Mensch. Es war wirklich ein merkwürdiger Zufall, daß er ausgerechnet damals in der Bank sein mußte, als ich Shelton verhaftete. Er half mir dabei, aber Shelton stieß ihn sofort zur Seite. Crayley gehört nun einmal zu den Menschen, die man beiseiteschiebt. Im allgemeinen hält er sich nur während der Saison hier auf. Entweder ist er gerade von Deauville zurück, oder er ist gerade im Begriff, nach Aix zu fahren. Gehen Sie eigentlich zur Golfwoche nach Heartsease?«

»Ja«, sagte sie etwas erstaunt.

Als sie zu Mr. Crayley zurückkehrten, sprach er gerade mit einer Dame, die anscheinend eine Verabredung mit ihm traf. Sie ruderte gleich darauf fort, aber Nora erhaschte noch einen Blick von ihr und konstatierte, daß sie sehr hübsch und auffallend gut gekleidet war.

»Ich danke Ihnen sehr für Ihre Freundlichkeit, daß ich Ihren Garten ansehen durfte«, sagte sie.

Crayley reichte ihr wieder seine leblose Hand.

»Kommen Sie nächstens einmal wieder«, entgegnete er gelangweilt.

Als die beiden zu Monkfords Haus zurückkehrten, sahen sie, daß er oben auf der Terrasse auf- und abging.

»Ich sehe Miß Revelstoke nächste Woche in Little Heartsease«, sagte er zu Nora. »Bestellen Sie ihr meinen besten Dank und sagen Sie ihr, daß sie doch auch Golf lernen sollte. Es ist nie zu spät.«

Er ließ sie mit seinem Wagen zur Station bringen. Unterwegs fragte Long alle möglichen Dinge. Wie lange sie schon beruflich tätig sei, und was sie zu tun hätte. Sie mußte ihm eingestehen, daß sie schon mehrfach die Stellung hatte wechseln müssen, da sie keine hervorragende Stenotypistin war. Allerdings beherrschte sie drei fremde Sprachen.

»Auch Dänisch?« fragte er.

»Nein. Nur Deutsch, Französisch, Italienisch und ein wenig Spanisch.«

10

Miß Revelstoke ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Sie gehörte zu den selbstsicheren Menschen, die auch ein Erdbeben nur als eine interessante Naturerscheinung betrachten.

Deshalb lauschte sie auch dem Bericht Noras ziemlich interesselos.

»Gefürchtet haben Sie sich in der Kabine des Motorboots?« fragte sie ironisch. »Mr. Long interessiert mich allerdings. Wir müssen ihn einmal abends zum Essen einladen. Aber im Augenblick ist unsere eigene Mahlzeit aufgetragen, und der arme Mr. Henry ist schon sehr ungeduldig.«

Der Rechtsanwalt war eine landläufig hübsche Erscheinung, aber Nora blieb er gleichgültig. Sie fühlte sich weder von ihm abgestoßen noch zu ihm hingezogen.

Bei Tisch kam das Gespräch schließlich wieder auf Marlow.

»Sie haben entschieden Eindruck gemacht«, sagte Miß Revelstoke. »Ich habe vorhin kurz mit Monkford telefoniert. Er war ganz begeistert von Ihnen und lobte Sie über alle Maßen.«

»Mich?« fragte Nora verwundert. »Er hat mich doch kaum angesehen. Das muß ein Missverständnis sein. Wahrscheinlich hat er über die kleine Figur gesprochen, die ich ihm gebracht habe.«

»Und Mr. Jackson Crayley haben Sie auch kennen gelernt? Was halten Sie denn von ihm?«

»Ach, er ist etwas merkwürdig«, erwiderte sie zögernd.

»Das stimmt«, entgegnete Henry geringschätzig. »Ich kenne keinen Menschen, der langweiliger ist als Jackson.«

»Er beschäftigt sich eben nur mit sich selbst«, meinte Miß Revelstoke. »Ich kenne ihn sehr gut.«

Anscheinend hatten weder sie noch der Rechtsanwalt eine große Meinung von Mr. Crayley.

Als die Unterhaltung etwas ins Stocken geriet, erzählte Nora von der Bande des Schreckens. Aber sie bereute es sofort, denn sie hatte plötzlich das unangenehme Gefühl, daß sie Longs Vertrauen mißbrauchte. Sie machte Anstrengung, das Gespräch wieder auf Mr. Monkford zu bringen, aber Miß Revelstokes dunkle Augen sahen sie forschend an.

»Ich fürchte, dieser Detektiv hat zu großen Eindruck auf Sie gemacht, Nora«, sagte sie freundlich. »Es scheint, als ob Sie uns nichts mehr von der Bande des Schreckens erzählen wollen.«

Diese merkwürdige Frau hatte die außerordentliche Gabe, Gedanken lesen zu können, und hatte Nora dadurch schon mehrmals in Verwirrung gebracht. Auch jetzt errötete das junge Mädchen wieder. Henry lachte leicht auf.

»Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, weil Sie uns davon erzählt haben«, sagte er. »Ich habe auch davon gehört. Aber diese Gerüchte sind einfach abgeschmackt und unmöglich. Ich kenne Sheltons Leben genau, nur in Scotland Yard weiß man vielleicht etwas mehr davon. Er hat immer nur auf eigene Faust gearbeitet, er hatte keine Freunde, keine Verwandten und keine Verbündeten. Nur deshalb konnte er sich so viele Jahre vor den Verfolgungen der Polizei schützen. Und von langer Hand vorbereitete Racheakte gibt es in unserem Lande nicht. Warum sollte sich denn auch jemand an dem Richter, dem Staatsanwalt und dem Henker rächen wollen, die doch schließlich nur Werkzeuge des Staats sind? Die einzigen Leute, die derartige Pläne hegen könnten, müßten doch sehr eng mit Shelton verbunden gewesen sein. Es kämen also nur Verwandte in Betracht, und soweit bekannt ist, hatte er keine.«

»Und dafür konnte er recht froh sein«, meinte Miß Revelstoke mit einem Seufzer. »Hat Ihnen Mr. Long noch etwas erzählt, was sich in letzter Zeit zugetragen hat – ich meine, was besonders mit der Bande des Schreckens zu tun hätte?«

»Nein, er fürchtet nur –« Wieder ertappte sie sich dabei, daß sie zu viel sagte.

Aber Henry kam ihr zu Hilfe.

»Er fürchtet für Monkford. Das ist auch ein offenes Geheimnis«, erwiderte er lächelnd.

»Aber Monkford hat doch nur seine Pflicht getan«, sagte Miß Revelstoke ungeduldig. »Es ist direkt absurd, daß er bedroht werden sollte. Nora, ich muß Ihren Detektiv tatsächlich einmal kennenlernen. Er scheint Ihnen das Gruseln beigebracht zu haben!«

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