Edgar Wallace - Die Bande des Schreckens

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Clay Shelton, ein berüchtigter Betrüger und Scheckfälscher, wird zum Tode verurteilt für die Ermordung eines Polizisten. Seine letzten Worte: Er schwört fürchterliche Rache zu üben an all jenen, die für seine Verurteilung verantwortlich waren. Niemand nimmt diese Warnung ernst. Doch dann kommen nacheinander der Richter, der Staatsanwalt und sogar der Henker auf mysteriöse Weise ums Leben. Zeugen berichten, eine zur Kralle gebogene Hand gesehen zu haben. Inspektor Long beschleicht ein schrecklicher Verdacht.

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Es schlug zehn Uhr, als er den großen Kassenraum der Eastern Counties Bank betrat. Er legte ein Bankbuch und ein ausgefülltes Formular auf den Schaltertisch. Der Beamte prüfte beides sorgfältig und ging dann damit in das Büro des Direktors. Als er zurückkam, lächelte er respektvoll, als ob er sich für seine schlimmen Befürchtungen entschuldigen müßte.

»Siebentausendsechshundert«, sagte er liebenswürdig. »Wie wollen Sie das Geld haben, Colonel Weatherby?«

»In Hundertpfundnoten.«

Gleich darauf zählte der Kassierer ein Paket Banknoten mit außerordentlicher Geschwindigkeit ab und notierte dann die Nummern der Scheine in sein Buch...

»Danke schön.« Shelton wandte sich ab und steckte das Päckchen in seine Brusttasche.

Außer ihm befanden sich noch zwei andere Herren im Kassenraum, und ein dritter kam gerade durch die Drehtür herein. Der eine sah etwas müde aus und lehnte sich an den Schalter. Shelton würdigte ihn keines Blickes, wohl aber schaute er sich den anderen genau an, der vor dem Ausgang stand und ihn anlächelte.

»Guten Morgen, Shelton.«

Der Wetter Long! Höchste Gefahr! Shelton blieb stehen und schob trotzig das Kinn vor.

»Wollen Sie mit mir sprechen? Ich heiße allerdings nicht Shelton.«

Arnold Long nahm den Hut ab und fuhr mit der Hand durch sein dichtes, schwarzes Haar.

»Ja, ich wollte mit Ihnen sprechen.«

Im nächsten Augenblick sprang Shelton auf ihn zu.

Eine Sekunde später wälzten sich drei Männer auf dem Boden. Shelton gelang es, wieder auf die Füße zu kommen. Der Polizist war eifrig bei dem Handgemenge, stand aber dem Wetter immer im Wege. Plötzlich mischte sich auch noch der müde Herr ein, der vorher am Schalter gelehnt hatte.

»Hier! Verdammt...«

Ein betäubender Knall ertönte, und der Polizist stürzte blutend auf die Marmorfliesen nieder.

»Geben Sie die Pistole her, oder ich schieße sofort!«

Shelton wandte den Kopf. Der Bankbeamte mit der Brille hatte mit einem schweren Armeerevolver auf ihn angelegt. Der Mann hatte den Krieg auch mitgemacht, in dem selbst Bankbeamte mit Brillen lernten, kaltblütig andere Menschen über den Haufen zu schießen.

Long legte Shelton Handschellen an. Zwei Polizisten in Uniform kamen in den Schalterraum, während der Bankbeamte bereits an das Hospital telefonierte.

»Ich verhafte Sie wegen Betrugs«, sagte Arnold und schaute dann ernst auf den Toten, der in einer großen Blutlache lag. »Ich dachte, Sie trügen niemals eine Pistole bei sich?«

Shelton erwiderte nichts, und der Wetter wandte sich an den fremden Herrn, der sich am Handgemenge beteiligt hatte.

»Ich danke Ihnen ... ich bin Ihnen wirklich sehr verpflichtet.« Plötzlich leuchteten seine Augen auf. »Ach, Sie sind ja Mr. Crayley.«

Der Mann sah totenbleich aus.

»Beinahe hätte er mich selbst getroffen«, sagte er heiser. »Nun, ich habe mein Bestes getan. Sagen Sie es nur, wenn ich Ihnen noch irgendwie behilflich sein kann. Ist er tot?«

»Ja.« Der Wetter starrte düster auf den Polizisten. »Ich wünschte, das hätten Sie nicht getan, Shelton. Aber diesen Mord können wir wenigstens leichter beweisen als die anderen, die Sie begangen haben. Wir wollen ihn schnell zur Polizeistation bringen, bevor ein zu großer Auflauf entsteht. Zeigen Sie mir, bitte, den Nebenausgang«, wandte er sich an den Bankbeamten.

4

Am vierzehnten Juni verließ Inspektor Long mit seinem Wagen um fünf Uhr morgens die Hauptstadt. Die Sonne schien strahlend, und alle Dörfer, durch die er kam, sahen schmuck und freundlich aus.

Er hatte gerade eine kleine Ortschaft verlassen und kam wieder auf die Landstraße, die durch grüne Felder führte, als er einen Mann passierte, der am Rand des Weges saß. Im Augenblick erkannte er ihn, bremste und fuhr zu der Stelle zurück. Ulanen-Harry sah ihn ruhig an und rauchte seine Zigarette weiter.

»Auf der Walze?« fragte der Wetter liebenswürdig.

»Ich habe Arbeit, wenn Sie es wissen wollen – und zwar eine recht lohnende!« Ulanen-Harry warf ihm einen merkwürdigen Blick zu. »Wohin gehen Sie denn, Sie Bluthund?«

Arnold lächelte, obwohl er niemals geglaubt hätte, daß er an diesem Morgen lächeln könnte.

»Ich bin wieder dabei, Diebe zu fangen«, erwiderte er und schaute über die Felder. Das einzige Gebäude, das man in der Nähe sehen konnte, war eine große, schwarze Scheune. »Sie haben die Nacht nicht im Freien geschlafen, und Sie sind auch noch nicht weit gegangen. Ihre Schuhe sind nicht staubig. Was haben Sie denn wieder vor, Harry?«

Der Mann antwortete nicht. Arnold Long zeigte in die Richtung nach Chelmsford, lachte vor sich hin und fuhr weiter.

Vor den großen, düsteren Toren des Gefängnisses von Chelmsford hielt er schließlich an, als es gerade sieben schlug. Er klingelte und wurde von dem Portier eingelassen. Ein Wärter brachte ihn dann zu dem Direktor der Anstalt, der allein in seinem kleinen Büro saß.

»Hoffentlich ist Ihnen die Sache nicht zu unangenehm. Mir sind solche Sachen immer sehr zuwider.« Arnold nickte.

»Ich habe schon den ganzen Weg fest daran gedacht, daß er doch seine Absicht ändern sollte, damit ich ihn nicht mehr zu sehen brauchte.«

Der Direktor schüttelte den Kopf.

»Das wird nicht der Fall sein. Seine letzte Frage gestern Abend war noch, ob Sie kommen würden.«

Er erhob sich und führte Long zu Sheltons Zelle. Mit schwerem Herzen betrat der Wetter den engen Raum.

Der zum Tode verurteilte Mann saß auf seinem Bett und hatte die Hände in die Hosentaschen gesteckt. Sein Gesicht war mit grauen Bartstoppeln bedeckt, und Arnold erkannte ihn kaum wieder.

»Nehmen Sie Platz.«

Aber Inspektor Long blieb stehen.

»Ich wollte Sie noch sprechen – vor meinem Tode.« Shelton nahm die Zigarette aus dem Mund, blies einige Rauchringe zur Decke empor und beobachtete sie, bis sie sich in Nichts auflösten. »Ich habe vier Menschen umgebracht, und ich bereue es nicht«, sagte er nachdenklich. Dann lächelte er den Wetter plötzlich an, der düster auf ihn niederblickte. »Sie glauben, daß es jetzt mit mir zu Ende geht, aber Sie irren sich schwer! Sie werden mich hängen, und sie werden mich begraben, aber trotzdem lebe ich weiter, und ich fasse Sie, Wetter Long, verlassen Sie sich darauf! Ich zahle es allen Leuten heim, die an meinem Tode schuld sind.« Als er Longs Gesichtsausdruck sah, lächelte er noch rätselhafter. »Sie glauben, daß ich nicht mehr bei Verstand bin, aber es gibt viel Dinge in dieser Welt, von denen Ihre Schulweisheit sich nichts träumen läßt, mein Freund. Die Galgenhand ist kein leerer Wahn – sie existiert!«

Er runzelte die Stirne einen Augenblick und schaute auf den Steinfußboden, dann lachte er laut auf.

»So, das wäre alles, was ich Ihnen sagen wollte. Denken Sie daran, Mr. Long, die Galgenhand wächst aus dem Grab hervor und packt Sie früher oder später an der Gurgel!«

Long antwortete nichts darauf und ging mit dem Direktor zurück.

»Was halten Sie davon?« fragte der Beamte und wischte sich den Schweiß von der Stirne. Er sah bleich und verstört aus. »Die Galgenhand – entsetzlicher Gedanke!«

»Fürchten Sie sich nicht, mich faßt sie nicht.« Arnold nickte langsam. »Wetten, daß?«

Er blieb nicht bis zum Ende da.

Dicht vor Chelmsford liegt ein kleines Dorf mit einer sehr alten Kirche. Die Uhr schlug gerade acht. Long hielt den Wagen an und nahm den Hut ab.

»Hoffentlich findet der arme Mensch den Frieden«, sagte er vor sich hin, denn in diesem Augenblick endete Clay Sheltons irdische Laufbahn.

In der nächsten Sekunde schlug etwas gegen die Windscheibe des Autos, und sie zersplitterte.

Ping!

Die zweite Kugel pfiff an seinem Kopf vorüber, und die dritte schwirrte dicht an seiner linken Backe vorbei.

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