Edgar Wallace - Die Bande des Schreckens

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Clay Shelton, ein berüchtigter Betrüger und Scheckfälscher, wird zum Tode verurteilt für die Ermordung eines Polizisten. Seine letzten Worte: Er schwört fürchterliche Rache zu üben an all jenen, die für seine Verurteilung verantwortlich waren. Niemand nimmt diese Warnung ernst. Doch dann kommen nacheinander der Richter, der Staatsanwalt und sogar der Henker auf mysteriöse Weise ums Leben. Zeugen berichten, eine zur Kralle gebogene Hand gesehen zu haben. Inspektor Long beschleicht ein schrecklicher Verdacht.

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Er sprang aus dem Wagen und sah sich in der friedlichen Gegend um. Niemand war zu entdecken, auch keine Hecken, wo sich ein Mann verstecken konnte, nur dort hinten –

Über einem kleinen Gebüsch schwebte eine blasse Rauchwolke in der Luft. Im Laufschritt eilte er über die Wiese, die ihn davon trennte. Während er lief, vernahm er einen vierten Schuss und warf sich flach auf den Boden. Er hörte das Geschoss nicht einschlagen, erhob sich wieder und lief im Zickzack auf sein Ziel los.

Plötzlich packte ihn ein Grausen. Aus dem Grase streckte sich ihm eine weiße Hand entgegen, deren Finger im Krampf erstarrt waren, und die ins Nichts zu greifen schienen.

Im nächsten Augenblick hatte er die Stelle erreicht. Ein Mann lag dort auf dem Rücken, und seine Hand zeigte zum blauen Himmel empor. Die andere umkrallte ein Militärgewehr.

5

Arnold schaute entsetzt in das Gesicht des toten Ulanen-Harry und wollte seinen Augen nicht trauen. Eine kurze Untersuchung ergab, daß der Mann aus nächster Nähe von hinten erschossen worden war. Der Lauf des Gewehrs war noch heiß. Als Long die Kammer aufriß, sah er noch einige Patronen im Magazin. Ein paar Schritte davon entfernt befand sich die Hecke, und dahinter entdeckte er einen Abhang, der steil zur Straße abfiel. Kein Lebewesen war dort zu sehen, aber auf der Straße unten zeigten sich Räderspuren. Er kletterte wieder die Anhöhe hinauf und neigte sich gerade über den Toten, als er das Rattern eines Motorrades hörte. Er schaute sich rasch um und sah die Lederkappe des Fahrers.

Der Mann fuhr auf die Chaussee, wo der Detektiv seinen Wagen hatte stehen lassen. Long gab ihm ein Signal, zu halten. Der Fremde beachtete es jedoch nicht, obwohl er es gesehen haben mußte. Nur einen Augenblick schien er das Tempo zu verlangsamen, als er das Auto passierte, und kurz darauf verschwand er hinter den großen Erlen bei einer Straßenbiegung.

Der Inspektor sah sich nach Hilfe um. Die Schüsse mußten gehört worden sein. In einiger Entfernung entdeckte er eine schwarze Scheune, die ihm sonderbar bekannt vorkam, und er erinnerte sich daran, daß er am frühen Morgen Harry dort gesehen hatte.

Es blieb ihm nichts anderes übrig, als in das nächste Dorf zu fahren und Hilfe zu holen. Halbwegs war er schon zu seinem Wagen gekommen, als plötzlich eine große Flammengarbe daraus emporschoß. Er hörte eine laute Explosion und sah viele Metall- und Holzteile durch die Luft wirbeln.

Long stand einen Augenblick starr vor Schrecken, dann eilte er zu der Unglücksstelle. Das Auto bestand nur noch aus einer Masse von Blech und rauchenden Trümmern.

Kurz darauf kam ein Polizist auf einem Rad die Straße entlang, der die Explosion auch gehört hatte.

»Was ist denn mit Ihrem Wagen passiert? Ist er in die Luft geflogen?« fragte er atemlos.

»Er ist durch eine Bombe gesprengt worden«, erwiderte der Wetter grimmig.

»Eine Bombe?« wiederholte der Mann verblüfft.

Der Wetter kümmerte sich nicht weiter um das zertrümmerte Auto. Mit wenigen Worten klärte er den Polizisten auf und führte ihn zu der Stelle, wo der Tote im Grase lag.

»Auf der Straße unten sind Wagenspuren«, sagte er. »Aber wenn wir kein Flugzeug haben, zweifle ich stark daran, daß wir die Täter fassen können.«

Um fünf Uhr abends kam er nach Scotland Yard und berichtete Colonel Macfarlane, der ihm mit düsterem Gesichtsausdruck zuhörte.

»Die ganze Sache ist einfach unerklärlich, ich möchte fast sagen, unmöglich. Shelton ist doch um acht Uhr gehängt worden, und es besteht nicht der geringste Zweifel, daß er tot ist. Hatten Sie denn nicht die Möglichkeit, den Motorfahrer oder das Auto zu verfolgen?«

»Nein. Lassen Sie mir ein bis zwei Wochen Zeit. Wir haben es hier mit der Bande des Schreckens zu tun!«

Macfarlane runzelte die Stirne.

»Ich verstehe Sie nicht ganz. Shelton arbeitete doch vollkommen auf eigene Faust. Er hatte keine Bande, die ihm half, und auch keine Freunde. Soweit wir es beurteilen können, gibt es keinen Menschen auf der Welt, der sich darum kümmert, ob er lebendig oder tot ist.«

Der Wetter biß sich auf die Lippe.

»Das stimmt alles, und dennoch glaube ich nicht an die Galgenhand. Es gibt einen harten Kampf, denn die Bande des Schreckens wird uns keine Ruhe lassen. Den Ulanen-Harry haben sie in ihre Dienste genommen, denn sie wußten, daß er ein guter Schütze war. Er sollte mich auf meinem Rückweg von Chelmsford erledigen. Und es war ja leicht, ihn dazu zu überreden, denn er haßte mich im Grund seiner Seele. Als sie aber sahen, daß er sein Ziel verfehlte, haben sie ihn rücksichtslos über den Haufen geschossen. Und hätte er mich tatsächlich getroffen, dann hätten sie ihn erst recht kalt gemacht. Er unterschrieb sein Todesurteil in dem Augenblick, in dem er den Auftrag annahm.«

In den nächsten Monaten fand Long neues Interesse am Leben und war eifrig an der Arbeit. Das Bewusstsein, ständig in Gefahr zu schweben, verlieh ihm neue Spannkraft und Energie. Er war davon überzeugt, daß hinter Shelton eine Bande stand, die schrecklicher war als jede bisher bekannte Verbrecherorganisation, und es reizte ihn, seine Kraft und Klugheit mit dem Können dieser Leute zu messen.

Er hatte Ulanen-Harrys Spur bis zu dem Augenblick zurückverfolgen lassen, in dem der Mann das Gefängnis in Dartmoor verlassen hatte, und er hatte alle Leute verhört, mit denen der Sträfling in Berührung gekommen war. Aber niemand konnte ihm auch nur die leiseste Angabe machen, die zur Entdeckung seiner Auftraggeber geführt hätte.

Das nächste Jahr brachte eine Katastrophe nach der anderen, denn die Bande des Schreckens plante Mord auf Mord und führte ihre Untaten auch aus.

6

Obwohl Miß Revelstoke schon in vorgeschrittenem Alter stand, gehörte sie nicht zu den schrullenhaften Frauen, die sich langhaarige, teure Schoßhunde hielten oder andere Extravaganzen liebten. Sie war groß und stattlich und kleidete sich modern. In ihrem etwas blassen Gesicht glühten ein Paar dunkle, tiefe Augen, die ihren Zügen einen eigentümlichen Reiz verliehen.

Ihr Haus in Colville Gardens war in jeder Beziehung neuzeitlich und geschmackvoll ausgestattet, und Nora Sanders, die Sekretärin, fühlte sich in ihrem künstlerisch eingerichteten Zimmer sehr wohl.

An einem schönen Sommertag saß Miß Revelstoke an ihrem Schreibtisch und schrieb eine Adresse auf ein längliches Paket.

»Sie werden in Mr. Monkford einen sehr interessanten Herrn kennenlernen«, sagte sie dabei zu Miß Sanders. »Er ist sehr humorvoll wie die meisten etwas untersetzten Leute. Ist das Paket auch zu schwer für Sie?«

Nora wog es in der Hand. Es war leichter, als sie erwartet hatte.

»Wahrscheinlich lädt er Sie zum Tee ein. Ich speise heute Abend erst um neun, eine halbe Stunde später als sonst. Mr. Henry kommt zum Essen, und er würde untröstlich sein, wenn er Sie nicht anträfe.«

Nora lachte. Miß Revelstoke hatte schon mehr als einmal angedeutet, daß der hübsche Rechtsanwalt nur ihrer Sekretärin wegen so häufig ins Haus kam.

»Sagen Sie Mr. Monkford, daß er mir nicht mehr zu schreiben braucht. Er kann die Statuette ruhig behalten. Wir sehen uns ja nächste Woche in Little Heartsease.«

Nora fuhr nach Marlow und freute sich, daß sie einmal wieder ins Freie kam.

Harry, der Bootsmann von Meakes, richtete sich auf, wischte die schweißbedeckte Stirn mit dem nackten, braunen Arm ab und sah die junge Dame, die vor ihm stand, respektvoll und wohlwollend an.

»Sie wollen zu Mr. Monkford?«

Er schützte die Augen mit der Hand gegen die Sonnenstrahlen und zeigte den Fluß hinauf, der an dieser Stelle eine scharfe Biegung nach der Temple-Schleuse zu machte.

»Von hier aus können Sie das Haus nicht sehen«, sagte er. »Es ist ein altes Gebäude. Aber wenn Sie den Fußweg entlanggehen, stoßen Sie darauf.«

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