Jacques Varicourt - Treffpunkt Brunnen

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Alkoholiker und Drogenabhängige treffen, ohne wenn und aber, aufeinander. Trotz Armut und Perspektivlosigkeit wird versucht, dem Leben auch die guten Seiten abzugewinnen. Ein zweifelhafter Psychiater, mit zweifelhaften Methoden wird argwöhnisch in die Mitte der Betroffenen zugelassen.

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Und noch während ich mein Kinn, mit der rechten Hand, massierte, bestellte Ralf für sich und für mich: Bier sowie Apfelkorn. „Na, was ist nun? Was denkst du?“ Fragte er mich mit glänzenden Augen. „Ja... Ralf, das ist wirklich eine große Überraschung, damit hätte ich nun wirklich überhaupt nicht gerechnet!“ „Siehst du,“ sagte Ralf, „deshalb bat ich dich, gerade eben, „mich“ ausreden zu lassen.“ „Ralf! Ich entschuldige mich für meine Voreiligkeit, es war ein wenig unüberlegt von mir – es tut mir leid. Doch davon einmal ganz ab, bist du dir hundertprozentig sicher, dass es zwischen dir und Heide Lüders „Liebe“ ist, und nicht nur so ein kleiner romantischer Abstecher? Denn, Magda wird von deinen Liebesdiensten bei Heide doch wohl nicht etwa bereits informiert sein, oder?“ „Moment mal, glaubst du denn tatsächlich, dass Magda mir immer treu war in all den vergangenen Jahren? Ich glaube das nicht! Und ich sage dir auch warum. Sie hat schon wieder, ganz genau: Vor zwei Tagen, heimlich mit Teufel telefoniert. Es drehte sich um Geld, denn die Wohnung in Neuwiedenthal wurde ja plötzlich aufgegeben wie du weißt, oder weißt du das gar nicht?“ „Aufgegeben? Nein, das wusste ich nicht!“ „Ist aber so, die Bullen hatten herausbekommen, dass dort geackert wird, dass dort Filmteams beschissen werden usw. – Pech! Aber, man kann daran nun mal nichts ändern, es ist: Wie es ist. Doch damit nicht genug, Teufel ist auch wieder solo, und er fühlt sich erneut und schon wieder zu Magda hingezogen, - eine unendliche Geschichte von verworrener Liebe, wenn du mich fragst... die sind beide nicht mehr ganz dicht, deshalb habe ich mich auch so in Heide Lüders verliebt, die scheint von den beiden nämlich nicht gerade viel zu halten. – Die, also Heide, quatscht mich auch nicht dauernd mit irgendwelchen politischen Thesen voll, die steht mehr „im“ Leben.“ „Aber du warst- und bist doch auch ein politischer Mensch, nicht wahr?“ „Oh, Gott, oh, Gott, oh, Gott: Warst, bist, – bist, warst, das ist doch alles völlig unwichtig, wichtig sind die Werte des Lebens! Und das ist: die wahre Liebe, das Glück und die Zuversicht, alles andere ist Quatsch mit Soße.“ „Genau! So ist es auch!“ Sagte Doris unüberhörbar laut, - sie, die unser Gespräch aufmerksam verfolgte, obwohl ich diesen verbalen Einbruch ihrerseits in ein „privates Gespräch“ als: Aufdringlich empfand. Ralf lächelte lediglich, als ihm Doris ihre Neugier auffiel, er sagte nichts, - er erwartete jedoch eine Meinung von mir zu seiner Liaison zwischen ihm und Heide Lüders. Und er bekam eine Meinung von mir, ich sagte: „Willst du dich denn auf jeden Fall von Magda trennen, ist eure Ehe zerrüttet, geht bei euch beiden gar nichts mehr?“ „Ich würde am liebsten mit Heide nach Aschaffenburg gehen, und zwar dorthin, wo ich einst das Licht der Welt erblickte. Ich möchte mit Heide ganz neu anfangen, ich würde gerne einen PC-Notdienst eröffnen, denn irgendwoher muss die Kohle ja kommen, nicht wahr?“ „Deine zukünftigen Pläne, sofern Heide damit auch einverstanden ist, scheinen sehr gut durchdacht zu sein, wenn ich das einmal so interpretieren darf? Ist Heide wirklich genauso glücklich wie du, Ralf?“ „Ja, denkst du denn ich bin total bescheuert? Frage sie doch selber, dann wird sie dir unsere Liebe offenbaren, da bin ich mir ganz sicher!“ „Wenn du mir eine weitere delikate Frage gestattest? – Nun, äh, in Sachen Alkohol, warst du in den letzten Jahren kein Kostverächter, ins Glas gespuckt hast du gerade nicht, verstehst du, was ich damit sagen will?“ „Ich habe vor ein paar Tagen mit dem Saufen aufgehört, ich brauche keinen Alkohol mehr um glücklich zu sein, mir geht’s auch ohne diesem Teufelszeug gut – ich bin clean, und das werde ich bleiben!“ Ich kannte Ralf ja nun auch schon eine ganze Weile, aber dass ausgerechnet „er“ mit dem Trinken aufhören wollte, nein, ich konnte das nicht so recht glauben, aber ich nahm es zur Kenntnis, obwohl Ralf schon mehrfach Abstinenz gelobt hatte, und obwohl er immer wieder rückfällig geworden war, machte er, nachhaltig betrachtet, in jenem Moment, tatsächlich den Eindruck auf mich, dass er dem Alkohol feierlich entsagen wollte, - jedenfalls, was die Exzessivität dessen anbelangte, denn er konnte, wie uns allen bekannt ist, enorme Mengen an Alkohol hinunter spülen, und er spürte instinktiv, dass ich ihm beinah Glauben schenken wollte. Was mich jedoch verwunderte, war die Tatsache, dass er, an jenem Tag, bei Möller, ständig nachbestellte – Alkohol wohlgemerkt. Und als er dann hackevoll war, ging er plötzlich, zuvor hatte er noch bezahlt. Ja, und da ich ebenfalls nicht mehr der Nüchternste war, wollte auch ich nach Hause, da stürzte, wie aus dem Nichts, Heide Lüders zur Tür hinein, sie setzte sich sofort zu mir an den Tisch, anschließend bestellte sie bei Doris einen doppelten Gin. Nachdem dieser serviert worden war, sagte sie zu mir: „Ich bin gerade Ralf begegnet, er war total besoffen und machte mir, auf offener Straße, einen Heiratsantrag, kannst du mir bitte erklären, was das zu bedeuten hat? Denkt der tatsächlich, dass ich meine Ehe mit Rudolf aufgeben würde, nur um ausgerechnet ihn zu heiraten?“ „Er tat jedenfalls so als, wenn du seine neue, große Liebe wärst, Ralf schwebt auf den Wolken durch den siebten Himmel.“ „Da hat er sich aber gewaltig in den Finger geschnitten, wenn das so ist wie du sagst? Das bisschen Bumsen mit ihm ist eine Sache, aber ich heirate ihn doch nicht. Was denkt der sich überhaupt, dieser primitive, versoffene Holzkopf?“

Und in der Tat, Ralf seine überhasteten Heiratspläne relativierten sich in den nächsten Tagen, auch Rudolf seine stürmische Beziehung zu der Studentin wurde, seinerseits, nicht mehr so hoch im Kurs gehandelt, wie es den Anschein gehabt hatte – alles war plötzlich, sehr plötzlich sogar, wieder wie immer, auch das gemeinsame Frühstück im Hause Lüders, mit den uns bekannten Leuten, wurde quasi von heut` auf morgen reaktiviert. Alles schien wieder völlig in Ordnung zu sein – und dem war auch so. Denn, am 24. Februar saßen wir alle im Frühstücksraum bei Familie Lüders vor dem Fernseher, Heide und Magda hatten ein fantastisches Kaltes Büffet aufgebaut, zwei Kisten Bier standen irgendwo in der Gegend herum; Schampus, Whiskey, Wodka und Gin erblickte ich ebenfalls. Dann um 18:00 Uhr, geschah endlich das, was wir uns alle erhofft hatten, die CDU hatte die absolute Mehrheit in Hamburg eingebüßt, die SPD hatte hingegen ein wenig zugelegt. Die Linke war mit über 6% in der Hamburger Bürgerschaft vertreten und die FDP war nach einem ersten Eindruck zwar auch in der Bürgerschaft, aber eben noch nicht sicher, im Laufe der ständigen Hochrechnungen war dann sicher: Die FDP hatte es „nicht“ geschafft. „Hauptsache „wir“ sind in der Bürgerschaft,“ sagte Magda, und erhob dabei feierlich ihr Glas. Wir stießen daraufhin alle miteinander an. Rudolf und Heide fielen sich weinend, vor Liebe, um den Hals. Magda und Ralf stimmten die „Internationale“ an, die Grishams, Bert Teufel, Chantal, Bianca sowie auch Kirstin Lüders tanzten freudig erregt durch den Frühstücksraum, sie gaben sich sehr einig. Ich war natürlich auch glücklich, ebenso die Studentin, aber die Studentin, sagte zu mir: „Es ist gut, dass die Linkspartei es geschafft hat, aber welche Konstellationen werden sich jetzt ergeben? Wenn die CDU tatsächlich mit den Grünen ein Bündnis eingehen wird? Also, dann sind die Grünen, nicht mehr ganz normal im Kopf! Mir persönlich wäre: Rot, rot, grün am liebsten, was meinst du, oder hast du etwa keine Meinung dazu?“ „Ja, eine Meinung habe ich schon, nur ich glaube der Bürgermeister ist ein Machtmensch, und zwar einer der von Kindesarmut und Hartz IV nichts wissen will, mit Ausnahme der Linken wird er vermutlich jede nur denkbare Koalition eingehen, damit er seinen durchgescheuerten Sessel im Rathaus behält. Rot, rot, grün wäre in der Tat die beste Variante für Hamburg, für die Wähler, für uns alle und für das Ansehen dieser Stadt.“ Nach diesen Worten fiel mir die Studentin um den Hals und küsste mich, sie schob mir, ohne dass die anderen davon etwas mitbekamen, ihre Zunge in meinen Mund, es war ein angenehmes und erotisches Gefühl. Bianca, meine treue Maus, bekam davon nichts mit, nur Kirstin Lüders, warf mir so einen giftigen Blick zu, der beinah schon tödlich war.

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