Jasper Mendelsohn - Die freien Geisteskranken

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"Ein Buch wie ein Berg. Der Berg der Götzen, Geldgeier und Grabgräber. Ein Buch über Menschen, Unmenschen, gescheiterte Übermenschen. Jasper Mendelsohn reinkarniert den Historienroman in die rußgoldenen 1920er Jahre und erschafft ein Werk, so mannigfaltig wie seine Zeit, voll Gift und Galle, Güte und Geist.
Höchst relevant."
Dr. Salomon Hecke
"Ein geiles Gefühl – das Buch am Ende zuzuklappen, zu rekapitulieren,
ein Wahnsinns-Moment."
Dirk Steffen, Influencer
"Ein Buch für Ärzte und Lehrer, für Redner und Journalisten, für Politiker und Manager, für Geschichtsinteressierte und Geschichtsdesinteressierte gleichermaßen, für Bankiers und Künstler. Für jedermann.
Die Zeit zwischen den Weltkriegen: Die deutsche Bildungslücke."
Brigitte Neumann, Frankfurter Standard

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Das Rotkäppchen holte tief Luft und baute auf.

»Boote, die nicht schiffen, verenden im Schilf! Felder, die brachliegen, befällt der Pilz! Ohne Arbeit ist ein Staat ein schlicht sinnloser Ballast auf den Schultern des Freien, macht uns zu Sklaven. Die Farben der Flagge sind nicht mehr als trübseliger Zierrat altmodischer Königsmörder. Sie säbeln sich um den gesunden Verstand und vergessen Volk, und mehr – vergessen Mensch.«

Und sie hob die Arme und forderte die Bewegung heraus:

»Und ernährt uns das? Nein! Und hält es uns an Tagen wie heute warm? Nein! Und will es uns am Leben lassen? Nein! Denn wenn wir unser Leben tatsächlich einfordern, schießt man dann auf uns? – Genau. Und mit welchen Waffen? Mit den heimgeschleppten Waffen an denen schon Franzosen und Russen und Engländer und Belgier und Deutsche und Osmanen und so viele, viele endeten? Ja! Seht ihr denn nicht den Unsinn in Alledem? Lasst den Kaiser gehen und sein System. Die Primogenitur, Genossen, ist nicht das System der Macher. Das System der Monarchie wird immer und immer wieder untergehen. Die Ritterrüstung passt nicht mehr! Ich sage, der Kaiser muss sich neue Kleider kaufen, aus eigenem Haushalt! Ich sage, die Reichswehr bedarf der Kontrolle integrerer Menschen! Es geht um niemand geringeren als das Volk selbst, ihr und ich; es geht um nichts weniger als die Verwirklichung der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Dies umfasst den Kampf für die Gleichheit zwischen Reich und Arm bis sie verschwinden – und nicht dem Ziel der Demokraten, dem Spiel der Wählerstimmen, Arme gegen Ärmere abzuwiegen und abzuschreiben. Ich sage: Alle Macht den Räten!«

Die Bewegung applaudierte, manche pfiffen, doch die meisten froren und die Pinguine knautschten sich immer dichter aneinander. Luxemburg stieg hinab vom Pult und andere kamen und sprachen und gingen. Die ersten Kinder quäkten, die ersten Hausfrauen zupften an den Mänteln ihrer abwiegelnden Ehemänner. Man nuschelte über Republiken und politische Geschicke, Expertentum der Dilettanten; niemals hätte man die Kriegsfehde beginnen sollen, behaupteten die einen, bis zum Weißbluten hätte man weiterkämpfen sollen, die anderen. Sie wuchteten Worte wie »Schuldfrage«, wie »Wahrheitsoffensive«, wie »Anleihenrückzahlung«, wie »Ehre«. »Ehre«. Ja, dachte Kollwitz. »Ehre«. Das haben wir nun von diesem Wort.

»Welche Ehre ihr Kinderdiebe? Räuberbande! Welche Ehre holt mir meinen Sohn zurück ins Haus?«, rief Karl einem der Schwätzer entgegen, doch keiner nahm Notiz von ihm. Mehr als fünf Jahre war es nun her, da haben sie den ersten und letzten Frontbrief durch den Türschlitz gesteckt, erinnerte sich Kollwitz. Es war derselbe Schwall und Protz der Leichendichter wie eh und je, über Heldenmut, Patriotismus und Pflichtgefühl. Über diesen letzten Brief fielen nun schon fünf Jahre Tränen herab. Er wurde durchnässt unter anklagenden Jammerqualen und getrocknet an düsterer Depression; wieder durchnässt, wieder getrocknet. Er war ein totbringender Brief gewesen, sachlich und korrekt ausgeführt in deutlichem Schriftdeutsch. Eine einzige Seite Papier. Doch beschrieben die Lettern darauf die Gewisshaftigkeit des Todes ihres Sohnes, ihrem Peter, an der belgischen Front, zwei Wochen nach seinem Aufbruch. »Ihr Sohn ist gefallen«, stand es dort in festen und brutalen Druckbuchstaben. »Gefallen«, als wäre er ein Baum und kein Mensch gewesen und nicht gestorben. »Auf dem Felde der Ehre«, hieß es weiter. Nicht mehr. Ein »ehrenvoller« Tod, das war das Adjektiv. »Ehre«. Ein Wort aus vier Buchstaben, die zusammengesetzt eine Lüge bilden, die so mächtig ist, dass man eine ganze Nation daran spannen kann, immer und immer wieder. Selbst sie. So bäuerlich geopfert, wie bei einem Schachspiel, vom Brett genommen, umgekippt. Mein Sohn, und eure Lüge. Für diesen Hindenburg dort oben? Sie sehnte sich nach Trauer und Alleinsein in der heimischen Stube statt diesem Affentheater der Zukunftsutopien beizuwohnen. Diese sich auftürmende, wild diskutierende Masse, wie sie sich schleimig zäh bewegte und Karl und sie mitriss, in gleichem Gemeinschaftsgebrüll wie vor dem Krieg. Von einem fuchtelnden Fahnenwedler hin zum nächsten mundschäumenden Marktschreier und tollwütigen Maulesel. Die Bewegung, gleich welcher Art, ist nicht mehr als eine zu Vielen erlebte Farce. Sie presste ihre fröstelnden Zehen in den Stiefeln zusammen und dachte an ein heißes Bad und Ofenwärme.

Der gleißend weiße Himmel ergraute und der Winternachmittag dunkelte herein. Die ersten Nachtblinden fingen an zu blinzeln und Nebelschwaden huschten über das Gesicht Hindenburgs. Die ersten Unterkühlten an den Rändern des klumpigen Gemenges schälten sich ab vom Kern und gingen ihrer Wege, ihre Silhouetten verzerrten sich im Gestöber und sie einten sich mit der grauen Szenerie zu breiigem Schneematsch.

»Endlich Platz, komm Matuschchen, wir gehen«, sagte Karl, nahm ihre Hand und nickte zum Abmarsch. Sie zog ihre Augenbrauen hoch, signalisierte ihm einhaltlose Zustimmung und sie drehten ab. Auf dem Weg hinaus bemerkten Sie die Soldaten, die dem Zeremoniell nachbarschaftlich beigewohnt hatten. Das junge Söldnerrudel mit nervösem Gestus. Die Schießgewehre angelegt, die Stöcke hinten eingesteckt, die Verrohung aus den Säurebädern der Schlachtfelder im Stiernacken. Einst zogen sie aus in einen »heilsamen« Krieg, ein »reinigendes Gemetzel«. Und »rein«, das waren sie nun – kein Gramm Mitgefühl mehr in den Seelen, kein Korn Anstand mehr in ihren Hirnen – alles sauber. Täglich wurden diese arbeitslosen Frontsoldaten mehr, suchten Lohn und fanden ihre ökonomische Nische im Söldnertum und Söldner-Tun. Sie malten sich Totenschädel auf ihre zusammengeschraubten Panzerfahrzeuge, spielten sich als Husaren auf und kamen auf die Gehaltsliste von Reichswehrminister Gustav Noske. Dieser Tage waren Männer gefragt, die Befehle austeilen konnten, gleichgültig, wie Postboten letzte Briefe. Männer, die Panzer reparieren konnten. Männer, die töteten und normal blieben. »Jeder, der sich einem Soldaten widersetzt ist sofortigst und ohne Frist und Verzug zu vernichten«. So lautete die ministeriale Instruktion, breit auslegbar. Sie bellten und knurrten den Arbeitern ihre Abneigung entgegen. Ihr zerknirscht dreinblickender Kommandant musterte die Heimkehrer kritisch und sah aus, als zerkaue er Sägemehl mit seinen Kieferknochen. Menschen waren nicht seine Stärke, Totmachen war sein Beruf gewesen. Mit allem Geschütz im Rücken, jeden Knopf wusste er zu bedienen, seiner Arbeit Herr. Doch Kollwitz suchte in den jungen Uniformträgern immerzu ihren Sohn, wie er noch leben würde, plötzlich Hallo sagte. Wenn es einen Gott gäbe, so würde er – Hallo sagen.

»Bürger! Deutsche. Horcht dem Grollen, hört mich an! Befreit euch selbst und dann befreit euren Nächsten.« Ein einsamer Kauz mit glänzender Halbglatze und fransigem Seitenhaar winkte und sprang zwischen den Heimtrabenden umher und kletterte ungeschickt auf eine Mülltonne.

»Bürger! Deutsche! Haltet ein. Der Krieg ist vorbei, es ist Zeit – frei zu sein!«

Kollwitz tippte Karl auf die Finger und deutete auf den eigenartigen Kauz. Der suchte flügelschlagend Gleichgewicht, voller Inbrunst um sich grapschend, als sausten die Ideen wie Fliegen um seinen Eierkopf herum.

»Ein Wunder, wieviel Eifer er noch hat«, klagte Karl. »Ein Verrückter, ein Verlorener, der Krieg trieb ihm den Wahnsinn ein.«

Ärmster der Armen, dachte Kollwitz, Fühlender unter Gefühllosen. Eine Dreiergruppe blieb stehen, einer rief ihm zu: »Feierabend, genug! Jetzt geben Sie doch Ruhe. Genug für heute.«

»Ruhe? Ruhe?« Nun schien der einsame Kauz sein Reizwort gefunden zu haben.

»Bürger! Deutsche – hört mich an, hört auf damit überall hin zu hören und hört nur auf mich, allein auf meine Stimme. Ich sage euch: Gebt Ruhe! Mit Krankheit, Krieg und Hungerkrampf geschlagen, in die tiefen Schluchten der Armut und des Drangsals zusammengepresst, auf‘s Durchhalten reduziert – so stehe ich heute vor meinesgleichen. Und ich sage euch: Nehmt es mit eiserner Gelassenheit und übt euch in stählerner Geduld. Schlagt nicht zurück! Man kann niemanden beschützen indem man jemand anderen tötet. Man holt die Toten nicht zurück indem man die nächsten Gräber schaufelt. Man kann die Ungerechtigkeit nicht bekämpfen, weil sie nicht kämpft. Der Schmerz wird nicht quälender, wenn ihr nicht handelt, nein, er wird ehrlicher . Seid ehrlich zu euch selbst, und gebt Ruhe.« Die Dreiergruppe schüttelte einstimmig die Köpfe, die anderen gingen weiter, nur Kollwitz und Karl standen vor ihm und versuchten etwas in ihm zu sehen. Der holte tief Luft und prustete und predigte und priesterte fort: »Niemand weiß etwas – auch ich weiß nichts – jeder baut sein eigenes Bild und alle Bilder sind bunt. Verschwendet eure Farben nicht. Gebt Ruhe. Überlegt. Handelt nicht im Affekt. Handelt nicht aus Schreck. Bleibt einen Moment stehen und seht. Redet und schreit nicht, lest und schreibt nicht, seid einsichtig und werdet vielschichtig, werdet beidseitig. Gebt Ruhe. Befreit euch aus eurem Gut- und Aberglauben, aus der Illusion, euer Zutun würde etwas bewirken, befreit euch selbst und dann befreit euren Nächsten. Befreit euch aus eurem Unrecht und eurer Bedürftigkeit, befreit euch aus dem Schicksal und nehmt den Zufall an. Überlasst das Kleinsein und Leichtglauben den Kirchenmäusen, ich brauche unschlüssige Berglöwen, unentschlossene Bären! Wir sind Aufstehende, Auferstehende, Standhafte, Stehende! Wahrhaftige! Freie! Ruhige! Atmet die Freiheit – ein! Und blast eure Fesseln – davon!« Der Kauz suchte wieder nach Gleichgewicht und machte Lärm, da schnalzte der Geduldsfaden sichtbar durch das Gesicht des zerknirschten Kommandanten und er brüllte zum gewaltsamen Disput. »Dem kann schon noch geholfen werden!«, befehligte er stumpf und schlug seine Faust fordernd nach vorn zur neuen Front im Innern. Da wird einer schon noch Ruhe geben. Verräter schlachten. »Marsch Männer!« Das Freikorps setzte sich in Gegenbewegung, schritt im Takt und mit aufgepflanzten Bajonetten auf den einsamen Kauz zu. »Gebt Ruhe! Werdet still und tief, werdet Wasser, formt euch und grabt euch mit aller Zeit der Welt in den Fels. Wir brauchen keine Stürme, im Gegenteil, wir brauchen…«, einer der Söldner trat die Tonne unter dem Kauz mit einem Stoß fort und der flog flatternd hinterrücks zu Boden. Kollwitz sah den Ärmsten, den Fühlenden unter Gefühllosen noch nach Luft schnappen, als sich der Kreis des Söldnerrudels um ihn schloss, wie eine Krähentraube um einen Brotkrumen. Sie begannen mit ihren Gewehrkolben auf ihm herum zu hacken, die Menschen ringsum sahen sich hilflos an, einige liefen, andere erstarrten. Ein älterer Herr legte einem Soldaten in deutsch-väterlicher Strenge die Hand auf die Schulter, sie sollten doch den einsamen Kauz in Frieden lassen, keiner Assel könne er wehe tun. »Genug damit!«, keifte der Soldat, drehte sich um und verpasste ihm mit der Breitseite seines Kolbens einen derartigen Hieb, dass sich sein Hals verdrehte, knackte und sein Körper in einem Wirbel zu Boden sank. »Der ist hinüber.« Seine alte Witwe fiel auf die Knie zu ihm hin, presste sein Gesicht an ihre Brust und mimte Kreischen, doch es kam nichts aus ihr heraus, der Schock war zu kalt. Der Söldner zog Rotz aus seinem Rachen und spuckte auf den Haufen von Elend. »Vaterlandverräter, Bolschewistenpack!« Sichtlich angereichert mit Adrenalin, Amphetamin, Maskulinität und tribalem Gehorsam. Eine der pickenden Krähen drehte das Gewehr auf Bajonettseite, Kollwitz hielt sich tränend die Hände vors Gesicht, ein lauter Schrei ertönte und die Menge stob auseinander. Karl packte sie am Arm und zog sie davon. Die Krähentraube lichtete sich und der totgehackte Kauz kam zum Vorschein. Stahlhelme, aus den Feuerstürmen der Höllen- und Höhlenschlachten geschmiedet, im Eiswasser ehrloser Kapitulation abgeschreckt zu verhärteten Söldnerseelen verkommen, alle Gedanken aus Eisen. Sie bliesen ins Bockshorn zur Wolfsjagd. Sie legten die Gewehre an und der Tod machte sich an sein Handwerk. Er erhob sich wie ein übles Miasma, wenn auch nicht so groß wie Hindenburg, so maß er doch bis an die sechs Meter, in schwarzes Tuch gehüllt. Sein Umhang wehte herauf bei seinen Sprüngen durch die hastende Menge und legte seine dünnen Knochenstäbe blank. Tanzend ließ er seine Klinge durch das panische Getümmel singen, trennte Liebende und Ängstige entzwei. So schnell er kam, so schnell war er auch wieder verschwunden. Der Kommandant hob die Flache Hand in die Luft, die Stahlhelme legten die heißen Gewehre zur Schulter und rückten ab, krachten durch das Brandenburger Tor hinein in die Innenstadt. Der laute, ölkotzende Raucherhusten des Panzerfahrzeugs entfernte sich und langsam wurde es fast still. Nur noch großflächiges Wimmern kroch tausendfüßlig in Kollwitz‘ Ohr, gebeugte Rücken und verzweifelte Umklammerungen, verzweifelte Lebewohls, unvollendete Abschiede an diesem angebrochenen Winterabend. Die Bewegung war vorbei, Tod hat sie gebracht. Nichts würde wieder gut werden. Nur Hindenburg stand noch stolz und aufrecht für die »Ehre«, hoch über den Erben seiner Generation, weit ab von den Schüssen, ohne eingebildete Geräusche. Er schlief gut. Verwickelt in die Geschichte, verflochten mit den schicksalhaften Zufällen von abermillionen Pechvögeln, vergangen, verewigt, dreizehn Meter Ehre hoch, sechsundzwanzig Tonnen Helden schwer. Und er fiel und fiel nicht.

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