Wie sich ihre langen schlanken Beine bewegt haben, wie sexy das T-Shirt ihre Brüste umschmeichelt hat. Er fühlt sich wie ein Teenager, kann an nichts anderes mehr denken, als seinen steifen Schwanz endlich in ihr zu vergraben.
Er fragt sich, wie er ihr so etwas zu essen machen soll. Von daher beschließt er, erst mal ins Bad zu gehen. Er durchquert das Wohnzimmer, seine Schritte sind auf dem Teppich kaum zu hören. Vorbei an dem hellen weißen Ledersofa, auf dem er sich prompt Janina nackt über die Lehne gebeugt vorstellt, betritt er das an sein Schlafzimmer angrenzende Bad. Er nimmt kaum etwas von dem weiß gekachelten Raum wahr, er holt seinen Schwanz aus seiner Hose und beginnt, ihn zu reiben.
Mit dem Daumen fährt er über seine Eichel und verteilt den heißen Tropfen, der herausgequollen ist. Er stöhnt und stellt sich vor, wie Janinas sinnlich voller Mund die Spitze aufnimmt, wie sie mit ihrer Zunge dagegenstupst. Schon jetzt spürt er, wie sich seine Eier zusammenziehen. Sie lässt ihren Mund an seinem Schwanz hinuntergleiten und fährt im selben Atemzug wieder hoch.
Marco reibt seinen Schwanz heftiger, und Janinas Mund fährt schneller hoch und runter. Er drückt fester zu, kann sich nicht mehr zurückhalten, und mit einem lang gezogenen Stöhnen lässt er seine Wichse in das Waschbecken schießen. Er reibt noch ein paar Mal genüsslich über seinen Schaft und stellt sich vor, wie Janina ihn sauber leckt.
Als er merkt, dass sein Schwanz kleiner wird, öffnet er die Augen. Er schaut sich im Spiegel an. Seine Augen funkeln noch immer erregt. Ob dieses Funkeln in den nächsten sieben Tagen auch noch mal verschwindet? Er grinst, weil er sich für diese Frau so viele geile Sachen ausgedacht hat.
Janina nimmt die Augenbinde ab und schaut sich im Zimmer um. Alles ist makellos sauber. Die Wände sind in einem warmen Gelbton gestrichen, der Boden ist mit einem weichen dunkelblauen Teppich ausgelegt. An der Wand steht ein schwarzes Kingsize-Futonbett mit einem eisernen Kopfteil, daneben steht ein schwarzes Nachtschränkchen. Das Bettzeug ist mit fliederfarbener Satinbettwäsche bezogen. Sie streicht darüber. Es wird erregend sein, nackt darin zu schlafen.
Auf einer ebenfalls schwarzen Kommode steht ein Fernseher, daneben ein DVD-Player, auf dem sich verschiedene DVDs stapeln. Geradeaus, hinter schweren schwarzen Vorhängen, befindet sich das Fenster. In einer Ecke stehen auf einem Tisch mit zwei hellen Holzstühlen eine Flasche Wasser und ein Glas. Janina trinkt, um ihren trockenen Hals zu befeuchten.
Eine weitere Tür führt in ein einfach eingerichtetes, weiß gekacheltes Bad. Waschbecken, Badewanne, die man gleichzeitig als Dusche benutzen kann. Neben der Toilette hängt ein aufklappbarer Spiegel über dem Waschbecken. Hier wird sie ihre Utensilien verstauen können. An einem Haken hängt ein Föhn.
Neben der Wanne steht ein Handtuchhalter mit jeweils zwei gelben Handtüchern und Badetüchern. Sie muss lächeln, sogar ein gelber Waschlappen hängt an einem Haken. Hinter der Tür entdeckt sie einen weißen, flauschig aussehenden Bademantel. Da sie auch Shampoo, Duschgel und Badeschaum am Wannenrand entdeckt hat, beschließt sie, ein Bad zu nehmen, um ihre Muskeln von der langen Fahrt zu entspannen.
Nachdem sie das Wasser auf die richtige Temperatur aufgedreht und etwas von dem nach Rosen duftenden Badeschaum hineingeschüttet hat, fällt ihr ein, dass ihre Tasche noch auf der Veranda steht. So ein Mist, denn sie wollte nach dem Baden eines ihrer Satin-Negligés anziehen.
Sie geht zurück ins Schlafzimmer und überlegt fieberhaft, wie sie Marco darauf aufmerksam machen kann. Sie darf keinen Kontakt zu ihm aufnehmen, sie muss immer warten, bis er kommt.
Ihre Überlegungen erweisen sich als völlig umsonst, denn Marco hat ihre Tasche direkt neben der Tür abgestellt. Janina zieht erleichtert die Luft ein und beginnt, auszupacken.
Sie denkt an Leni, wobei sie sich eigentlich vorgenommen hat, all ihre privaten Angelegenheiten außen vor zu lassen. Sie hat Leni derbe angelogen, ihr erzählt, dass sie allein eine Bergtour machen würde, und falls sie nach den sieben Tagen nicht wieder auftauche, Leni in ihre Wohnung gehen solle, da würden dann die Kontaktdaten liegen, wo sie zu finden sei.
Eigentlich ist nichts Ungewöhnliches daran, dass Janina allein in den Urlaub fährt, das macht sie ständig, aber merkwürdig ist diese Bergtour. Janina fliegt lieber in die Sonne. Aber wie hätte sie Leni sonst begreiflich machen sollen, dass sie in der Wohnung nachschauen soll, wenn sie nicht wieder auftaucht? Denn es könnte ihr auf dieser Tour ja etwas passieren. Na ja, dann wäre es nach sieben Tagen vermutlich sowieso zu spät. Sie musste irre sein.
Leni hatte sie verwundert gefragt, warum sie nicht ihre Eltern informiere, darauf hatte Janina erwidert, dass sie nicht wolle, dass sie sich Sorgen machen. Leni hatte verständnisvoll genickt, denn Janinas Eltern sind wirklich sehr fürsorglich. Sie haben sich immer schon schnell Sorgen gemacht. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass Janina ihre damals beste Freundin aus dem Kindergarten verloren hat. Sie musste mit ansehen, wie diese vor ihren Augen von einem Auto erfasst wurde. Sie wurde durch die Luft geschleudert und ist erst meterweit entfernt zum Liegen gekommen. Neben ihren Kopf hatte sich eine rote Pfütze gebildet. Dieses Bild hatte sie noch für lange Zeit in ihren Gedanken. Ab da hatte sich Janina geschworen, obwohl sie noch so jung war, nie wieder Gefühle zu investieren, denn der Schmerz, ihre Freundin verloren zu haben, sie nie wieder zu sehen, war überwältigend gewesen.
Sie hatte Jahre gebraucht, um darüber hinwegzukommen, und war bei vielen Psychologen gewesen, doch keiner drang richtig zu ihr durch. Sie hatten ihr nur geholfen, über ihre Albträume hinwegzukommen.
Erst nach zwei Jahren, kurz vor der Einschulung, konnte sie wieder in den Kindergarten gehen. Sie saß immer nur für sich allein, kein Kind wollte etwas mit einem anderen zu tun haben, das nicht lachen konnte. Aber sie wollte von den anderen auch nichts wissen.
Außer Leni. Kurz nach dem ersten Schultag kam sie eines Tages zu ihr mit einem Kartenspiel. Sie störte sich nicht an ihrer Emotionslosigkeit, nahm sie einfach hin, bis heute. Leni hatte Janina einfach so akzeptiert, wie sie ist, obwohl Janina ihr gesagt hatte, dass sie ihr gegenüber keine Gefühle entwickeln kann. So hatte sich ihre Freundschaft entwickelt und bis jetzt gehalten. Janina war der Eisklotz und Leni die Lebendige. Leni störte sich nie daran, dass Janina nichts mit anderen zu tun haben wollte, und Janina scherte es nicht, dass Leni auch mit anderen gespielt hatte, die auch mal lachten und Blödsinn machten. Dafür war Leni einfach zu aufgeweckt. „Mit dir spiele ich Brettspiele, und mit den anderen mache ich was anderes, ist doch nicht schlimm, ich mag dich so, wie du bist“ , hatte sie immer gesagt.
Vor Lenis Zeit hatte sie noch nicht mal Brettspiele gespielt, sondern hatte immer nur auf einem Stuhl gesessen und vor sich hingestarrt. Heute zieht Leni sie oft auf, was für ein Eisklotz sie doch sei, wenn sie Janina zum Beispiel erzählt, wie toll ihre Ehe läuft und wie schön und perfekt alles ist.
Janina zuckt dann immer nur mit den Schultern und sagt, wie sehr sie sich freut, aber so richtig ihre Gefühle zeigen kann sie nicht, weil sie auch keine empfindet. Da Leni das weiß, dankt sie ihr immer brav mit den Worten: „Danke, du Eisklotz.“
Hoffentlich kommt Leni nicht auf die Idee, vorher in Janinas Wohnung zu gehen, um nach dem Umschlag zu schauen. Sie hat ihr noch nie von den Sex-Dates erzählt und hat es auch nicht vor. Und sie möchte sich eigentlich auch nicht erklären müssen. Aber nachdem sie Marco jetzt ein wenig „kennengelernt“ hat, glaubt sie fest daran, dass alles gut geht. Sie ist gespannt darauf, was er sich alles hat einfallen lassen.
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