Henning Stühring - Als der Osten brannte

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Als Hitlers Wehrmacht am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, begann der blutigste Feldzug aller Zeiten, der viel zitierte Vernichtungskrieg. Trotz unzähliger Veröffentlichungen zum Thema ranken sich immer noch viele Legenden um das sogenannte Unternehmen «Barbarossa» – und offene Fragen: War der Russlandfeldzug tatsächlich schon vor dem ersten Schuss zum Scheitern verurteilt? Welche militärstrategischen Alternativen gab es zu der Führerweisung Nr. 21? Wie ist Hitlers Rolle als Feldherr zu bewerten, pfuschte er tatsächlich seinen Generalen laufend ins Handwerk? Vor allem aber: Wie erlebten die einfachen Soldaten, die Landser, das mörderische Geschehen an vorderster Front, die unglaublich brutalen Gefechte mit den Rotarmisten? Wie kämpften, litten, überlebten, starben sie – in der Hitze des Sommers und schließlich bei über 40 Grad Kälte in einer gnadenlosen Winterschlacht? Was wussten sie von den Verbrechen? Waren sie Täter oder Opfer, gar kollektiv schuldig? Durch die Auswertung einer breiten Quellengrundlage und die unvoreingenommene Herangehensweise hilft das vorliegende Buch, Antworten auf all diese umstrittenen Fragen zu finden. Dabei kommt der Autor zu teils sehr überraschenden Befunden, die nicht in Einklang mit der veröffentlichten Lehrmeinung stehen und Anlass zu Neubewertungen wichtiger Aspekte der dramatischen Ereignisse der Jahre 1941/42 geben.

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† 22.6.41 Unteroffizier Rudolf Sabara, Jahrgang 1915, Kopfschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Martin Salcher, Jahrgang 1915, Kopfschuss

† 22.6.41 Obergefreiter Gottfried Salzmann, Jahrgang 1916, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter Walter Schicker, Jahrgang 1910, Bauchschuss

† 22.6.41 Schütze Johann Senger, Jahrgang 1914, Halsschuss

† 22.6.41 Obergefreiter Armin Skampa, Jahrgang 1916, Halsschuss

† 22.6.41 Gefreiter Josef Steinböck, Jahrgang 1913, Bauchschuss

† 22.6.41 Schütze Ludwig Straßburger, Jahrgang 1920, Kopfschuss

† 22.6.41 Feldwebel Franz Straußberger, Jahrgang 1915, Kopfschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Albert Thümmel, Jahrgang 1919, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter Wilhelm Tiefenbacher, Jahrgang 1913, Kopf-, Brust- u. Bauchschüsse

† 22.6.41 Gefreiter Franz Wahl, Jahrgang 1913, Brustschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Heinrich Wahls, Jahrgang 1915, Kopfschuss

† 22.6.41 Obergefreiter Rudolf Weinmüller, Jahrgang 1917, Bauchschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Leopold Werner, Jahrgang 1920, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter Josef Winkler, Jahrgang 1916, Kopf- und Armschuss rechts

† 22.6.41 Schütze Jakob Wukowitz, Jahrgang 1914, Kopfschuss

† 22.6.41 Obergefreiter Silvester Zoladkowsky, Jahrgang 1916, Bauchschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Gustav Held, Jahrgang 1914, Kopfschuss

† 22.6.41 Obergefreiter Adalbert Auinger, Jahrgang 1917, Brustschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Ferdinand Fischer, Jahrgang 1916, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter Karl Hofmann, Jahrgang 1916, Kopfschuss

† 22.6.41 Oberleutnant Walther Wessig, Jahrgang 1904, Bauchschuss

† 22.6.41 Leutnant d. Reserve Ulrich Thiele, Jahrgang 1918, Todesursache fehlt

† 22.6.41 Gefreiter Karl Klug, Jahrgang 1908, ertrunken im Bug

† 22.6.41 Leutnant d. Reserve Robert Bernd, Jahrgang 1919, Todesursache fehlt

† 22.6.41 Leutnant Erwin Zenneck, Jahrgang 1920, Todesursache fehlt

† 22.6.41 Oberleutnant Heinz-Günter Dettmer, Jahrgang 1917, Kopfschuss

† 22.6.41 Hauptmann Hermann Kraus, Jahrgang 1905, Kopfschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Franz Altmann, Jahrgang 1915, Brustschuss

† 22.6.41 Gefreiter Josef Brandfellner, Jahrgang 1910, Bauchschuss/Handgranatenspl.

† 22.6.41 Gefreiter Josef Breinlinger, Jahrgang 1912, Brustschuss

† 22.6.41 Gefreiter Friedrich Fragner, Jahrgang 1913, Kopfschuss

† 22.6.41 Leutnant d. Reserve Karl Fried, Jahrgang 1919, Kopfverl. Handgranate

† 22.6.41 Unteroffizier Ferdinand Grabner, Jahrgang 1917, Brustschuss

† 22.6.41 Pionier Karl Heidrich, Jahrgang 1919, Brustverwundung Handgranate

† 22.6.41 Pionier Karl Hoppel, Jahrgang 1920, Brustschüsse

† 22.6.41 Feldwebel Joh. Leemhuis, Jahrgang 1915, Kopfschuss

† 22.6.41 Pionier Franz Leitner, Jahrgang 1920, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter Fritz Müller, Jahrgang 1919, Halsverletzungen durch MG

† 22.6.41 Oberpionier Rupert Nagl, Jahrgang 1920, Kopfschuss

† 22.6.41 Pionier Otto Pöschl, Jahrgang 1919, Brustschuss

† 22.6.41 Pionier Roman Potscheider, Jahrgang 1919, Brustschuss

† 22.6.41 Gefreiter Franz Sauprügel, Jahrgang 1918, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter O.B. Kurt Schlegel, Jahrgang 1919, Kopfschuss

† 22.6.41 Leutnant Josef Heinrich Kremers, Jahrgang 1919, Kopfschuss

† 22.6.41 Gefreiter Engelbert Myslik, Jahrgang 1918, Bauchschuss/Handgranatenspl.

† 22.6.41 Unteroffizier Leopold Rosenauer, Jahrgang 1917, Brustschuss

† 22.6.41 Unteroffizier Karl Latschenberger, Jahrgang 1916, gef. d. Artilleriegeschoss

† 22.6.41 Leutnant Heino von Bylburg, Jahrgang 1911, Bauch- und Brustschüsse

† 22.6.41 Gefreiter Josef Hornung, Jahrgang 1916, Kopfschuss

Ja, so schrecklich lang ist die Totenliste der 45. Infanteriedivision vom 22. Juni! Dreihundertvierzehn Namen und die Schicksale dahinter. Man muss sich die Zeit nehmen, die bedrückenden Details sichten, um das ganze Grauen von Brest-Litowsk fassen zu können. Erst dann wird das bittere menschliche Leid hinter der nüchternen Zahl der Statistik greifbar. Die bemerkenswert hohe Quote an Kopfschüssen macht deutlich, wie ahnungslos die Landser den gut verschanzten Rotarmisten vor die Läufe gelaufen sein müssen. Es ist ein regelrechtes Massaker gewesen, bei dem die Angreifer wie die Hasen zusammengeschossen worden sind.

Bereits der erste Kriegstag des Russlandfeldzuges kostet mit die höchsten Tagesverluste, die eine deutsche Divison während des gesamten Feldzuges 1941/42 bezahlen muss, selbst in Relation zu den Stalingrader Häuserkämpfen im Herbst 1942. Über 300 Tote an einem Tag! Von einem einzigen Verband! Und das Volk im Reich hält still, erduldet die Opfer. Siebzig Jahre nach dem Unternehmen „Barbarossa“ gibt es Staatsbegräbnisse mit Kanzlerin, wenn in Afghanistan eine Handvoll Bundeswehrsoldaten fällt. Und wer gedenkt heute noch der Toten von Brest-Litowsk?

Bis zur endgültigen Einnahme der Zitadelle lassen insgesamt fast 500 Landser ihre Leben, an die 1.000 werden schwerverwundet. Deutsche Schätzungen gehen davon aus, dass zirka 11.000 Rotarmisten bei den Kämpfen um die Grenzfestung gefallen sind, weitere 7.200 geben sich gefangen. 20

*

Nördlich von Brest ist die 137. Infanteriedivision zunächst unbeschadet ans andere Ufer des Bug gewechselt und einige Kilometer vorangekommen. Gegen 14 Uhr versteift sich jedoch die russische Gegenwehr im unübersichtlichen Waldgelände. Russische Baumschützen treten auf. Sie sind bei den deutschen Soldaten von Anfang an besonders gefürchtet und verhasst. Werden sie gefangen genommen, droht kurzer Prozess an Ort und Stelle. Dabei gehört besonderer Mut dazu, Stellungen auf Bäumen zu beziehen. Denn aus den Wipfeln gibt es kaum Rückzugsmöglichkeiten, wenn man einmal entdeckt ist. Die russischen Heckenschützen kämpfen nicht selten bis zur letzten Patrone. Wohl auch, weil sie wissen oder ahnen, was ihnen blüht, wenn sie den aufgebrachten deutschen Truppen in die Hände fallen.

Ähnlich verhält es sich mit den Kommissaren, die laut Weisung aus dem Führerhauptquartier „grundsätzlich sofort mit der Waffe zu erledigen“ sind. Nicht immer, aber oft wird der mörderische Befehl ausgeführt. Wenigstens 2.000 bis 3.000 Exekutionen in den ersten Wochen gelten als wahrscheinlich. 21Der „Kommissarbefehl“ dokumentiert die brutale Kriegführung im Osten, den vorsätzlichen Charakter. Die Mord-Order erweist sich allerdings an der Front schon sehr bald als zweischneidiges Schwert. Ein Kommissar, dem bei seiner Gefangennahme die Erschießung droht, ergibt sich nicht. Entsprechend höher liegt der eigene Blutzoll, der zur Ausschaltung dieses Politoffiziers zu erbringen ist. Zumal ein mit dem Rücken zur Wand stehender Kommissar auch seinen Soldaten mit allen Mitteln die Option der Kapitulation verwehren wird. Eine mörderische Gleichung mit fatalen Folgen für beide Seiten.

Da presst sich der Gefreite W. 22, ebenfalls ein Angehöriger der 137. Infanteriedivision, in die Erde. Im Feuer eines russischen Panzerangriffs liegend, fühlt er sich unendlich hilflos, zuckt zusammen unter dem scharfen Krachen der Abschüsse. Er muss miterleben, wie der Obergefreite Glaser einen Volltreffer erhält. Ein schnelles Ende zwar, aber das sagt sich so leicht! Ist es wirklich ein gnädigeres Schicksal, von einer Sekunde auf die andere von der hoch rasanten Panzergranate zerrissen, so plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden?

Aber trotz aller schnellen und langsamen Tode des Tages: Das Unternehmen „Barbarossa“ ist gerade bei der Heeresgruppe Mitte erfolgreich gestartet. Die Verluststatistiken stehen im Schatten der überwältigenden Siegesmeldungen. In den hohen Stäben blickt man nicht zurück, sondern nach vorn. Auf die Karten. Und die Tagesziele. Für morgen, übermorgen, die nächste Woche.

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