Karel Szesny - Die Blume des kleinen Prinzen

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Die Blume des kleinen Prinzen: краткое содержание, описание и аннотация

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"Ich bin nichts als ein Gedanke, der wie ein Hauch durch die dunkle Unendlichkeit schwebt. Doch irgendwann werde ich irgendwo an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit zu einem winzigen Samenkorn, das der Sonnenwind auf einen einsamen, kleinen Planeten trägt. In seiner kühlen Erde erwache ich zum Leben, ich treibe Wurzeln, werde ein Sprössling mit einer Knospe, ich wachse in die Höhe, und eines Morgens gerade zur Zeit des Sonnenaufgangs werde ich mich enthüllen…" – Eine Roman-Novelle für all diejenigen, die ihren Kinderglauben an die Erfüllung ihrer Herzenswünsche noch nicht verloren haben.

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4. Die Klugheit der Lehrer

„Ob ein Schaf einer dornigen Rose gefährlich werden könnte?“, vergewisserte sich anderntags die Klassenlehrerin mit gerunzelter Stirn, da sie offenbar bezweifelte, Elisa richtig verstanden zu haben. „Wie kommst du denn ausgerechnet auf eine dermaßen abwegige Überlegung?“

Elisa begann es ihr zu erklären.

„Ach so, ja“, fuhr die Lehrerin ihr ins Wort, „ich erinnere mich, der kleine Prinz. Eine nette Geschichte.“

Plötzlich stampfte sie mit dem Fuß auf.

„Ruhe!“, rief sie in die Klasse, weil die Schüler bereits gelangweilt herumraschelten. Sie räusperte sich und meinte: „Das passt jetzt aber wirklich nicht zu unserem Thema über die Seefahrer des Frühmittelalters, die ja vor ganz anderen Herausforderungen standen. Ich denke, das ist doch wohl eher eine literarische Problematik.“

Es dauerte zwei Stunden, bis Elisa Gelegenheit fand, dem Fachlehrer für Literatur ihre Frage zu stellen. Der Mann dachte scharf nach, zog seine Mundwinkel herab und schüttelte den Kopf.

„Meines Wissens gibt es nirgendwo einen literarischen Beleg dafür, dass Schafe sich von dornigen Rosen ernähren, was jedoch keinesfalls heißen soll… Obwohl im übrigen… An deiner Stelle würde ich mich an jemanden wenden, der von seinem Fachgebiet her im allgemeinen etwas mit Tieren und Pflanzen… oder im Besonderen auch mit Schafen und Rosen… wenn du verstehst…“

Zum Glück war bereits in der nächsten Stunde das Fach Biologie dran.

„Rosen haben überhaupt keine Dornen!“, stellte der Biologielehrer mit energisch erhobenem Zeigefinger klar. „Von daher ist bereits deine Fragestellung gänzlich falsch. Rosen haben nämlich Stacheln. Keine Dornen! Zwischen Dornen und Stacheln besteht ein eminenter Unterschied. Ich könnte mir jedes Mal den Bart ausraufen, wenn ich in Liedern und Texten selbst der berühmtesten Dichter in Bezug auf Rosen immer wieder dem unpassenden Begriff Dornen begegne. Jawohl, den Bart ausraufen!“

Elisa blickte ziemlich erschrocken auf den plötzlich so erregten Pädagogen, der nun ein paar tief schnaufende Atemzüge benötigte, um sich wieder zu beruhigen.

„Aber um auf deine, wenn auch äußerst fehlerhaft gestellte Frage zurückzukommen, die sich problemlos richtigstellen lässt, wenn man den falschen Begriff Dornen gegen den korrekten Begriff Stacheln austauscht; zunächst einmal muss man wissen, um welche Rasse von Schaf es sich hier handelt. Wovon ernährt es sich vorzugsweise? Von Gras oder Blättern, von Kohlköpfen oder Heu? Hat es ein schmales oder eher ein breites Gebiss? Und dann muss natürlich konkretisiert werden, um was für eine Sorte Rosen es hier überhaupt geht. Sind es die kleinen buschigen oder die großen einzelnstehenden? Und vor allem: Wie lang und wie spitz sind eigentlich ihre Dornen… hach! Zum Kuckuck! Ihre Stacheln natürlich! – Du hast mich ganz durcheinandergebracht mit deiner Fragerei! Schluss damit! Wir beschäftigen uns jetzt mit dem Thema ,Die Nacktschnecke als Gartenschädling.‘“

5. Der unglückliche Gärtner

Auf dem Heimweg von der Schule begegnete Elisa ihrem ehemaligen Gartennachbarn, der mit seinem Strohhut in der Hand am Zaun lehnte. Sie stieg vom Fahrrad.

„Hallo!“, grüßte sie laut, um den Krach der Autobahn zu übertönen, die nur wenige Meter entfernt vorbeiführte. Der Kleingärtner wandte sich um.

„Ah, du bist es“, antwortete er ebenso laut und zog sich die Wattestöpsel aus den Ohren, mit denen er sein Gehör vor dem Fahrzeuglärm schützte.

„Was ist denn mit Ihren schönen Kletterrosen passiert?“, wunderte sich Elisa. „Die lassen ja alle die Köpfe hängen.“

„Der verdammte Fuchs!“, schimpfte der Kleingärtner.

„Das soll der Fuchs gewesen sein?“, zweifelte Elisa.

„Ach, wenn du wüsstest, wie ich meine Rosen gehegt und gepflegt habe“, klagte der Kleingärtner. „Ich brauche sie dringend, denn jeden Sonntag lege ich meiner Nachbarin einen Strauß vor die Tür. Ich will sie nämlich heiraten, aber ich traue mich nicht, sie direkt zu fragen, wenn du verstehst was ich meine.“

Elisa nickte verständnisvoll. Sie wartete bis ein besonders lauter Lastwagen sich entfernte und fragte: „Aber seit wann haben es Füchse auf Rosen abgesehen?“

„Die Rosen sind dem Fuchs gleichgültig“, antwortete der Kleingärtner. „Aber der Strauch steht an der Rückwand des Hühnerstalls. Siehst du das Loch in der Erde? Der Fuchs hat einen Tunnel gegraben, um in den Stall zu gelangen, genau unter dem Rosenstrauch hindurch. Und dabei hat er die Wurzeln beschädigt. Ich hab’ den Tunnel erst bemerkt, als ich feststellte, dass die Hühner seit ein paar Tagen immer weniger werden.“

„Oh, das ist schlimm“, meinte Elisa mitfühlend.

„Sieh nur, wie geschickt er das Loch getarnt hat“, grollte der Kleingärtner. „Er hat sogar den Wassertrog darüber geschoben.“

„Ein schlaues Tier“, stimmte Elisa zu.

Der Kleingärtner stülpte sich seinen Strohhut auf den Kopf und erklärte: „Früher hat der Fuchs auf den Wiesen am Baggersee und im Wäldchen Mäuse und Hasen gejagt. Aber die neue Autobahn schneidet ihm den Weg ab. Nun treibt er sich hier in der Ortschaft herum.“

„Und was werden Sie jetzt machen?“, fragte Elisa.

„Zuerst wollte ich das Loch zuschaufeln“, antwortete der Kleingärtner. „Aber das hätte nichts genützt. Der Fuchs würde es in der Nacht wieder aufgraben. Nein, ich sage den Jägern Bescheid. Die stellen eine Falle auf. Wenn der Fuchs in den Tunnel kriecht, schnappt sie zu. Dann ist es aus mit dem Hühnerdieb.“

„Und dann können Sie neue Kletterrosen pflanzen“, setzte Elisa hinzu.

„Ob ich aber je wieder eine so schöne Rosensorte bekomme…“, zweifelte der Kleingärtner. „Den Setzling für diesen Strauch hatte mir noch dein Opa geschenkt.“

„Ich weiß“, nickte Elisa und senkte für den Moment eines kleinen Schweigens ihren Blick.

„Es dauert ziemlich lange, bis ein Rosenstrauch Blüten trägt“, sagte der Kleingärtner bekümmert. „Vielleicht hat meine Nachbarin bis dahin schon jemand anderen geheiratet? Oh, dieser verdammte Fuchs!“

Als Elisa nach Hause radelte, musste sie daran denken, dass Rosen trotz ihrer Dornen im Grunde doch ziemlich wehrlos sind.

6. Ein hastiges Telefonat

Es war eine Telefonnummer mit sehr vielen Zahlen, die Elisa zu wählen hatte, wenn sie ihre Mutter sprechen wollte.

„Betty Rose“, klang es aus dem Hörer.

„Hallo Mama, ich bin’s“, sagte Elisa.

„Oh, du bist es, meine Kleine!“, hörte sie ihre Mutter überrascht ausrufen. „Du, ich bin ziemlich in Eile. Ich werde nämlich gleich… Tut mir leid, dass ich deine Briefe noch nicht beantwortet habe, aber ich hatte einfach viel zu wenig Zeit.“

„Ich muss dich dringend was fragen“, kam Elisa direkt auf ihr Anliegen zu sprechen. „Kannst du dir vorstellen, dass ein Schaf eine Rose frisst, die Dornen hat?“

„Über was für Sachen du dir Gedanken machst!“, lachte die Mutter, doch sie besann sich und bemerkte: „Aber das ist doch ein teures Telefonat. Sag mal, ist was passiert? Ist jemand krank? Ist in der Schule alles in Ordnung?“

„Ja“, beruhigte sie Elisa und beharrte sogleich weiter auf ihrer Frage: „Es muss dem Schaf doch aber sehr weh tun, wenn es die Rose mit dem Maul ausreißt.“

„Ich habe leider gleich eine wichtige Verabredung“, kündigte die Mutter an.

„Und wenn das Schaf die Rose runterschlucken würde“, setzte Elisa fort, „dann würde es doch fürchterlich kratzen im Hals. So dumm kann doch nicht einmal ein Schaf sein.“

Im Hörer war das Hupen eines Autos zu vernehmen.

„Ah, meine Verabredung“, bemerkte die Mutter eilig. „Ich muss jetzt leider Schluss machen. Grüß die Oma und sag ihr, dass ich das Geld ganz bestimmt nächsten Monat schicke.“

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