Karel Szesny - Die Blume des kleinen Prinzen

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Die Blume des kleinen Prinzen: краткое содержание, описание и аннотация

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"Ich bin nichts als ein Gedanke, der wie ein Hauch durch die dunkle Unendlichkeit schwebt. Doch irgendwann werde ich irgendwo an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit zu einem winzigen Samenkorn, das der Sonnenwind auf einen einsamen, kleinen Planeten trägt. In seiner kühlen Erde erwache ich zum Leben, ich treibe Wurzeln, werde ein Sprössling mit einer Knospe, ich wachse in die Höhe, und eines Morgens gerade zur Zeit des Sonnenaufgangs werde ich mich enthüllen…" – Eine Roman-Novelle für all diejenigen, die ihren Kinderglauben an die Erfüllung ihrer Herzenswünsche noch nicht verloren haben.

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„Sag mal, hab ich das jetzt richtig verstanden!?“

Da hat man also eine Autopanne und ist gerade mit dem Herausschrauben von Zündkerzen beschäftigt, und es kommt jemand daher, der einem erzählt, er sei schon einmal auf einem anderen Planeten gewesen. Natürlich sollte man zu allererst dessen Glaubwürdigkeit bezweifeln, bevor man überhaupt anfängt, sich über derlei Behauptungen Gedanken zu machen. Aber in der Stimme dieses Mädchens lag etwas, das an ihren Worten einfach keinen Zweifel zuließ. Es war etwas Warmes, Weiches, Leises, etwas, das man kaum erklären kann, weil es dafür einfach keine Bezeichnung gibt. Und doch war dieses Etwas da, denn es hat mich deutlich spürbar in meinem Innersten berührt.

So kam ich an dieser abgelegenen Landstraße mit dem Mädchen Elisa ins Gespräch. Was ich im Weiteren von ihr erfuhr, erwies sich nach und nach als so unausdenkbar bedeutsam, dass ich mich nun dringend verpflichtet fühle, ihre vollständige Geschichte niederzuschreiben.

Am besten, ich beginne ganz am Anfang, nämlich an jenem Tag, als Elisa das Buch vom kleinen Prinzen ausgelesen hatte.

2. Das Schaf, die Rose und der Maulkorb

Es war still in der Stube. Nur das gemächliche Ticken der alten Wanduhr und die Maschinengeräusche der Tütensuppenfabrik waren zu hören. An dieses ständige Rasseln, Rütteln und Stampfen, das gedämpft durch die Wände drang, war Elisa inzwischen so gewöhnt, dass sie es kaum noch wahrnahm. Ihre Großmutter saß im Lehnstuhl am Fenster und schaute auf die Straße hinaus. Mit orangeroten Strahlen malte die Abendsonne das Gardinenmuster auf ihr runzliges Gesicht.

Obwohl Elisa das Buch schon seit einer Viertelstunde ausgelesen und geschlossen hatte, hielt sie es noch immer auf ihrem Schoß.

„Ich kann einfach nicht glauben, dass der kleine Prinz ganz und gar spurlos im Wüstensand verschwunden ist, nachdem ihn die Schlange gebissen hatte“, sagte sie nachdenklich. „Auch der Flieger war sich da nicht sicher. Nur - wie soll das tödliche Gift es geschafft haben, ihn wieder auf seinen Planeten zu bringen?“

Die Großmutter nickte kaum merklich, ohne den Blick zu wenden, und schwieg dazu.

„Aber falls er doch dorthin zurückgekehrt ist“, fuhr Elisa fort, „dann müsste er inzwischen ein ziemliches Problem haben. - Hier steht geschrieben, dass der Flieger einen Maulkorb für das Schaf gezeichnet hat. Ja, aber den Lederriemen dazu, den hat er leider vergessen. Ein Maulkorb, den man nicht festschnallen kann, ist doch vollkommen nutzlos.“

„Es hat schon seit Wochen nicht geregnet“, murmelte die Großmutter vor sich hin. „Opa hat im Garten viel zu tun.“

Elisa überlegte weiter: „Wenn der kleine Prinz einmal nicht aufpasst und das Schaf den Maulkorb abstreift, könnte es für seine Rose sehr gefährlich werden. Oma, fressen Schafe denn überhaupt Rosen? Die haben doch Dornen.“

Da sagte die Großmutter: „Früher hatten wir einen Rosenstrauch mit über hundert Blüten hier am Haus. Aber dann wurde die Fabrik gebaut mit dieser hohen Mauer. Die nahm ihm die Sonne. Da hat Opa ihn mit in den Garten genommen und ihn dort eingepflanzt.“

„Wenn das Schaf die Blume frisst“, sorgte sich Elisa, „dann wäre das schlimm für den kleinen Prinzen. Die Blume ist das Kostbarste, was er besitzt.“

Die Großmutter lächelte versonnen und erinnerte sich: „Und dann hat Opa Setzlinge aus dem Strauch gezogen und sie den Nachbarn geschenkt. Inzwischen sind aus den hundert Rosen bestimmt schon mehr als tausend geworden.“

Elisa ging zur Großmutter hinüber, fasste ihre Hand und sprach sehr eindringlich: „Stell dir vor, Oma, der kleine Prinz ist zu dieser Giftschlange gegangen, weil die ihm versprochen hatte, ihn auf seinen Planeten zurückzubringen. Seine Sehnsucht nach dieser einen einzigen Blume war größer als seine Angst vor dem Tod.“

Die Wanduhr schlug neun Mal.

„Oh, wie spät es schon ist“, bemerkte die Großmutter. „Geh schlafen, mein Kind. Morgen kannst du Opa beim Himbeeren pflücken helfen.“

Elisa legte sich Großmutters warme Hand an die Wange.

„Hast du es denn schon wieder vergessen, Oma?“, fragte sie leise.

„Im Garten ist viel zu tun“, sagte die Großmutter mit fester Stimme, ohne ihren Blick zu wenden. „Ich warte noch. Opa kommt sicher bald nach Haus.“

3. Der Streit im Nachbarhaus

,Schafe sind eigentlich sehr liebe Tiere‘, überlegte Elisa, als sie an diesem Abend im Bett lag. ,Aber wenn ein Schaf Hunger hat, ist es ihm vermutlich egal, ob es Gras oder Rosen zu fressen bekommt.‘

Außer diesem Problem gab es noch einen anderen Grund, weshalb sie nicht einschlafen konnte. Im Nachbarhaus ging es laut her. Professor Heuretes stritt wieder einmal mit seiner Gattin.

„Sieh dir meine Hände an!“, hörte Elisa die schrille Frauenstimme. „Ganz rau und rissig sind sie geworden! Aber du musstest die Haushälterin ja unbedingt entlassen!“

„Und wovon hätte ich sie bezahlen sollen?“, erwiderte der Professor verschnupft. Durch das offene Fenster war jedes Wort zu verstehen, obwohl die großen Zitterpappeln vor dem Haus kräftig im Abendwind rauschten und die Maschinengeräusche der Tütensuppenfabrik auch des Nachts nicht verstummten.

„Denkst du, die Frau von Herrn Konsul Karnifeks muss das Geschirr selber spülen?“, keifte die Frau. „Weißt du, was die alles hat? - Ein Dienstmädchen, einen Koch, einen Gärtner, einen eigenen Wagen mit Chauffeur und einen Nerzmantel!“

„Karnifeks!“, rief der Professor verächtlich. „Dieser klumpfüßige Ganove!“

„Du solltest dir ein Beispiel an ihm nehmen“, lamentierte die Frau, „und endlich Geld verdienen anstatt deinen albernen Hirngespinsten nachzuhängen!“

„Hirngespinste?!“, empörte sich der Professor. „Seit zwölf Jahren arbeite ich an der bedeutendsten Erfindung der Menschheit, und du nennst es Hirngespinste!“

„Und ich muss seit zwölf Jahren diesen gewöhnlichen Fuchs tragen!“, beklagte sich die Frau.

Genau das war es, weshalb Elisa für diese auffallend elegante Dame nicht besonders viel Sympathie empfand. Wenn die nämlich aus dem Haus ging, trug sie immer einen toten Fuchs als Kragen um den Hals. Dem kleinen Prinzen würden die Haare zu Berge stehen. – Ein Artgenosse seines allerbesten Freundes als Halsschmuck!

„Ich werde dich verlassen!“, schluchzte die Frau. „Am besten gleich morgen!“

,Aha‘, dachte Elisa, ,das kenne ich schon. Gleich versöhnen sie sich wieder.‘

Und richtig. Der Professor, der seine Gattin nicht weinen sehen konnte, sprach nun mit beruhigender Stimme: „Aber was redest du, mein Liebling. Wenn mein psychokinetischer Antrieb…“ – Diese geheimnisvolle Bezeichnung hörte Elisa hier zum ersten Mal. – „…psychokinetischer Antrieb erst funktioniert, kannst du dir von mir wünschen, was du willst. Dann kaufe ich dir einen Nerzmantel und einen eigenen Wagen mit Chauffeur und stelle auch die Haushälterin wieder ein.“

„Und wir ziehen in eine große Villa“, ergänzte die Frau weinerlich.

„Natürlich“, stimmte der Professor zu. „In eine viel größere Villa als die von diesem Karnifeks. Ich sage dir, der wird platzen vor Neid. Ich werde das Unmögliche möglich machen. Die Welt wird aufhorchen!“

Wie an manch vorangegangenem Abend konnte Elisa auch dieses Mal etwas merkwürdige, doch nicht minder deutliche Anzeichen der Versöhnung zwischen dem Ehepaar Heuretes vernehmen.

,Sonderbar, über welch’ nichtige Dinge sich erwachsene Leute in die Haare geraten‘, dachte sie. ,Merkwürdig, auf welche Weise sie sich wieder versöhnen.‘

Müde drehte sie sich auf ihre Einschlafseite.

,Das Unmögliche möglich machen…‘, gingen ihr die Worte des Professors noch durch den Sinn, als der Schlaf mit seinen behutsamen Händen ihre Lider schloss.

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