Billy Remie - Der verborgene Erbe

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Der Finale 5. Band der Reihe!
Die Zeit ist gekommen, die Zeit des letzten Widerstands. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten, Cohen, setzt Desiderius alles daran, seine Heimat vor der drohenden Dunkelheit zu bewahren. Doch während er sein Leben im Kampf gegen die Dämonen riskiert, und für seine neue Liebe seine alten Überzeugungen noch einmal überdenkt, ist sein geliebter Prinz längst von den Toten auferstanden. Wexmell ist am Leben!
Beide glauben, einander durch den Tod verloren zu haben, und schlagen verschiedene Richtungen ein. Desiderius beugt das Knie vor einem neuen König, und Wexmell baut eine Streitmacht auf, um seine Heimat zu befreien. Werden sie am Ende wieder zusammenfinden? Und ist ihre Liebe stark genug, diesen Schicksalsschlag zu überstehen? Möglicherweise gibt es für Desiderius kein Weg mehr zurück, da sein Herz längst nur noch für Cohen schlägt …

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Die Wahrheit war, das Eagle gar nicht wusste, was er sagen sollte, doch Desiderius schien das nicht zu verstehen. Desiderius schien fest daran zu glauben, die Worte steckten in Eagle, er müsse sie nur ergreifen. Doch da täuschte er sich. Eagle wusste nichts zu sagen, und er hatte furchtbare Angst, es noch schlimmer zu machen. Derzeit gab es immerhin mehrere Hundert Männer, die an ihn glaubten. Er wollte nicht riskieren, dass diese Zahl schrumpfte, wenn er das Falsche sagte.

Das Königsamt fürchtete jedoch nicht, im Gegenteil. Es war das einzige, das ihn zurzeit aufrechterhielt. Er wollte herrschen, er hatte schon immer gewusst, dass er zu Größerem berufen war. Es steckte in ihm, in seinem Blut. Er war zum Herrschen geboren worden.

Doch solange er innerlich zerrissen war, konnte er kaum kluge Entscheidungen treffen, geschweige denn eine Rede zurechtlegen, die seine Armee von Zweifeln befreite. Eagle hegte selbst noch Zweifel daran, ob er ihre Treue verdiente. Er fühlte sich wie der Sohn einer Verräterin, fühlte sich, als habe er selbst Nohva verraten, weil er das wahre Gesicht seiner Mutter ohne seine Freunde nie selbst erkannt hätte.

Wie sollte er da mehreren Hundert Soldaten erklären, sie täuschten sich?

»Es ist schwer, die eigenen Missetaten zu vergeben«, hörte er sich plötzlich in der Stille sagen. Seine Stimme war nicht mehr als ein raues Kratzen.

Alliqua saß mit Gesicht nach vorne und geschlossenen Augen in Andacht vertieft neben ihm, doch Eagle glaubte zu spüren, dass der Mönch darauf gewartet hatte, dass Eagle zu ihm sprach. Als hätte er gewusst, dass sein Amt als Mönch vom Erben gebraucht wurde.

»Kommt Ihr deswegen jede Nacht her, Eure Hoheit?«, fragte der Mönch leise. »Erhofft Ihr Euch Vergebung von den Göttern, weil Ihr selbst nicht in der Lage seid, Euch zu vergeben?«

Eagle blickte verbissen zum Altar. »Leider sind die Götter wie immer so schweigsam wie eine undankbare Frau nach dem man bei ihr lag. Oder ist gar das Schweigen ihre Antwort? Es fühlt sich so an.«

» Fangt an, euch selbst zu vergeben, und die Götter werden euch auch vergeben «, zitierte der Mönch aus einer der heiligen Schriften.

Zynisch lächelnd sah Eagle den Mönch wieder an. »Das hilft mir nicht.«

Alliqua drehte Eagle das Gesicht zu und erklärte bedächtig: »Es bedeutet, dass wir den Göttern zeigen, dass wir selbst das Verständnis aufbringen, um Missetaten vergeben zu können. Es bedeutet, dass sie sehen wollen, dass wir zur Vergebung bereit sind. Und nur dann, wenn wir vergeben können, gestatten sie uns ihre göttliche Vergebung.«

»Und woher weiß ich, dass sie mir vergeben?«, fragte Eagle verzweifelt. »Ich brachte meine eigene Mutter um. Ist das nicht eine Todsünde?«

»Und beging Eure Mutter denn nicht auch Todsünden?«, warf der Mönch vorsichtig ein.

Eagle starrte zitternd zu Boden, Wut drohte ihn zu überwältigen. Wut auf seine Mutter, auf sich selbst, auf das verdammte Schicksal.

»Sie tötete vorsätzlich Unschuldige, um sich selbst zu schützen«, erinnerte Alliqua, woraufhin Eagle gequält die Augen schloss, »sie verriet König und Land für eine Festung und Wohlstand, sie nutzte ihre magischen Fähigkeiten, um eine ganze Armee in die Leibeigenschaft zu zwingen, um hunderte Männer einzusperren. Sie hielt Euch, den wahren Erben, gefangen, belog Euch.«

»Um mich zu beschützen«, konterte Eagle, in dem schwachen Versuch, seine Mutter zu verteidigen.

»Sie wollte Eure Freunde töten«, sagte der Mönch mit einem mitfühlenden Zucken seiner Mundwinkel, »und sie hätte es auch getan, hättet Ihr sie nicht aufgehalten.«

Ernüchtert ließ Eagle den Kopf hängen. Das Gespräch brachte ihn nicht weiter. Er drehte sich nur um Kreis, seine Gefühle blieben zwiegespalten. Was der Mönch zu ihm sagte, redete er sich selbst immer wieder ein, doch diese Worte brachten ihm keinen Trost.

Die Schuld blieb.

Alliqua betrachtete Eagle mit einem gerührten Gesicht. »Ein Sohn wird seine Mutter stets lieben und ehren. Die Bindung zwischen der Mutter und dem Sohn ist eine ganz besondere. Doch für Euch wird sie zum Fluch. Ihr wisst, sie hat Verbrechen begangen, und Ihr als König habt schließlich nur Eure Pflicht getan. Ihr trauert um die Frau, die Euch aufzog, schämt Euch, weil ihr sie aufhalten musstet. Doch Schuld trifft Euch keine.«

Eagle sah überrascht auf, in seinen Augen standen verzweifelte Tränen. »Glaubt Ihr das wirklich?«

»Ihr seid unser rechtmäßiger König, und habt als dieser Eure Pflicht bereits erfüllt. Ihr habt uns allen bewiesen, dass Euch Euer Volk und Euer Land alles bedeutet, und dass Ihr jeden bestraft, der Euer Volk und Euer Land in Gefahr bringt, ganz gleich, wie sehr Ihr diese Person liebt.«

Eagle schüttelte frustriert den Kopf und wandte den Blick ab. »Mich trifft trotzdem Schuld.«

»Jetzt mag die Schuld noch eine große Last sein, die Euch niederdrückt, doch wärt Ihr nicht stark genug, sie zu tragen, wärt Ihr bereits daran zerbrochen«, sprach der Mönch auf ihn ein. »Seht Euch einmal genauer die Götter an, Eure Hoheit.«

Neugierig sah Eagle ihn wieder an, suchte Rat und Befreiung in den Augen des anderen jungen Mannes.

»Auch die Götter kämpfen und auch sie töten, um Unschuldige zu schützen. Auch sie tragen Schuld, werden angeklagt, müssen sich selbst vergeben. Der Unterschied ist, dass sie wissen, dass es ihre Pflicht ist, mit ihrer Schuld zu leben, weil sie wissen, dass andere daran zerbrechen würden. Als König ist es ähnlich. Ihr habt Eure Mutter zum Wohle vieler geopfert, Ihr mögt diese Schuld bis ans Ende Eurer Tage mit Euch tragen, doch Ihr werdet weiterhin aufrecht gehen. Das bedeutet es, ein König zu sein. Ihr seid der Schild, der die Last der Welt trägt, damit Euer Volk erblühen kann. Versteht Ihr, worauf ich hinauswill?«

Eagle begann langsam zu nicken. Er fühlte sich wie betäubt. Benommen, nach einem Alptraum, aus dem man erwachte. Es war kein schönes Erwachen, aber ein erträgliches.

»Ich bin der Erbe«, sagte er langsam wie zu sich selbst, »und ich ertrage jede Schuld, die mir das Schicksal auferlegt, sofern ich damit mein Land und meine Völker schütze. Ich bin der Märtyrer meiner eigenen Geschichte.«

»Selbstaufopferung ist die größte Bürde eines Königs«, sagte Alliqua ernst, »Eure Vorfahren wussten darum.«

»Und ich weiß nun auch darum«, wandte Eagle ein, er regte stolz das Kinn nach oben. »Ich bin ein Airynn. Mehr noch als ich der Sohn meiner Mutter bin, bin ich der Nachfahre der wahren königlichen Blutlinie. Ich kann mit der Schuld umgehen.«

»Dann seid bereit, Euch selbst zu vergeben«, riet ihm der Mönch. »Tut es für Euch selbst, Prinz Eagle. Es werden noch mehr schwerwiegende Entscheidungen auf Euch zukommen, Ihr werdet viele gute Männer in den Krieg – und viele davon in ihren Tod – führen, um jene zu befreien, die unter der Herrschaft der Kirche leiden. Auch das ist eine Schuld, die Ihr dann tragen müsst.«

Eagle runzelte halbbelustigt, halbverwundert seine Stirn. »Was für ein Mönch seid Ihr eigentlich?«

Alliqua lachte leise. Er senkte etwas ernüchtert den Kopf. »Kein sehr guter, wie es scheint. Vergebung, ich will nicht gegen die Kirche aufbegehren, nichts läge mir ferner. Doch was unsere Kirchenoberhäupter angezettelt haben, halte ich für gänzlich falsch. Ich glaube nicht an rachsüchtige Götter, oder daran, dass sie Unterdrückung, Opfer und Hass von uns erwarten, dass sie wollen, dass wir andere Religionen auslöschen, und jene töten, die andere Götter anbeten. Und ich muss recht haben, sonst hätten die Götter nicht ihre schützende Hand über mich gehalten und Euch und Eure Gefährten zu mir in die Kirche geschickt. Ich sehe mich gern als einziger Mönch, der die Wahrheit erkennt, vielleicht bin ich auch nur abtrünnig geworden. Aber zumindest folge ich meinem Herzen und bleiben meinen Überzeugungen treu. Ich könnte sonst nicht mit mir leben.«

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