Beatrix Kaiser - Anderswo ist das Gras doch manchmal grüner

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Anderswo ist das Gras doch manchmal grüner: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte liebte nichts mehr als zu schreiben und sich in ihren Geschichten zu verlieren. Nach dem Ende ihrer Beziehung hatte sie endlich den Mut aufgebracht und eine ihrer Geschichten an einen Verlag verkauft. Sie hätte niemals erwartet, dass sich ihr Leben fortan auf einem anderen Kontinent abspielen und das sie dort auch noch eine neue Liebe finden würde.

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Charlotte hatte sich überlegt, dass sie mit ihrem Anteil an dem kleinen Reihenhäuschen, ihren Neustart finanzieren wollte.

Dass sie von dem Geld nie auch nur einen Cent zu Gesicht bekommen hatte, lag zum einen an ihrer Unkenntnis über geltendes Recht, zum anderen an einem, und da war sie sich rückblickend ziemlich sicher, geschmiertem Rechtsanwalt, der ihr versicherte, dass sie keinerlei Ansprüche hatte und natürlich auch an ihrem schlechten Gewissen, da sie es schließlich gewesen war, die die Beziehung beendet hatte und die ihn nun mit dem Haus alleine ließ.

Das alles zusammen genommen hatte sie die Angelegenheit nicht intensiver verfolgen lassen.

Erst viel später, als sie die Papiere schon längst unterschrieben hatte und nicht mehr Miteigentümerin des Hauses war, sogar so dumm gewesen war, zu unterschreiben, dass sie keine weiteren Ansprüche hatte, war ihr aufgefallen dass der Rechtsanwalt, der auch Notar war, bei der Unterzeichnung, genau dieselben Worte benutzt hatte, wie ihr Ex vor ihm. Es war wirklich exakt der gleiche Wortlaut gewesen und das konnte einfach kein Zufall sein. Hier hatte es eindeutig eine Absprache zwischen dem Rechtsanwalt und ihrem Ex gegeben. Das stand für sie fest. Man hatte sie, dass musste man ganz deutlich sagen, nach Strich und Faden beschissen.

Um dagegen aber noch etwas unternehmen zu können, war es bereits zu spät, denn mit ihrer Unterschrift hatte sie auf alle Ansprüche verzichtet. Und auch wenn es sie maßlos ärgerte, dass sie sich so dermaßen hatte über den Tisch ziehen lassen, konnte sie nichts mehr dagegen tun. Das ihr Ex schon von je her ein Geizkragen gewesen war, war ihr nicht erst seit diesem Tag bekannt. Schließlich hatte sie nach dem Hauskauf über Monate alleine den Abtrag gezahlt und war für ihren gemeinsamen Lebensunterhalt aufgekommen, ohne das er auch nur einen Cent an sie überwiesen hatte. Bis sie ihn dann endlich aufgefordert hatte, ihr seinen Anteil zu überweisen. Was er dann auch getan hatte, aber natürlich nicht rückwirkend. So war sie mit ihrem Konto in einem tiefen Minus gelandet während er fröhlich sein Geld zählt und sich freute, dass er bereits so viel hatte sparen können.

Auch war sie zum größten Teil allein für die Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke aufgekommen, auch für seine Familienmitglieder, ohne das er sich je mit seinem vollen Anteil dran beteiligt hätte. Er fand, dass ein Anteil von 10 Euro pro Geschenk ausreichen müsste. Erwartete aber trotzdem, das Charlotte schöne Geschenke besorgte, die etwas hermachten. Rückblickend war sie schon sehr, sehr dumm gewesen. Während ihr Konto so dermaßen in die Miesen gerutscht war, dass sie sogar einen Kredit hatte aufnehmen müssen, um ihr Konto wieder ausgleichen zu können, hatte er nur das nötigste ausgegeben und den Rest seines Geldes gespart. Von daher hätte sie eigentlich vorhersehen müssen, dass er nicht bereit gewesen war, ihr auch nur einen Cent ihres Anteils des Hauses auszuzahlen. Aber wie heißt es so schön, aus Fehlern lernt man und so einen Fehler würde Charlotte in ihrem ganzen Leben sicherlich nicht noch einmal begehen.

Am Tag als sie dann endlich und tatsächlich auszog, wurde ihm dann erst so richtig bewusst, dass sie ihn nun wirklich verlassen würde. Jede Hoffnung seinerseits, dass sie ihre Meinung doch noch ändern und bei ihm bleiben würde, war nun zunichte.

Jetzt hatte er niemanden mehr der für ihn die Wäsche machte, bügelte, der ihm das Essen kochte, die Wohnung sauber hielt und das Bett warm. Er hatte sich geweigert ihr und den anderen zu helfen. Wurde aber nicht müde den Großteil der Zeit mit dummen Sprüchen um sich zu werfen oder wenig hilfreiche Tipps zu geben.

Je mehr sich die Zimmer leerten desto ärgerlicher wurde er.

Sie würde es tun, ihn einfach verlassen, nach all den Jahren.

Ohne Zusammenhang hatte er dann plötzlich angefangen, Lebensmittel aus dem Gefrierschrank aufzuteilen. Er hatte eine Plastiktüte genommen und mit den Worten „…das kannst du auch mitnehmen… das mag ich nicht und das auch nicht…“ unterschiedliche Sache aussortiert. Zudem wurden seine Bemerkungen jetzt verletzender, beinah bösartig.

Obwohl die Trennung von Charlotte ausgegangen war, war der Tag des Umzugs auch für sie nicht einfach gewesen und daher trafen sie seine Worte sehr. So sehr, dass sie zwei ihrer vielen Helfer bat, die letzte Fuhre alleine abzuholen, ohne sie. Und das hatten sie dann auch getan.

Nachdem alle Möbel in der neuen Wohnung aufgebaut waren, alle elektrischen Geräte wie Kühlschrank, Fernseher und Computer wieder angeschlossen waren, hatten sich Charlottes Helfer verabschiedet und sie war allein zurück geblieben.

Sie öffnete noch einige Kartons und räumte deren Inhalt in Schränke und Schubladen bevor sie physisch und emotional völlig erschöpft zu Bett ging und sofort einschlief.

Den ganzen nächsten Tag, allein in ihrer neuen Wohnung, hatte sie heulend verbracht. Nicht etwa weil sie ihren Schritt bereut hatte, sondern weil sie erleichtert war, dass es endlich vorbei war. Die ganze Anspannung fiel von ihr ab und nun konnte sie endlich durchatmen und so leben wie sie es wollte.

Keine Kompromisse mehr eingehen müssen.

Aufräumen und sauber machen, wann es ihr passte und niemand der rummäkelte, das dies oder jenes nicht sauber war.

Und wenn ihr danach war sich die Haare grün zu färben, dann hatte ihr da keiner reinzureden oder schlechte Laune zu verbreiten.

Sie konnte endlich alleine über das Fernsehprogramm bestimmen und das Bügeleisen wurde zur Persona non grata erklärt.

Charlotte war sowieso eher der Typ für T-Shirt und Jeans und nach dem Waschen in Form gezogen und auf einen Bügel gehängt brauchten die kein Bügeleisen.

Wenn ihr der Sinn nach Kino oder Theater stand, zu einem Konzert oder in ein Musical zu gehen, dann tat sie das einfach.

Sie brauchte auch nicht mehr jeden Tag zu kochen, wenn sie nicht wollte. Und so kam es, dass sie in den ersten Monaten ziemlich oft einen Lieferservice in Anspruch genommen hatte.

Ganz besonders hatte sie es genossen, niemandem gegenüber mehr Rechenschaft darüber ablegen zu müssen über das was sie getan oder nicht getan hatte.

Charlotte war nach sehr langer Zeit endlich wieder richtig glücklich.

Wenn sie abends von der Arbeit in ihre kleine bunte Bonbonschachtel nach Hause kam, dann war sie jedes Mal glücklich allein zu sein. Und das wirklich jeden Tag.

Kleine bunte Bonbonschachtel, so hatte Petra ihre neue Wohnung genannt, weil Charlotte sich bei der Gestaltung der Wohnung, farblich etwas ausgetobt hatte. Ihren Flur hatte sie in hummerrot gestrichen, die jeweils sich gegenüberliegenden Wände im Wohnzimmer in gelb und grün und auf dem Fußboden hatte sie einen dunkelblauen Teppich verlegen lassen.

Charlotte fand es toll. Lediglich Küche, Bad und Schlafzimmer hatte sie weiß gestrichen, die Wände der Räume aber im Laufe der Zeit mit ihren selbst gemalten Bildern, in kräftigen Ölfarben auf Leinwand gemalten geometrischen Formen, vollgehängt.

Das war ihre Art, ihre neu gefundene Freiheit zu feiern. Und sei es nur, indem sie Farben an die Wände brachte, die ihr Ex nie und nimmer genommen hätte. Oder anderes formuliert, die er nicht erlaubt hätte.

Auf die Frage ihre Mutter, ob sie die Trennung je bereut hatte, kam ohne zu zögern ein eindeutiges: Nein!

Wie sie von gemeinsamen Freunden etwas später erfahren hatte, hatte er nach nicht mal einem halben Jahr, nach ihrer Trennung, schon eine neue Freundin gehabt. Ein weiteres halbes Jahr später war er mit dieser bereits verheiratet.

Dafür, dass er ihr immer wieder gesagt hatte, dass er niemals heiraten wollte, hatte er seine Meinung aber sehr schnell geändert.

Wie man Charlotte weiter berichtete, war die Dame seiner Wahl wohl etwas jünger und auch etwas schlichter und recht naiv. Wahrscheinlich war es für die Frau dadurch etwas einfacher sich „zu fügen“, wenn ihre eigenen Erwartungen vielleicht nicht so hoch waren. Lauthals gelacht hatte Charlotte, als Freunde ihr dann erzählt hatten, dass er bald Vater werden würde. Wo er doch niemals Kinder haben wollte. Charlotte war es egal. Sie war aber nicht umhin gekommen etwas Schadenfreude zu empfinden, als knapp ein Jahr später auch das zweite Kind unterwegs war.

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