Beatrix Kaiser - Anderswo ist das Gras doch manchmal grüner

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Anderswo ist das Gras doch manchmal grüner: краткое содержание, описание и аннотация

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Charlotte liebte nichts mehr als zu schreiben und sich in ihren Geschichten zu verlieren. Nach dem Ende ihrer Beziehung hatte sie endlich den Mut aufgebracht und eine ihrer Geschichten an einen Verlag verkauft. Sie hätte niemals erwartet, dass sich ihr Leben fortan auf einem anderen Kontinent abspielen und das sie dort auch noch eine neue Liebe finden würde.

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Ob man nun allein oder zu zweit glücklicher ist, das muss doch jeder für sich entscheiden. Ob man in dem Land in dem man geboren wurde glücklich ist oder es nur in einem anderen Land der Erde sein kann, auch das ist doch jedem selbst überlassen.

Ob nun im persönlichen oder beruflichen Bereich, Charlotte war der Ansicht, dass jeder versuchen sollte, das Beste aus seinem Leben zu machen, denn leider hatten wir alle nur ein Leben.

Und ist es nur ein richtiges Leben, wenn man in einer Beziehung lebt? Vielleicht Kinder hat und das Vorzeigehäuschen mit Vorgarten und weißem Lattenzaun, so wie die damalige Freundin behauptet hatte?

Das mag für viele funktionieren, für Charlotte aber nicht.

Hat es damals nicht und wird es heute auch nicht.

Sie war schon immer sehr kreativ gewesen aber in ihrem Beruf war sie sehr weit davon entfernt kreativ sein zu können. Und sich einen neuen Beruf zu suchen stand damals auf keinen Fall zur Debatte. Als sie das Thema mal hatte anklingen lassen, hatte ihr Lebensgefährte nur verächtlich geschnaubt und gemeint, sie solle sich diesen Unsinn aus dem Kopf schlagen und mal wieder zurück in die Realität kommen. Und damals hatte sie noch das getan, was man ihr gesagt hatte.

In jeder Beziehung gibt es bekanntlich ja auch mal Stress und Ärger. Das wusste Charlotte, aber weil sie selbst zusehends unzufriedener mit ihrem Beruf und vor allem mit ihrer Beziehung wurde, hatte sie angefangen jede Tat und jedes Wort von ihm auf die Goldwaage zu legen. Und das Ergebnis, war immer zu seinen Ungunsten ausgefallen.

Sie hatte es einfach satt, dass ausschließlich sie diejenige war, die Kompromisse einging. Besser gesagt, sie gab den Wünschen ihres Partners nach, da mit seiner schlechten Laune nicht gut zu Leben war.

Und das bei so banalen Dingen wie beispielsweise dem Abendessen.

Was für einen Aufstand es jedes Mal gegeben hatte, wenn sie mal ein neues Rezept ausprobiert hatte. Das ging so weit, dass sie nur noch das kochte, was er mochte.

Oder wenn sie sich neue Sachen zum Anziehen gekauft hatte. An allem hatte er etwas zu meckern. Zu allem was sie gut fand, hatte er eine andere Meinung. Natürlich darf jeder seine eigene Meinung haben, aber in Charlottes Fall war sie es immer, die sich dann seiner Meinung anzuschließen hatte.

Wenn sie nur an seine Reaktion dachte, als sie sich mal die Haare gefärbt hatte. Sie selbst hatte die Farbe klasse gefunden und sich damit richtig gut gefühlt. Er aber, war richtig gehend wütend geworden und obwohl sie dann doch tatsächlich versucht hatte, die Farbe wieder raus zu waschen, was ihr natürlich nicht gelang, war er noch tagelang geradezu beleidigt gewesen.

Und dann seine fürchterlich langweiligen Handballspiele, zu denen sie immer hatte mitgehen müssen. Gott, wie hatte sie das gehasst. Und wenn sie mal nicht mitgegangen war, war Monsieur gleich wieder eingeschnappt gewesen.

Das ging dann so weit, dass sie ihm von Zeit zu Zeit vorspielte, sie hätte starke Kopfschmerzen oder Durchfall oder das es ihr sonst wie nicht gut ging, nur um nicht mitgehen zu müssen. Denn Sport war nun mal einfach nicht Charlottes Ding, weder selber betreiben noch zusehen. Egal um was für eine Sportart es sich handelte. Und obwohl er das wusste, erwartete er von ihr, dass sie ihn begleitete.

War sie aber mal ihren Interessen nachgegangen, hatte es ihn nie interessiert und er hatte es sogar immer nur als Blödsinn abgetan. Da sie sehr kreativ war, hatte sie angefangen zu malen und sogar einen Kurs an der Volkshochschule besucht. Es machte ihr sehr viel Spaß und sie war sogar richtig gut.

Seine Reaktion darauf: Und was willst du damit? Oder es kamen Kommentare wie: die Farbe stinkt. Oder er beschwerte sich darüber, dass ihre Malutensilien „herum lagen“.

Charlotte ging auch gerne ins Kino oder ins Theater. Er ging selten, eher gar nicht mit.

Als sich ihr Musikgeschmack anfing zu ändern, von seichtem Pop zu Indie, Rock und Metal, passierte der größte Kracher.

Zu ihrem Geburtstag hatte sie sich eine CD von REM von ihm gewünscht, jedoch eine andere CD geschenkt bekommen. Die war nicht schlecht, seichter Pop eben, aber eben nicht das was sie sich gewünscht hatte. Also hatte sie ihn einfach mal gefragt, worum er ihr nicht die CD von REM geschenkt hatte. Als Antwort bekam sie: „…ich hab mir die angehört, die wäre nichts für dich gewesen.“

Charlotte war wohl in ihrem ganzen Leben noch nie so sprachlos gewesen. Sie hatte nur nicken können, so sehr hatte seine Antwort sie aus dem Konzept gebracht. Seit wann entschied denn plötzlich ER über ihren Musikgeschmack???

Von da an stand Charlotte der Beziehung noch sehr viel kritischer gegenüber.

Es folgten dann noch viele weitere, kleine und große Ärgernisse, die ihr zeigten, wo er ihren Platz sah. Schlussendlich brachten dann all diese „Kleinigkeiten“ zusammen genommen, das Fass zum Überlaufen. Und auch wenn sie sich seinerzeit schwer damit getan hatte, die Beziehung zu beenden, vor allem nach so langer Zeit, so gab es für sie keine Gründe mehr die Beziehung weiterzuführen. Vielleicht war das egoistisch von ihr. Aber manchmal musste man eben einfach etwas für sich tun, auch wenn es hieß jemand anderen damit zu verletzen.

Zwei Wochen nach dem Vorfall mit der CD, besuchte Charlotte mal wieder ihre beste Freundin Emily übers Wochenende. Emily freute sich sehr darüber, dass Charlotte mal wieder bei ihr war, schließlich sahen sie sich mittlerweile viel zu selten. Sie unternahmen am Samstag einen Sparziergang während Emilys Lebensgefährte Till zuhause geblieben war. Und bei dieser Gelegenheit erzählte Charlotte Emily alles. Von ihren Gefühlen, davon dass sie die Nase gestrichen voll hatte und auch von ihrem Vorhaben ihn zu verlassen.

Über die Reaktion ihrer besten Freundin hätte Charlotte nicht überraschter sein können.

„Das wird ja auch Zeit.“ Sagte Emily einfach.

Charlotte sah sie wie vom Blitz getroffen an „Was meinst du?“

„Das ich schon immer der Meinung war, das er nicht zu dir passt. Ich weiß, wir sind beste Freundinnen und als solche sollte ich dir immer alles sagen können… aber du warst glücklich mit ihm und deswegen habe ich den Mund gehalten… aber ganz ehrlich, ich habe ihn nie gemocht… seine ganze Art… und das er dir immer alles vorgeschrieben hat…“

„Emily!!“

„Ich weiß…“ sagte Emily fast entschuldigend.

„Und was ist mit Till?“

Emily schüttelte ihre Kopf „…der mochte ihn auch noch nie…“

Charlotte sah Emily einen Moment lang an und fing dann lauthals an zu lachen. Emily, froh über ihre Reaktion, lachte mit ihr.

„Und hast du es ihm schon gesagt?“ fragte sie.

„Nein, noch nicht. Ich weiß nicht wie ich das machen soll….“

„Das kann ich verstehen. Nach so langer Zeit ist es bestimmt nicht einfach zu sagen: Ach übrigens Schatz, es ist aus…“

„Genau“ lächelte Charlotte „Du hast da nicht zufällig eine Idee?“

Emily schüttelte ihren Kopf „…leider nicht.“

Als Charlotte dann endlich soweit war, die Beziehung zu beenden, war sie zugegebener maßen sehr feige gewesen. Aber da sie so viel zu sagen hatte, hatte sie sich nicht anders zu helfen gewusst und hatte ihm einen seitenlangen Brief geschrieben. Nun hätte sie natürlich auf ihn warten können, bis er von der Arbeit nach Hause gekommen war und ihm den Brief vorlesen können. Aber auch dazu fehlte ihr der Mut. Da das Wochenende bevorstand hatte sie ihm erzählt, dass sie von Freitag auf Samstag bei einer Freundin übernachten würde und so war sie am Freitagnachmittag zu einer Freundin gefahren und hatte den Brief für ihn zurück gelassen.

Da Charlotte damals noch kein Auto hatte, war Petra zu ihr gekommen um sie abzuholen.

„Mach ich das richtige?“ hatte sie Petra gefragt.

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