Isabelle Bendig - Es lauert unterm Teufelsmoor

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Es lauert unterm Teufelsmoor: краткое содержание, описание и аннотация

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Penny will ihre Schwester finden.
Die Alchemielehrerin braucht Antworten und dafür ist sie bereit alles zu tun. Ihre Suche führt sie immer weiter in die Tiefen ihrer Stadt und ihrer Selbst.
Chris will seine Mutter retten.
Der Tagelöhner braucht dringend Geld. Als er einen besonders skrupellosen Job annimmt, steht ihm plötzlich seine eigene Vergangenheit gegenüber.
Als die beiden aufeinander treffen, eröffnet sich ihnen, das hinter all dem ein viel größerer Plan steckt. Sie müssen handeln, wenn sie nicht mehr verlieren wollen als Mutter und Schwester

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„Du hast einen Brief bekommen“, meinte Francine, die in der Tür aufgetaucht war.

Penny stellte die Metallpfanne auf den Herd und legte den Hebel um. Sofort schoss heiße Luft in das Innere des Herds und begann das Metall zu erwärmen.

„Von wem?“

„Jane-Schule für höhere Magie.“

Francine hielt den Brief in der Hand. Penny zögerte, ihn zu ergreifen.

„Ich schaue ihn mir später an.“

„Entschuldige die Neugier einer Schwester, aber ich möchte gerne wissen, was darinsteht.“

Penny seufzte. Sie hatte ein großes Stück Fleisch auf der Arbeitsplatte liegen und wollte gerade handliche und vor allem essbare Stücke abschneiden. Doch Francine trat neben sie und wedelt mit dem Brief vor ihrer Nase herum.

„Na schön. Aber dann schneidest du das Fleisch.“

„Was willst du machen?“

„Fleischpfanne.“

Penny drückte ihrer Schwester das große Messer in die Hand, während sie den Brief nahm. Jemand hatte ihren vollen Namen samt Adresse in fein säuberlicher Schrift vorne in die Mitte geschrieben. Hinten war das Siegel der Schule angebracht worden. Eine Frauengestalt, die von mehreren schwebenden Büchern umgeben wurde. Eingeschlossen wurde das Bild von Rosenranken mit zehn Blüten.

Mit dem Zeigefinger fuhr Penny die seitliche Kante entlang. Das Papier riss auf und gab den Brief frei. Auch er war fein säuberlich geschrieben, wahrscheinlich von einer verzauberten Schreibmaschine. Keine Feder konnte so schreiben. Penny überflog die höfliche Anrede.

„Den hätten sie mir auch in der Schule geben können“, murmelte sie nur.

Francine, die das Messer durch kleine Fingerbewegungen dazu brachte, das Fleisch eigenständig zu schneiden, zuckte nur mit den Schultern.

„Wahrscheinlich wollten sie den offiziellen Weg gehen.“

„Hm.“

Penny las intensiv den Brief.

„Die haben ein Zusammentreffen meiner Abschlussklasse veranlasst“, stellte sie leise fest.

„Klingt doch toll“, meinte Francine nur.

Die jüngere Schwester drehte einmal die Finger falsch. Schon erhob sich das Messer und sauste genau neben Pennys Kopf in die Wand. Diese hob erschrocken den Blick vom Brief.

„Wie oft noch“, fuhr sie ihre Schwester an. „Du musst aufpassen. Magie ist gefährlich.“

„Wie soll ich es denn sonst machen? Mit den Händen?“

Francine wackelte mit besagtem Körperteil vor Pennys Gesicht herum. Sie schob sie einfach zur Seite.

„Zum Beispiel. So haben es die Leute immerhin gemacht, bevor es Magie gab.“

„Du klingst wie Rohan.“

Darauf reagierte Penny nicht, sondern nahm selber das Messer aus der Wand und ließ es zurück zum Fleisch schweben. Francine hatte immer ihre Schwierigkeiten mit der Magie gehabt. Sie ließ sich schnell ablenken oder kam mit den zum Zaubern nötigen Bewegungen durcheinander. Für den zweiten Punkt gab es mittlerweile Hilfsmittel wie besondere Handschuhe, aber diesen verweigerte Francine sich. Penny hatte ihr oft genug gesagt, dass sie sich auf ihre Magie konzentrieren sollte. Der Vorfall mit dem Messer war in ähnlicher Form schon viel zu oft vorgekommen.

Penny wartete, bis das Fleisch fertig geschnitten war. Dann legte sie den Brief zur Seite und klatschte in die Hände. Dieses Zeichen verstand Francine.

„Ich bring mich mal in Sicherheit“, sagte sie spöttisch und verschwand in der Stube.

Penny krempelte sich die Ärmel hoch. Nun kam der spaßige Teil des Kochens. Gleichzeitig schwangen sämtliche Türen der Vorratsschränke auf. Penny bewegte Finger und Hände in verschnörkelten Formen. Messer schälten Gemüse und schnitten es klein. In einem Topf rührte ein Rührbesen eine Soße an. Alles landete gemeinsam beim Fleisch in der Pfanne. Kurz stieg Qualm auf. Penny wischte ihn mit einer Handbewegung aus der Luft. Dabei flog der Topf knapp am Abwasch vorbei und landete auf dem Boden. In der Stube lachte Francine schwesterlich neckend auf.

„Halt die Klappe!“, rief Penny ebenso neckend zurück.

Nur etwas später saßen die Schwestern auf je einem Sessel und machten sich über die Fleischpfanne her.

„Also, wirst du beim Zusammentreffen dabei sein?“, fragte Francine mittendrin.

Penny betrachtete ein Stück Kartoffel auf ihrer Gabel.

„Keine Ahnung.“

„Es könnte witzig werden. Wie lange habt ihr euch schon nicht mehr gesehen?“

„Unterschiedlich. Mit Rohan spreche ich jede zweite Woche, aber die Barnebybrüder habe ich vor zehn Jahren das letzte Mal getroffen.“

„Also seit deinem Abschluss.“

Penny nickte und legte die Kartoffel an den Tellerrand.

„Meinst du, dass …“, begann Francine, stoppte sich aber.

Schlagartig war Penny der Appetit vergangen. Sie stellte den Teller zur Seite und stand auf.

„Ich muss noch Klausuren korrigieren.“

„Wie du meinst. Wunder dich bitte nicht, wenn hier noch lange Licht brennt. Ich muss noch etwas erledigen.“

Überrascht wandte sich Penny auf dem halben Weg zum Sofa zu Francine um.

„Was denn?“

„Etwas für die … Schule.“

Das verwunderte Penny mehr, als dass es sie aufklärte. Francine tat normalerweise nichts für die Schule. Auch wirkte ihre Schwester sehr nervös und wich ihrem Blick aus. Doch Penny fühlte sich zu kaputt, um noch einmal mit Francine zu diskutieren. Also winkte sie nur ab.

„Gut. Aber nicht zu lange.“

„Ich kann morgen lange schlafen.“

„Wenn du meinst.“

Penny schnappte sich ihre Aktentasche und den Brief und verschwand in einem der zwei kleinen Schlafzimmer.

Schweißgebadet schreckte Penny aus ihrem Schlaf hoch Hektisch blickte sie sich - фото 8

Schweißgebadet schreckte Penny aus ihrem Schlaf hoch. Hektisch blickte sie sich in ihrem kleinen Schlafzimmer um. Die Gestalten aus dem Alptraum, die seltsamen Bilder verblassten langsam.

Die Sonnen schienen durch das schräge Dachfenster auf den runden Teppich in der Raummitte. Für einen kurzen Moment glaubte Penny eine hochgewachsene Gestalt in der Ecke des Zimmers zu sehen, doch beim nächsten Blinzeln war sie verschwunden. Penny rieb sich müde ein Auge.

„Nun, dann kann ich auch aufstehen.“

Sie schwang sich aus dem Bett, warf sich den Morgenmantel über und verließ das Schlafzimmer.

„Francine, bist du wach?“, rief sie fragend in die Wohnung hinein.

Es kam keine Antwort. Penny betrat die Stube. Hier lagen Unmengen an Papieren auf dem Boden verteilt und von Francine fehlte jede Spur. Etwas verwirrt warf Penny einen Blick in die Küche und das Badezimmer. Doch auch hier war niemand.„Francine?“

Keine Antwort. Penny nahm den Stapel Papier vom Tisch und blätterte ihn schnell durch. Nirgends stand eine Nachricht ihrer Schwester. Es war nicht ungewöhnlich, dass Francine über Nacht wegblieb. Doch meistens hinterließ sie eine Nachricht oder war am nächsten Morgen wieder da. Penny gar nicht zu informieren, war überhaupt nicht ihre Art.

Penny nahm eines der Papiere in die Hand und betrachtete es genauer. Es waren Unterrichtsaufzeichnungen von Francine. Nichts besonders Interessantes. Penny ließ noch einmal den Blick durch die Stube schweifen. Dabei entdeckte sie, dass Francines Jacke noch an der Garderobe hing. Auch ihre Schuhe standen noch an der gleichen Stelle wie gestern Abend.

Nun war Penny sich sicher, dass etwas nicht stimmte. Sie lief zurück ins Schlafzimmer und zog sich an. Aus der Küche griff sie ein Brötchen, ehe sie mit Jacke und Schuhen unter dem Arm das Haus verließ. Während sie die Treppe hinabstieg – oder besser hüpfte – zog sie sich die Schuhe an. Als sie durch die Tür nach draußen stürzte, steckte nur ein Arm in der Jacke.

„Francine!“, rief sie auf den Marktplatz hinaus.

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