S. in der Heiden - Die Schlossbewohner

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Nachdem man den letzten Grafen erschossen im Park aufgefunden hatte und die Gräfin das Schloss nicht halten kann und auch nicht will, wird das Schloss nach Jahrzehnten versteigert und ein Architektenpaar erfüllt sich seinen Jugendtraum, der in der Familie so stark wurde, dass mittlerweile die gesamte Belegschaft der Firma Wörner damit infiziert ist.
Die neuen Besitzer wollen mit ihren zwei Söhnen, einigen Mitarbeitern und deren Familien das Schloss bewohnen. Viel Arbeit und allerhand Abenteuer müssen überstanden werden. Dabei stoßen sie oft nicht nur an ihre eigenen Grenzen, sondern auch auf ein dunkles Geheimnis …

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Hier im Schloss Mötefiendt sollen viele Mietwohnungen und Appartements entstehen und Familie Wörner wird den Süd-Turm beziehen. Zum Teil sind die Wohnungen ja bereits versprochen. Einige der Mitarbeiter haben Interesse.

Hierher wird auch der Arbeitsplatz verlegt werden. Das Büro der Wörners kommt ins Mötefiendt und hier im Schloss wird sich auch der lange gehegte Traum von Josefa und Heide erfüllen. Ihr Restaurant „Alhambra“ im Maurischen Stil wird in diesem Gemäuer einen herrlichen Platz mit Blick zum Park bekommen. Gemeinsam mit Gudrun ist die Einrichtung, Dekoration und Gestaltung der Wände und Böden unter dem Motto „ Hoffnung und Traum “ bereits geplant und abgespeichert worden. Wie eben alles hier im Schloss. Familie und Firma Wörner sind halt alle Schloss-infiziert.

Natürlich stoßen heute auch die Zwillinge, Ben und Moritz, mit einem erlaubten Glas Sekt an. Eigentlich sollten sie jeder nur ein Glas bekommen. Aber wie es denn so ist, alle sind mit der Schlossplanung befasst und keiner bemerkt, was die beiden Jungs anstellen. Sie haben sich jeder eine Flasche Sekt stibitzt und sind damit in den Süd-Turm, in „ ihren Zimmern “ verschwunden. Das heißt, dort, wo einmal ihre Zimmer entstehen werden. Rücken an Rücken stehen sie hier, den Sekt aus der Flasche trinkend und schauen in den runden Spitzboden des Daches. Mit der anderen Hand versuchen sie, die Plan-Zeichnung geistig Realität werden zu lassen. Sie lachen und freuen sich und bald hat jeder seine Flasche geleert. Ihre Sprache versagt in ein klägliches Lallen, sie torkeln herum und können sich nur noch halten, wenn sie Rücken an Rücken stehen. Der Turm dreht sich mit ihnen und sie können sich kaum mehr auf den Beinen halten. Sie fühlen sich wie auf einem immer schneller drehenden Karussell, fallen zu Boden und schlafen wie auf Watte gebettet ein und im Schlaf werden beide vom gleichen Traum heimgesucht.

Sie spüren einen kühlen Windzug. Durch die scheibenlosen Fenster sehen sie im tiefschwarzen Himmel den hellen Mond scheinen. Papier raschelt. Wieder ein kühler Windzug, dann plötzlich – wie aus dem Nichts, schwebt eine ganz in schwarze Spitze gehüllte Frau, die eine Puppe mit übergroßen Augen im Arm hält, über ihnen und um sie herum. „ Bringt mich zu meinem Kind! “ hören sie diese Frau immer wieder jammervoll sagen. „ Bringt mich zu meinem Kind “. Die Frau schaut mit traurigem Blick auf die beiden Jungen hinab. Ben und Moritz sehen ihre weiße Haut und ihre tiefliegenden traurig wirkenden Augen durch die schwarze Spitze scheinen. Und so schnell wie diese Person aus dem Nichts erschienen war, so schnell ist sie auch wieder verschwunden. Gleichzeitig sind Ben und Moritz erwacht und liegen nun angstvoll und zitternd auf dem Boden. Was war denn das? Sie sind nicht in der Lage, sich zu bewegen und kein Wort will ihren Kehlen entweichen, obwohl sie sich bemühen. Mit weit aufgerissenen Augen, unbeweglich und kreidebleich liegen sie da. Ihre Herzen pochen wie wild, ihre Atmung ist laut und schwer, ihre Körper sind mit dem Schweiß der Angst bedeckt und der Mond scheint hell durch das Fenster im Turm und in der Ferne hören sie ein Käuzchen rufen. Zitternd und unbeweglich bleiben sie am Boden liegen. Nicht in der Lage, aufzustehen. Die Angst lähmt ihre Glieder.

Unterdessen gehen Bernd und Lisa mit den Mitarbeitern in Sektstimmung den Renovierungsplan durch, wo mit der Sanierung begonnen werden soll. „Hier“, sagt Lisa, „wird eine Wand hoch gezogen“ und schreitet die künftige Lage der Wand ab. „Nein, du bist schief“, ruft Bernd. „Schau mal, wo du stehst, die Wand ist ja schief!“ Lisa dreht sich um und lacht: „Du hast ja recht, mein Schatz“, lallt sie. „Im besoffenen Kopf planen bringt nichts“, meint Eddy, und will unbedingt das Thema wechseln. „Was macht man zuerst, wenn der Maurer vom Gerüst gefallen ist?“ ruft Eddy deshalb in die Runde. „Man zieht ihm die Hände aus den Hosentaschen, damit es wie ein Arbeitsunfall aussieht,“ erwidert Kurt lachend. Es folgt das Gelächter der anderen. Doch Bernd und Lisa sind noch bei ihrem Projekt. Bernd schreitet weiter Ecke für Ecke ab, obwohl das Schreiten bei keinem mehr so richtig klappt. „Ach lass es doch sein, Bernd. Übermorgen haben wir alle wieder einen klaren Kopf und dann legen wir los,“ meint Eddy. „Ich bin immer noch der Bauleiter“, lallt Bernd und versucht, seinen ausgestreckten Finger in die Luft zu halten. „Ja, ja, wer glaubt, dass ein Bauleiter den Bau leitet, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet“, sagt Eddy leicht genervt. Über Eddys Spruch wird wieder heftig gelacht. Mittlerweile haben Rudi und Claus draußen am Teich einen Grill aus Steinen angelegt und ihre Autos so gestellt, dass sie den Grill und den Teich an dieser Stelle ausleuchten können, an der Jakob und einige andere Mitarbeiter vergnügt das Frühstück angeln. Forellen und Karpfen. Die Frauen wurden zum Holz sammeln geschickt und torkeln immer wieder lallend und lachend mit Reisig im Arm zur Feuerstelle. Rudi macht Feuer. „Gut, dass Jakob stets seine Angelausrüstung im Auto hat“, meint Claus. „Und Salz und Pfeffer dabei hat“, ergänzt ihn Jakob lachend. Gut, wenn man sich zu helfen weiß. Es wird schon langsam hell, als die ersten Fische gegrillt sind. Wenig später sitzen alle um das Lagerfeuer herum und genießen ihr Fisch – Frühstück. „Wo sind denn eigentlich Ben und Moritz?“ Plötzlich wird Lia bewusst, dass sie ihre Jungs schon seit Stunden nicht mehr gesehen hat. Alle springen auf und beginnen sofort mit der Suche. Das gesamte Schloss und der Park werden durchsucht. Immer wieder wird nach Ben und Moritz gerufen. Schließlich werden die Beiden von Bernd und Lisa im Süd-Turm gefunden. Kreidebleich mit Schweiß auf der Stirn, zitternd und lallend liegen sie dort auf dem Boden. Erzählen immer wieder wirr von einer schwarzen Frau und einer Puppe mit großen Augen. Lisa nimmt ihre Jungs in den Arm, versucht sie zu trösten und macht sich schreckliche Vorwürfe. Bernd stupst ihr mit seinem Finger in den Rücken. Als Lisa sich umdreht, hält er wortlos zwei leere Sektflaschen hoch. Lisa verdreht die Augen. Was so viel bedeutet, wie das hat uns gerade noch gefehlt oder musste das sein? Zwischenzeitlich sind auch Eddy und Marie im Turm. Bernd und Eddy schnappen sich jeder einen der Zwillinge und tragen die Kinder zum Lagerfeuer. Kaum, dass die beiden den Fisch riechen, rebellieren auch schon deren Mägen und beide haben sich und ihr Umfeld vollgekotzt. „Damit ist das Frühstück aufgehoben“, ruft Bernd und bestellt per Mobilphone zwei große Taxen. Bernd macht plötzlich einen nüchternen Eindruck und koordiniert alles perfekt. „Alles abbauen, Feuer mit Erde zuwerfen und die Taxen besteigen!“ ruft Bernd seinen Leuten zu, als die Taxen eine Stunde nach Anruf auf den Hof gefahren kommen. Ben und Moritz bekommen von all dem nichts mehr mit. Beide haben den totalen Filmriss.

Zuhause liegen sie nun, von der Mama gewaschen und umgezogen, jeder mit einem feuchten Waschlappen auf der Stirn und hoch gelagerten Beinen schlafend in ihren Betten. Neben jedem Bett ein Eimer. Mittlerweile ist es 8.00 h morgens und nun gehen auch Bernd und Lisa zu Bett. „Hätten wir vielleicht doch einen Arzt rufen sollen?“ jammert Lisa. „Ach, die müssen jetzt ihren Rausch ausschlafen und in ein paar Tagen sind die wieder fit“, tröstet Bernd sie. Arm in Arm schlafen Bernd und Lisa hundemüde ein.

Der nächste Morgen beginnt für alle mit einem schweren Kopf. Lisa und Bernd helfen sich mit Aspirin. Für die Kinder gibt es selbstverständlich kein Aspirin, da wird ein Arzt bestellt. Denn deren Zustand hat sich nicht gebessert. „Alkohol-Vergiftung“ diagnostiziert ihr Hausarzt etwas später und schaut die Eltern ernst an. „Sie haben wohl nicht richtig auf ihre beiden aufgepasst?“ sagt er vorwurfsvoll. Die Ermahnung des Arztes schmerzt. Sie sind sich ihrer Verantwortungslosigkeit bewusst. Wie zwei Häuflein Elend stehen Bernd und Lisa vor dem Arzt. „Na ich lasse Sie jetzt mal alleine. Ich habe den Kindern was gegeben. Wenn sich der Zustand in spätestens einer Stunde nicht geändert hat, rufen sie mich bitte an. Dann komme ich wieder. Ansonsten komme ich erst nach Feierabend, wenn ich die Praxis geschlossen habe. Das wird so gegen 19.30 h sein.“ Der Arzt kennt die Familie seit Jahren und weiß, dass es sich hier und heute um einen Ausnahmezustand handelt. „Das ist gut, Herr Doktor,“ sagen Bernd und Lisa fast gleichzeitig und verabschieden den Arzt per Händeschütteln. Den Rest des Tages verbringen die Zwei, selbst mit schmerzenden Köpfen und Übelkeit kämpfend, überwiegend in den Kinderzimmern und sind glücklich, als es ihren Kindern langsam wieder besser geht. Dank Josefa, die zwischenzeitlich nach der Familie schaute und einen großen Topf mit einer köstlich duftenden Fleischbrühe mitgebracht hatte. Die Brühe zeigt bald schon ihre Wirkung. Bernds und Lisas Köpfe sind wieder völlig klar, die Übelkeit ist verschwunden und auch den Kindern geht es sichtlich besser. Josefa hatte sich auch bald wieder verabschiedet, um weitere Brühe an andere Kollegen zu verteilen. Josefa ist die gute Seele im Betrieb. Hat für alles ein Rezept parat und ist immer und um alles und alle besorgt.

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