Hans-Jürgen Setzer - Braunes Eck

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Leon Walters, Journalist beim Koblenzer Tageskurier, gerät in seinem dritten Fall mitten in eine Mordermittlung. Ein junger Mann wird erhängt an einem Basketballkorb aufgefunden. Zusammen mit seiner neuen Kollegin, der attraktiven Sportreporterin Vanessa, sucht er nach fesselnden Informationen für die Zeitungsleser. Die unterschiedlichen Charaktere der beiden Hauptfiguren sorgen für die eine oder andere Überraschung.
Ihre Recherchen vermischen sich zusehends mit den Ermittlungen der örtlichen Polizei und der beteiligten Geheimdienste. Zur Aufklärung des Mordfalles werden Ermittlungen bei der Bundeswehr, in Afghanistan und natürlich in und um Koblenz notwendig. Leon gerät als Reservist und Journalist, gemeinsam mit dem Leser, zwangsläufig in brisante Situationen. Er nutzt seine Insiderkontakte, um an weiterführende Informationen zu gelangen. Die rechte Szene in und um Koblenz wird gewaltig aufgemischt.
Wird Leon Walters auch in diesem Fall entscheidend zur Aufklärung beitragen können? Wie schlägt sich die neue Sportreporterin an seiner Seite?
Jeder der drei Romane behandelt ein abgeschlossenes Thema und lässt sich ohne Kenntnis der Vorgeschichte lesen.

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„Baggerst du mich etwa schon wieder an?“, fragte Vanessa mit einer Mischung aus Entsetzen und Verzückung und schaute ihn dabei durchdringend an.

„Diese Entscheidung wollten wir doch auf später vertagen. Erst die Arbeit, dann …“, kam spontan die vorsichtshalber unvollständig gelassene Antwort. „Kannst du aus dem Koffer auf dem Rücksitz schon mal die Kamera startklar machen? Wir sind nämlich gleich da. Und lange werden wir sicher nicht die Gelegenheit bekommen, die interessantere Art von Fotos zu machen. Auch wenn wir die meisten von den Horrorfotos sicher nicht drucken können, als überarbeitete Version können wir das eine oder andere vielleicht nutzen“, dozierte er.

„Wird erledigt Boss“. Sie salutierte wie eine Soldatin.

„Hey, wir sind ein Team auf Augenhöhe. Die Rollenverteilung nehmen wir vor, wenn die Situation vor Ort klarer ist. Vielleicht ist eine hübsche junge Reporterin sogar viel besser geeignet, um vom männlichen Fotografen abzulenken. Wir schauen gleich mal, was besser ist“, sagte Leon.

„Von dir kann ich vielleicht wirklich eine Menge lernen“. Vanessa kramte die Kamera aus dem Ausrüstungskoffer und machte sich damit vertraut. „Schön, wenn deine Rollenbilder nicht so klischeehaft altmodisch sind“, fügte sie an.

Lützel – Sportgelände des Sportvereins rot-weiß

„Ach du dickes Ei, heute mache ich besser die Fotos“, sagte Leon als sie an der Turnhalle vorfuhren. Seine Stimmung wechselte schlagartig ins Unterirdische.

„Was ist denn mit dir plötzlich los?“, fragte Vanessa, entdeckte außerhalb des Wagens jedoch schon die Antwort. „Oh nein, das ist bestimmt Sophie, nicht wahr?“

„Ja“, sagte er kurz angebunden. Leon nahm ihr die Kamera aus der Hand und hielt sie vors Gesicht, als könnte man nur hierdurch den rechten Weg erkennen. Dabei rannte er wie ein geölter Blitz in einem großen Bogen, vorbei an erstaunt blickenden Polizeibeamten in Richtung Turnhalle. Doch niemand versuchte ihn aufzuhalten.

Vanessa folgte ihm mit etwas Abstand und im Laufschritt, wählte aber eine Abkürzung. „Hey, jetzt warte doch mal auf mich, Leon“, rief sie noch, wurde aber bereits mit ausgestreckten Armen von Sophie und einem Kollegen am Weiterlaufen gehindert.

„Halt Stopp, das hier ist ein Tatort, auch wenn es wie ein Sportgelände aussieht. Sehen Sie das rot-weiß gestreifte Band? Hier ist im Moment alles abgesperrt“, sagte der Polizeibeamte mit fester Stimme und unverkennbar sauer.

„Entschuldigung! Presse. Ich komme vom Koblenzer Tageskurier und soll auf Anordnung meines Verlegers einen Artikel …“, versuchte sie zu erklären und zückte noch etwas unbeholfen ihren Presseausweis.

„Und wenn Sie der Papst persönlich wären, könnten sie jetzt nicht hier durch. Sie versauen dahinten sonst alle Spuren“, konterte er. „Sorry, das ist wirklich nicht persönlich gemeint“, stammelte er noch hinterher als er die Enttäuschung in ihrem Gesicht sah.

Vanessa setzte ihren Hundeblick auf und sagte: „Sehen Sie mal, ich bin ganz neu bei dieser Zeitung und eigentlich für die Sportredaktion zuständig. Wenn ich heute mit leeren Händen zurückkomme, bin ich vielleicht das nächste Opfer. Man erzählt sich, der Chef verstehe da überhaupt keinen Spaß und mache den jungen Mitarbeitern sowieso die Rübe runter und das Leben zur Hölle“, versuchte sie ihr Glück.

„Komm lass sie doch“, sagte Sophie leise zu ihrem Kollegen. „Die Spurensicherung ist im Außenbereich doch ohnehin durch.“

„Na gut, machen wir mal eine kleine Ausnahme für die nette junge Dame. Ihr Kollege Walters rennt dahinten sowieso schon überall herum mit seinen riesigen Quadratlatschen. Aber bleiben sie auf jeden Fall außerhalb der Turnhalle. Ich habe nämlich auch einen bissigen Chef, der gerne Köpfe rollen sieht. Dagegen ist ihr Paffrath vermutlich ein frommes Lamm. Drumherum können sie meinetwegen ein wenig herumschnüffeln und Fragen stellen“, sagte er und signalisierte mit einer Kopfbewegung seine Zustimmung.

„Wo ist Leon nur hin?“, fragte sich Vanessa. Der musste irgendwie an den beiden Polizeibeamten vorbeigekommen sein, ohne dass sie es mitbekommen hatten. Hinter einer Ecke der Turnhalle winkte er hektisch und bedeutete ihr, schnell dorthin zu kommen.

„Vanessa, wo bleibst du denn? Ich habe alles an Bildmaterial, was wir brauchen schon im Kasten. Sieh mal dahinten am Turnhalleneingang – siehst du die junge Frau mit den langen dunklen Haaren? Nicht hinschauen“, flüsterte er ihr zu.

„Ja, klar. Wieso?“

„Das ist eine Vereinskameradin und wie es scheint vielleicht engere Bekannte des Toten. Versuch mal etwas herauszufinden. Das ist jetzt deine große Chance. Beeil dich, ich komme in ein paar Minuten hinzu“, erklärte er und ging schon wieder um die Ecke zur Turnhallenrückseite.

Völlig verwirrt von diesem mysteriösen Verhalten ging Vanessa auf die große, mindestens 1,80 m große schlanke und überaus hübsche Frau zu. Die Wimperntusche war über das ganze Gesicht verteilt und sie wirkte völlig fertig.

„Entschuldigen Sie, mein Name ist Vanessa Herzsprung vom Koblenzer Tageskurier. Es tut mir sehr leid, mein herzliches Beileid. Waren sie verwandt oder enger bekannt mit dem Opfer?“, versuchte sie ihr Glück.

„Wir haben vor einigen Wochen unsere fast dreijährige Beziehung beendet. Na ja, genauer gesagt, ich habe …“. Die junge Frau weinte.

Vanessa reichte ihr ein Taschentuch und legte tröstend eine Hand auf ihre Schulter.

„Entschuldigung. Das ist gerade alles einfach zu viel für mich“, entgegnete sie und putzte sich die Nase und die Tränen aus den Augen.

„Sie müssen sich nicht entschuldigen, nicht jetzt und nicht heute, nicht nach so einer schlimmen Sache“, versuchte Vanessa einen Zugang zu finden. „Wie darf ich sie eigentlich nennen?“

„Milena, Milena Hofmann. Tobi und ich sind schon in der Oberstufe ein Paar gewesen. Nach dem Abi im Sommer bekam ich direkt einen Medizinstudienplatz in Heidelberg, Tobi mit seinem Abi von 2,3 hätte leider viele Jahre warten müssen, mindestens siebeneinhalb bis acht Jahre. Er hat es sogar noch über die Bundeswehr versucht, wurde aber nicht als Sanitätsoffiziersanwärter genommen, dafür war er einfach nicht der Typ. Zu Auswahlgesprächen der Universitäten haben sie ihn auch nicht eingeladen. Da spielt ebenfalls die Abiturnote eine große Rolle. Leider versuchte er von da an, auch mir meinen Studienplatz zu vermiesen. Was sollte ich also machen?“, erklärte sie kurz. „Als Arztsohn kam für ihn und vor allem seinen Vater, den renommierten Professor Haberkorn auch kein anderes Studium in Frage“, fügte sie noch an, wobei sie den Namen ein wenig verächtlich aussprach. „Ich habe ihn wirklich geliebt, aber er ließ mir am Ende keine andere Wahl mehr. Er legte es regelrecht darauf an, dass ich Schluss mache. Ich habe ihn am Ende überhaupt nicht mehr verstanden. Er war wirklich so … ganz anders geworden, versank fortan in ständigem Selbstmitleid.“

„Braucht man für Medizin nicht sogar 1,0? Hammer, haben Sie das wirklich geschafft?“, fragte Vanessa interessiert.

Die junge Frau reagierte ein wenig verunsichert und offenbar peinlich berührt. „0,9 war sogar genau genommen mein Abiturdurchschnitt. Möglich wäre theoretisch sogar 0,75. Aber glauben Sie mir, das bedeutete sehr viel harte Arbeit, manchmal Diskussionen mit den Lehrern und noch mehr Verzicht im Leben eines ansonsten ganz normalen Teenagers. Zugefallen ist es mir jedenfalls nicht“, erklärte sie die eigene Intelligenz herunterspielend.

„Was hat Tobi gemacht ohne einen Studienplatz?“, fragte die Reporterin.

„Gute Frage. Er war völlig planlos, zog anfangs abends durch die Clubs, trank Unmengen Alkohol. Er war fast immer betrunken, schlief dann lange, sah manchmal völlig verwahrlost aus. Er ließ niemanden mehr an sich ran, auch mich nicht, hatte bald mit jedem Ärger“, sagte sie traurig.

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