Nordbayerischer Kurier - Festspiel Kurier #14

Здесь есть возможность читать онлайн «Nordbayerischer Kurier - Festspiel Kurier #14» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Festspiel Kurier #14: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Festspiel Kurier #14»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

So haben Sie Wagner noch nie gelesen!
Erfahrene Musikkritiker und Kulturjournalisten werfen darin einen Blick hinter die Kulissen sowie auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des weltberühmten Bayreuther Opernfestivals. Die Redaktion des Festspielkuriers verfügt zudem über eines der umfassendsten Bildarchive zu den Festspielen. Inklusive aller Premierenkritiken der Bayreuther Festspiele 2014

Festspiel Kurier #14 — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Festspiel Kurier #14», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern“

Richard-Wagner-Verbände bieten die Chance, sich intensiv mit Wagners Werk und Widersprüchlichkeiten auseinanderzusetzen, sich zu streiten und sich zu begeistern. Doch diese Chance will genutzt sein – mit der Beschwörung einer fernen, guten Vergangenheit ist es nicht getan. Ein Essay

Der Blick von außen

Immer sind es die gleichen, die über die Bayreuther Festspiele reden. Hier kommen darum mit Absicht einmal andere zu Wort: Künstler, Schriftsteller und Musiker, die mit Richard Wagner und Bayreuth auf den ersten Blick nicht viel zu tun haben. Sie können etwas bieten, das selten und kostbar ist: den unvoreingenommenen Blick von außen

Überforderung als Prinzip

Frank Castorf, Regisseur des aktuellen Bayreuther „Rings“, nutzt in seinen Arbeiten exzessiv das Medium Video. Übersichtlichkeit ist niederschmetternd, findet Castorf – aber warum tut er das? Eine Annäherung

„Es soll nicht aussehen, als wäre Wahnfried nie zerstört worden“

Im Sommer 2015 soll das neu gestaltete Richard-Wagner-Museum eröffnen. Museumsdirektor Sven Friedrich über Neu-Wahnfried, das richtige Wagner-Alter und die Herausforderung, Sponsoren für ein Museum über einen „schwierigen“ Komponisten zu finden

Vollendet das ewige Werk

Die Werke Richard Wagners enden – mit Ausnahme der „Meistersinger“ – alle in einem eigenartigen Leuchten aus Tragik und Zuversicht. Und dann? Dann ist’s geschafft – aber die Stimmung leuchtet meist länger als der letzte Ton. Ein Blick hinter den Schlussvorhang

Dichtung und Wahrheit in stürmischen Zeiten

Während sich Richard Wagner mit dem Nibelungen-Mythos beschäftigt, scheitert auf den Straßen eine Revolution. Das hatte Folgen – auch für das Ende von Wagners „Ring des Nibelungen“

Die Moderne wohnt in Nibelheim

Mit seiner Kompositionstechnik war Richard Wagner seiner Zeit weit voraus – im „Ring des Nibelungen“ „Tristan“ und „Parsifal“ verabschiedet er sich von den Regeln der Harmonielehre und löst musikalische Konturen auf. Eine Analyse

Herzstück Im neuen RichardWagnerMuseum hilft eine interaktive Partitur - фото 3Herzstück: Im neuen Richard-Wagner-Museum hilft eine interaktive Partitur, Wagners Werke zu begreifen Kunststück Unsere Fotografen dürfen exklusiv einen Blick hinter den - фото 4Kunststück: Unsere Fotografen dürfen exklusiv einen Blick hinter den Schlussvorhang werfen. Die besten Bilder

FESTSPIEL-KRITIKEN 2014

Tannhäuser:

Gehofft, gekämpft und doch verloren

Die Bayreuther Festspiele eröffneten ihre 103. Spielzeit mit „Tannhäuser“. Die Premiere wird in die Geschichte eingehen, weil sie wegen einer Technik-Panne unterbrochen werden musste. Andere Gründe, sich an sie zu erinnern, gibt es nicht. Mit einer kleinen Ausnahme.

Der fliegende Holländer:

Schöner wird es nicht mehr

Erst mit der zweiten Premiere haben die Bayreuther Festspiele ihre Reiseflughöhe erreicht. „Der Fliegende Holländer“ wird in seiner dritten Spielzeit zum Triumph für Sänger, Regie und Orchester – mit der guten Lösung aus der vorigen Saison wollte sich keiner zufriedengeben.

Rheingold:

Starkes Stück

Ach, es ist so einfach, dieses „Rheingold“ nicht zu mögen. Weil Frank Castorf und Kirill Petrenko ungefähr alles in Frage stellen, was man von dieser Oper bisher hörte, sah und dachte. Am Ende bleibt als Gegenargument aber nicht viel mehr als die eigene Gewohnheit. Und was ist das schon.

Walküre:

Er war ja doch schon fertig

Mit allem war nach Frank Castorfs „Rheingold“ zu rechnen – aber nicht mit dieser „WALKÜRE“, in der sich der Regisseur beinahe an alle Regeln konventioneller Opernregie hält. Das bringt die Produktion eher an ihre Grenzen, als er es mit dem klassischen Castorf-Repertoire könnte. Zum Glück nutzen Kirill Petrenko und die Sänger diese Chance.

Siegfried:

Da habt ihr euren Siegfried

Das Krokodil, das Krokodil, das hat immer recht: In „SIEGFRIED“ lässt Frank Castorf bereitwillige Sänger großes Bedeutungstheater spielen – und stellt dabei ein paar richtig gute Fragen. Warum nur macht das so unzufrieden? Eine Spurensuche.

Lohengrin:

Der Lohengrin der Herzen

Jubel für Edith Haller als Elsa, Musiker und Chor und – nach langer Zeit wieder – einzelne Buhs für die Regie: Mit der Wiederaufnahme von „Lohengrin“ beginnt Andris Nelsons letzter Sommer am Pult der beliebten Produktion.

Götterdämmerung:

Da ist die Wende

So brutal, wie es ist: Im letzten Teil seiner „Ring“-Inszenierung findet Frank Castorf endlich wieder eine ideale Temperatur für seine Geschichte – und wird dafür am Ende aus vollen Hälsen gehasst und geliebt. Ungebrochen ist der Triumph für Catherine Foster, Lance Ryan verspottet das Publikum.

EIN BILD VON EINEM MANN

In dieser Ausgabe zeigen wir ausgewählte Arbeiten der Designerin Susanne Seilkopf. Die gebürtige Leipzigerin wuchs in Bayreuth auf und ist schon aufgrund dieses Lebenswegs prädestiniert, sich mit Richard Wagner zu befassen. Bis 30. August sind ihre Arbeiten in der Bayreuther Eysserhaus-Passage (Kanalstraße 5) ausgestellt.

WAGNER UND ICH Mein Fahrrad heißt Grane So was habe ich noch nie gehört und - фото 5

WAGNER UND ICH

Mein Fahrrad heißt Grane

„So was habe ich noch nie gehört, und ich frage mich, warum zum Teufel nicht?“ Richard Wagner gehört zu den bedeutendsten Opernkomponisten überhaupt – aber was passiert, wenn man heute seinen Werken begegnet und beschließt, sie nicht mehr gehen zu lassen? Über ein Leben mit Wagner

Von Anke Gröner

Meine Eltern nahmen mich zum ersten Mal mit in die Oper, als ich ungefähr zehn Jahre alt war. Meine Schwester war acht und gelangweilt, mein Vater saß pflichtschuldig daneben, meine Mutter machte wie immer in der Oper gerne die Augen zu und genoss nur die Musik, aber ich sah fasziniert nach vorne, wo ein großer, blonder Mann nur für mich sang. Er stand vor einem durchsichtigen Vorhang, auf den gelbgrünes Flimmern projiziert wurde, und ich verstand erst viel später, dass das ein Wald sein sollte. Wie der Mann hieß, wusste ich – Siegfried –, denn die ganze Oper hieß so. Von da an war ich überzeugt, dass alle Siegfrieds groß und blond seien. Der Irrtum klärte sich schon in der zweiten „Siegfried“-Aufführung meines Lebens auf, wo ich einen kleinen, knubbeligen Siegfried vor mir hatte, was mich etwas enttäuschte. Aber etwas anderes enttäuschte mich nie: die Musik von Richard Wagner.

Wenn ich gefragt werde, was meine Lieblingsoper von Wagner ist, sage ich meistens: Die, aus der ich gerade rauskomme. Ich höre seit über 30 Jahren seine Musik und ich merke, dass sie sich immer wieder ändert, immer wieder neu für mich ist und ich mich immer wieder neu in sie verlieben kann. Als Jugendliche mochte ich den „Fliegenden Holländer“ am liebsten mit seiner offensiven Suche nach Liebe und Zugehörigkeit. In meinen 20ern, die ich im Nachhinein als ein Rumstochern im Nebel nach einer Richtung in meinem Leben empfinde, war es die „Götterdämmerung“, die mir Halt versprach: Alles zerfällt, aber alles kommt wieder. In meinen 30ern, in denen ich endlich erwachsen wurde – oder das, was man dafür hält: fester Job, feste Beziehung, jetzt läufts irgendwie –, war es der „Tannhäuser“, der passte, weil er so strebsam und ordentlich war. Und jetzt, in meinen 40ern, in denen ich wieder angefangen habe zu studieren, in zwei Städten wohne und mich noch mal neu orientiere, spricht „Die Walküre“ am meisten zu mir mit ihrer ganzen Herzensverwirrung, ihrem Feuer und ihrer Leidenschaft. Mal sehen, wann ich alt genug bin, um „Tristan und Isolde“ meine Lieblingsoper zu nennen, denn die schüchtert mich in ihrer Kompromisslosigkeit seit Jahrzehnten ein.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Festspiel Kurier #14»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Festspiel Kurier #14» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Festspiel Kurier #14»

Обсуждение, отзывы о книге «Festspiel Kurier #14» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x