Alan Lee Hemmswood - Gnadenwolf

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"Der Tag ist wieder einmal der Nacht gewichen. Sie ist mein Verbündeter, umschlingt mich, nimmt mich in sich auf, bis ich mit ihr konturenlos verschmelze. Ich steige über den kleinen Jägerzaun hinüber in den Garten und wate durch den tiefen Schnee. Im Haus sind alle Zimmer hell erleuchtet."
Im tiefsten Winter, Eiseskälte, der Schnee türmt sich auf den Straßen, entzündet ein gnadenloser Mann im Namen einer perversen Moral eine bluttriefende Mordserie. Seltsame Blutbotschaften schrecken die Stadt auf. Auch ein beurlaubter Polizist gerät in die Fänge des Rabenmannes, der eine alte Schuld begleichen will. Er ahnt nicht, was sich vor seinen Augen abspielst, schon gar nicht, wer die Fäden zieht.

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„Das sieht nach Arbeit aus. Aber es wird dich wahrscheinlich davon ablenken, wie kläglich dein Privatleben ist. Der Homeshopping-Kanal kann wahrscheinlich vorrübergehend dicht machen“.

„Haha, du Witzbold. Du wirst es nicht glauben, aber ich habe es tatsächlich geschafft, wieder eine Freundin zu finden, die mich auch länger als nur eine Woche erträgt“.

Liebig machte ein erstauntes Gesicht. „Muss ich ein Befreiungskommando zu dir nach Hause schicken, damit sie das arme Ding aus deinem Keller holen?“.

„Mach du ruhig deine Witze. Sie heißt Susanna und nein“, schob Olson schnell ein, „ich habe sie nicht aus einem Katalog. Vielleicht sollten wir mal was zusammen essen gehen“.

„Damit du dann eine Dame vom Eskort mitbringst?“.

Olson deutete einen Schlag in Liebigs Magengegend an, dann lachten beide.

„Ich freue mich für dich, dass du wieder jemanden gefunden hast, Nils. “.

„Achja und noch 'was. Wir konnten eine Obdachlose ausfindig machen, die offensichtlich mit dem ersten Opfer befreundet war. Die hat uns gesagt, dass das Opfer ihr vor einiger Zeit von einem neuen Freund erzählt hätte, der nicht auf der Straßen leben würde. Sie kann allerdings nicht ansatzweise sagen, wie lang das her sein soll. Und auch sonst scheint ihr Gedächtnis nicht mehr geölt zu sein. Sie meinte, dass Ratte ihr zwar viel von ihm erzählt hat, kann sich aber an den Inhalt überhaupt nicht mehr erinnern. Junkie halt". Olson zuckte konsterniert mit der Schulter.

„Das hilft auch nicht wirklich weiter. Vielleicht hatte sie ja noch weitere Freunde, Bekannte, aus denen sich mehr rausholen lässt. Aber Moment mal: Das könnte doch zumindest zur Botschaft passen. Du weißt schon, das mit dem Mädchen, das auf seinen zukünftigen Ehemann wartet. Die Botschaft wird ja in irgendeinem Zusammenhang zu dem Opfer stehen. Möglicherweise ist ihr neuer Freund der Ehemann, den sie sich verspricht. Aber ganz im Gegenteil stellt dieser sich als der Tod heraus!".

„Ja Sherlock, in die Richtung haben wir auch schon überlegt, hilft uns aber nicht viel, die Identität des Täters rauszubekommen".

Liebig rieb sich das Kinn. Ja natürlich, ich Dummkopf. Das ist ja auch der naheliegende Gedanke.

Liebig verabschiedete sich und schloss die Bürotür mit einem zwiegespaltenen Gefühl. Zwar wuchs in ihm das ergreifende Bedürfnis sich seinem Kollegen anzuvertrauen, jedoch wusste er andererseits, welche Konsequenz das für ihn bedeuten würde. Ich kann das Risiko nicht eingehen, zumindest noch nicht. Verdammt, ich bin in einem beschissenen Dilemma gefangen.

Während die Sonne die letzten Tage noch über den Himmel geherrscht hatte, hatte nunmehr ein regelrechter Schneesturm das Kommando am Steuerrad übernommen. Der Verkehr war dem Sturm zum Opfer gefallen, also zog Liebig es vor, den Heimweg zu Fuß anzutreten. Nach zwanzigminütigem Marsch durch den Schnee, der mehr einer Expeditionswanderung durch die Arktis als einem Gang durch die Stadt glich, erreichte er endlich das Mehrfamilienhaus, das er seit seinem Auszug sein zu Hause nennen sollte. Sollte , dachte er, was er aber nicht tat. Es fühlte sich falsch an, dies sein zu Hause zu nennen. Meine Heimat ist woanders … Er erklomm die Treppen hinauf durch den kargen Flur mit den bei unzähligen Umzügen gestoßenen Dellen in den Wänden, und schloss entkräftet die Tür zu seiner kleinen Wohnung auf. Manchmal musste er bei dem Betreten seiner Wohnung an das Öffnen eines kleinen Schubfaches in einem überdimensionalen Setzkasten denken.

Liebig ging geradewegs ins Schlafzimmer, streifte seine Klamotten ab und ließ sich müde ins Bett fallen. Kopfschmerzen machten sich bei ihm breit.

Kapitel 8

Der Rabe, der große Rabe. Zwischen ihnen nichts als ein altertümlicher Eichentisch mit kunstvollen Ornamenten, auf ihm die obligatorischen Utensilien. Die schwarzen Augen, umhüllt vom pechschwarzen Schatten, scheinen in unendliche Leere zu führen. Flammen flackern über dem vom Kerzenwachs überzogenen Kerzenständer und werfen wild tanzende Schatten an die nackte Wand. Lediglich einzelne Tapetenfetzen verteilen sich über die ausgewetzten, grauschwarzen Wände. Seine Hände sind mit weißen Seidenhandschuhen umkleidet. Er führt den Federkiel zum Pergament und zeichnet große Schnörkel: “Pactum“. Die schwarze Seele bleckt unter dem Anflug eines Lächelns die Zähne. Dann lässt er seine weiße Hand mit der Feder in eleganten Bewegungen weiter über das Pergament gleiten. Mit den weißen Handschuhen über dem Pergament wirkt er wie eine Ballerina beim Tanz übers Parkett …

Liebig schreckte hoch, nassgeschwitzt. Er benötigte in dem stockdunkeln Raum einige Sekunden, ehe er die Realität des Schlafdenkens von der Wirklichkeit trennen konnte und ließ sich wieder ins Kopfkissen zurückfallen. Er blickte auf den Radiowecker neben sich. 05.35 Uhr.

Der Rabenmann beherrschte seine Gedanken nicht nur am Tage, sondern suchte ihn auch in der Nacht heim. Schlaf werde ich heute Nacht wohl keinen mehr finden . Raus aus den verschwitzten Klamotten, warme Dusche, heißer Tee, Laptop hochfahren. Seitdem ihm der Arzt eröffnet hatte, dass er sich begründete Hoffnung machen dürfe den Krebs zu besiegen, war der Rabenmann ständiger Gast in seinem Kopf. Jedoch wusste er, was ihm helfen könnte. So kann es einfach nicht weitergehen. Mittlerweile waren seine Alpträume zu einer erdrückenden Last geworden.

Aus einer kleinen Schachtel mit unzähligen Visitenkarten zog er diejenige hervor, die ihm Aussicht auf Linderung versprach . Das wird mir helfen, auch wenn ich hierfür wieder ein Kapitel meines Lebens öffnen muss, das ich gedanklich schon weit hinter mir gelassen habe.

Liebig setzte sich mit dem Tee in der Hand seitlich auf die Fensterbank und beobachtete das wilde Treiben des Schnees im Dunkeln. Was wird sein, wenn draußen der Frühling erwacht? Die Pflanzen wieder beginnen zu blühen?

Kapitel 9

Windstille. Nach einem Tag meteorologischen Armageddons schien endlich wieder die Sonne. Liebig war so früh unterwegs, dass die Schneedecke überwiegend noch unberührt war. Durch die Straßen schlängelte sich ein großer weißer Fluss, alles und jedes war von einer dicken Schneeschicht überzogen. Langsam und behutsam stapfte er durch das strahlendweiß glitzernde Schneeband auf dem Bürgersteig, entlang der schneeverhangen Alleebäume. Hier hatte es ihm immer schon gefallen. Hinter schmiedeeisernen Zäunen erstreckten sich große Grundstücke, auf denen prachtvolle Jugendstil-Villen thronten.

Liebig erreichte sein Ziel. Vor ihm ragte ein imposanter Zaun empor. Auch wenn das gesamte Grundstück einem riesigen Schneefeld glich, wusste er um dessen Schönheit: Hinter dem Zaun teilt eine kiesbedeckte Auffahrt eine weitläufige Rasenfläche. Die Auffahrt mündet sich vor Kopf der Villa entzwei, umschließt einen von filigranen Verzierungen gespickten Springbrunnen, ehe sich die beiden Teilstücke wieder vereinen und einen Kreislauf bilden. So manch einer würde die Anlage des Hauses protzig finden . Von Eleganz bis maßloser Borniertheit ist es nun mal nicht weit .

Das Klingelschild verriet den Namen: Dr. S. Hoffmann. Liebig atmete nochmal tief durch, bevor er die Klingel betätigte.

„Wen darf ich ankündigen“, knarzte es aus der Fernsprechanlage.

Nachdem Liebig die Auffahrt hinauf gegangen war, öffnete ihm die Hausdame die Tür und geleitete ihn durch die hohe Eingangshalle hindurch ins Kaminzimmer. Er nahm neben einem Bücherregal vor dem knisternden Kamin Platz und wartete auf Hoffmann.

„Andreas …“, sprach eine kraftvolle Bassstimme. Liebig wendete seinen Kopf zur Seite und blickte in das vertraute Gesicht, spürte seine Ruhe ausstrahlende Aura. „Wie gut, dass du dich nicht gescheut hast mich zu kontaktieren“.

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