Christian Hörtl - Vater unser

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Inhaltsangabe
Was wäre:
Du erwachst nackt und bewegungsunfähig in einem Keller und du weißt, das ist dir schon mal passiert. Vor vielen Jahren hatte dich eine Bestie vergewaltigt und verstümmelt, und der Täter wurde nie gefunden. Du hast sogar ein Kind von ihm bekommen, das dich jeden Tag an Ihn erinnert. Ist er wieder zurück?
Was wäre:
Du kennst ihn und er war immer in deiner Nähe!
Was wäre:
Er ist noch lange nicht fertig mit Dir!
Vater unser- Wie alles begann führt Johann Laux den die Ermittlungen auch in die Vergangenheit führen, in schlimmste menschliche Abgründe und an seine eigenen Grenzen. Viele Verdächtige scheinen Ihm auf, doch wer versteckt sich hinter dieser Bestie nun wirklich?

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Jetzt packte Sie die Panik. Bilder jener Nacht vor 26 Jahren kamen schlagartig hoch. Bitte nicht, dachte Sie sich. Bitte nicht. Innerlich zuckte Anna mit jedem Atemzug zusammen so sehr fror Anna mittlerweile. Die Panik ließ alle Bilder von damals vor Ihren Augen erscheinen und ihre Haut wie eine gerupfte Gans blass werden. Anna hatte plötzlich nicht mehr den Duft von Lilien in ihrer Nase sondern den von ihm. Wie er sie packte, auf ihr lag. Sie konnte dabei Sein lächeln sehen in jener Nacht obwohl es Dunkel war und Anna ihn nicht erkennen konnte. Doch Ihr Hirngespinst hatte eine Fratze gespeichert mit dem Lächeln, was Anna auch in Davids Augen sah. Die Bilder im Kopf ließen sie nicht mehr los, darum versuchte sie die Augen zu schließen, und schrie

„Geh weg!“ „Geh weg“!

Da kam aus dem Nichts die Stimme

„Wohin soll ich gehen Dr. Seibold“? Die Stimme war männlich. Sehr leise und freundlich. Fast schon angenehm sanft. Doch Anna erkannte sie nicht.

Sie zuckte zusammen.

„Hallo“? Rief sie kleinlaut.

Ihr Herz klopfte. Sie spürte ihren Puls bis in die Hals Schlagader. Die Finger zitterten unkontrolliert.

„Wo bin ich“?

Stille wieder. Nachdem man Anna erneut in die geschlossene Abteilung der Münchner Klinik gebracht hatte weil sie jeglichen Kontakt mit ihrem Baby verweigert hatte und nur noch starr in ihrem Bett lag hatte Anna die Stille eigentlich geliebt. Da war nur sie. Alles ganz still.

„Ich hoffe Sie haben gut geschlafen Frau Doktor“.

Sie hörte Schritte. Nur Leise, aber sie waren da.

„Bitte helfen Sie mir“

„Ich kann mich nicht bewegen“ antwortete sie.

„Wo bin ich eigentlich“? „Was ist passiert“?

So sehr hoffte sie auf eine Reaktion. Doch wieder nur Stille. Nur die leisen Schritte konnte sie hören, die langsam näher kamen. Sie wagte jetzt nicht mehr zu sprechen. Anna schluckte immer und immer weil sie starr wurde. Langsam nahm Anna an der Wand einen Schatten wahr. Eine Gestalt. Oh mein Gott dachte sie.

Jetzt kam der Schatten näher. Die Gestalt wurde deutlicher über ihrem Kopf. Anna blinzelte als wäre ihr Augenlicht immer noch stark getrübt und als wäre sie tatsächlich gerade aufgewacht und alles nur ein Traum gewesen. Jetzt wäre ihr der Traum sogar lieber. War es aber nicht. Es war ganz und gar kein Traum, das wurde Anna nun deutlich bewusst als sie über sich die Gestalt sah. Sie konnte nicht viel sehen. Musste sie auch nicht, weil Anna beim ersten Anblick klar war um wen es sich handelte, in welchem Alptraum sie war und warum sie hier war.

Er lächelte.

Kapitel 1

1991

Lächelnd legte Anna den Hörer auf. Noch immer schwebte sie im siebten Himmel. Vor 2 Wochen erst kehrten Anna und Max von ihrer Hochzeitsreise zurück. 2 Wochen Traumurlaub in den USA. Erst nach Las Vegas, wo sie ein zweites Mal und nur für sich in einem dieser Schnellhochzeitskapellen heirateten und in einer Suite tagelang nicht aus dem Bett kamen und der Zimmerservice alles wichtige was die beiden neben Sex noch brauchten, brachte. Ihre Lust gestillt und voller Abenteuerdrang starteten Anna und Max dann mit dem Mietauto nach New York. Entlang typischer amerikanischer nie enden wollenden Routen und liebevollen Kleinstädten in denen sie in schön restaurierten Hotels aus der Kolonialzeit schliefen, bis zu der Stadt Ihrer Träume. Noch nie war Anna außerhalb von Deutschland, ganz zu schweigen von New York, denn finanziell war ihr bisher nur ein Auslandssemester in Madrid möglich gewesen. Max ermöglichte ihr nun in New York zu sein. Der Stadt ihrer Träume, die niemals schläft. Er war der perfekte Ehemann und Liebhaber. Gerade fertig mit dem Studium nahm er eine Stelle in der Kanzlei seines Onkels an, der ihn nun zum Inhaber aufbaute. Max wuchs bei ihm auf, weil seine Mutter früh gestorben war und der Vater nichts wissen wollte von ihm. Und so wurde Heinrich Richter, Anwalt für Familien und Erbrecht der gesetzliche Vormund für Max und zog diesen äußerst behütet und geliebt bei sich und seiner Frau Clara groß. Anders als erwartet hatten sie die Beziehung mit Anna allerdings nicht begrüßt. Und da Anna mitten im Studium war, wurde eine Hochzeit sogar ablehnend, nur mehr oder weniger akzeptiert worden. Herr Richter, so wie Anna ihren „Schwiegervater“ immer noch nannte, hatte Bedenken, weil sie selbst aufgrund schwerer familiärer Vorgeschichten immer wieder zu einem Therapeuten musste um ihre Ängste zu kontrollieren. Herr Richter fürchtete, dass Anna seinen Zögling zu sehr negativ beeinflussen würde. Max selbst hatte schon genug durchgemacht. Anna gab sich immer große Mühe und eigentlich hätte man auf sie stolz sein können. Zumindest dachte sie das. Gutes Abitur, Studium der Psychologie, freundlich und durchaus aufgeschlossen. Aber Anna hatte eine schwere Kindheit hinter sich, an dessen Erinnerungen und Erlebnissen sie immer noch am Verarbeiten war.

Ihr älterer Bruder Philipp musste ins Pflegeheim, seit er versucht hatte Anna zu beschützen, als ihre Mutter sie mal wieder schlug. Dieses Mal schlug er zurück. Es brauchte nicht viel, dass die Mutter die Beherrschung verlor. Sie war Alleinerziehend, musste auch abends oft arbeiten und konnte die nach Aufmerksamkeit bittende Anna einfach nicht mit Liebe umschwärmen. Ihr Bruder kam nach ihrem Erzeuger, zumindest sagte das die Mutter. Sie erkannte in ihm den Mann, der sie geschwängert hatte. Damals auf dieser Party, bei der bedingt durch Alkohol und Stoff, Gewalt die Oberhand bekam und ausuferte. Und dafür hasste sie Ihren Sohn.

„Du bist wie dein Vater“ sagte die Mutter immer, wenn sie versuchte ihr Leben einem schuldigen zu überlassen. Philipp reagierte kühl. Philipp war es auch. Wenn er nach Liebe rang, lehnte die Mutter es ab und gab sie dafür Anna. Er wusste, dass er stellvertretend für seinen Vater bestraft wurde damit. So war Philipp ein kleiner gewachsener Junge mit sanftem Gesicht, der innerlich eine leere hatte, die Anna spürte. Es brodelte innerhalb der Familie. Anna fühlte sich immer als träge sie das Heil und Wohlergehen von allen auf ihren Schultern. Sie vermied alles was ihre Mutter erzürnen konnte und Philipp sich einmischen musste dann um Anna zu helfen. Doch sie war das genaue Gegenteil von Philipp. Während er nichts und niemanden zu brauchen schien, bettelte Anna umso mehr nach Liebe, Geborgenheit und Mütterlicher Wärme. Irgendwann hatte sich das Jugendamt eingeschaltet und Philipp zu Pflegeeltern gebracht. Dort brach er immer aus, bis man ihn in ein Pflegeheim brachte, wo er nicht mehr weg laufen konnte. Die genauen Umstände waren Anna nicht bekannt. Man hielt es wohl damals für besser den Jungen in eine Besserungsanstalt zu geben. Anna wollte ihn auch besuchen doch die Mutter sorgte dafür, dass kein Kontakt mehr zu Philipp aufkam. Außerdem fehlte das Geld für Besuche, da sie weit außerhalb der Stadt lebten.

Für Anna wurde eine Therapie finanziert zu der Sie nun regelmäßig schon als Teenager gehen musste.

Sie wurde aus Ihren Gedanken gerissen, als das Telefon erneut klingelte.

„Schuster Ähmm Seibold“ verbesserte sie sich und war schon wieder guter Laune durch Ihren kleinen Namensfehler.

„Guten Tag Frau Seibold“. Ich rufe im Auftrag von ihrem Mann Max an. Er möchte sie heute Abend gerne zum Blind Dinner einladen.

„Und Sie sind“? Wenn ich fragen darf.

Die männliche Stimme erwiderte freundlich. „Oh entschuldigen Sie Frau Seibold, mein Name ist Peters vom Restaurant Dark Kitchen“.

Anna machte nun ein breit lächelndes Gesicht. Max, dieser Schuft. Immer für Überraschungen gut. Aber das liebte sie ja so an ihm.

„Frau Seibold“, riss sie die Stimme aus ihren verliebten Gedanken, ihr Mann lässt Sie durch eine Limousine abholen.

„Herr Peters“, antwortete Sie, was ist denn ein Blind Dinner? „Ich kenne das nicht“.

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