Olaf Falley - Im Bann der Traumfänger

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Im Bann der Traumfänger: краткое содержание, описание и аннотация

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Freya und Baldur sind Zwillinge. Ihre Mutter ist eine Hexe. Sie leben am Rande eines ausgedehnten Waldes, irgendwann in einem längst vergangenen Zeitalter. Bei einem Überfall werden die Kinder voneinander und auch von ihrer Mutter getrennt.
Das Buch handelt von der Suche der Kinder, aber auch von einer uralten Prophezeiung, in deren Mittelpunkt die Zwillinge zu stehen scheinen. Sie müssen viele Abenteuer bestehen und treffen auf ihren Pfaden die seltsamsten Geschöpfe, die ihnen helfen…oder schaden wollen.

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„Du jagst mich den ganzen Tag, ich kann nicht ausruhen, ich kann nicht essen. Wenn du mich fressen willst, solltest du dich beeilen, denn bald bin ich selber verhungert. Ausgedörrt werde ich dir bestimmt nicht schmecken.“

Wütend setzte er sich auf die Erde nicht bereit, auch nur einen Schritt weiterzugehen. Der Wolf sah den Jungen an und Baldur glaubte, ein Lächeln in den Augen des Tieres zu erkennen. Er schien eingesehen zu haben, dass der Menschenwelpe erschöpft war, setzte sich neben ihn, legte den Kopf in den Nacken und ließ ein fürchterliches Geheul ertönen.

In der Ferne konnte Baldur eine Reihe von Antworten auf das Heulen des Wolfes vernehmen. Fasziniert beobachtete er, wie der Wolf den Kopf zur Seite neigte und scheinbar konzentriert dem Geheul seiner Artgenossen lauschte.

Die Auskunft, die das Tier durch diese seltsame Zwiesprache zu erhalten schien, war sichtlich beruhigend, denn der riesige Wolf begann, sich im Kreis zu drehen. Schließlich kam er zu dem Jungen, der auf der Seite lag und auf den Ellenbogen gestützt das merkwürdige Treiben beobachtete. Er legte sich neben ihn und Baldur verbrachte die Nacht unter freiem Himmel, gewärmt durch das weiche Bauchfell des größten Wolfes in diesem Teil der Welt.

Baldur träumte von Wölfen. Überall waren Wölfe, große Tiere mit gewaltigen gelben Zähnen, die über Schafherden herfielen. Er sah Skalli und Hati, die Wölfe, die die Himmelswagen jagten. Er konnte den Fenriswolf sehen, wie er die Götter herausforderte. Überall waren Wölfe, überall war Blut, überall war Sterben. Wölfe waren Diener des Bösen!

Schweißgebadet erwachte Baldur, noch ehe die Sonne im Osten über den Wipfeln der Bäume erschien. Neben ihm lag noch immer der Wolf, der ihn den gesamten gestrigen Tag über verfolgt hatte.

Als das Tier feststellte, dass der Junge munter war, stieß es ihn mit der Schnauze an, um ihn zum Aufstehen zu bewegen. Mühsam erhob sich Baldur und nach einem kurzen Frühstück, welches aus Beeren bestand, die hier wuchsen, und von denen Baldur wusste, dass sie essbar waren, setzten die beiden ungleichen Gefährten ihre Wanderung fort.

Der Wolf achtete auf jeden von Baldurs Schritten, immer bereit, ein drohendes Knurren von sich zu geben, sollte der Junge den Weg verlassen. Es lag nicht in seiner Natur, Wächter für ein Menschenjunges zu sein, doch hatte er von IHR den Auftrag erhalten und IHR widersetzte man sich nicht. So beäugte er weiterhin misstrauisch den Menschen vor ihm in der Gewissheit, dass seine Aufgabe in Kürze erfüllt sein würde.

Gegen Mittag lichtete sich der Wald und Baldurs Blick fiel auf eine idyllische Landschaft. Ein grasbewachsener Abhang zog sich sanft zu einem munter dahinplätschernden Bach, an dessen Ufern Felder und Gärten angelegt waren.

Unweit des jenseitigen Ufers konnte der Junge ein kleines Dorf erkennen. Ein dutzend einfacher Holzhäuser drängte sich um einen zentralen Platz. Alles schien friedlich. Aus den Essen der Häuser kräuselte sich Rauch in den blauen, wolkenlosen Himmel. Vermutlich waren die Dorfbewohner damit beschäftigt, das Mittagessen zuzubereiten, denn zum Heizen war es noch nicht die Jahreszeit. Es war Sommer und der erste Frost würde noch lange auf sich warten lassen.

Der Wolf hatte neben Baldur Aufstellung genommen und es schien ihm nicht im Geringsten zu behagen, was er dort sah. Ein tiefes Knurren erfüllte seine Kehle und die Augen fixierten einen Punkt, irgendwo zwischen den Hütten.

Baldur ging in die Hocke, da ihm bewusst geworden war, welch hervorragendes Ziel er vor dem Hintergrund des Waldes abgab. Vorsichtig schlich er zurück zwischen die Bäume. Dort angekommen, versuchte er einen Überblick über das Dorf zu bekommen. Es war zumindest merkwürdig, dass kein Dorfbewohner zu sehen war, weder vor den Hütten, noch auf den Feldern. Sollten sie den gemeinsam mit der Zubereitung des Essens beschäftigt sein? Außerdem roch es hier nicht so, wie Baldur es erwartet hätte. Wenn in einem dutzend Häusern Essen gekocht wurde, sollte man doch meinen, dass die Luft erfüllt wäre von dem Geruch würziger Kräuter, dampfendem Eintopfs oder brutzelnden Fleisches. Nichts dergleichen konnte Baldur entdecken. Alles, was er roch, war verbrennendes Holz. Wie um seine Gedanken zu bestätigen, schlug plötzlich eine helle Flamme aus einem der Dächer, begleitet von freudigem Gejohle rauer Kehlen irgendwo rechts von Baldurs Standort. Im Dorf wurde nicht gekocht, das Dorf brannte! Und die Brandstifter befanden sich noch ganz in der Nähe. Vorsichtig kroch Baldur auf dem Bauch in Richtung der Stimmen. Er bog die Äste eines dichten Strauches zur Seite und konnte in einer Entfernung von nicht einmal zwei Steinwürfen eine schreckliche Szenerie begutachten.

Auf dem Boden lagen etwa zwei dutzend gefesselte Dorfbewohner, Frauen und Kinder. Die Männer lagen abseits, erschlagen auf einem Haufen. Ihre Mörder standen im Kreis um die Gefangenen herum und blickten zu dem brennenden Dorf hinüber. Ihr Anblick ließ den Jungen erstarren. Es waren dieselben Alptraumgestalten, die die Höhle überfallen und Rosa getötet hatten.

In Baldur breitete sich eine Wut aus, die er kaum noch beherrschen konnte.

Als er dann auch noch zusehen musste, wie einer der Krieger ein weinendes Kind zum Schweigen brachte, indem er ihm mit einem Schwert den Kopf abschlug, konnte er nicht mehr an sich anhalten. Das mahnende Knurren des Wolfes nicht beachtend sprang er auf, um sich mit bloßen Fäusten auf die Verbrecher zu stürzen. Es war wohl das Dümmste, was er je getan hatte, doch das war Baldur in diesem Moment völlig egal. Jemand musste doch eingreifen, bevor die Banditen auch noch die restlichen Dorfbewohner töteten. Er rannte auf die Verbrecherbande zu, bereit mit seinen Händen, den Händen eines Kindes, die Dorfbewohner zu verteidigen. Gerade in dem Moment, als er den Kreis der immer noch zu dem brennenden Dorf starrenden Mörder erreichte, lösten diese sich vor seinen Augen in Luft auf. Die Dorfbewohner verschwanden, um Augenblicke später im Dorf wieder aufzutauchen, munter ihrer Arbeit nachgehend, hin und wieder miteinander scherzend, als sei nichts geschehen.

„Wenn du sie wirklich retten willst, musst du noch viel lernen.“

Neben Baldur stand, wie aus dem Boden gewachsen, urplötzlich eine alte Frau.

„Was du gesehen hast, war das Zukünftige. Ich kann dir das Werdende zeigen, doch du kannst beeinflussen, ob es so geschieht. Der Mord an den Dorfbewohnern ist eine mögliche Version der Zukunft, eine sehr wahrscheinliche sogar, solltest du dich weiterhin so töricht verhalten. Wolltest du mit deinen Fäusten erreichen, was die Männer des Dorfes nicht zu vollbringen vermochten?“

Der Wolf hatte sich zu der Alten gesellt und schien Baldur ebenso vorwurfsvoll anzusehen. Der Junge wusste, wer da neben ihm stand. Es war dieselbe alte Frau, die ihm in der Höhle in Gestalt seiner Schwester erschienen war.

„Finde mich, und ich werde dich lehren…“ waren ihre Worte gewesen. Nun, er hatte sie gefunden.

„Wirst du mir beibringen, was ich tun muss, um das Alles zu verhindern.“

Beinahe traurig sah die Norne auf den Jungen herab.

„Ja, das werde ich. Doch sei eingedenk meiner Warnung, die ich in der Nacht aussprach, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Der Preis, den du zahlen wirst, wird sehr hoch sein!“

-Zwischenspiel-

Eigentlich war es unmöglich und doch war es die einzige Erklärung. Er war krank gewesen! Aus diesem Grunde konnte er sich nicht mehr an das Geschehene erinnern. Undeutliche Fetzen von seltsamen Träumen irrten noch durch seinen Kopf, doch war es ihm unmöglich, sie zu einem komplexen Bild zusammen zu fügen. Eine leichte Beunruhigung bemächtigte sich seiner. Er war Custos, nicht irgendein Mensch, dem zu träumen erlaubt war. Man müsste diese vorübergehende Verstimmung der Gedanken sorgfältig beobachten, soviel stand fest. Andererseits sollte man nicht jeder kleinen Begebenheit gleich eine allumfassende Bedeutung beimessen. Er hatte eine Aufgabe, die zu erfüllen das oberste Ziel darstellte. Niemals würde er in seiner Aufmerksamkeit nachlassen, niemals ermüden. Denn er war der Wächter seit Anbeginn der Zeit und würde es immer bleiben. Er war Custos!

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