Olaf Falley - Im Bann der Traumfänger

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Im Bann der Traumfänger: краткое содержание, описание и аннотация

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Freya und Baldur sind Zwillinge. Ihre Mutter ist eine Hexe. Sie leben am Rande eines ausgedehnten Waldes, irgendwann in einem längst vergangenen Zeitalter. Bei einem Überfall werden die Kinder voneinander und auch von ihrer Mutter getrennt.
Das Buch handelt von der Suche der Kinder, aber auch von einer uralten Prophezeiung, in deren Mittelpunkt die Zwillinge zu stehen scheinen. Sie müssen viele Abenteuer bestehen und treffen auf ihren Pfaden die seltsamsten Geschöpfe, die ihnen helfen…oder schaden wollen.

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Sarkastisch lächelte Gerda ihr Gegenüber an. Sie hatte keine Angst, vermutlich würden einige Gesten genügen, um diese Wilden schreiend davonlaufen zu sehen.

„ Ich folgte dem Kater, den die Nornen mir gesandt haben und werde dies auch weiterhin nicht aufgeben.“

Daraufhin begannen einige der Anwesenden, ausnahmslos Frauen, zu lachen.

„Nun, dann bist du am Ziel, törichte Tochter eines Narren. Der Kater wird keinen Schritt weiterlaufen. Er gehört zu unserem Dorf und wir sind bestimmt keine Schicksalsweber, es sei denn wir erfüllen dein Schicksal wenn wir unsere Pfeile von den Sehnen lassen.“

„ Warum seid ihr so aggressiv? Ich habe euch doch gar nichts getan. Ich weiß ja nicht mal, wer ihr seid“

„Und dabei wollen wir es belassen. Kehre um, und komme nie wieder in unser Gebiet“

„Wenn ihr wisst, dass ich eine Hexe bin, solltet ihr auch wissen, dass ich die Macht habe, euch alle zu töten. Wie kommt es, dass ihr dennoch so furchtlos sprecht?“

„Du hast keinerlei Macht, Gerda. All die Macht, die du je besessen hast ist mit der Rückkehr der Traumfänger auf deine Kinder übergegangen. Du bist nichts weiter, als ein Kräuterweib!“

„Wer seid ihr?“

Gerda war blass geworden. Diese Wilden wussten viel mehr über sie, als möglich war.

„ Wie ich bereits sagte, wir sind Menschen, die mit Deinesgleichen keinen Kontakt wünschen.“

Die Wortführerin der Waldmenschen bemühte sich jetzt, ihre Sätze weniger angriffslustig klingen zu lassen.

„Ich weiß, was geschehen ist und es tut mir Leid für dich, doch folgt dir das Unglück auf den Fersen. Wer immer dir, oder deinen Kindern Gastfreundschaft gewährt, wird ein böses Erwachen haben. Deshalb erwarte keine Hilfe von uns.

Nur so viel: Deine Tochter ist in Sicherheit. Der alte Narr, Thoralf, hat sich ihrer angenommen. Er war es auch, der den Erstgeborenen tötete. Deshalb nenne ich ihn einen Narren. Er hat den Zorn dieser Sippe auf den Wald gelenkt.“

„Nun, das sind erfreuliche Neuigkeiten, doch sage ich euch, die Narren seid ihr. Thoralf hat wenigstens Mut bewiesen und ist dem Traumfänger gegenübergetreten. Wo wart ihr, Wächter des Waldes, zu diesem Zeitpunkt? Feige hinter einem Baum, den Lauf der Dinge erwartend?“

Gerdas Gesprächspartnerin winkte müde ab.

„ Es ist leicht, mutig zu sein, wenn man über die Macht verfügt. Wir besitzen nur Pfeil und Bogen, um uns vor der Rache der Traumfänger zu schützen. Thoralf ist nicht mehr hier. Er hat den Wald zu einem Angriffsziel für die Erstgeborenen gemacht und ist dann verschwunden. Es ist euer Krieg, nicht der Unsere, doch werden wir die Folgen am bittersten zu spüren bekommen. Doch du hast Recht, unsere Gastfreundschaft lässt in letzter Zeit zu wünschen übrig. Wir alle sind müde und gereizt. Du sollst für eine Nacht unser Gast sein und unsere Geschichte erfahren.

Wenn du uns dann am Morgen verlässt, wirst du uns wohl besser verstehen.“

Gerda nahm den Kater auf den Arm, um ihm den Nacken zu kraulen, während sie sich der Gruppe Frauen anschloss. Sie konnte erkennen, dass das, was sie für Aggressivität gehalten hatte nichts weiter als nackte Angst war. Wenn diese Frauen mit Pfeil und Bogen auf Eindringlinge losgingen und dabei große Reden schwangen, so war dies nichts anderes, als der Mut der Verzweiflung. Ihre Kleidung bestand vorwiegend aus Lumpen und der Form ihrer Körper unter diesen Lumpen nach zu urteilen, lag ihre letzte ausgiebige Mahlzeit schon längere Zeit zurück. Niemand sprach ein Wort auf dem Weg zum Dorf der Kriegerinnen. Der Pfad dorthin war schmal und an manchen Stellen fast zugewachsen, ein sicheres Zeichen dafür, dass die Dorfbewohner es vorzogen, innerhalb der Grenzen ihres Besitzes zu bleiben.

Das Dorf selber war von einer natürlichen Wand umzäunt. Eine dichte Hecke bildete eine nahezu undurchdringliche Barriere und an den Stellen, an denen der Wuchs doch nicht dicht genug war, hatten die Bewohner einen Zaun aus Holzpfählen errichtet. Inmitten dieser Holzwand gab es ein zweiflügeliges Tor, welches im Moment offen stand. Beeindruckt musste Gerda sich eingestehen, dass dies ein ziemlich wehrhaftes Dorf war und plötzlich wusste sie, wo sie sich befand.

„ Ihr seid das Schattenvolk, nicht wahr?“

Es war eigentlich keine Frage, sondern eher eine Feststellung und es verwunderte sie auch nicht weiter, dass sie keine Antwort bekam. Das Schattenvolk war eine Legende, eine Geschichte, die entnervte Mütter ihren Kindern erzählten, wenn diese nicht artig waren.

„Die Schatten werden dich holen“ war ein Satz, den wohl jedes Kind irgendwann einmal zu hören bekam. Gerda und ihre Schwestern wussten, dass dies mehr, als nur eine bloße Legende war. Das Schattenvolk existierte.

Sie waren die Diener der Götter, die Krieger Tyrs und Kvasirs. Der Legende nach bewachten sie den Eingang zum Reich der alten Götter. Jeder, der ein Anliegen an eine der Gottheiten hatte, musste ein Opfer darbringen, welches zumeist aus Fleisch, Obst und Getreide bestand. Waren die Wächter zufrieden, durfte der Bittsteller die Götter befragen. Kein Wunder, dass sie halb verhungert waren. An die alten Götter glaubten nur noch wenige, und kaum einer wäre wohl bereit, ihnen ein Opfer zu bringen. Auf Ketzerei stand der Tod. Wer den alten Göttern huldigte, wurde bei lebendigem Leibe verbrannt, ein Menschenopfer an die neue Gottheit.

Innerhalb der Dorfumfriedung bot sich Gerdas Augen ein noch trostloseres Bild, als sie es erwartet hatte. Es sah alles irgendwie unordentlich aus. Ungewaschene Kinder spielten, von den Erwachsenen völlig ignoriert, in den finsteren Ecken zwischen den Häusern. Über die Art der Spiele mochte Gerda lieber nicht nachdenken. Der gesamte Ort atmete Vergehen und Verzweiflung.

„Sieh dich um, Hexe, und verstehe. Was du siehst, haben wir deinesgleichen zu verdanken. Die Welt war in Ordnung, die Menschen brachten uns, was wir zum Leben brauchten und sie beteten unsere Götter an, getrieben von der Angst vor den Traumfängern. Bis ihr sie vertrieben habt. Ohne die Bedrohung durch die Erstgeborenen begannen sich die Menschen zu fragen, wozu die Götter eigentlich gut waren. Hatten sie ihnen den jemals wirklich geholfen? Die Menschen schufen sich einen neuen Gott und wir gerieten in Vergessenheit.“

„ Aber es hat euch doch niemand daran gehindert, euer Leben zu ändern. Ihr hättet doch alles, was ihr zum Leben braucht selber anbauen können. Aus Götterdienern wären Jäger und Bauern geworden. Was wäre daran so schlimm gewesen?“

„Es ist jetzt schon viele Generationen her, dass wir anfangen mussten, für uns selbst zu sorgen. Es fehlte uns sowohl an Geschick, als auch an Geduld. Unser Stolz war schließlich ausschlaggebend. Unsere Männer waren nicht mehr die Krieger der Götter, so boten sie ihre Dienste anderen Herren an. Sie begannen, durch die Welt zu ziehen, Krieger, die für jeden kämpften, der in der Lage war, sie zu bezahlen. Alle zwei bis drei Monate kamen sie nach Hause und von dem, was sie mitbrachten, konnten alle gut leben.“

Das Gesicht der Anführerin hatte jetzt einen traurigen Ausdruck angenommen und Gerda fiel auf, dass sie bisher noch keinen Mann zu Gesicht bekommen hatte.

„Vor vierzehn Monaten haben wir unsere Männer zum letzten Mal gesehen. Wir wissen nicht, was geschehen ist. Unsere Kinder vermissen ihre Väter und wir sind damit beschäftigt, das Dorf zu ernähren. Für die Erziehung der Kinder bleibt keine Zeit.“

Gerda schüttelte den Kopf.

„Warum verlasst ihr diesen Ort nicht einfach? Geht in die nächste Stadt, arbeitet als Waschfrauen oder Mägde. Ihr habt euer Schicksal doch selbst in der Hand!“

Sie erntete für diesen Satz nur ein mitleidiges Kopfschütteln. Ihr Gegenüber sah sie an, als fürchte sie, Gerda hätte den Verstand verloren.

„ Das geht doch nicht. Wo sollen unsere Männer uns denn suchen, wenn sie zurückkehren? Außerdem sind wir die Auserwählten. Wir haben den Göttern gedient! Sollen wir jetzt wie Abschaum im Dreck kriechen?“

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