Beate Reinecker - Die großen Gefühle

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Wir alle suchen die Liebe. Wir alle wollen die großen Gefühle erleben. Dabei sind wir stetig der Gefahr ausgesetzt, an uns selbst vorbeizurauschen. Wer sein Lebensruder aus den Händen gibt und das Zentrum seines Ichs vernachlässigt, wird sowohl die Liebe als auch sich selbst verfehlen. Um zu lieben, brauchen wir einen guten Kontakt zu uns selbst, denn wenn wir uns selbst verfehlen, werden wir dem Du nichts geben können.

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Unser Gehirn, ein Produkt der Evolution ist in unserer Zeit von Horrormeldungen überschwemmt. »Wie viel können wir Menschen verkraften ohne zu erkranken? Wie viel können wir gleichzeitig denken, ohne völlig verunsichert und ängstlich in die Lethargie zu verfallen?« Dümpelnde Kähne mit durstigen Flüchtlingen, eine bedrohte Umwelt, die eigene drohende Armut, Kriegsherde und Katastrophen sind weltweit zu beklagen. Die Armut in der Welt betrifft auch die Reichen, wenn sie mit ihren Yachten an den Flüchtlingskähnen vorbeirauschen. Die Welle der Flüchtlinge mahnt an, die aus den Fugen gesprengte Welt zu überdenken und endlich nach nachhaltigen Lösungen zu suchen. Jeder Flüchtling ist schon einer zu viel, denn niemand verlässt freiwillig seine Heimat auf einem s(t)inkenden Kahn. Der Mensch fühlt sich hilflos und in die Enge gedrängt, wenn keine Lösungen in Sicht sind. Die tagtäglichen Horrormeldungen beeindrucken unser Denken, unser Fühlen. Die realen Bilder aus der aus den Fugen geratenen Welt verursachen Ängste. Die Armut klopft an. Die Armut klopft auch an die mit Kränzen und Blumen dekorierten Türen, die gepflegten Vorgärten. Die modernen Innenstädte können uns nicht länger blenden, in den Schlaf schaukeln. Die Armut klopft mit jedem weiteren Vertriebenen, Verfolgten und Verwundeten an. Die Notleidenden zwingen uns umzudenken, sie zwingen uns, nicht länger zu verdrängen. Auch die Wohlhabenden werden sich auf ihrer Reise über die Meere unwohl fühlen, wenn sie mit den Leidenden konfrontiert werden. Das Wegschauen fällt immer schwerer, wenn der Einzelne nicht mehr verdrängen kann, wenn ihm überall die Armut ins Gesicht springt. Die Welt ist aus den Fugen geraten. Dies ist überall sichtbar. Dies schürt Ängste, macht beklommen. Der Einzelne ist mit seinen Gefühlen der Hilflosigkeit überfordert, wenn sich die Politiker widersprechen, anschreien und beschimpfen. Die Solidargemeinschaften auf der internationalen und nationalen Ebene sind sich zu selten einig, um sich auf nachhaltige Konzepte zu verständigen. Die strukturellen Probleme werden nicht global angegangen. Man bekommt den Eindruck, dass sich jede Nation am liebsten um sich selbst kümmert, da die drängenden Themen meistens erst dann angegangen werden, wenn die Krise übermächtig geworden ist. Es wird zu häufig reagiert und zu selten im Vorfeld gehandelt. Die Regel: »Rette sich wer kann« ist beschämend. Wenn nationale Vorteile im Vordergrund stehen, fühlen sich die Weltbürger beunruhigt, im Stich gelassen. Jeder, der ein globales Bewusstsein entwickelt hat, kann nicht zufrieden und beruhigt den Entscheidungen so vieler Politiker vertrauen. Die Ohnmacht, die Depression pocht in einer verunsicherten, verunsichernden Welt an ihre Pforte. Die Politiker gehen mit ihren Schuldzuweisungen nicht gerade zimperlich um und vergessen dabei ihre globale Verantwortung. Niemand, der global oder weltpolitisch denken kann, der nicht in nationalem Vorteilsdenken verhaftet ist, wird immerzu die Schuld bei den anderen suchen. Er oder sie wird auch nicht die Sparmodelle nur für die Ärmsten einfordern. Wer heute überwiegend national denkt, hat die drängenden Probleme noch nicht erkannt. Die Zahl der Ängstlichen wächst und führt geradewegs in die Ohnmacht und Resignation vieler. Die Muskelspiele vieler Politiker schüren weiterhin die Angst der Hilflosen, der Verzweifelten. Es verbreitet sich ein Gefühl der Panik. Der Einzelne will selbst retten, was ihm nur kurzfristig glücken kann. Die Ohnmachtsgefühle können nicht bekämpft werden, wenn die Ellbogen in einer Gesellschaft dominieren. »Verschwende dich nicht in den Gefühlen der Konkurrenz und Endsolidarisierung!« Die Solidarität und der Zusammenhalt könnten helfen, Ängste zu überwinden. Die Angst ist ein schlechter Berater und das Weggucken und Verdrängen verhindern Lösungen. Wir alle wissen: Solange sich die Märkte ungehindert weiter austoben, und zum Beispiel mit Nahrungsmitteln spekuliert wird, solange können keine nachhaltigen grundsätzlichen Veränderungen durchgesetzt werden. Spähaffären, problematische Handelsabkommen, nicht ernstgemeinte Friedensgespräche können die Welt nicht retten. Sie werden die Menschen nicht zu vertrauensvollen Wählern bekehren. Sie werden die Angst und Politikverdrossenheit nicht auflösen können. Die Angst und die Resignation sind eine Begleiterscheinung der nicht lösungsorientierten Weltpolitik. Der Einzelne mag dies vielleicht nicht so genau formulieren können, doch die Unzufriedenheit, Angst und die Abkehr von der Politik sind eindeutige Zeichen. Es ist ein Vertrauensverlust zu beklagen. Die globalen Probleme werden verschleiert, verschoben, zugedeckt. Das Auf-der-Stelle-Treten schafft kein Vertrauen. Dubiose Waffenexporte werden gebilligt, während weiterhin die Opfer an unsere Strände gespült werden. Der Wahnsinn geht weiter. Die Opfer der Ausbeutung werden unter den Augen der Weltöffentlichkeit hin und her geschoben, nicht selten abgeschoben. Sie sind zu unkalkulierbar gewordenen Kostenverursachern geworden. Die Toten werden weiterhin aus den Meeren gefischt und manchmal bei pompösen Trauerfeiern beklagt. Auch hier gibt es keine konsequente Regelung. Das macht Angst. Die Opfer der politischen Schieflagen werden ebenso an anderer Stelle in Tüten verpackt und beerdigt. Einige Politiker schämen sich, andere sind mit ihren beschränkten Lösungsmodellen zur Stelle. Die Probleme können nicht an der Wurzel gepackt werden, wenn eine Weltgemeinschaft nicht an einem Strang zieht. Ein nur national orientiertes Denken, das nur wirtschaftlich in Friedenszeiten einen vorteilsorientierten, gemeinschaftlichen Kurs verfolgt, kann ebenso wenig die Probleme nachhaltig lösen. Dieses Vorteilsdenken kann weder den Frieden erhalten noch die Armut bekämpfen. Die Verarmung der Weltbevölkerung wird wiederum den Weltfrieden gefährden. Insofern bringt das nur nationale Denken langfristig den Krieg, den Terror und die unvermeidliche Klimakatastrophe. Das nationale Denken ist zu eng, zu vorteilsbedacht und somit auch nicht grundlegend lösungsorientiert. Wenn ein globales Bewusstsein fehlt, können die großen Lösungen nicht gedacht und verfolgt werden. Die Welt ist zusammengewachsen, die Nationen schotten sich dennoch ab. Das alles erzeugt zusätzlich Ängste. Die Angst ist der schlechteste Berater, da er die Menschen wiederum zu kurzfristigen, nicht nachhaltigen Handlungsweisen anstiftet. Die Verschleierung, die Verdrehung von Fakten, die unterlassende Umkehr bereitet den Menschen Sorge. Es ist eine berechtigte Sorge, da die nachhaltigen Konzepte fehlen. Hunger, Verseuchung, Krieg, das alles sind Probleme, die uns alle angehen. Die Politikverdrossenheit, die Angst, die Wut lässt die Menschen in Lethargie und Ohnmacht verfallen. Die Verschleierung und Verdrehung der Mächtigen zerstört weiterhin jedes Fünkchen Hoffnung. »Wir alle sind gefordert hinzusehen. Wir sind gefordert, nicht weiter in die Fettnäpfchen einer Politik zu treten, die aus uns Unmündige werden lässt!«

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