Katrin Roth - Ein Jahr mit einem Narzissten

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Ein Jahr mit einem Narzissten: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer bei Christian Grey und seinen 50 Facetten immer noch das Leuchten in den Augen hat und glaubt, mit solch einem scheinbar verführerischen Mann endlich wahre Liebe finden zu können, wird wahrscheinlich sehr schockiert sein herauszufinden, was wirklich hinter den 50 Facetten steckt.
Katrin Roth war überzeugt davon, das Glück ihres Lebens gefunden zu haben – bis eines Tages das böse Erwachen kommt: im Zustand großer Angst und Verzweiflung findet sie heraus, was wirklich hinter der Maske ihres dominanten Partners steckt und versteht, dass Dominanz in ihrer Reinform nichts anderes ist als eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Der Weg zu dieser Erkenntnis ist schwer und führt durch tiefen Schmerz und bösartige Manipulationen bis hin zu Selbstmordgedanken.
Anstatt sich aber völlig aufzugeben und sich von diesem vermeintlich starken Mann besiegen zu lassen, entschließt sie sich endlich ihren eigenen Dämonen zu stellen. Dabei begibt sie sich auf eine spannende und schmerzhafte Suche zu sich selbst.
Diese wahre Geschichte erzählt nicht nur von einem Beziehungsdrama und BDSM – Machtspielen, sondern beschreibt was es überhaupt bedeutet lebendig zu sein.

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Die Zimmer, soweit ich sehen konnte, waren ordentlich, geschmackvoll und modern eingerichtet und vermittelten ein heimisches, gemütliches Gefühl.

Er trat vor mich und musterte mich kurz.

»Zieh dich aus!«, befahl er dann plötzlich streng. Als ich ihn zögernd und leicht verwirrt anguckte, schlug er mir mit seiner flachen Hand sofort ins Gesicht. Vor Überraschung und dem Schmerz, welcher sofort in meine Wange schoss, war ich wie gelähmt. »Muss ich es nochmal sagen?«, fragte er forsch. Nun war klar, dass er es wirklich ernst meinte. Perplex schaute ich ihn an und gehorchte dann schnell. Es mir mehr als unangenehm gewesen, mich völlig vor ihm zu entkleiden.

Ich sollte meine Augen schließen und er verband sie mit einem schwarzen Tuch.

»Siehst du etwas?«, fragte er testend.

»Nein.« Alles war absolut dunkel. Plötzlich wurde mir sehr kalt und ich fing vor Nervosität an zu zittern.

»Warte hier!«

Ich stand eine scheinbar endlos lange Zeit auf derselben Stelle und wartete.

Wo ist er? Was macht er bloß?, fragte ich mich leicht verängstigt.

Auf einmal konnte ich hören entfernte Geräusche aus einem Nachbarzimmer hören. Eine Schublade wurde geöffnet und wieder geschlossen. Dann hörte ich Schritte - er kam zurück.

Mit seinen Händen ergriff er meine Handgelenke, zog meine Arme hoch zu sich und legte mir Lederhandschellen an. Dann befestigte er dieselben an meinen Fußgelenken. Die Schellen waren recht eng geschnallt und fühlten sich schwer und kalt an.

Da ich keine Vorstellung hatte, was nun passieren würde, fragte ich mich ständig, was er wohl vorhatte. Er zog mich ein paar Schritte zur Seite, wobei ich fast gestolpert wäre. Das metallene Geräusch von Ketten war zu hören, welche er an den Schellen an meinen Händen und Füßen anbrachte. Mit einem Ruck zog er meine Arme an der Kette hoch und befestigte diese an dem Metallhaken. Meine Füße kettete er so zusammen, dass ich trotzdem noch etwas Bewegungsfreiheit hatte.

»Mach die Beine breit!«, befahl er kalt.

Mit einem Mal fühlte ich mich in meiner Freiheit stark eingeschränkt und in meiner Sicherheit bedroht. Eine leichte Panik stieg in mir auf. Ich konnte spüren, dass er sich von mir entfernte und hörte, wie er sich leise durch den Raum bewegte. Dann vernahm ich abermals Geräusche von einer Tür und von Schubladen, die geöffnet und geschlossen wurden. Leise näherte er sich mir wieder. Ich vernahm ein klickendes Geräusch, wie das einer metallenen Spange, die geöffnet wird und spürte dann einen starken Schmerz in meinen Brustwarzen. Ich musste mich zusammenreißen nicht laut aufzuschreien. Zum Glück waren meine Brüste nach dem Stillen von drei Kindern ziemlich abgehärtet, sodass der Schmerz schnell erträglicher wurde.

»Du scheinst ziemlich schmerzresistent zu sein«, bemerkte er beeindruckt. Dann spürte ich den gleichen stechenden Schmerz an meinen Schamlippen. Dieser Schmerz war viel schlimmer zu ertragen. Außerdem wurde ein Gewicht angebracht, welches meine Schamlippen herunterzog. Der Schmerz wurde so intensiv, dass ich auf meine Unterlippe beißen musste, um einen Aufschrei zu unterdrücken.

»Kreise mit den Hüften!«, vernahm ich seine gefühlskalte Stimme, »Und wehe, das Gewicht hält an!«

Eine unendlich lange Zeit war es dann erdrückend still gewesen. Ich fragte mich, was er wohl tat. Sieht er mich einfach an? Wird er bei dem Anblick geil? Befriedigt er sich selbst? - solche und andere Gedanken schossen mir durch den Kopf.

»Das machst du gut!«, lobte er mich mit ruhiger Stimme.

Arschloch!, dachte ich. Mein Körper zitterte immer mehr und das Gefühl der Kälte breitet sich weiter in mir aus. Ich versuchte mich innerlich zu beruhigen. So schlimm ist es ja gar nicht, redete ich mir ein. In meiner einsamen Dunkelheit versank ich kurz in meine Gedankenwelt, aus der ich schnell wieder wachgerissen wurde, als mich ein brennender Schlag von hinten traf.

Etwas schmales Hartes schnitt in meinen Oberschenkel. Vor Schreck schrie ich auf. Dann strich es an meinem Innenschenkel entlang. Noch ein Schlag. Es war ein brennender kurzer Hieb, welcher einen heißen Schmerz auf meinem Bein hinterließ. Anfangs ließ er noch längere Pausen zwischen den Hieben, aber schlug dann immer schneller und heftiger zu.

»Der Schmerz ist zu viel!«, schrie es in mir.

Ich hatte mich nicht wehren können und meine Schreie, welche ich nun nicht mehr unterdrücken konnte, ließen ihn kalt.

Obwohl ich keine Lust mehr auf dieses Spiel hatte, erregte es mich doch auf ungewohnte und auch zugleich abstoßende Art und Weise.

Es erschien mir wie eine Ewigkeit vor ihm nackt und immer noch in derselben Pose stehen zu müssen. Ich merkte wie meine Kraft langsam schwand.

Nach einer Weile löste er die Ketten und das Gewicht, welches immer noch unter mir hing.

»Dreh dich um!« Ich konnte seinen Atem in meinem Nacken spüren, welcher mir Gänsehaut bereitete.

Plötzlich fasste er mir in den Schritt, wobei ich überrascht zusammenzuckte.

»Schön feucht bist du«, sagte er mit ruhiger, scheinbar zufriedener, Stimme.

Ich hatte gehofft, er würde mich länger berühren, mich anfassen und mir dabei ein Stück Sicherheit und das Gefühl von Nähe geben, aber das tat er nicht. Stattdessen konnte ich etwas Kaltes auf meiner Haut spüren. Ich schreckte zusammen. Meine Vorahnung ließ mich erraten, was nun passieren würde. Es strich über meinen Po. Stille. Plötzlich ein Hieb, so stark, stechend und schmerzhaft, dass mir die Luft wegblieb.

Ich schrie laut auf.

»Sei leise!«, fuhr er mich schroff an.

Ich versuchte mich schnell wieder zu fangen und seinem Befehl zu gehorchen. Zur selben Zeit wollte ich Stärke zeigen. Der nächste Hieb kam, welcher in seiner Intensität noch schlimmer zu sein schien als der Erste. Zwischen den Hieben machte er kurze Pausen, was den Schmerz in seiner Intensität noch weiter ausreifen ließ. Meine Gedanken waren für einen Moment komplett ausgeschaltet. Das Einzige, was ich in dieser schwarzen Leere spüren konnte, war unendlich qualvoller pochender Schmerz, welcher mich völlig betäubte.

Beim sechsten Hieb waren die Schmerzen so stark geworden, dass ich lieber gestorben wäre, als noch mehr davon aushalten zu müssen. Innerlich betete ich, dass es endlich zu Ende sein möge. Er hörte auf. Es war, als hätte er genau abschätzen können, wie viel ich ertragen konnte. Er nahm alle Ketten ab, packte mich an meinem Hals und drückte mich runter auf den Boden. Dort band er meine Hände und meine Füße wieder so zusammen, dass ich alleine nicht mehr hätte aufstehen können.

»Bleib genauso!«

Seine Schritte entfernten sich. Für einen Moment atmete ich erleichtert auf. Als er wiederkam, konnte ich einen merkwürdigen unangenehmen Geruch wahrnehmen. Dann spürte ich, wie er mir mit einem kalten nassen Lappen über meinen Körper und mein Gesicht wischte. Es stank fürchterlich. Der Geruch war so stark, dass mir schlagartig schlecht wurde. Plötzlich konnte ich den schneidenden aufdringlichen Duft zuordnen - es war Urin! Ich versuchte meinen Würgereiz zu unterdrücken.

»Ich will, dass du meinen Geruch annimmst«, flüsterte er mir zu.

»Du gehörst jetzt mir!«

Dann stopfte er mir den ganzen Lappen in meinen Mund und befahl ihn auszusaugen und die Flüssigkeit zu schlucken. Ich weigerte mich, versuchte zu schreien und diesen Lappen auszuspucken. Es ging nicht.

»Schluck!«, vernahm ich in seinem Befehlston. Ich schreckte zusammen. Das war endgültig zu viel! Ich schüttelte meinen Kopf und bekam daraufhin direkt einen Hieb auf meinen Rücken. »Schluck!«, zischte er noch einmal. Diesmal folgte ich seiner Forderung, um weitere Hiebe zu vermeiden. »So ist es brav«, lobte er mich dann. Ich kann gar nicht sagen, welches Gefühl in diesem Moment in mir überwog: meine Übelkeit, die Abscheu dem gegenüber, was ich gerade ertragen musste oder die Wut gegenüber der Person, die mir dies angetan hatte. Er hörte auf, löste mich von allen Fesseln und zog mich zu sich hoch. Mir war furchtbar kalt, ich zitterte und hatte absolut keine Kraft mehr. Endlich nahm er mir die Augenbinde ab. Am liebsten wäre ich sofort in sein Badezimmer gestürzt, um mich zu duschen und mich von diesem Gestank zu befreien. Verärgert blieb ich aber still stehen und sagte kein Wort. Unschuldig schaute er mich an, nahm mich in seinen Arm und drückte mich fest an sich. Obwohl ich ihn gerade unsagbar hasste, war das schlagartige Gefühl von Geborgenheit sehr schön und befreiend gewesen.

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