Ute Heinrichs - Ein Koffer geht auf Reise

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Was kann ein Koffer schon berichten? Von Abenteuern, die er auf der ganzen Welt durchlebt, von Menschen, die mit ihm Lustiges und Spannendes manchmal auch Kurioses erleben und eine Beziehung zu ihm aufbauen. Dabei hat der Koffer in diesem Buch eine Besonderheit, die ihn sowohl als freien Ermittler als auch als Babysitter auszeichnet, einfühlsam, neugierig und ideenreich. Zehn verschiedene Abenteuer meistert der Koffer in diesem Buch. Und jedes Mal ist es am Ende spannend, zu welchem neuen Besitzer er nun wieder kommt und was für Aufgaben dort auf Koffer warten.
Die Geschichten eignen sich für das Vorlesen am Abend oder zwischendurch. Sicherlich können sich auch junggebliebene Erwachsene daran erfreuen, die bereit sind, sich in die Fantasiewelt der Kinder hinzudenken. Abschalten vom Alltag und Lächeln.

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wirklich mit ihren 2 Räumen nicht sehr groß-und murmelte vor sich hin.

Am Abend dann packte Frau Schuster dann mit viel Sorgfalt ihren Koffer.

Koffer war selber sehr aufgeregt. Es war das erste Mal, dass er auf Reisen

ging. Und er hatte eine ganz schöne Verantwortung zu tragen, dachte er

bei sich. Am frühen Morgen sagte Frau Schuster: „Koffer, nun geht es los.

Benimm dich ja ordentlich und blamier mich nicht. Du weißt ja, die anderen

Leute werden sicherlich nicht verstehen, dass ein Koffer sprechen kann.“

Koffer nickte, sofern man sein Wackeln so bezeichnen kann, aber Frau

Schuster verstand ihn schon. Dann flüsterte sie kaum hörbar: „Aber ich bin

verdammt froh, dass du mit kommst. So alleine, so eine weite Reise, man

kennt niemanden dort und ist eine Woche auf einem Schiff wie eingesperrt,

da ist mir doch schon mulmig. Gut, dass du da bist, Koffer!“ Eine Träne lief

ihr über die rechte Wange. Dann schellte es an der Tür, das Taxi war da

und die traurige Stimmung vorbei. Ein junger Mann stand vor der Tür und

wollte Frau Schuster den Koffer zum Auto tragen. „Lassen Sie mal, junger

Mann. Das schaffe ich gerade noch“, erwiderte Frau Schuster. Die Tür

wurde abgeschlossen und los ging es. Koffer ging wirklich auf Reisen, das

erste Mal in seinem Leben. Und er war mächtig aufgeregt, schließlich war

so eine Kreuzfahrt nicht irgendeine Reise.

Kapitel 3 - Die Kreuzfahrt

Das Taxi brachte Frau Schuster und Koffer zum Hafen. Da stand auch

schon die Astor. Ein wirklich riesiges Schiff stand dort. Viele Leute liefen

geschäftig herum, dort wurde noch etwas eingeladen, hier fuhren Autos vor

und da brachten Taxis andere Leute zum Schiff. Frau Schuster bedankte

sich bei dem Taxifahrer und stolz schritt sie auf die Gangway (das ist die

Treppe auf das Schiff) zu. Dort wurde sie von einer jungen Frau mit

schwarzen Haaren empfangen. „Ich bin Charlotte. Darf ich Ihren Namen

wissen und Sie dann zu ihrer Kabine begleiten. Den Koffer können Sie hier

stehen lassen, das Personal wird sich darum kümmern.“, sagte Charlotte.

Frau Schuster antwortete: „Nein, das möchte ich nicht!“

„Aber ich muss doch Ihren Namen wissen, damit ich Ihnen Ihre Kabine

zeigen kann“, protestierte die Schwarzhaarige.

„Mein liebes Kind, ich bin Frau Schuster. Helene Schuster. Ich meine, den

Koffer trage ich selber. Darum braucht sich keiner kümmern.“

Man konnte der jungen Frau ansehen, dass sie Frau Schuster wohl für

etwas verwirrt hielt.

In der Kabine angekommen - es war eine Innenkabine, so viel war Frau

Schuster der Zeitung doch nicht wert, dass es zu einer schönen Aussicht

gereicht hätte - packte Frau Schuster Koffer erst einmal aus.

Koffer lebte in der Woche von den Erzählungen. Jeden Abend, wenn sich

Frau Schuster für das Abendessen umzog – das ist so üblich auf einen

Schiff -, erzählte sie Koffer, was sie alles den Tag über erlebt hatte.

An einem Tag hatte sie ein Ehepaar kennen gelernt, die sich den ganzen

Tag nur mit „Schätzelchen“ und „Mäusebärchen“ riefen, damit es auch

wirklich jeder hören konnte, wie glücklich sie doch waren. Doch Frau

Schuster hatte auch mitbekommen, wie sie immer da stritten, wenn

niemand in der Nähe zu sein schien. Nicht alles ist echt, was nach außen

hin so glänzt, dachte Koffer.

Das Schwimmbad war Frau Schuster zu kalt, Golf spielen konnte sie nicht

und wollte sie auch nicht mehr lernen. So verbrachte sie viele Stunden

lesend auf dem Deck. Ab und zu drehte sie eine Runde über das Schiff,

was aber nie lang dauerte. Schließlich war es auch immer derselbe Weg,

so dass sie sich entschloss, dass 3 Uhr nachmittags spät genug sei, um

einen Drink an der Bar zu bestellen. Genau das tat Frau Schuster von da

ab jeden Tag. Dort lernte sie auch den Rentner Herrn Schuster kennen.

Es war sehr lustig, als die beiden feststellten, sie hatten den gleichen

Namen, aber waren sich noch nie im Leben begegnet und waren auch

nicht miteinander verwandt. Sie erzählten sich ihre Lebensgeschichten.

Und von diesem Zeitpunkt an, glänzten Frau Schusters Augen wieder wie

an dem Tag, als sie Koffer so günstig bekommen hatte.

Natürlich verlief sich Frau Schuster am Anfang auch regelmäßig auf dem

Schiff und musste Charlotte immer wieder zurück in die Kabine gebracht

werden. Spätestens von da ab, hielt die junge Dame Frau Schuster wohl

für verwirrt und war froh, sie später in Begleitung des doch so seriös

aussehenden Herrn zu entdecken. Koffer konnte sich bei der Geschichte

ein Lachen nicht verkneifen.

Der Landausflug war Frau Schuster zu anstrengend, weswegen sie schon

nach 2 Stunden wieder zurück an Bord kam. Die Woche verging wie im

Flug. Koffer fühlte sich sehr wohl, er meinte sogar, all die erzählten Dinge

selbst erlebt zu haben. Nie hätte er gedacht, dass Reisen so schön war.

Doch irgendwann war die Reise zu Ende und sie standen wieder am

Hafen. Natürlich versprach Frau Schuster sich bei Herrn Schuster zu

melden und umgekehrt. Doch leider sollte es anders kommen.

Kapitel 4 - Im Krankenhaus

Koffer macht sich ganz leicht, denn er merkte wie schwer es Frau Schuster

fiel, ihn die Treppe hoch zu tragen. Leider konnte er nicht selber gehen.

Nicht nur hätte es viel zu viel Aufsehen erregt, es war einfach ohne Beine

nicht möglich. Und welcher Koffer hat schon Beine? Es geschah ganz

plötzlich. Es gab ein Rumpeln und Frau Schuster lag drei Treppenstufen

tiefer. Eine Nachbarin wurde von dem Gerumpel aufgeschreckt und kam

aus ihrer Wohnung gelaufen. „FRAU SCHUSTER! Was machen sie denn

da unten?“ schrie die Nachbarin. Sie war wohl nur erschrocken, denn es

sah nun wahrlich nicht so, als würde sich Frau Schuster dort auf der

Treppe vergnügen. Das eine Bein lag ganz schief abgeknickt und bewegen

konnte sie sich anscheinend auch nicht.

„Arzt“, konnte Frau Schuster noch hauchen, bevor sie ohnmächtig wurde.

Schnell war ein Krankenwagen gerufen. Frau Schuster wachte erst wieder

auf, als sie in einem Bett im Krankenhaus lag. Inzwischen war sie schon an

ihrem gebrochenen Bein operiert worden. Ihre erste Sorge galt jedoch

Koffer. „Schwester, haben Sie meinen Koffer gesehen?“ fragte sie eine

Krankenschwester, die ihr etwas zum Trinken brachte. „Sie dürfen sich

nicht aufregen. Bleiben Sie ganz ruhig liegen“, antwortete die Schwester.

Aber Frau Schuster ließ sich nicht beruhigen. Schließlich wusste nur sie,

dass Koffer nicht irgendein Koffer war. Und gerade jetzt brauchte sie doch

eine vertraute Stimme. Energisch sprach sie: „Ich möchte meinen Koffer

haben. Bitte kümmern Sie sich darum.“ Die Schwester stutzte und

verschwand dann aus dem Zimmer. Nach 10 Minuten erschien sie mit

Koffer im Zimmer. Nach Anweisungen legte sie Koffer auf Frau Schusters

Bett. Koffer hatte Tränen in den Augen, als er Frau Schuster so blass in

ihrem Bett liegen sah. Aber sie beruhigte ihn, es wäre doch nur ein

Beinbruch. Drei Wochen blieben Frau Schuster und Koffer im

Krankenhaus. Zum Glück hatte Frau Schuster ein Einzelzimmer, so dass

sie sich den ganzen Tag immer Geschichten, Rätsel und Witze erzählen

konnten. Zweimal kam Frau Schusters Tochter zu Besuch. Sie faselte

etwas von „Nun ist Schluss, ich werde mich darum kümmern“ und

verschwand. Am Tag der Entlassung tauchte Tochter Irene wieder auf. Sie

stellte Koffer auf den Rücksitz ihres Autos und half Frau Schuster in den

Wagen. Doch sie fuhr Frau Schuster nicht nach Hause, sondern zu einer

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