Alexander L. Cues - Die Ketzer von Antiochia

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Ein furchtbares Erdbeben verwüstet die Stadt Antiochia. Der 15jährige Menachem wird gerettet von Angehörigen einer Sekte, die Christianer genannt werden. Er lernt den Baumeister Porphyrios kennen, der die Stadt wieder aufbauen will. Dieser schickt den begabten Jungen zum Studium der Architektur nach Rom. Drei Jahre später kehrt Menachem als Angehöriger des Ritterstandes zurück und wird zum Baumeister mit allen Vollmachten befördert. Er heiratet seine große Liebe Berenike, die auf ihn gewartet hatte. Sie hofft darauf, dass er sich taufen lassen und ihren Glauben an Christus, den Gesalbten Gottes, teilen wird. Sein hohes Ansehen in der Stadt schützt die Christianer vor Verfolgung. Sie gelten in der Stadt als verdächtige Sekte. Ihre Gegner suchen sie zu vernichten.
Der Leser wird Zeuge der Geburt einer neuen Religion, des Christentums, das seine Wurzeln im Judentum hat. Die Hauptperson ist als hybride Persönlichkeit gezeichnet. Menachem ist von Geburt Jude, aber griechisch gebildet. In beidem verkörpert er die Erfolgsgeschichte des frühen Christentums.

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XVII In der Folgezeit bis zum Jahre 63wuchs die Bevölkerung Antiochias stark. Eine Ursache dafür war der Zuzug der Legio Fulminata, die ihr Feldlager vorläufig außerhalb der Stadt am Osttor aufgeschlagen hatte. Der Legat betrieb im Sinne des Imperiums auch den Zuzug von Menschen aus der ganzen Provinz Syria, aus Asia minor, aus Iudaea und Nordafrika. Sein Ziel war, die Zahl der Bewohner auf dreihunderttausend zu erhöhen. Mittlerweile drängten sich viele Menschen in den knapp werdenden Wohnungen der neu errichteten Insulae, da sie sich vom Leben in der Stadt Arbeit und Broterwerb erhofft hatten, aber oftmals enttäuscht wurden. Manche waren Handwerker oder betrieben einen kleinen Handel, was ihnen zumindest ein regelmäßiges Auskommen sicherte. Die meisten jedoch waren in ihrer Heimat Kleinbauern und mussten sich jetzt als Tagelöhner verdingen, was aufgrund ihrer hohen Zahl zu immer niedrigerer Bezahlung führte. Die Einheimischen empfingen sie zudem keineswegs mit Freundlichkeit, mussten sie doch die Konkurrenz der Zuzügler fürchten. Mit den neuen Bewohnern nahmen die Probleme in der Stadt sichtlich zu. So fürchtete man sich, in der Dunkelheit auszugehen, eilte rasch nach Hause, schloss ab und riegelte sich ein. Die Geschäfte lagen verlassen; mit Ketten und Gittern, die sich fest hinter den Türflügeln spannten, sicherte man seinen Besitz. Gingen die Reichen aus, bewaffneten sie sich und ließen sich von Fackel tragenden Sklaven begleiten. Das Misstrauen den Fremden gegenüber, die sich anders kleideten, sich einer anderen Sprache bedienten und andere Sitten befolgten, war auch am Tage deutlich spürbar. Da auch die Spannungen zwischen dem griechischen und dem syrischen Bevölkerungsteil wieder bedrohlich zugenommen hatten, wurde die Mauer zwischen dem syrischen und dem griechischen Bezirk mit ihren zwei Toren immer undurchlässiger. Das eine Tor war den Händlern vorbehalten und diente diesen als Durchfahrt, konnte also nur mit Karren und Wagen passiert werden. Das andere, das bei einbrechender Dunkelheit geschlossen wurde, war als Durchgang für Privatpersonen gedacht. Beide Tore wurden von bewaffneten Legionären bewacht, die verdächtige Passanten zurückwiesen, und von diesen gab es scheinbar immer mehr. In dieser von zunehmender Anspannung geprägten Zeit wurde die kleine Synagoge der Christianer für manchen, der in Antiochia gestrandet war, zu einem Ort der Zuflucht. Die tägliche Armenspeisung war mittlerweile stadtbekannt und hatte einen Umfang angenommen, der für die kleine Gruppe der Helfer um Berenike kaum noch zu bewältigen war. Eine immer längere Schlange fand sich Tag für Tag vor dem Portal ein. Es waren vor allem Judäer aus Galilaea, die für sich und ihre Familien Hilfe erhofften. Man hatte sie zwangsumgesiedelt, und viele ihrer Angehörigen waren von römischen Soldaten getötet worden, weil sie zur Gruppe eines gewissen Judas Galilaios gehörten, der den Widerstand gegen die Besatzung mobilisierte und Israel der alleinigen Herrschaft Gottes unterstellen wollte. Diese Flüchtlinge waren auch sehr empfänglich für die Botschaft, dass der Kyrios bald kommen und seine Herrschaft antreten sollte. Manche von ihnen – Männer und Frauen – ließen sich taufen und wurden gute Gemeindeglieder der Christianer. Andere wiederum wandten sich gegen die Gemeinschaft mit solchen, die keine Judäer waren, und kritisierten heftig gemeinsame Mahlzeiten und Zusammenleben mit ihnen. Sie trennten sich deshalb nach einiger Zeit wieder von den Christusanhängern und hielten sich zur großen Synagoge. Zu den Christusgläubigen kamen in jenen Tagen viele, die bei anderen Synagogen „Gottesfürchtige“ genannt wurden. Sie waren Griechen und Syrer, Phönizier und Römer, hatten den Göttern abgeschworen, feierten den Sabbat und hielten sich an die Speisegebote. Manche von ihnen waren vermögend und hatten in ihren Synagogen viel Gutes getan. Als sie hörten, dass man bei den Christianern allein durch die Taufe in den Bund der Väter Israels aufgenommen wurde, wuchs ihre Zahl beachtlich. Das damit verbundene Schwinden ihrer Mitglieder führte zu großer Unruhe in den anderen Synagogen, die die Christusgläubigen daraufhin öffentlich beschuldigten, mit falschen Versprechungen Anhänger zu gewinnen. Die Behörden waren jedoch mit den zunehmenden Problemen der Stadt beschäftiget und deklarierten daher die Streitigkeiten als eine innerjüdische Angelegenheit, die diese selbst zu regeln hatten. Kurz nach dem Stiftungstag der Aera pacis des Augustus am 4. Juli des Jahres 58 starb im hohen Alter von einundsiebzig Jahren Porphyrios, Förderer und väterlicher Freund des kaiserlichen Architekten Menachem Celer in Antiochia. Ummidius, der Legat, und der Magistrat ordneten ein ehrenvolles Begräbnis an, wusste man doch um die großen Verdienste des Verstorbenen beim Aufbau der Stadt. Die Leiche des Porphyrius, der keine Angehörigen hatte, wurde unter großer Anteilnahme vieler Vornehmer zum Begräbnisplatz an der Zugangsstraße zum Daphne-Tor gebracht, wo die Einäscherung stattfand. Dort befand sich auch der Grabplatz für die Urne. Mit seinem prächtigen Grabmal hoben die Behörden noch einmal die Bedeutung des alten Baumeisters hervor. Es zeigte sein Bildnis mit Maurerkelle und Wasserwaage. Menachem trauerte nach jüdischer Sitte um ihn sieben Tage lang wie um einen Vater. Die Begegnung mit ihm hatte sein Leben grundlegend verändert. Noch immer schien es ihm wie ein Wunder, wenn er an die erste Begegnung mit Porphyrius dachte. Alles, was er war, verdankte er diesem Mann.

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