Reiner F. Silberg - Lachen mit FRED B.
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Zwischenzeitlich hatten aber nun Fred und der klapprige Wagen so ihre Mühe mit dem Bewältigen der gestellten Aufgabe. Schließlich musste die völlig überladene Karre über den Bordstein dirigiert werden. Das versprach, eine interessante Posse zu werden. Es begann schon damit, dass Fred rückwärts gehend und am Wägelchen zerrend sich quasi dem ersten Unheil näherte. Richtig, der Bordstein war zu zeitig da, der Karrenlenker hatte seine hinteren Augen zu Hause vergessen und ging deshalb stolpernd zu Boden. Freds Schutzengel schwebte einige Runden über ihn. Zunächst blieb also die Waschmaschine nach mehreren Kippversuchen auf dem Wagen stehen. Der Initiator dieser ganzen Straßenbelustigung, also der Besitzer der Möbelstücke, begab angesichts des neuerlichen Tumultes vor die Tür. Er hatte Mühe, die Fassung nicht endgültig zu verlieren. Er konnte nicht glauben, wie dämlich seine im Kneipenmilieu angeheuerten Helfer die Gaffergemeinde bei Laune hielten. Er eilte wieder ins Haus, um die dort renitent auflaufende Hundedame zur Räson zu bringen. Fred erhob sich unterdessen aus dem Straßenstaub und widmete sich erneut der Bewältigung seines Auftrages. Fred hatte ein Problem: Runter ging es vom Bordstein gerade noch, aber an der anderen Seite wieder hoch - also das sollte sein Meisterstück werden. Richtigerweise hob Wagenmeister Fred die Karre vorn an und zerrte verbissen an der Deichsel. Die körperlichen Verrenkungen waren optisch ein ganz passables Schauspiel. Eine Glanzleistung aber war das Absatteln der Waschmaschine. Die Hebelwirkung der schweren Maschine wurde vom offensichtlich wenig physikalisch vorbelasteten Fred schlichtweg unterschätzt. Es krachte und das nun entleerte Wägelchen überschlug sich vor Freude. Die Männer, die vom Eigentümer zwischenzeitlich zum Beräumen der Schrankreste an Ort und Stelle beordert waren, bekamen einen Lachkrampf. Anschließend hoben sie freundlicherweise dem Fred die verbeulte Maschine wieder auf die Karre. Nach mehreren Metern Fahrt über verhärteten Hundekot und dem Passieren eines abgesackten Gullydeckels streckte das überforderte Wägelchen die Hufe in den Himmel. Die Räder machten das Spektakel einfach nicht mehr mit und legten sich waagerecht. Fred hatte nun die fürchterliche Eingebung, der gepeinigten Waschmaschine eine Pause zu gönnen und sich auf die Suche nach einem neuen Transportmittel zu begeben. So geschah es und es geschahen noch ganz andere Dinge. Wie der Zufall es so will, begann sich am Horizont der Fahrbahn ein schillerndes Ereignis zusammenzubrauen. Die Katastrophe nahte in der Form, als dass sich ein verrosteter PKW „Lada“ russischer Bauart samt tschechischem Fahrerpersonal der Szene näherte. In Höhe der unfreiwillig abgestellten Waschmaschine, die aus Sicht der allerlei Krimskrams sammelnden Tschechen ein hochmodernes Gerät darstellte, wurde der Bremsmechanismus des Uralt-Lada in Gang gesetzt. Irgendwann kam das Vierrad dann auch zum Stehen. Ruck-zuck wurde das Objekt der Begierde aufgeladen und die neuen Eigentümer des Waschgerätes entschwanden im Nebel der Abgase am Firmament der Endlosigkeit. Als Fred nun endlich wieder am Tatort mißmutig eintraf, immer noch keinen neuen Wagen hatte, da sprang das blanke Entsetzen aus seinen Augen. Er sah nicht das, was er sehen wollte. Er sah vor Wut und Angst überhaupt nichts mehr. Auch nicht, dass sich der Eigentümer der Waschmaschine näherte und sich lobend darüber äußerte, wie schnell der Fred die Maschine beräumt habe. Nun ja, der teure Transportwagen wäre nun etwas beschädigt. „Wegräumen den Schrott und dann fix paar Tschechen zum Möbeltragen besorgen!“ trug der Chef auf. „Die lungern stets da vorne um die Ecke herum und sind scharf auf altes Zeug“ dozierte der Chef der Aktion. Er rekapitulierte laut, dass seine komplizierten deutschen Helfer mehr Bierflaschen vor sich hertrugen, als Möbelstücke und die Aktion wohl deshalb bis Mitternacht dauern kann. Fred wusste nicht so recht, wie ihm geschah. Völlig verwirrt trabte er von dannen, um sich seiner neuen Aufgabe anzunehmen. Ihn peinigten entsetzliche Aversionen und er meinte, sogleich verblöden zu müssen. Fred recherchierte und kam zum Ergebnis, er sei dem Menetekel des ewigen Scheiterns verfallen und im wabernden Nebel der kommenden Ereignisse sah er sich schon auf dem Hackklotz einer schmierigen Pferdeschlachterei liegend seine letzten Worte vortragen. Da Fred im Haus nebenan wohnte, ging er erst mal in seine Bude und zischte zwei Pils und zwei Korn. Dann ging er mutig seiner gestellten Aufgabe entgegen. Er bog er um die Ecke und erspähte tatsächlich einige Tschechen, die gerade aus einer Mülltonne Unterhaltungselektronik bargen und in ihre Karre stopften. Und Fred sah doch tatsächlich seine Waschmaschine auf dem durchgebogenen Dach des Ladas. Mit einer Leine festgezurrt. Er war sprachlos und legte sich gedanklich ein Konzept zurecht, wie er unbeschadet seine Maschine und zugleich die Tschechen angeln konnte. Allerdings glaubte er selbst nicht an einen Erfolg seiner gefährlichen Mission. Aus seiner früheren Liebschaft mit einer tschechischen Zigeunerin, die er nach acht Flaschen Pilsner Urquell und fünf Karlsbader Becher auf dem Straßenstrich aufgegabelt hatte, haben sich einige tschechische Wortfetzen in seinen Gehirnwindungen eingegraben. Eine weitere Anhäufung seines ausländischen Wortschatzes ereichte er bei seinen illegalen Zigarrenkäufen bei landlosen Vietnamesen, welche in vietnamesischen, tschechischen, slowakischen und englischen Sprachversuchen ihre Klientel betrogen. Seinen internationalen Wortschatz wollte er nun zur versöhnlichen Debatte vor den Tschechen ausbreiten. Angesichts des vorangegangenen Desasters war Fred allerdings nicht mehr so richtig Herr seiner Sinne und seine vorgetragenen Vokabeln brachten nicht den erwünschten Erfolg einer gütigen Verständigung mit den ausländischen Müllmännern. Und schließlich waren die zwei Pils und die Schnäpse nicht alkoholfrei gewesen. Seine auswendig gelernten Vokabeln taugten allenfalls für eine Neuauflage seines zurückliegenden Abenteuers mit dieser heimatlosen Zigeunerin, welche ungefragt sein Geld in einer verfallenen grenznahen Gastwirtschaft verplempert hatte. Fred bekam also die entmutigende Antwort auf sein vorgetragenes Begehren auf Verständigung: „Deizscher Männlein, du haben Verirrung am Kopf und am Bein Nummero drei“ dozierten die Tschechen. Im Auto der Mülltschechen befand sich nämlich auch eine schwabbelige Matrone, welche offenbar die Aufsicht über das Unternehmen führte, als Maskottchen diente und auch für alle anderen Aufgaben zur Verfügung stand. Durch die hervorgesprudelten Wortfetzen, die größtenteils sexuellen Inhalt schäbigster Art besaßen, wurde die Absicht herausgelesen, der magere Deutsche sei scharf auf die ehrenwerte Dame in der Limousine und wolle ihr nun beizeiten unter den Rock. Fred zog es nun schleunigst vor, mit den bedrohlich dreinblickenden Tschechen deutsch zu sprechen. Ein bärtiger Tscheche knurrte „Ei, der Deitsche sprechen Mutterspräche“. Als Fred zu verstehen gab, die Waschmaschine in Besitz nehmen zu wollen, da es seine eigene sei, da lachten die Tschechen. Man klopfte ihm auf die Schulter, entnahm dabei unbemerkt die Armbanduhr von Fred`s dünnem Handgelenk und versprach ihm, bei guter Bezahlung mit der monströsen Chefin über sein vorgetragenes abartiges Verlangen zu reden. Fred begann zu schwitzen und dachte darüber nach, was alles so abgehen würde, müßte er sich über die ungelenke Frau wälzen. Das Ergebnis seiner abstrusen Gedanken versetzte ihn in lähmendes Entsetzen. Er zog es vor, freundlich noch einen schönen Tag zu wünschen. Ihm sei es etwas unpäßlich und er müsse zunächst sein dürftiges Mittagessen erbrechen gehen. Die Tschechen bemerkten dazu, er könne sein Essen gern ausatmen, aber erst nach üppiger Barzahlung für das unverbindliche Angebot, die angeblich lüsterne tschechische Schönheit im russischen Lada bezirzen zu dürfen. Fred wurde sanft ans Auto geschoben aber er sträubte sich und erklärte seinen Verzicht auf das Abenteuer und verwies auf Kopfschmerzen im linken Kniegelenk. Die ausländischen Möchtegernzuhälter standen derweil bedeppert herum und konnten nicht fassen, wie dieser germanische Mensch vor ihnen herumzitterte und Unsinn redete. Um sich nicht großartig Ärger aufzuladen, ließ man das deutsche Menschenbündel wegen dessen plötzlichen Gesichtsgulaschs abziehen. Fred trottete davon, fasste aber wenig später plötzlich Mut und gestand großmütig seinem Chef, der schon auf das Eintreffen eines tschechischen Arbeitskommandos wartete, sein ganzes Dilemma. Also ging der Chef selber zu den Tschechen, legte denen paar Geldscheine aufs Autodach und empfahl seinen Auftrag auf zügige Ausführung. Im Preis sei das Hochtragen seiner bereits freundlicherweise aufgeladenen Waschmaschine enthalten. Er fügte noch seine hervorragenden verwandtschaftlichen Beziehungen zum Oberzollinspektor Dr. Pumpelhuber hinzu und empfahl seinen Schwiegersohn, welcher als Polizeikommissar grade auf Schicht sei, als guten Gesprächspartner. Und ab ging die Post, der gepeinigte Fred hatte endlich Zeit zum Luft holen. Er empfahl seine Dienste und verschwand im Dunst der kommenden Ereignisse. Allerdings sah er seine Armbanduhr nie wieder.
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