Anja Haverkock - Anima Overta

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Die Baumberger leben zurückgezogen. Kaum einer von ihnen hat je einen Schritt über die Grenzen ihrer Waldheimat hinausgemacht. Wozu auch? Der Baumberg versorgt sie mit allem, was sie brauchen, und den Rest kaufen sie von den wenigen fahrenden Händlern, die sie über den Finis auf ihren Berg lassen.
Doch eines Tages wird über den Wipfeln ihres Reiches wieder ein Roter Drache gesichtet. Der junge König Perscpiù, der die Geschicke des Baumbergs lenkt, seit König Parexter im Großen Kampf gefallen ist, verfolgt den Roten Drachen bis hinauf in die Steinernen Baumriesen. Dort stürzt er ab und ist gelähmt; für immer, wie die Heiler versichern.
Für seine Schwester Anima bricht eine Welt zusammen. Es ist, als würde sie nach dem Vater nun auch den Bruder verlieren. Und was wenn Udiom, der Anführer der Truscani davon erführe? Er würde den Augenblick der Schwäche nutzen und zu Ende bringen, woran er im Großen Kampf gescheitert ist: den Baumberg erobern und ihre geliebte Heimat zerstören. Das würde sie nicht zulassen! Niemals! Perscpiù muss wieder gesund werden! Und wenn sie selbst aufbrechen muss, heimlich und allein, in das Land jenseits des Baumbergs, um Rettung zu suchen…
Ein packendes Fantasy-Adventure in einer Welt voller bizarrer Gegenden und seltsamer Wesen!

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Anima öffnete die Augen und ging um den Baum herum bis zu einem Stand mit einem leuchtend roten Stoffdach. Auf dem Tisch darunter lagen sauber gefaltete Tücher und Haarbänder unter, über und nebeneinander, alle in den kräftigsten Farben und kunstvollsten Mustern. Anima ließ die langgliedrigen Finger darüber gleiten. Die junge Baumbergerin, die dahinter saß und gerade ein neues Haarband aus grünen und blaugefärbten Blattfasern flocht, grüßte sie freundlich.

„Sonst waren sie immer nach Farben geordnet“, sagte Anima und zog einen Schal hervor, der wunderbar zu ihrem lindgrünen Kleid passte.

„Oh, das hat mir meine Mutter nicht gesagt“, meinte die junge Frau. „Aber wenn das immer so war, dann soll es wohl auch so bleiben.“ Sie legte ihre Arbeit beiseite und begann die Tücher nach Farben zu ordnen.

Anima nickte, band sich den Schal um und schlenderte weiter zum Stand des alten Kammschnitzers. Der Kammschnitzer blickte von seiner Arbeit auf und lächelte.

„Oh, Prinzessin Anima. Wie geht es Euch?“

„Gut, Paltscor“, sagte Anima und nahm sich einen Kamm, dessen Griff mit Schnitzereien von Ringelranken verziert war. Sie strich sich die goldgrünen Locken aus dem Gesicht und steckte sie mit dem Kamm fest.

Der alte Mann hielt ihr ein Spiegelglas hin. „Wieder auf dem Weg zu den Stallungen?“, fragte er.

Anima schob die Brauen zusammen. „Wo denkst du hin, Paltscor? Es ist doch noch Unterrichtszeit.“ Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Dann betrachtete sie ihr Spiegelbild.

Der Kamm vermochte ihre Locken nicht zu bändigen. Dicht und wild fielen sie ihr über die Schulter wie die Blütenrispen von einem Goldfeuerstrauch. Famlua hatte sie wegen der Anprobe heute Morgen nicht geflochten und Mutter hatte sie deshalb zurechtgewiesen. Das Gesicht unter dem Haar war schmal und zart. Der Grünton ihrer Haut war blass. Anima legte sich den Zeigefinger auf die Nasenspitze und drückte sie leicht nach unten. Perscpiù hatte Unrecht, sie zeigte nicht ständig in die Baumkronen! Am liebsten mochte sie ihre Augen: sie waren leuchtend grün, mit hellgrünen und dunkelgrünen Strahlen darin, groß und leicht schräg; so wie die Augen ihres Vaters gewesen waren.

Das Klirren von Schwertern riss sie aus den Gedanken. Sie fuhr herum. Auf dem Übungsplatz an der Südwestseite des Palastbaums, unmittelbar neben den Stallungen, entdeckte sie eine Gruppe von Männern, die sich im Schwertkampf übte.

Anima zog sich den Kamm aus dem Haar, warf ihn Paltscor zu und lief über den Hof zum Übungsplatz.

Teinucro persönlich, der Hauptmann der baumbergschen Palastbrigade, unterwies die Männer. Seine Gestalt war selbst für einen Baumberger außergewöhnlich hoch gewachsen und langgliedrig und er überragte alle Kämpfenden. Er war ein guter Anführer. Das hatte er schon unter Animas Vater bewiesen.

Ungewöhnlich viele Männer waren auf dem Übungsplatz; mindestens zwei Dutzend, und noch dazu die Besten. Anima erkannte Simipu und Einator. Ihr Bruder Perscpiù maß sich oft mit ihnen. Sie waren zwei der wenigen jungen Baumberger, gegen die er nicht immer gewann. Daneben schwang Ustard sein Schwert, schwerfällig aber kraftvoll, gegen Gilias, der flink war wie ein Hörnchen, dessen Angriffe aber stets vorhersehbar blieben.

„Prinzessin.“

Anima zuckte zusammen. Hauptmann Teinucro stand neben ihr.

„Ihr wisst doch, dass Königin Nirega es ausdrücklich untersagt hat, dass Ihr Euch in der Nähe des Übungsplatzes...“

Anima spürte wie ihr das Blut in den Kopf stieg und sich rote Flecken auf ihrem Gesicht bildeten. „Ich wollte nur wissen, wozu sie all diese Männer...“

Ein Schatten huschte über sie hinweg, und plötzlich war ein ängstliches Röhren zu hören und dumpfes Trampeln, und dann lautes Rufen.

Anima drehte den Kopf und sah einen Stallburschen, der mit den Armen fuchtelte und auf ein junges Cerquus einredete, das unruhig vor ihm herumtänzelte. Das Tier war noch jung, auf seiner Stirn waren erst die Ansätze eines Geweihs zu sehen, dennoch überragte es den Stallburschen um mehr als einen Kopf. Es hatte schlanke starke Beine, einen massigen Körper und ein glänzend braunes Fell. Es würde einmal ein prächtiges Reittier für einen baumbergschen Verteidiger abgeben. Der Bursche versuchte das Seil zu fassen, das dem Jungtier von dem kräftigen kurzen Hals herabhing. Das Cerquus wich zurück. Der Bursche erwischte das Seil und zerrte daran, dass das Tier laut röhrte.

Anima blickte sich um.

„Wo ist Perscpiù? Übt er sich nicht im Schwertkampf?“, fragte sie Hauptmann Teinucro.

„Nein. Er ist heute sehr früh ausgeritten“, antwortete der, während er zum Blätterdach hinaufblickte und gleichzeitig dem Burschen bedeutete das Cerquus in den Stall zu bringen.

„Perscpiù ist schon weg?“ Animas Stimme klang mit einem Mal schrill.

„Ja. Er ist aufgebrochen, bevor ich die Verteidiger zusammengerufen habe“, antwortete der Hauptmann und blickte dem Burschen nach, der mit dem Cerquus zwischen den Hochwurzeln des Palastbaums verschwand.

„Aber...“ Anima schnappte nach Luft. Die Flecken auf den Wangen brannten heiß. „Aber wir waren verabredet! Wir wollten...“

Mitten im Satz drehte Anima sich um und rannte los; dem Stallburschen hinterher.

Das Licht zwischen den Hochwurzeln war schwach und die Luft war kühl. Es roch nach feuchter Erde und nach Cerquusfell. Wild verschlungen ragten die milchig weißen Wurzeln auf, viele davon so stark wie zehn Baumberger. Sie hoben sich so weit aus dem Boden, dass zwei Männer übereinander darunter hätten hindurchgehen können, und vereinten sich dann zu dem holzige Dach der Stallungen und dem festen Grund des Palastbaums. Anima rannte weiter. Die Schritte klangen dumpf auf dem weichen Boden. Sie lief an den Unterkünften der Verteidiger vorbei, an gaffenden Stallburschen vorüber, weiter bis zu den königlichen Verschlägen.

„Bursche, schnell! Sattle Vario!“, keuchte sie, als sie in die Verschläge hineinstürzte.

Der junge Mann, der sich um die königlichen Cerquii kümmerte, schreckte hoch.

„Aber Prinzessin Anima, Ihr wolltet doch erst nach Mittag...“

„Jetzt will ich aber sofort!“ Anima angelte ihre Reitschoner vom Haken und wickelte sich die ledernen Bänder über ihre Füßlinge bis unterhalb der Knie. Sie warf einen flüchtigen Blick in den Verschlag nebenan. Er war leer.

Ja, Albuus war fort. Das weiße Cerquus ließ außer Perscpiù niemanden aufsitzen. Er war einfach ohne sie losgeritten!

Der Junge führte ihr Cerquus heran. Anima tätschelte die Schulter des Tieres. Mit freudigem Röhren senkte der braunweiß gescheckte Zehnender das Geweih, beugte das linke Vorderbein, als wollte er Anima mit einer Art höfischem Knicks die Ehre erweisen. Der Stallbursche half Anima auf den Schenkel des Tieres, sie bekam eines der Geweihenden zu greifen und kletterte geschickt auf Varios Rücken, der ungefähr auf der Scheitelhöhe eines erwachsenen Baumbergers lag.

„Los, Vario! Zeig, was in dir steckt! Wir können die beiden noch einholen!“, rief sie und stieß Vario die Hacken in die Flanken. Die beiden preschten zwischen den Hochwurzeln hindurch und aus den Stallungen hinaus.

Hauptmann Teinucro und seine Männer fuhren herum.

„Kaum zu glauben, dass es einmal eine Zeit gegeben hat, wo sie sich keine zehn Schritt nah an ein Cerquus herangetraut hat“, sagte Teinucro und sah ihr hinterher.

„Das hab ich gehört, Hauptmann“, rief Anima und galoppierte über den Palasthof.

„Anima!“, schallte eine Stimme über den Hof.

Es war Königin Nirega, Animas Mutter. Widerstrebend zügelte Anima Vario und drehte sich um.

„Anima! Du sollst doch nicht allein ausreiten!“, rief die Königin, während sie ihr mit ausholenden Schritten über die Verkündigungsterrasse lief.

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