Tom Gris - Der Aschenmann

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Der alkoholkranke Privatdetektiv Theo Strack aus München hat kein gutes Gefühl, als das alte Ehepaar bei ihm auftaucht.Er soll den mysteriösen Tod ihres Sohnes untersuchen, der unter der Polizei völlig unerklärlichen Umständen ums Leben gekommen ist. Theos Ermittlungen führen bald in die unheimliche Welt der Paranormalität und zu den undurchsichtigen Personen, die sich damit beschäftigen. Dabei deuten alle Spuren auf einen Mann, von dem allerdings niemand weiß, wo er sich aufhält und ob er überhaupt noch lebt. Auf der Suche nach diesem Phantom verstricken sich Theo und seine Mitstreiter immer mehr in eine Scheinwelt aus Trugbildern und unerklärlichen Ereignissen, denen sie am Ende selbst zum Opfer zu fallen drohen. Doch das ist nicht Theos einziges Problem: Auf ihn wird ein Mordanschlag verübt. Ein Profikiller ist hinter ihm her und zieht auf seiner Jagd eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt. Aber wer steckt dahinter? Besteht hier ein Zusammenhang mit dem neuen Auftrag? Theo ahnt nicht, dass die Antwort auf diese Fragen in einem lange gehüteten Geheimnis aus seiner Vergangenheit verborgen ist.

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„Kenn ich nicht“ sagt er, um Baer zuvorzukommen.

„Natürlich! Nie gesehen! Keinen Schimmer!“ höhnt Baer und haut sich auf die Schenkel. „Weitermachen.“

Theo nimmt das nächste Bild, und jetzt kann er ein leichtes Zucken nicht mehr verhindern. Die Aufnahme zeigt ihn selbst, wie er gerade seine Wohnung verlässt. Wohl keine zwei Wochen her.

„Herr Kommissar, das kann ich mir überhaupt nicht erklären!“ äfft Baer. „Außer deinem Foto haben wir noch andere Sachen bei dem Toten gefunden“ schreit Baer, springt auf und reißt Theo den Stapel aus der Hand. Dann hält er ihm die nächste Aufnahme direkt vor die Nase. „Da- eine neun Millimeter Beretta mit Schalldämpfer. Die Waffe passt genau zu dem Projektil, das wir am Tatort in Obersendling aus der Hauswand gepult haben. Und da- fünftausend Euro in bar. Und da- eine Visitenkarte von Fred Zamponi, Antiquitätenhändler in der Fraunhoferstraße. Den Namen hast du wohl auch noch nie gehört.“

Was schon erwiesen ist, weiß Theo, soll man nicht mehr leugnen. Zamponi ist ein Antiquitätenhändler und Hehler für geklaute Kunstgegenstände. Theo ist ihm vor acht Jahren bei Ermittlungen wegen eines Gemälderaubs auf die Spur gekommen und hat für seine Verhaftung gesorgt. Zamponi ist vier Jahre in den Knast gewandert und hat bei seiner Verurteilung gedroht, sich an Theo zu rächen. Aber Zamponi ist ein Großmaul, ein kleiner Kläffer. Dass er einen Killer auf ihn angesetzt haben könnte, glaubt Theo nie und nimmer. Aber möglicherweise ist das ein Wink des Himmels, um sich bei Baer aus der Affäre zu ziehen.

„Natürlich kenn ich Zamponi“ räumt Theo schnell ein „hab ihn ja damals mehr oder minder in den Knast gebracht. Hat mir damals gedroht. Und du glaubst, dass er mir jetzt, ein Paar Jahre nach seiner Entlassung, einen Killer auf den Hals gehetzt hat?“

„Sag du´s mir“ antwortet Baer.

„Mensch Hans, ich weiß es doch auch nicht!“ Jetzt nicht unglaubwürdig werden, Theo. „Die Indizien scheinen dafür zu sprechen, aber ob man sich drauf verlassen kann… Habt ihr ihn denn schon vernommen?“

„Stell dir vor, Theo, Zamponi ist seit gestern spurlos verschwunden“

„Und wann habt Ihr den Toten gefunden?“

„Gestern.“

„Und wo?“

„In einem Haus in Pullach.“ Pullach ist meilenweit vom Euro-Industriepark entfernt, überlegt Theo. Baer redet weiter: „Das Haus steht seit Monaten leer, es soll verkauft werden. Vorgestern hat die Maklerin einen Anruf von einem Interessenten bekommen, der das Haus gleich am nächsten Tag besichtigen wollte. Die Maklerin wollte im Haus auf ihn warten. Da hat sie die Leiche gefunden.“ Theo hat noch eine Frage, obwohl er sich die Antwort schon vorstellen kann.

„Dieser Interessent, ist der gekommen?“

„Nein.“

Und ich wette, denkt Theo grimmig, unter seinem Namen wird man auch niemanden finden.

Theo schaut Baer an, als könne er kein Wässerchen trüben. Baer langt es jetzt. „Theo,“ sagt er eisig „ Behinderung von Polizeiarbeit ist strafbar. Du verschweigst mir hier irgendwas, und das will ich verdammt noch mal jetzt wissen!“ Was hast du in Obersendling gewollt?“

„Nichts, was mit Zamponi oder einem Killer oder sonst einer Leiche in meinem Keller zu tun hat.“ Theo ist jetzt auch laut geworden. Er will noch etwas sagen, als die Tür aufgeht.

„Jetzt nicht!“ schreit Baer. Aber seine Sekretärin lässt sich nicht vertreiben. „Kriminaldirektor Dr. Knödler will sie sofort sprechen. Dauert nicht lang.“ Murrend zieht Baer ab. „Bleib hier.“ sagt er noch. Das ist die Gelegenheit. Theo schnappt sich die Akte. Er sucht die Liste aller Gegenstände, die in dem Zimmer mit der Leiche gefunden wurden. Er liest sie dreimal. Knoblauch ist nicht dabei.

Als Baer zurückkommt, ist die Luft raus. “Hans, ich geh dann jetzt.“ Theo legt die Hand auf Baers Schulter. „Sag mir Bescheid, wenn es was Neues gibt.“ Baer weiß, dass er Theo nicht aufhalten kann.

„Da kannst du Gift draufnehmen“ sagt er grimmig. Und dann, fast fürsorglich: „Ich hoffe, du weißt, worauf du dich da einlässt. Wenn es dir über den Kopf wächst, bist du hoffentlich nicht zu stolz, mich anzurufen.“ Theo wird ernst.

„Ich werd´ dran denken, Hans“ sagt er und gibt Baer die Hand. Dann geht er. Ihm graust vor der U-Bahn.

Zurück in seinem Büro setzt sich Theo an seinen Schreibtisch und überlegt. Also, was haben wir da? Der Attentäter muss sich sehr wahrscheinlich zumindest zeitweise im Euro-Industriepark aufgehalten haben. Als Theo dort auf den Busch klopft, taucht er als Drogentoter in einem leeren Haus am anderen Ende der Stadt wieder auf. Seine neue Bleibe macht den Eindruck, als ob er sich die ganze Zeit dort versteckt hatte. Wenn das zutrifft, war dann die Spur in den Industriepark falsch? Oder sollte nur der Eindruck erweckt werden, er hätte sich dauernd in Pullach aufgehalten? Wenn er sich tatsächlich dauernd in dem Haus aufgehalten haben sollte, warum wurde dort kein Knoblauch gefunden? Der Knoblauch, ohne den er offenbar nicht sein konnte? Wieso setzt sich ein Killer, bevor er seinen Auftrag erledigt, den goldenen Schuss? Wieso ist sein angeblicher Auftraggeber, dem Theo so was ohnehin nicht zutraut, spurlos verschwunden? Wieso ist Hummels Informant spurlos verschwunden? Wieso bestellt ein Anrufer die Maklerin für eine Besichtigung zu dem Haus und kommt dann nicht? Nur, damit die Maklerin die Leiche findet?

Theo ist sicher, dass hier etwas inszeniert worden ist. Inszeniert, um ihn vom Euro-Industriepark abzulenken. Inszeniert, um ihn glauben zu machen, die Gefahr mit dem Killer wäre vorbei. Inszeniert, um ihn ruhig zustellen. Nicht mit mir, denkt Theo düster. Nur, was fängt er mit dieser Erkenntnis an? Irgendjemand will ihn vom Euro-Industriepark fernhalten. Ist das derselbe, der auch für den Tod von Frank Stiller verantwortlich ist? Theo weiß es nicht. Ein zeitlicher Zusammenhang wäre da, aber sonst? Reset-Taste. Alles wieder auf Anfang.

14

Die nächsten zwei Tage verbringt Theo mit dem Abarbeiten uninteressanter Routinefälle. Abends sitzt er in Ossis Kneipe, um mit seinem Freund Ludwig Mieze, einem emeritierten Philosophieprofessor und Alkoholiker, tief schürfende Gespräche zu führen. Am Sonntag Mittag, es ist brütend heiß, duscht er ausgiebig, zieht frische Klamotten an fährt dann nach Germering, um sich mit Ruth Waldau am Haus ihrer Eltern zu treffen. Durch das Geboller seines Grand Am angelockt, erscheint sofort der Kopf des alten Nachbarn von neulich am Zaun. „Da sind sie ja schon wieder“ keift er gleich los, noch bevor Theo richtig ausgestiegen ist. „Was haben sie hier herumzuschnüffeln? Und dann dieser Krach, den ihr Auto macht! Ich rufe jetzt die Polizei…“

Seine Tiraden werden unterbrochen von einem Motorengeräusch, das demjenigen von Theos Grand Am ähnelt, aber noch lauter ist. Theo traut seinen Augen nicht. Unter mächtigem V-8 Geblubber parkt ein nagelneuer, schwarzer Camaro Z/28 hinter seinem Grand Am ein. 505 PS, rekapituliert Theo, in Deutschland nur als Direktimport erhältlich. Ein absolutes Männerauto.

Umso erstaunter ist er, als sich Ruth Waldau aus dem Cockpit windet. Sie sieht auch ganz anders aus als letzte Woche. Tennisschuhe, enge Jeans, ein schlabberiges T-Shirt, ungeschminkt, Haare zum Pferdeschwanz gebunden. Anders, aber immer noch toll. „Was schauen sie mich so an?“ lacht sie. „Stimmt was nicht?“ Dann fällt ihr Blick auf Theos Auto. „Wow“ sagt sie, und ihre Augen leuchten. „Ist das Ihrer?“ Theo nickt.

„75er Grand Am. Einfach toll. Hierzulande extrem selten.“ Sie streicht fast zärtlich über den Kotflügel.“7,5 Liter?“ „Klar“ sagt Theo. „Holley-Spezialvergaser, Iskenderian solid Lifter Nockenwelle.“ Ruth schnalzt anerkennend mit der Zunge.

„Dass sie sich mit so was auskennen, hätte ich nicht gedacht“ Theo ist beeindruckt.

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