Tom Gris - Der Aschenmann

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Der alkoholkranke Privatdetektiv Theo Strack aus München hat kein gutes Gefühl, als das alte Ehepaar bei ihm auftaucht.Er soll den mysteriösen Tod ihres Sohnes untersuchen, der unter der Polizei völlig unerklärlichen Umständen ums Leben gekommen ist. Theos Ermittlungen führen bald in die unheimliche Welt der Paranormalität und zu den undurchsichtigen Personen, die sich damit beschäftigen. Dabei deuten alle Spuren auf einen Mann, von dem allerdings niemand weiß, wo er sich aufhält und ob er überhaupt noch lebt. Auf der Suche nach diesem Phantom verstricken sich Theo und seine Mitstreiter immer mehr in eine Scheinwelt aus Trugbildern und unerklärlichen Ereignissen, denen sie am Ende selbst zum Opfer zu fallen drohen. Doch das ist nicht Theos einziges Problem: Auf ihn wird ein Mordanschlag verübt. Ein Profikiller ist hinter ihm her und zieht auf seiner Jagd eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt. Aber wer steckt dahinter? Besteht hier ein Zusammenhang mit dem neuen Auftrag? Theo ahnt nicht, dass die Antwort auf diese Fragen in einem lange gehüteten Geheimnis aus seiner Vergangenheit verborgen ist.

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„Kann ich ihnen etwas anbieten? Espresso vielleicht? Oder lieber etwas hiervon?“ Ihr Blick schweift zu einem Beistelltisch, auf dem eine Batterie der erlesensten Whiskys und Cognacs aufgebaut ist. Keine Flasche unter hundert Euro. Vorsicht, Theo.

„Nein danke“ sagt er nur. Die Blondine guckt fast ein wenig enttäuscht.

„Gut, sollten sie ihre Meinung ändern, können sie mich jederzeit rufen.“ Sie dreht sich um und geht. Theo schaut ihr anerkennend nach. Sie hat einen Gang wie ein Model auf dem Catwalk. Theo sieht sich um. Keine Zeitschriften. Leute, die hier warten, warten entweder nicht lange genug oder sie lesen keine Zeitschriften. Auch Theo muss nicht lange warten, bis ihn die Blondine abholt und mit ihm durch ein Gewirr von Gängen bis vor eine große Mahagonitüre geht. Sie klopft, öffnet die Tür ein Stück, schiebt den Oberkörper hinein und sagt: „Herr Theo Strack, Frau Rechtsanwältin.“

„Bitte“ hört Theo eine tiefe, angenehme Stimme. Dann geht die Tür ganz auf.

12

Nicht nur ihre Kanzlei, auch Ruth Waldau selbst sieht in echt noch umwerfender aus als auf der Webseite. Groß, schlank, ebenmäßiges Gesicht wie ein Celebrity, dezent geschminkt, Kostüm, Bluse, Perlenkette, einfach perfekt. Sie lächelt zurückhaltend. „Guten Morgen, Herr Strack. Bitte nehmen sie Platz“. Sie deutet auf eine Sitzgruppe im Eck. Theo scannt den Raum: Neben der Sitzgruppe gibt es noch einen großen Schreitisch, auf dem ein Telefon und ein Notebook stehen. Ein Block und ein Montblanc- Füller. Sonst ist der Schreibtisch völlig leer, keine Akte, nichts. Hinter dem Schreibtisch ein Sideboard, darauf ein Blumenarrangement. An der Wand Werke des amerikanischen Fotographen Lee Friedlander. Sonst ist das Büro leer. Wird hier auch gearbeitet? fragt sich Theo, der an das Chaos in seinem eigenen Büro denken muss.

Sie setzen sich. „Kann ich ihnen noch etwas bringen lassen? Kaffee oder,“ sie macht eine Pause und sieht ihn aufmerksam an „etwas anderes?“ Theo denkt an den Whisky im Wartezimmer. Aber so leicht geht er niemandem auf den Leim.

„Nein danke, sehr freundlich.“

Ruth Waldau nickt, offenbar mit der Antwort zufrieden. Dann schlägt sie einen dünnen Aktenordner auf, der auf dem Couchtisch liegt. Zuoberst liegt ein Foto von Theo. Deswegen hat mich die Sekretärin gleich erkannt, denkt er. Die machen hier ganze Arbeit.

„Herr Strack,“ sagt Ruth Waldau ohne Umschweife „wie ich am Telefon schon sagte, haben wir sie überprüfen lassen. Sie sind ein äußerst erfolgreicher Privatdetektiv, allerdings stehen sie auch in dem Ruf, bei Ihrer Arbeit die Gesetze, sagen wir, etwas sehr einseitig zu ihren Gunsten auszulegen.“ Theo lächelt milde.

„Frau Waldau, sie sind Fachanwältin für Gesellschaftsrecht. Wenn man so wie sie offensichtlich sehr erfolgreich in der Welt des Big Business unterwegs ist- kann man das schaffen, ohne gelegentlich die Gesetze, sagen wir, etwas einseitig zu seinen Gunsten auszulegen?“ Ruth Waldau lächelt versonnen.

„Nicht schlecht, Herr Strack“ sagt sie dann. „Lassen sie uns zu dem kommen, weswegen Sie hier sind“.

„So wie ich sie am Telefon verstanden habe,“ fährt sie fort „ glauben sie, dass meine verstorbene Schwester etwas von den Umständen, Hintergründen, oder Ursachen, die später zum Tod ihres Freundes Frank Stiller geführt haben, gewusst haben könnte. Und dass sie dieses Wissen irgendwie mitgeteilt oder hinterlassen haben könnte. Und dass die Polizei nicht gezielt danach gesucht hat, weil meine Schwester durch ihren frühen Tod gewissermaßen“- sie setzt Anführungskennzeichen in die Luft- „unverdächtig war?“ Besser hätte ich es selbst nicht sagen können, denkt Theo. Ihn wundert nicht, dass Ruth Waldau so erfolgreich ist.

„So ist es“ antwortet Theo. „Und ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein: Diese Vermutung ist meine einzige Chance, die Sache aufzuklären. Alle anderen denkbaren Spuren wurden bereits von der Polizei untersucht. Ich kenne Kommissar Baer, der die Ermittlungen geleitet hat. Das ist kein Mann, der etwas übersieht. Wenn diese Spur ins Nichts führt, ist der Fall erledigt.“

Ruth Waldau überlegt quälende Minuten. Theo sitzt wie auf Kohlen. Endlich sagt sie nachdenklich: „Das wüsste ich selbst gerne…“ und nach einer Pause:“ Also gut, Herr Strack. Ich werde versuchen, Ihnen zu helfen.“ Theo kann ein erlöstes Schnaufen nicht unterdrücken. Ruth Waldau muss lächeln. „Eines kann ich ihnen aber gleich sagen, Herr Strack: Mir gegenüber hat meine Schwester niemals irgendetwas erwähnt, das in diese Richtung deuten könnte. Meine Eltern können wir nicht mehr fragen, aber wenn Beatrix ihnen etwas erzählt haben sollte, so haben meine Eltern zu mir jedenfalls nie etwas darüber gesagt. Wenn, dann kann sich ein Hinweis nur im Nachlass meiner Schwester befinden.“

“Was ist denn noch übrig?“ fragt Theo.

„Nicht mehr viel. Die Wohnung wurde nach Beas Tod aufgelöst, die meisten Sachen weggegeben. Meine Eltern haben nur einige persönliche Sachen behalten, das hat in einen Karton gepasst. Der müsste noch im Haus meiner Eltern im Keller stehen. Wenn sie wollen, können wir uns das kommenden Sonntag dort gemeinsam anschauen. Wissen sie, wo das ist? Gut, dann Sonntags um halb drei.“

Gar kein schlechter Anfang, denkt Theo und wendet sich zum Gehen. „Gestatten sie mir noch eine persönliche Frage: Der Selbstmord ihrer Eltern, hat das einen bestimmten Grund gehabt?“ Das Funkeln in Ruth Waldaus Augen erlischt.

„Meine Eltern haben Beas Tod nie richtig verwunden. In der letzten Zeit ist es aber immer schlimmer geworden. Mutter hat mir einmal erzählt, Bea würde ihnen oft nachts erscheinen und sagen, sie sollten mit ihr mitgehen. Ich habe sie zu einem Arzt geschickt, aber der hat ihnen auch nur Psychopharmaka verschrieben. Ich war so hilflos…wenn ich mich mehr gekümmert hätte, würden sie vielleicht noch leben..“ Dann strafft sie sich und sagt abrupt:“ Also bis Sonntag. Auf Wiedersehen, Herr Strack.“ Theo bedankt sich und geht, nachdenklich über das, was Ruth Waldau zuletzt gesagt hat.

Zurück im Büro rudert Olga aufgeregt mit den Armen. „Kommissar Baer hat schon ein paar mal angerufen. Sie sollen sich gleich bei ihm melden.“ Theo vergewissert sich, dass sein Handy ausgeschaltet ist. Heute hat er auf Baer keine Lust mehr. Er will seinen guten Anfang bei Ruth Waldau feiern. „Mach ich Morgen“ sagt er.

„Ach ja, Chef, Hummel hat auch noch angerufen. Der Mann, mit dem er sich gestern treffen wollte, ist weder gestern noch heute zur Arbeit erschienen, sein Handy ist abgeschaltet.“ Davon lass ich mir auch nicht die Laune verderben, denkt Theo. „Ich geh dann mal zu Ossi. Bis morgen Olga.“ Olga kennt dieses Glitzern in Theos Augen.

„Heute Kante, Chef?“

„Volle Kante, Olga.“ Dann geht er.

Knoblauch und was vom Leben übrig bleibt

13

Als Theo am nächsten Morgen einigermaßen verkatert ins Büro schlurft, wedelt Olga schon wieder in der Luft herum. „Chef, Kommissar Baer hat schon wieder angerufen. Er sagt, wenn sie nicht in einer halben Stunde bei ihm im Präsidium sind, lässt er sie holen.“ Theo kennt Baer gut genug, der meint das ernst. Weil er in der Nähe des Polizeipräsidiums ohnehin keinen Parkplatz für den Grand Am findet, nimmt er notgedrungen die U-Bahn und kommt, wie immer nach Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, mit ausgesprochen mieser Laune bei Baer an. Baer ist aber auch alles andere als gut drauf.

„Nachdem der Herr Detektiv sich endlich herbequemt hat, würde er sich vielleicht gütigst diese Akte anschauen?“ sagt Baer sarkastisch und knallt Theo einen roten Hefter auf den Tisch. „Leichensache“ ist fett darauf gestempelt. „Und das auf nüchternen Magen“ stöhnt Theo und schlägt den Hefter auf.

Zuoberst liegt ein Stapel Fotos. Das erste zeigt einen leeren Raum, der übersät ist mit Essensresten, leeren Konservendosen, Flaschen und sonstigem Unrat. Ein Pennerlager. Dementsprechend in der Ecke ein zusammengeknüllter Haufen aus Schlafsack und anderen Klamotten. Obendrauf liegt auf dem Rücken eine Leiche im blauen Trainingsanzug. Der linke Jackenärmel ist hochgeschoben, der Arm mit einem Gürtel abgebunden. Neben der Hand liegt eine leere Einwegspritze. Der mutmaßliche Drogentote schaut an die Decke, sein Gesicht kann man nicht sehen. Auf dem nächsten Bild aber schon. Großaufnahme. Es ist offenbar ein Südamerikaner, Ende zwanzig, der eine auffällige Narbe unter dem linken Auge hat. Jetzt bloß nichts anmerken lassen, Theo.

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