Wolfe Eldritch - Winterwahn
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Jarl von Krakebekk eine Tat, die Norselund an den Rand eines Krieges bringt.
Während Varg av Ulfrskógr einen verzweifelten Versuch unternimmt, den außer Kontrolle
geratenen Jarl zur Vernunft zu bringen, kämpft Shaya am anderen Ende der Welt um das nackte Überleben.
Währenddessen nähern sich aus dem Osten unaufhaltsam Mächte, die das Königreich von Stennward ebenso ins Chaos zu
reißen drohen, wie Norselund und den Rest der bekannten Welt.
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Er glaubte ein Geräusch vom dunklen, dichten Waldrand im Norden zu hören und drehte den Kopf. Er sah die verstreuten Arbeiter, die drei Gespanne, auf denen die Holzreste gesammelt wurden. Die Pferde schienen unruhig zu sein.
Einige Schritte entfernt sah er Chatikka ith Vallandor, die einen Fuß auf einen Baumstumpf gestützt hatte. Sie lehnte sich mit den Ellenbogen auf ihr Knie und starrte gedankenverloren in den Wald. Ihr Anblick lenkte ihn von dem vermeintlichen Geräusch ab und er fragte sich erneut, wie die ehemalige hohe Wächterin mit dieser Situation zurechtkam. Wie es wirklich in ihr aussah. Sie hatte die schreckliche Nachricht auf ungewöhnliche Weise empfangen, und war von dem Untergang ihrer alten Heimat mehr betroffen als sonst irgendjemand. Jeder Vannbarn hatte seine Wurzeln verloren, viele ihre Familien. Die meisten hatten dafür eine neue Heimat bekommen. Der Wächterin hingegen war zusätzlich zu den Verlusten ein Maß an Verantwortung aufgeladen worden, an dem sie unter Umständen zerbrechen würde. Er tat, was er konnte, um sie zu unterstützen, aber seit dem Erhalt der Nachricht der Katastrophe wirkte sie zwar entschlossener denn je, war aber auch zunehmend in sich gekehrt. Seine größte Sorge war, dass das Eisen in ihr brach. Es gab niemanden, der sie ersetzen konnte.
Ihr Blick huschte über den Waldrand, ohne wirklich etwas wahrzunehmen. Wie so oft in den letzten Tagen waren ihr die Gedanken entglitten und kreisten um die neuen Wendungen, die ihrer aller Schicksale genommen hatten. Ihre alte Heimat war von den Schattenfressern überrannt worden. Dem alten, schrecklichen Feind, gegen den sie gekämpft hatte, seit sie dem Kindesalter entwachsen war. Sie war von klein auf für den Kampf gegen diese Bedrohung erzogen und ausgebildet worden, und nun hatte eben jener Rivale um ihren Lebensraum die Vannbarn vernichtet, während sie tausend Landmeilen weit entfernt gewesen war.
Ihr Bruder und seine Familie tot, wie so viele tausend andere. Der Rat der Druiden ausgelöscht. Es bestand kein Zweifel daran, dass der Muttersee unter der großen Grotte inzwischen in Blut versunken war, anstatt den langsamen Kältetod zu sterben, vor dem sie in die neue Welt hatten fliehen wollen. Mehr noch als die daraus entstehenden Implikationen und der Schrecken der Nachricht an sich machte ihr aber die Art und Weise zu schaffen, in der sie die Botschaft erhalten hatte. Die Trauer und Verzweiflung über das Vorgefallene war etwas, das sie verarbeiten musste und irgendwie würde. Das Gefühl des Beschmutztseins, das sie ob der übernatürlichen Berührung und des Eindringens in ihren Kopf verspürte, würde wohl nur die Zeit verblassen lassen.
Es war ein nebliger Morgen gewesen, an dem sie, wie inzwischen üblich, ihren täglichen Streifzug durch das frisch erblühte Nemunadej machte, als der Vogel sie gefunden hatte. Es war einer der Raben des Zauberers, die er Chatikka und ihrem Bruder zur Verfügung gestellt hatte, um Nachrichten bei jedem Wetter in kürzester Zeit austauschen zu können. Nur waren es keine Raben oder Krähen, nicht mehr. Sie hatte von Begin an eine instinktive, intensive Abneigung gegen die schwarzen Kreaturen verspürt. Nachdem sie das gefiederte Geschöpf erblickte, blieb sie stehen und wartete widerwillig darauf, dass es in ihrer Nähe landete. Sie wollte die Nachricht, wie stets, so schnell wie möglich vom Bein des Tieres lösen und es wieder loswerden. Dabei achtete sie sorgsam darauf, den Vogel so wenig wie nur irgend machbar zu berühren.
Diesmal ließ er sich jedoch nicht in ihrer Nähe nieder und starrte sie stoisch an, während sie tat, was sie zu tun hatte. Zu ihrem Entsetzen hielt er auf sie zu und landete mit einem leisen Krächzen auf ihrer Schulter. Ihr stockte der Atem und sie war einen Moment lang starr vor Schreck. Bevor sie reagieren konnte, hörte sie dieses leise, wie aus der Ferne kommende Krächzen erneut in ihrem Ohr. Dann war es, irgendetwas, in ihrem Kopf und die Welt um sie herum versank in einem Nebel, der ungleich dunkler und dichter war als der, welcher an diesem Morgen über der jungen Stadt hing.
Ihr Blickfeld kehrte einen Wimpernschlag später zurück, doch war es an den Rändern unscharf und alles wirkte verschwommen. Sie sah ihren Bruder, der blutüberströmt zusammenbrach, praktisch geschlachtet wurde von drei Gestalten, die sie nicht erkennen konnte. Sie erhob sich in die Luft und flog zu einem hochgelegenen Fenster hinaus in das schimmernde Halbdunkel, das ihr so schmerzlich vertraut war und das sie niemals wiedersehen würde. Einige Flügelschläge später befand sie sich unter der Decke der großen Grotte, viele Mannslängen in der Höhe, und schaute hinab auf das, was für über drei Dekaden ihre Heimat gewesen war. Jetzt bot es ein Bild des Grauens.
Sie sah, wie sich die Felsen bewegten, mit denen man die Tore zu den äußeren Bereichen abgeriegelt hatte. Die zum Einsturz gebrachten Durchgänge brachen unter der Gewalt des Drucks der Angreifer erneut auf und ergossen eine Flut aus Feinden in die Grotte. Zum ersten Mal seit achtzig Generationen erreichten die Schattenfresser das Herz der Heimat der Vannbarn. Damals war es laut den Aufzeichnungen nur eine Handvoll gewesen. Jetzt zählten sie tausende. Chatikka kreiste langsam unter der Decke der großen Grotte. Sie sah, wie das Westtor wenige Augenblicke vor dem Nordtor aufbrach und Bestien aus den Löchern hervorquollen wie Eiter aus einer schwärenden Wunde.
Menschenähnliche Rümpfe mit kurzen Beinen und überlangen Armen, gedrungen, breit, mit dickem, pechschwarzem Fell bedeckt. Vom Hals an aufwärts ein Horror aus glühenden Augen, Fell und Zähnen. Die hohe Wächterin hatte unzählige der Monstren erschlagen und war mehr als ein halbes Dutzend Mal von ihnen verletzt worden. Die Zahl ihrer Schnitte und Prellungen, die von den Hieben des alten Feindes gegen ihren gerüsteten Körper stammten, war so unzählbar wie die Masse, die nun in die Grotte hereinbrach. Ihr ganzes Leben war dem Kampf gegen dieses Übel gewidmet gewesen, und nun sah sie, wie die Schattenfresser ihre Brüder und Schwestern abschlachteten wie Tunnelratten. Sie wusste nicht, wo die Seegarde war, sah nur vereinzelte Wachen, die gegen die Überzahl fielen wie Halme im Wind. Vermutlich hatten sie bereits in den Tunneln bis zum Letzten gekämpft und waren gefallen.
Ihre Augen, die ebenso wenig die ihren waren wie die Schwingen, welche sie in der Luft hielten, waren erbarmungslos. Sie blinzelten nicht, schlossen sich nie und sie wandten sich auch nicht ab, wie sie es gerne getan hätte. Hilflos sah sie minutenlang zu, wie die schwarzen, zottigen Monster über ihr Volk herfielen. Vereinzelter Widerstand durch bewaffnete Männer und Frauen, die sich den Angreifern einzeln oder in Gruppen entgegenstellten, wurde binnen weniger Augenblicke einfach überrannt. Die Bestien kämpften, wie Chatikka es von ihnen gewohnt war. Ohne Taktik oder Plan, dafür mit rasender, wahnsinniger Wildheit und brutaler Kraft. Angst oder Schmerzen schienen ihnen völlig fremd zu sein. Falls sie die Letzteren überhaupt spürten, wurden sie davon nur noch weiter angestachelt. Keine Furcht vor dem Tod, kein Bewusstsein für den Wert der eigenen Existenz, getrieben nur von Blutdurst und Hunger.
Diesen Feind hatte sie mit ihrer Seegarde jahrzehntelang in den räumlich begrenzten Schlachtfeldern bekämpft, welche die Tunnelsysteme ihres Volkes darstellten. Auf engem Raum konnte man einem solchen Gegner mit Disziplin und Mut standhalten. Was dort auf dem offen Feld der großen Grotte unter ihr geschah, war nichts als ein Gemetzel. Der Muttersee färbte sich bereits rot vom Blut der Vannbarn, als die Schattenfresser die steinernen Treppen zu den Wohngebieten erreichten, welche im Laufe von über hundert Generationen in den Berg geschlagen worden waren.
Wie eine Welle aus zottigem schwarzen Tod quollen die Bestien die Stufen hinauf und bald konnte Chatikka die Schreie von Frauen und Kindern hören. Die letzten verzweifelten Kämpfe wurden von Müttern geführt, die doch nicht mehr vermochten, als ihren Kindern wenige Atemzüge zu erkaufen. Dann wurden auch sie in Stücke gerissen. Am Ende, endlich, schlug der Körper, der nicht der ihre war, kräftiger mit den Flügeln. Sie erhob sich weiter zur Decke der Grotte, die nun ein Meer aus Blut und Tod überspannte, und fand schließlich einen Spalt, in dem sie verschwand.
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