Karen Eva Noetzel - Mich gelüstet's nach Idylle

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Als Bauernsee geschmäht führte der Ammersee lange Zeit ein Schattendasein neben seinem größeren Bruder, dem Starnberger See. Hier wurden schon im 17. Jahrhundert prunkvolle höfische Seefeste gefeiert. Anders der Ammersee: Still und abgeschieden lag Bayerns drittgrößter See bis ins frühe 19. Jahrhundert da, beherrscht von den Klöstern Andechs und Dießen. Die Bevölkerung stand im Dienste der Geistlichkeit, lebte mehr recht als schlecht von Fischfang, Ackerbau und Transport der Wallfahrer. 1878 wird die Ammersee-Schifffahrt motorisiert. Zwanzig Jahre später kommt die Eisenbahn an den See.Nach und nach ziehen auch die Künstler an den Ammersee. Er gilt als romantisch und idyllisch. Hier kann man das einfache Leben leben. Immer zahlreicher werden die, die am See ein Refugium suchen und finden. Der Ammersee zieht viele in seinen Bann. Sogar Revolutionen werden hier gemacht. Die vorliegende Anthologie vereinigt rund 50 Autorinnen und Autoren: Schriftsteller – viele von ihnen längst vergessen –, Maler, Politiker, Wissenschaftler, Komponisten, Heimatforscher oder Geistliche. Sie alle zeichnen ein unterhaltsames und informatives Bild vom Leben und der Kultur dieses Landstriches über die Jahrhunderte hinweg.

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Geschichtlich interessante Erinnerungen erwecken in uns die Thürme der ehemaligen Dynastenburgen und späteren Klöster Diessen und Andechs, die Schlösser der Gebieter von Seefeld und Greifenberg, die zertrümmerte Römerveste Pähl, die Ausgrabungen bei Fischen und die Grabstätten unbekannter Generationen, wahrscheinlich die letzten Ueberbleibsel römischer Herrschaft. Unvergleichlich ist das Panorama von der Höhe von Diessen über den Ammersee weg auf den Pilsensee und das Schloß Seefeld mit seinen Zinnen und Erkern oder das liebliche Bild der Aussicht von Schloß Ried.

Das Klima ist durchgehends sehr gesund und an den gegen Wind geschützten Hängen besonders mild. Greifenberg und Diessen werden deshalb sehr zum Aufenthalte für Brustleidende empfohlen, um in den stärkenden weichen Wellen ihre Genesung zu finden.

Von der Kreuzspitze, im Rücken des Berges Kosel bei Ettal, herab fallen die Quellbäche der Ammer, wie sie bis zum Einfluße in den See heißt. Der Ammersee, dessen Fluthen außer ihr 45 größere und kleinere Bäche schwellen und den sie als „Amper“ bei Stegen verläßt, hat einen Umfang von 40 Km, eine Länge von 16,50 km, eine größte Breite (zwischen Rieden und Herrsching) von 5,8 km und mißt in der größten Tiefe im sogenannten Herrschingerwinkel 90 m.

Unter den Schwimmvögeln, welche die Wasser des See’s beleben, sind am zahlreichsten die verschiedenen Arten von Tauchern und Enten. Häufig sind gleichfalls die Lachmöven, doch brüten sie nicht hier, sondern am Pilsen- und Wörthsee. Sie sind allen Münchnern wohlbekannt; denn im Frühlinge fliegen sie in großen Schaaren an den Schwabinger Bach im englischen Garten und verweilen dort den Tag über, um Abends wieder an ihre heimatlichen See’n zurückzukehren. Säger und Schneegänse erscheinen im Spätherbst und Winter, selbst Singschwäne stellen sich hie und da ein.

Von den Fischen sei zuerst der Amaul genannt, weil die Feinschmecker ihm am meisten schätzen, außerdem enthält der See noch Bürschling, Karpfen, Schleihen, Brachsen, Seerießling, Schied, Schwarznörfling, Perlfisch, Forellen, Huchen, Renken, Hecht, Rutten und Waller. Sehr beliebt sind die „Kilche“ d.i. Bodenrenken in geräuchertem Zustande. Hiebei wollen wir der Thatsache nicht vergessen, daß eine sehr große Zahl von Fischen aller Art aus dem Ammer- an den Würmsee gebracht wird, um von den Ausflüglern als leckerer, den dortigen Fluthen entstammender Bissen verspeist und gepriesen zu werden.

Das Recht des Vogelfangs, der Fischerei und der Lohnschiffahrt steht den Fischern nach dem Gesetze vom Jahre 1841 zu. Alter Brauch und Sitte hat sich vielfach bis auf unsere Tage erhalten und wenn wir auch nicht mehr unsere heidnischen Ahnen in den Wäldern vor ihren Götzenfeuern finden, so treffen wir doch noch die feierlichen Bittgänge der Landleute und die Festgebräuche des Allerseelen- und Leonharditages. –

Prachtvolle Wälder zierten und bekränzten vor Zeiten den See ringsum. Die Eiche war früher der verbreitetste Baum; die Fischer zimmerten aus ihren Stämmen ihre Kähne, „Einbäume“, von denen nur einer noch im Schlamme des See’s seiner bald kommenden Feuerbestattung harrt.

Wir besteigen also in Diessen den flinken Dampfer „Marie“ oder den größeren „Maximilian“. Beide sind, wie auch der auf der Amper verkehrende, Halbsalons und allem Comfort der Neuzeit entsprechend eingerichtet. Von Diessen aus fahren wir in 25 Minuten quer durch den See der Station Mühlfeld oder Hersching zu. Auf der Fahrt betrachten wir uns noch einmal das obere Westufer: Majestätisch liegt der Markt Diessen vor unseren Augen, stufenmäßig ansteigend und gekrönt von der alles überragenden Pfarrkirche. Im Süden erblicken wir noch einmal das Hochschloß Pähl, das wie ein herrschender Fürst vom Throne auf seine Umgebung herabschaut. Vom linken Ufer des Sees winken uns noch die Orte St. Alban, Rieden und Holzhausen ein „Behüt dich Gott!“ zu. Und fort geht es, rastlos arbeitet die Dampfmaschine in ihrem dumpfen Raume weiter und Woge auf Woge schwindet an uns vorüber. Wir passiren die Stationen Ried und Breitbrunn am Ost- und Utting und Schondorf am Westufer, bis wir nach einer schönen 1 ½ stündigen Fahrt an unsere Schlußstation Stegen anlangen. Noch einmal nehmen wir Platz unter den schattenspendenden Bäumen der Brauerei, woselbst wir schon bei unserer Rundtour Rast hielten, und betrachten das vor uns im Scheine der Morgensonne lieblich ausgebreitete Wasserbecken.

Nachdem wir uns hier an dem guten Stoffe des Herrn Schreiegg gelabt, nehmen wir Platz in dem schönen Flußdampfer „Maria Theresia“ und in interessanter Fahrt geht es duch zahlreiche Krümmungen der Amper entlang nach Grafrath. Wir sind dem Ziele unserer Heimreise näher gerückt und an dem Orte angelangt, von wo uns das eiserne Dampfroß der Hauptstadt wieder zuführt.

ANONYM Das Silberbecken des Ammersees

Der Reisende, welcher von München aus mit dem Lindauer Zuge der lockenden Schweizer Alpenwelt zueilt, erblickt zwischen den Stationen Grafrath und Türkenfeld vom hohen Bahndamm herab tief unten das Silberbecken des Ammersee’s, im Hintergrunde überragt von der blauen Kette des Hochgebirges. Ueberraschung fesselt das Auge ob des lieblichen Reizes der Landschaft.

In geringer Zahl nur schaukeln sich auf ihm Einbäume und Fischernachen, nur einzelne Landhäuser blinken an den lachenden Ufern. Aber gerade die tiefe, nahezu schwermütige Ruhe des weiten Gewässers, blos unterbrochen durch den vom fernen Lechfeld dumpf herüberhallenden Donner der Geschütze trägt einen eigenthümlichen, ich möchte fast sagen philosophischen, Reiz in sich, und von den Höhen herab ragen als Wahrzeichen uralter geschichtlicher Erinnerungen die Thürme der ehemaligen Dynastenburgen und späteren Klöster Diessen und Andechs, die Schlösser der Gebieter von Seefeld und Greifenberg, die zertrümmerte Römerfeste Pähl;

Während das strahlende Geschmeide zahlloser Villen und ganzer Parks dessen Gelände umsäumt und lustig bewimpelte Kähne und qualmende Boote seine Wogen durchfurchen, liegt der weite Spiegel des Ammersees nahezu einsam, in geringer Zahl nur schaukeln sich auf ihm Einbäume und Fischernachen, nur einzelne Landhäuser blühen an lachenden Ufern. Comfort und Luxus wie dort drüben [gemeint ist der Starnberger See], ist hier allerdings nicht zu finden, dafür aber entschädigt eine größere Ursprünglichkeit und Keuschheit der Natur, und keine befrackten Kellner präsentieren geschraubte Rechnungen.

ANONYM Ausflug nach dem Ammersee

Einer der schönsten Seen – mit herrlicher Fernsicht auf die Alpen – ist 16 Kilometer lang, 5,6 Kilometer breit, bedeckt eine Fläche von 4700 Hectaren bei 39 Kilometer Umfang und wird von München in 1 ½ Stunden Fahrtzeit erreicht. Befahren wird derselbe von mehreren Dampfbooten, von welchen das größte, neugebaute bis 500 Personen aufnehmen kann. Die nächstgelegene Eisenbahnstation: Grafrath der Linie München-Lindau wird von München in einer Stunde erreicht. Die Verbindung zwischen Grafrath und den Dampfschiffen des Ammersees vermitteln Flußdampfer in ca. halbstündiger Fahrt auf der Amper. – Zwischen der Bahn- und Flußstation Grafrath verkehrt ein Omnibus (à Person 25 Pf). Retourbillete haben 10 Tage Gültigkeit, wenn die Endstationen über 9 Kilometer entfernt sind. Eisenbahnretourbillete München-Grafrath gelten auch über Possenhofen zurück und umgekehrt. Ebenso berechtigen Retourbillete München-Feldafing und München-Wilzhofen zur Rückfahrt über Grafrath. – Weiters können Retourbillete München-Starnberg – wenn auf Station Grafrath der nötige Vermerk eingeholt wird – ab Bruck zur Rückfahrt benützt werden. Markt Diessen; Pähl mit Hochschloß; von Mühlfeld aus: Heiliger Berg Andechs; von Hersching aus: durchs romantische Kienthal zum heil. Berg Andechs und nach Seefeld am Pilsensee; von Utting aus: Landesgestüt Achselschwang; von Breitbrunn aus: nach Seefeld am Pilsensee und nach Schlagenhofen am Wörthsee; von Schondorf aus: Schloß und Bad Greifenberg; von Stegen aus: Walchstadt am Wörthsee. Gesellschaften von mindestens 50 Personen wird, wenn 3 Tage früher bei der Verwaltung angemeldet, freie Rückfahrt gewährt. – Billete sind außer auf den Schiffen auch in München am Centralbahnhofe (Route Lindau) zu haben. – Billette II. Classe haben, wenn die Benutzung der Schleppkähne auf der Amper erforderlich, nur auf diesen Gültigkeit und ist für die Fahrten auf den Amperdampfbooten der Preis für I. Classe zu bezahlen. – Kinder unter 60 Centimeter Höhe, Handgepäck bis 10 Kilogramm und Schooßhunde sind frei, sofern für dieselben ein besonderer Platz nicht beansprucht wird. Kinder bis 130 Zentimeter Höhe bezahlen die Hälfte des betreffenden Platzes. Für Hunde ist halbe Personentaxe zu zahlen. Die Dampfschiffahrt übernimmt keine Haftung für das von den Passagieren mitgeführte Gepäck. Für Gepäckstücke von 10 – 15 Kilogramm sind fü die erste Station 20 Pf und für jede weitere 10 Pf. zu zahlen. Gepäckbeförderung ohne Begleitung kann nicht übernommen werden.

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