Friedrich Zwiebler - Ausgestorbenes Handwerk

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In diesem Buch entführt Zwiebler den Leser in eine Zeit in der es noch Berufe wie den Hoffnarren und den Sattler gegeben hat.
Lernen Sie Berufe kennen die es heute nicht mehr gibt und begleiten Sie Handwerker bei längst ausgestorbenen Künsten.
Dieses Buch trägt die interessantesten Quellen aus dem Internet zusammen und fasst diese für Sie übersichtlich für unterwegs zusammen.

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Der Wareneinkauf für Felle und Konfektion erfolgt über Großhändler und auf der Mailänder Rauchwarenmesse Mifur, für Felle auf internationalen Auktionen, entweder direkt durch den Inhaber und/oder den Meister oder über Kommissionäre.

Die Ausbildung erfolgt in den Betrieben des Kürschnerhandwerks. Der schulische Teil der Ausbildung erfolgt meist im Blockunterricht in der Berufsschule in Fürth (Bayern), die Vorbereitung auf die weiterhin mögliche Ablegung der Meisterprüfung oft auf der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode.

Das Handwerkszeug des Kürschners

Kürschnermesser, ursprünglich ein geschliffenes Stück Stahl, das auf dem angefeuchteten Wetzstein bei Bedarf spitz nachgeschliffen wurde. Heute bezeichnet der Begriff einen Klingenhalter in etwa der gleichen Form.

Zweckzange, Zange zum Greifen der Lederkanten und Aufnageln des Pelzes mit Zwecknägeln oder Stecknadeln beim „Zwecken“ (Glattspannen).

Das Aufnageln erfolgt heute meist mit der Zweckpistole (Pressluft- oder gelegentlich Elektrotacker, erstmals 1964); auf der

Zweckplatte, Zwecktisch zum Glattspannnen der angefeuchteten Fellteile, oft beheizbar und mit Ventilatoren

Abzwecker zum Herausziehen der Zwecknägel oder der Zweckklammern

Nahtroller, Rollholz und Streckholz zum Glätten der Nähte und Weichreiben der gezweckten Pelze

Messingkamm und Drahtbürste zur Haarbehandlung

Kopierrad zum Markieren von Merkmalen der Haarseite auf die Lederseite und zur Schnittmustererstellung

Grotzenstecher, Stechahle, zumindest dem Namen nach zum Anzeichnen des Grotzens (der Fellmitte) auf der Lederseite

Gelbstift (Fettstift) und Kreiderad für Markierungen, Beschriftungen und weiteres Kennzeichnen auf der Fellabseite

Einstreichpinzette zum Einstreichen der Haare beim Nähen mit der Pelznähmaschine

Muffblöcke, Hutblöcke, zum Spannen verschiedener Muff- oder Hutformen, Kopfformen für die Anfertigung von Kolliers (Schals in Tierform)

Schere, Evelierschere, Nähnadeln, Bügeleisen

Als Kürschnernadel, richtiger Dreikantnadel ist eine Nähnadel im Handel, die in der Kürschnerei praktisch keine Verwendung findet. Sie wurde vor Erfindung der Pelznähmaschine benutzt, um ganz besonders dicke Felle, beispielsweise sehr kräftige Schaffelle für Schlitten- oder Kutscherpelze, zu nähen. Da die Dreikantnadel das Fell nicht dehnt sondern zerschneidet, ergibt sie keine reißfeste Naht.

Die Maschinen des Kürschners [Bearbeiten]

Pelznähmaschine, Einfaden-Blindstich-Nähmaschine zum Zusammenfügen der Fellteile mit einer überwendlichen Naht.

Die Anfänge dieser Nähmaschine mit Überwendlichstich reichen bis etwa 1800 zurück. Balthasar Krems aus Mayen in der Eifel ist die Grundkonstruktion dieser Maschine zuzuschreiben, die in ihren wesentlichen Merkmalen bis heute gleich geblieben ist. Um 1870 baute die Firma Rittershausen in Berlin die ersten Überwendlichmaschinen in großen Serien. Ab 1888 wurden sie zunehmend mit elektrischen Kleinmotoren ausgestattet.

Pikiermaschine, Einfaden-Blindstich-Flachnähmaschine zum Aufbringen der Zwischenzutaten wie Pikierstoffe, Vliesstoffe oder Wattierungen

Bügelpresse anstelle des Pikierens zum Aufbügeln von Zwischenstoffen auf die Pelzlederseite

Nähmaschine zum Nähen des Innenfutters und für Schneiderarbeiten

Ledersteppmaschine

Klopfmaschine zum Entfernen von Staub, losen Haaren und Reinigungsmehl nach dem Läutern in der

Läutertonne, zum Reinigen mit Holzmehl und Weichschütteln von Pelzen.

Dampf-Steamer zum Aufblasen des Haars.

Bügelmaschine zum Glätten des Haars, insbesondere bei Pelzen in Samtoptik.

Auslass-Schneidemaschine, schneidet das Fell in schmale Streifen. Diese werden, geringfügig verschoben, zu Streifen in der Länge des Pelzteils (beispielsweise in Mantellänge) neu zusammengenäht.

Auslassmaschine, eine Konstruktion der Firma Pfaff, die den gesamten Vorgang des Schneidens in Auslassstreifen, verschieben der Streifen und wieder zusammennähen in einem automatisierten Arbeitsgang bewältigte. Wurde wegen des hohen Preises wohl nur in wenigen Exemplaren gebaut (etwa 1980er Jahre).

Staffiermaschine, zum Einnähen des Stofffutters, wird vereinzelt in der Konfektion benutzt.

Fachbegriffe der Kürschnerei

Anbrachen: Das Reparieren der Schadstellen im Fell

Auslassen: Das Verlängern der Felle auf Kosten der Breite durch V- bzw. A-förmige Schnitte (Gegensatz: Einlassen)

blau: Farbbezeichnung für die dunkelsten, blaustichigen Winterfelle, Gegensatz rot

Bleichen: Das Aufhellen dunkler Farben, oftmals um die Felle anschließend andersfarbig einzufärben. Auch für das zusätzliche Aufhellen bereits weißer Felle, in der Regel verbunden mit der Behandlung mit optischen Aufhellern. Im Rahmen einer Modellneugestaltung u. U. auch bei vergilbten, getragenen Pelzteilen möglich

Blenden: Nachdunkeln des Oberhaars durch nur leichtes Aufstreichen der Farbe, auch für das Dunkelfärben des Fellleders. Letzteres dient dazu auf der Haarseite das Durchscheinen des weißen Leders zu verhindern (Lederblenden)

Body: Für die Verarbeitung eines Pelzteils vorbereitetes rechteckiges Fell(-stücken)teil, meist von Spezialbetrieben aus kleinen Fellen oder aus Resten zusammengesetzt

Eulanisieren: Allgemeine Bezeichnung für das insektensicher machen von Bekleidung oder Teppichen, ursprünglich durch die Chemikalie Chlorphenylid (Markenbezeichnung Eulan) der Firma Bayer AG

Färben: Häufig angewandte Veredlungstechnik, insbesondere um aktuelle Modefarben zu erzielen. Im Rahmen einer Modellumgestaltung oft auch bei getragenen Pelzen möglich. Das Fell kann ohne vorheriges Bleichen in der Regel nur dunkler als vorher gefärbt werden, in der Farbwahl sind durch die entstehenden Mischfarben die Farbmöglichkeiten eingeschränkt. Einen bei neuem Material möglichen, vorhergehenden Bleichprozess werden alte Pelze im Zusammenhang mit dem Färben eventuell nicht mehr aushalten.

Federn: Das Zwischennähen von schmalen Lederstreifen (Fachbegriff ? Galonieren) in V-Form, oft verbunden mit dem ? Auslassen

Female: Das weibliche Kleinpelztier, vor allem beim Nerz (auch: Fähe)

Finish: Die Endbehandlung fertig gearbeiteter Pelze z. B. durch Einstreichen und Aufrauen des Haares, durch Klopfen, Läutern, Weichschütteln, „Steamern“ des Haares mit Heißluftgebläsen, Bügeln des Haares mit speziellen Pelzbügelmaschinen. Einzelne dieser Prozesse können auch zur Auffrischung und Pflege getragener Pelze angewendet werden. Ausführung durch den Kürschner oder durch die Weitergabe an Spezialbetriebe

Galonieren: Das Zwischennähen von Lederstreifen oder Textilbändern, dient vor allem zur Vergrößerung der Fellfläche. Luftgalonieren: Hierbei wird das Leder bei langhaarigen, dichtbehaarten Fellen in kurzen Abständen eingeschnitten und gitterförmig auseindergezogen fixiert. Das Ergebnis ist ein besonders duftiges, weich fallendes Produkt bei gleichzeitiger Flächenvergrößerung.

Geflochtene, gewirkte Pelze: Felle werden in, zumeist schmalstmögliche, Streifen geschnitten und als „Fäden“ in textile Netze eingeflochten, verwebt oder verstrickt. Da als Ergebnis ein Produkt mit Haaren auf beiden Seiten entsteht, ist diese Arbeitstechnik besonders für Kleinteile wie Schals und Stolen geeignet, aber auch für Jacken (Strickjackenoptik) und Mäntel. Wegen des großen Arbeitsaufwandes meist aus Billiglohnländern (China)

Granne: Bei Fellen mit Oberhaar und Unterwolle das Oberhaar (z. B. alle Marderarten wie Nerz, Otter, Zobel, usw., keine Unterwolle haben beispielsweise Lamm und Zickel)

Grotzen: Der Fellrücken (meist am langgrannigsten, oft dunkler)

Hülle: Der Übermantel für ein Pelzinnenfutter

Kahlauer: Eine unbehaarte Stelle im Fell

Klopfen: Das Entfernen des losen Schmutzes und eventueller Insektenlarven durch Ausklopfen von Hand mit Rohr- oder Haselnussstöcken oder mit der Pelzklopfmaschine. Eine der Grundarbeiten des Kürschners im Rahmen der Pelzkonservierung

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