Frank Springer - Thiemos Bande

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Thiemo ist der Anführer der bekanntesten und berüchtigtsten Jungenbande im gesamten Stadtviertel. Alle Kinder begegnen ihm daher voller Bewunderung und Ehrfurcht. Selbst die verhasste Mädchenclique, der Thiemo mit seiner Bande ständig hinterlistige Streiche spielt, hat großen Respekt vor ihm.
Das ändert sich erst, als Thiemos bester Freund fortzieht, weit weg in eine fremde Stadt und ein bezauberndes Mädchen in die Nachbarwohnung einzieht. Mit einem Male wird für Thiemo das Leben kompliziert und er begeht, verwirrt vom Durcheinander seiner Gefühle, einen folgenschweren Fehler, durch den er alles verliert, was ihm etwas bedeutet.
Dann verschwindet ein wertvolles Schmuckstück. Ausgerechnet das Mädchen, das Thiemo von allen am meisten hasst, wird verdächtigt, es gestohlen zu haben. Trotzdem beschließt er, diesem Mädchen zu helfen und die wahren Täter zu ermitteln. Viel zu spät bemerkt Thiemo, dass er dabei skrupellosen Verbrechern in die Quere kommt, wodurch er das Mädchen und sich selbst in tödliche Gefahr bringt, aus der es kein Entrinnen gibt.

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„Ja, ich schwöre es“, wiederholte der Junge.

„Was schwörst du?“, bohrte Dörte nach. „Sag genau, was du schwörst.“

Thiemo stöhnte: „Hiermit schwöre ich, dass ich nichts von dem weiterersagen werde, was mir eine gewisse Dörte Schröter gleich erzählen wird. So, bist du nun zufrieden?“

Das Mädchen ließ Thiemo los und stand auf. Die beiden gingen langsam weiter.

Dörte fing an zu erzählen: „Meine Schuhe waren Markenschuhe.“

„Ja und?“, wunderte sich Thiemo. „Dann solltest du erst recht dafür sorgen, dass du sie wiederbekommst.“

„Eigentlich schon“, druckste Mädchen herum, „aber du weißt doch, dass ich mir gar keine Markensachen leisten kann.“

„Ach jetzt verstehe ich“, erwiderte Thiemo. „Du hast die Schuhe selbst gestohlen.“

„Nein, gestohlen ist nicht der richtige Ausdruck“, antwortete Dörte verlegen. „Besser gesagt, ich habe sie mir geborgt“.

„Geborgt?“, fragte der Junge nach. „Was meinst du damit? Nun erzähl schon und lass dir nicht jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen.“

Mit einem Taschentuch trocknete Dörte ihre Tränen und fuhr fort: „Ich hatte keine vernünftigen Schuhe mehr. Da hat mir meine Mutter letzte Woche zwanzig Euro gegeben, damit ich mir vom Billigmarkt ein Paar neue Schuhe kaufen kann. Schuhe vom Billigmarkt fand ich aber zu peinlich. Die anderen Mädchen hätten mich damit ausgelacht. Also habe ich mir noch hundert Euro vom Haushaltsgeld meiner Mutter aus dem Versteck genommen und mir davon Markenschuhe gekauft. Die sind jetzt weg und nun habe ich nichts mehr zum anziehen.“

„Das ist ja ein gewaltiges Ding“, staunte Thiemo entsetzt. „Du bestiehlst deine Mutter, um dir Schuhe zu kaufen, die du dir wiederum stehlen lässt.“

„Nein, ich habe meine Mutter nicht bestohlen“, widersprach Dörte. „In einigen Tagen bekomme ich von meiner Patentante Geld. Dann hätte ich das fehlende Haushaltsgeld heimlich zurückgelegt, ohne dass meine Mutter es bemerkt. In sofern wäre es nur geborgt. Wenn wir aber zur Polizei gehen, dann erfährt meine Mutter davon und wäre mir ewig böse.“

Thiemo war fassungslos: „Du hättest deine Mutter fragen müssen. Dann wäre es geborgt. So ist und bleibt es Diebstahl.“

„Wie denn?“, entgegnete Dörte. „Freiwillig hätte sie mir das Geld niemals gegeben.“

„Dann bleiben dir immerhin noch die Schuhe vom Billigmarkt übrig“, sagte Thiemo überlegen.

Traurig sagte Dörte: „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie das ist. Du trägst meist teure Klamotten. Auch wenn sie nicht immer neu sind, so sieht man doch, dass du sie dir leisten kannst. Ich kann das nicht. Aber ohne Markensachen nehmen mich die anderen Mädchen doch gar nicht ernst. Sie lachen über mich und verspotten mich. Ich will so schön aussehen wie sie. Ich will zu ihnen gehören. Dazu ist nun mal ein gewisses Äußeres notwendig.“

In Thiemo stieg Wut auf, die sich langsam einen Weg zur Entladung suchte.

Mit deutlichen Worten sagte er: „Jetzt hörst du mir mal zu. Die anderen Mädchen machen sich über dich lustig, weil du ständig versuchst, ihnen nachzueifern, und weil du dich vollkommen selbst aufgibst, nur um so zu sein wie sie. Allen voran Laetitia und Felicitas machen dir immer mehr vor, von dem sie ganz genau wissen, dass du es niemals wirst erreichen können. Sie halten dich damit zum Narren. Spürst du denn gar nicht, wie sehr sie dich verachten, weil du vor ihnen herumkriechst und dich ihnen anbiederst? Merkst du nicht, wie sie auf dich herabschauen, weil du ununterbrochen versuchst, dich bei ihnen einzuschmeicheln?“

„Selbstverständlich spüre ich das“, sagte Dörte und weinte laut los. „Aber du weißt doch gar nicht, wie das ist. Ohne die anderen Mädchen wäre ich ganz allein. Ich brauche sie. Sonst mag mich niemand. Du hingegen brauchst dir keine Sorgen zu machen. Du hast deine Bande, die immer für dich da ist. Du bist sogar ihr supertoller Anführer, den alle bewundern. Woher willst du also wissen, wie es mir geht?“

Thiemo musste schlucken. Er war tief getroffen. Zwar war er froh, dass Dörte nicht wusste, dass er als Anführer abgesetzt war und sich von seiner Bande abgewendet hatte, aber er musste sich eingestehen, dass er dadurch einsam und traurig geworden war. Daher fiel ihm nichts ein, womit er Dörte hätte trösten können. Über sich und seine Bande wollte Thiemo nicht mit ihr reden. Dazu saß der Schmerz noch zu tief. Ihm wurde klar, dass es ihm nun kein bisschen besser ging als ihr. Er war ebenso allein und einsam und hatte keine Freunde mehr. Wie konnte er sich da anmaßen, sie zu verurteilen oder gar zu verachten? Thiemo spürte, dass er traurig wurde und ihm Tränen in die Augen stiegen.

Um sich abzulenken, fragte er Dörte: „Was willst du mit den Schuhen machen? Du kannst morgen doch nicht barfuss zur Schule kommen.“

„Ich weiß nicht“, antwortete das Mädchen kopfschüttelnd. „Heute schaffe ich es nicht mehr, mir neue zu kaufen. Ich habe ein Paar alte Sandalen vom letzten Jahr. Die müssten mir noch passen. Morgen Nachmittag nach der Schule kaufe ich mir dann beim Billigmarkt ein Paar neue Schuhe. Etwas von meinem eigenen Geld habe ich noch übrig. Das könnte gerade dafür ausreichen.“

Thiemo nickte, um sie zu bestärken: „Das wird sicherlich das Beste sein.“

Eine Straßenecke, bevor sie in die Straße einbogen, in der Dörte wohnte, blieb sie stehen.

Sie sagte: „Es ist besser, wenn du jetzt gehst. Meine Mutter darf dich nicht sehen. Vermutlich steht sie am Fenster und hält nach mir Ausschau.“

Verwundert fragte Thiemo: „Weshalb soll mich deine Mutter nicht sehen?“

Dörte wurde verlegen: „Ich darf noch keinen Freund haben. Meine Mutter meint, dass ich noch viel zu jung dafür bin.“

Empört erwiderte Thiemo: „Ich bin doch nicht dein Freund. Soweit kommt es ausgerechnet noch. Das wäre ja noch schöner.“

„Nein, selbstverständlich nicht“, entgegnete das Mädchen entschieden. „Woher soll aber meine Mutter das wissen? Wenn sie uns zusammen sieht, dann zieht sie daraus sofort ihre Schlüsse.“

Allmählich erkannte Thiemo das Problem.

Trotzdem fragte er nach: „Wieso darfst du keinen Freund haben? Merle scheint sich mit Emilio angefreundet zu haben. Sie ist nicht älter als du.“

Dörte stöhnte: „Du willst heute aber alles ganz genau von mir wissen? Also gut, aber bitte behalte das auch für dich.“

„Ich hab es dir vorhin geschworen“, erinnerte Thiemo sie.

Das Mädchen schluckte.

Danach erzählte sie: „Meine Mutter war noch sehr jung, als sie mich bekam. Sie war nur wenige Jahre älter als ich jetzt bin. Kurz nach meiner Geburt hatte uns mein Vater verlassen. Sie war glücklich, dass sie einige Zeit danach einen anderen Mann kennenlernte, aber nachdem mein Bruder zur Welt kam, ist der auch weggegangen. Meine Mutter musste sich von da an ganz allein um uns kümmern und konnte ihr Studium nicht abschließen. Deswegen kann sie nur stundenweise als Kassiererin arbeiten und verdient so wenig. Vor diesem Schicksal möchte mich meine Mutter beschützen. Kannst du das verstehen?“

Betroffen nickte der Junge.

Er sagte: „Dann mach es gut.“

Dörte entgegnete: „Ja, du auch. Danke fürs Bringen.“

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