Frans Diether - Indianerkinder

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Im Nordamerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts scheint das Indianerproblem gelöst. Die Rothäute, wie man sie abschätzig nennt, vegetieren in Reservaten, haben ihre Kultur fast vergessen und werden bald ganz verschwinden. Ein Mitglied der berüchtigten Arrow Boys trägt dazu bei. Nach gelungenen Bankraub noch völlig übermütig, tötet er zwei Indianer, Mann und Frau, denen er zufällig begegnet. Jetzt muss er ihnen nur noch die beiden Kinder hinterherschicken, dann gibt es keine Zeugen. Doch ausgerechnet Francis, den die Bande einstmals vor Kerker und Zwangsarbeit bewahrte, verhindert dies. Ihrem Anführer bleibt keine Wahl. Francis muss bestraft werden. Dabei bedenkt er jedoch den Mut der Kinder nicht. Er wird es bereuen.

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"Alles in Ordnung. Sattle die Pferde. Wir ziehen weiter."

Stumm und wohl ahnend was geschehen war, machte sich Kleiner Wolf an die Reisevorbereitungen.

"Du bist ein guter Mann, vielleicht kommst du ja eines Tages zurück. Ich werde jedenfalls nichts unternehmen, um dies zu verhindern. Macht’s gut kleiner Junge und Ben, oder Francis, oder sonst wie."

Sie wusste es und achtete dennoch das Gesetz der Gastfreundschaft. Oder sehnte sich ihr Körper einfach nach einem Mann? Francis konnte es egal sein. Vorsorglich ritten er und Kleiner Wolf zügig fort und waren froh, als sie Snake Valley verlassen und die freie Wüste erreicht hatten. Hier wären potenzielle Verfolger frühzeitig erkennbar. Sollte ihr Glück andauern, würden sie am Abend die Behausung von Nevada Johns erreichen. Francis war gespannt auf die Neuigkeiten, die Nevada hoffentlich berichten konnte, vor allem aber hoffte er Weißer Feder mit ihrem geliebten Pferd ein kleines Stück Glück zurückzubringen. Ihr Bruder hatte sich trotz aller Trauer als sehr stark erwiesen, aber wie sollte ein kleines Mädchen den Verlust der Eltern verwinden. Auch Indianerkinder sind Kinder. Sie mögen zwar emotional stärker als Weiße sein. Der Tod ihrer wichtigsten Bezugspersonen muss dennoch ein schweres Seelentrauma auslösen, war sich Francis sicher.

Sie ritten den ganzen Tag. Die Angst vor Entdeckung blieb gering, da Francis aus Cathrins Worten entnommen hatte, dass man sie eher in Richtung der Indianerreservation suchte. Schon am frühen Nachmittag erblickten sie Nevada Johns Hütte. Alles schien ruhig, aber plötzlich bewegte sich etwas auf dem Dach.

"Seid ihr wahnsinnig, eure Geschichte kennt schon der ganze Westen und Weiße wie Rote sind hinter euch her. Ab in den Stollen und betet, dass man euch nicht beobachtet hat."

Doch Francis lachte nur. "Wir werden hier nicht vermutet, deshalb konnten wir uns am Tage nähern. Auch ich habe einige Informationen erhalten. Und wie sagt man so schön, no Risk no Fun."

Nevada jedoch drängte Francis und den Jungen mitsamt ihrer Pferde in den Stollen. Als die Tür geschlossen war und nur noch schwacher Fackelschein leuchtete, pfiff er kurz. Dies musste das lang ersehnt Zeichen sein, denn ein kleines Mädchen in viel zu großen Männerkleidern stürmte hervor, Weiße Feder. Sie blickte kurz und mit entsetztem Gesicht zu ihrem Bruder, dann aber fiel sie Tauender Schnee um den Hals. Francis Schnellkurs in Navajo hatte nur zu einem geringen Sprachverständnis geführt, aber " Freund", "Glück" und "Liebe" glaubte er zu verstehen und sah lächelnd auf Mädchen und Pferd, welche fast miteinander verschmolzen. Glücklich nickte er Kleiner Wolf zu. "Wir haben unser Versprechen gehalten. Dein Bruder und ich, wir sind ein starkes Team und werden auch weiterhin zusammenhalten."

Weiße Feder ließ das Pferd los und stürzte sich auf Francis. Soweit es die Höhlendecke erlaubte, hob er sie nach oben, während sie die Arme um seinen Hals schlang.

"Du sehr gut. Du Weiße Feder glücklich. Immer bei dir. Du jetzt Vater."

Francis traute seinen Ohren nicht. War dies das verschlossene und von Trauer überwältigte kleine Mädchen, welches kein Wort Englisch sprach?

"Ruht euch erst mal aus, ich schaue derweil nach draußen. Dort findet ihr Wasser, Fleisch und Brot." Während er das sprach, zeigte Nevada auf eine Nische im Felsen.

Weiße Feder hing an Francis wie eine Klette, dann sprang sie aber doch wieder zu ihrem Pferd, herzte und liebkoste es und war so glücklich, als seien all die schlimmen Geschehnisse der letzten Zeit aus ihrem Gedächtnis verschwunden. Kleiner Wolf sah eher abfällig auf seine Schwester. Gefühlsausbrüche musste man unterdrücken, das hatte er von klein auf gelernt. "Wann wir ziehen weiter?", fragte er ohne jede erkennbare Regung.

"Lass uns erst ausruhen. Der Weg zu deinem Volk ist gefährlich. Die Gegend wird überwacht, und wir sind mindestens eine Woche unterwegs. Wie wäre es, wenn du dich um die Pferde kümmerst. Sie haben sich als echte Freunde erwiesen. Es ist nur recht und billig, sich ihnen gegenüber dankbar zu erweisen."

Kleiner Wolf verstand sicher nur einen Teil von Francis Worten, aber er wusste was zu tun war. Er befreite Husky und Große Wolke von ihren Lasten, gab beiden von dem gelagerten Heu und liebkoste seinen Schimmel. Wenigstens dieser verstand ihn.

Als Nevada Johns zurückkam, lagen Mensch und Tier beieinander, Weiße Feder glücklich, Kleiner Wolf und Francis nachdenklich.

"Das Mädel hat begriffen, dass ihre Eltern jetzt unsichtbar über sie wachen. Es fällt Kindern leichter schreckliche Dinge zu verdrängen. Du bist ab nun ihr Vater." Mit leiser Stimme fuhr Nevada fort. "Ich habe die Geschichte über dich schon von vielen Seiten gehört. Reicher Viehzüchter klaut Indianerkinder. Vielleicht will er sie ja schlachten und essen. Wahrscheinlich hat er einen Sonnenstich erlitten oder sich das Gehirn weggesoffen. Natürlich kann dein Ex-Boss nicht mit der Wahrheit rüberkommen, aber ich habe schon verstanden."

"Und ich habe den Kindern versprochen, sie zu ihrem Stamm zurückzubringen. Kannst du mir helfen?"

"Bin ich Gott? Es ist eine Wahnsinnstat, die du da vorhast. Besser würdet ihr euch nach Mexiko absetzen. Ich glaube nicht einmal, dass du bei den Navajo freundlich empfangen wirst. Auch bei ihnen sieht man dich als Kinderdieb. Und Colonel Jackson von Fort Bullet Nose wird versuchen die Sache so zu erledigen, dass es nicht zu weiteren Spannungen zwischen Siedlern und Indianern kommt. Für ihn wäre es wohl am besten, dass Problem zu begraben, im wahrsten Sinne des Wortes." Nevada lachte herzlich über seinen Scherz.

Kleiner Wolf hingegen sah die beiden Weißen ernst und fragend an. "Du versprochen bringen uns nach Hause."

"Und ich werde mein Versprechen halten." Fast beschwörend richtete Francis diese Worte an den Jungen.

Nevada Johns kicherte erneut. "Ihr habt bisher totales Schwein gehabt. Fordert das Schicksal nicht andauernd heraus. Aber ich sehe schon, ich habe es nur mit Schwachköpfen zu tun, deren Hirngewicht sich verdoppeln würde, wenn eine Kugel in ihren Schädel einschlüge." Er wandte sich an Kleiner Wolf auf Diné bizaad.

Francis verstand nur "Essen" , aber das genügte die Bedürfnisse seines Körpers in Erinnerung zu rufen. Die Speisen lagen noch unberührt. Doch wie auf Kommando fielen die beiden Neuankömmlinge mit Heißhunger darüber her. Die Kost der letzten Tage war spärlich ausgefallen und Probleme kommen und gehen. Jetzt wollten sie erst einmal verschnaufen.

Die Pferde blieben vorsorglich in Nevadas Stollen. Sie sollten immer erst nachts nach draußen gehen. Nevada hatte sich als wahrer Freund erwiesen. Francis hielt ihn bisher für etwas versponnen und lebensfern, musste aber seine Meinung gründlich revidieren. Dennoch war er überrascht, als ihn Nevada in einen Seitenstollen zog und folgende Geschichte erzählte: "Du hältst mich für einen halbnackten Verrückten, der nach Gold sucht und von dem Erlös gerade so überleben kann. Am besten du bleibst bei deinem Glauben. Das schützt auch mich. Aber sei versichert, ich könnte in einem schönen Haus leben und schöne Kleider tragen. Doch der Mensch unterliegt Zwängen, und nichts ist wie es scheint. Es fiel dir sicher auf, dass ich die Sprache deiner beiden kleinen Freunde beherrsche. Ich habe lange und glücklich unter ihnen gelebt. Leider wollte es das Schicksal anders, und so bin ich zu einem Wanderer zwischen den Welten geworden. Ich vermittle zwischen Roten und Weißen und treibe Handel mit ihnen. Die Mine ist nur mein Alibi. Ich weiß auch, wie ihr drei zu den Navajo kommen könnt, aber ich muss das vorbereiten und ich glaube weiterhin, dass dies nicht der richtige Weg für euch ist. Bleibt bitte hier, bis ich mit Colonel Jackson gesprochen habe. Lass Kinder und Pferde nur im Schutze der Nacht nach draußen und sei wachsam. Auch dich sollte keiner sehen. Wenn du am Tage vor den Stollen gehst, trage Kleidung wie ich. Verschwinde, wenn jemand kommt. Ich bin für meine Menschenscheu bekannt. Man wird von weitem keinen Unterschied zwischen uns ausmachen, jedenfalls nicht wenn du dich mal wieder rasieren würdest."

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