null Libert - In den Zeiten des Krieges

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In den Zeiten des Krieges: краткое содержание, описание и аннотация

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Peter und Lisa gehören verschiedenen Volksgruppen an. Nach einer Pogromnacht begeben sie sich gemeinsam auf die Flucht durch ein Land, in dem der Bürgerkrieg herrscht. Das Buch schildert die Erlebnisse von Kindern und Jugendlichen, die in den Wirren des Krieges ihre Heimat verloren haben und auf sich allein gestellt sind. Es ist nicht wichtig, welcher Krieg es ist und zu welcher Zeit er sich ereignet. Es ist ein Krieg irgendwo in Europa.

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Sie hob den Kopf und sah ihn mit einem abwesenden Blick an, der ihn erschreckte. Ihr Körper begann zu zittern, ihre Hände ballten sich krampfhaft im Schoß, und sie sagte leise, die Worte sorgsam aneinander fügend, als wollte sie sich selber zur Vernunft ermahnen, und doch mit einem unüberhörbaren hysterischen Unterton in der Stimme:

„Was ist für dich daran so schwierig? Geh doch zurück zu deinen Kameraden. Ihr habt sicherlich noch genug zu tun. Keine Angst. Ich komme schon zurecht. Kümmere dich nicht um mich.“

Sie verstummte. Der Junge sah sie an, als hätte er kein Wort verstanden von dem, was sie gesagt hatte.

Ihr Kopf ruckte nach vorn. Abrupt stieß sie aus:

„Geh doch endlich! Geh doch. Oder willst du mich gleich mitnehmen?“

Ihre Stimme brach unvermittelt ab. Sie barg das Gesicht in den Händen und beugte sich vor. Das Zittern ihres Körpers wurde stärker.

Erschrocken glitt er an ihre Seite.

„Bitte, Lisa, ich will dir helfen.“

Er legte vorsichtig den Arm um ihre Schultern.

Sie zuckte zurück und rutschte auf den Knien in krampfhafter Eile in die entfernteste Ecke des Schuppens. Dabei keuchte sie:

„Rühr mich nicht an. Rühr mich nicht an. - Geh endlich.“

Peter horchte in sich hinein. Je länger er wartete, desto klarer wurden seine Gedanken. Der Rausch verflog. Er sah wieder die Wirklichkeit. Und was er dort erkannte, erschütterte ihn so, dass jetzt er das Gesicht in den Händen verbarg. Vergeblich versuchte er, sich vor den eigenen Gedanken zu verstecken. Dabei stammelte er zusammenhanglos vor sich hin.

Eine Ewigkeit lang verharrten beide regungslos, durch die Länge des Schuppens voneinander getrennt. Dann stand der Junge auf. Vorsichtig ging er zu dem Mädchen, das ihm starr entgegen sah. Kurz vor ihr blieb er stehen.

„Lisa, bitte glaube mir, ich will dir helfen.“

Er streckte ihr seine Hand entgegen. Sie rührte sich nicht, machte aber auch keine abwehrende Bewegung. So wagte er es, sie behutsam an der Schulter zu fassen. Dieses Mal ließ sie ihn gewähren.

„Lisa, du kannst hier nicht bleiben. Du musst fort. Hier bist du nicht sicher.“

Er erinnerte sich an die Szenen, die er draußen auf den Straßen gesehen hatte, und kalte Furcht befiel ihn. Er packte das Mädchen jetzt fester und versuchte, sie aus der Ecke heraus zu ziehen.

„Lisa, wir müssen weg. Bitte komm doch. Ich helfe dir.“

Sie sah ihn voll zweifelndem Misstrauen an. Das war nicht die Lisa, die einmal gekannt hatte: das Mädchen, dem er nur in die Augen zu sehen brauchte, um das selbstverständliche Gefühl des gegenseitigen Vertrauens zu spüren; das Mädchen, dessen bloßer Anblick ihn mit wunderbarer Zärtlichkeit erfüllte. Zu dieser Lisa hatte er keinen Zugang; er spürte, dass sie vor ihm zurück schreckte und dass sie sich zwingen musste, den Griff seiner Hand zu dulden. Aber dass sie sich dazu zwang, erfüllte ihn mit unbestimmter Hoffnung und gab ihm Mut und Selbstvertrauen zurück. Zum ersten Mal seit langer Zeit wusste er nun genau, was er wollte. Er hatte eine fest umrissene Aufgabe: Er musste Lisa helfen. Und er fühlte nun eine ungewohnte Sicherheit in seinen Gedanken.

„Komm“, sagte er, und der entschlossene Tonfall seiner Stimme ließ sie widerstandslos folgen.

Er schob sie zur Tür des Schuppens, wo er vorsichtig hinaus spähte. Immer noch lag der Garten leer vor seinen Augen, auch im Haupthaus war es ruhig geworden. Es schien äußerlich unversehrt. Im Nachbarhaus dagegen waberte hinten den zerschlagenen Fenstern eine rote Glut, die von Zeit zu Zeit hell aufleuchtete und ihren Schein über die Gärten ergoss.

Sich besorgt nach allen Seiten umsehend, trat der Junge aus dem Schuppen und zog das Mädchen hinter sich her. Er spürte, wie ihre Gestalt unter seiner Hand beim Anblick des Hauses erstarrte. Schnell sprach er auf sie ein:

„Wir gehen erst einmal zu mir nach Hause. Wir bleiben hinten in den Gärten. Vorn auf der Straße ist es zu gefährlich.“

Ungeduldig setzte er sich in Bewegung, aber sie zögerte und sah zum Haus hinüber.

„Was ist mit meinen Eltern und mit meinen Brüdern?“ fragte sie mit tonloser Stimme, „ich muss doch nach ihnen sehen.“

Er dachte an das Bild des Vaters, der blutend aus dem Haus gezerrt wurde, und schüttelte den Kopf:

„Das geht jetzt nicht, Lisa. Es ist zu gefährlich. Später können wir uns darum kümmern. Bitte komm, man kann uns sehen.“

Als sie immer noch keine Anstalten machte, ihm zu folgen, zog er sie am Arm hinter sich her. Sie leistete ihm keinen Widerstand mehr.

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